Muß ja mal gesagt wer­den :-)

“Fälsch­li­cher­wei­se wird Mit­tel­al­ter-Rock oft dem Gothic-Gen­re unter­ge­ord­net. Doch wäh­rend der Gothic aus dem Post-Punk und Dark Wave her­vor­ging, fin­den sich die Wur­zeln des Mit­tel­al­ter-Rock eher im Folk Rock, Hard Rock und in tra­di­tio­nel­ler Mit­tel­al­ter­mu­sik. Bands, die das Mit­tel­al­ter ver­to­nen, tre­ten daher grund­sätz­lich erst ein­mal in einer klas­si­schen Rock-Beset­zung auf – elek­tri­sche Gitar­ren und Bäs­se feh­len genau­so wenig wie ein Schlag­zeug –, gleich­zei­tig wer­den Dudel­sack, Dreh­lei­er, Schal­mei, aber auch spe­zi­el­le Effek­te ver­wen­det, um gewis­se mit­tel­al­ter­li­che Instru­men­te nach­zu­ah­men und dem Hörer das beson­de­re Zeit­rei­se-Fee­ling zu besche­ren.”

[Metal-Hammer.de]

Mal­fi – Come with me (Roman)

Das Netz redet über Ronald Mal­fi (Web­site). Ich las irgend­wo, er wer­de als der “moder­ne Alger­non Black­wood” bezeich­net (ich lie­be Black­wood) und als “old school hor­ror wri­ter”. Gefällt mir. Für die Book­tu­be­rin Anda Kent ist er aktu­ell der Lieb­lings­au­tor. Bald wird sie sein neue­stes Werk, Small Town Hor­ror, in einem Video vor­stel­len. Zwi­schen­zeit­lich hat sie alle bis­her gele­se­nen Mal­fi-Roma­ne “geran­ked” – mit die­sem hier an der Spit­ze.

Ich habe mir Come with me im letz­ten Jahr gekauft, aber letzt­lich hier (noch) nicht rezen­siert, weil das Buch vor allem Kri­mi ist und ich übli­cher­wei­se kei­ne Kri­mis lese, weil mich das Gen­re so gar nicht reizt. Trotz­dem hier nun eine kur­ze Bespre­chung des Buches, das ich – against all odds – doch sehr gemocht habe. (Im wei­te­ren spoi­le­re ich das Grund­ge­rüst der Geschich­te, aber nicht das kon­kre­te Ende.)  Mal­fi – Come with me (Roman) wei­ter­le­sen

Castrum Nigra – sor­ry…

Aktu­ell kom­men vie­le Leu­te auf die Sei­te über die Goog­le-Suche nach Castrum Nigra 2024. Ich hat­te die Ver­an­stal­tung bewor­ben, habe über die von 2023 berich­tet …

Aber ich war 2024 lei­der nicht da. Es hat nicht gepaßt, es ist scha­de, es wird also kei­nen Bericht geben. Sor­ry….

Mid­night Mass (Serie) – wie kraß geht Kir­chen­haß?

Ich bin auf den Regis­seur Mike Fla­na­gan über die For­set­zung des Exor­cist-Fran­chises gekom­men: Fla­na­gan soll das Ruder von Green über­neh­men, des­sen Exor­cist: Belie­ver flopp­te. Län­ge­re Zeit hat­te ich schon Mid­night Mass auf der Watch­list auf Net­flix, und habe mir die Serie nun kon­kret vor dem Hin­ter­grund ange­se­hen, daß dar­in katho­li­sche Kir­che und Vam­pi­ris­mus the­ma­ti­siert wer­den, und daß Fla­na­gan den kom­men­den Exor­zi­sten-Film dre­hen soll. Wird das gut­ge­hen? Was als ein­fa­che Fra­ge gedacht war, ver­zerr­te sich zur Aus­sa­ge: “Bloß nicht Fla­na­gan!”

Ja, ich will zu Mid­night Mass fra­gen, wie kraß, wie bös­ar­tig Kir­chen­kri­tik sein kann oder darf. Den Inhalt der Serie set­ze ich als bekannt vor­aus, spoi­le­re also ab jetzt hem­mungs­los. 😉 Mid­night Mass (Serie) – wie kraß geht Kir­chen­haß? wei­ter­le­sen

Tol­hurst – Goth: A Histo­ry (Buch)

Der Mit­be­grün­der und Drum­mer von The Cure, Lol Tol­hurst, hat 2023 eine ‘Geschich­te der Gothic-Bewe­gung’ – im Ori­gi­nal: Goth. A Histo­ry – vor­ge­legt. Das, obwohl er von sich im Nach­wort sagt, er sei kein Histo­ri­ker, er habe das Vor­ha­ben, eine ‘com­pre­hen­si­ve ency­clo­pe­dia’ zu schrei­ben, auf­ge­ge­ben.
Daher ist in mei­ner Wahr­neh­mung ein Groß­teil des Tex­tes eher im Plau­der­stil geschrie­ben, wo ich mir manch­mal doch mehr “ency­clo­pe­dia” gewünscht hät­te.

In die­sem Sin­ne zitiert er auch öfter Dr. Tra­cy Fahey, die er als “Goth histo­ri­an” bezeich­net, greift also auf deren Erkennt­nis­se und Ein­schät­zun­gen zurück. Tol­hurst – Goth: A Histo­ry (Buch) wei­ter­le­sen

es fun­kelt von dei­nem Ohr der Tod

es fun­kelt von dei­nem Ohr der Tod
du lächelst, ich wen­de mich ab – eine Fleisch­wun­de
rot, naß, pul­sie­rend
pochen­des Leben
neben all­tags­blas­ser Nar­be
Bekann­ter Schmerz
Re-loca­ti­on
Nebel­wald, Koh­len­mei­ler, Klau­stro­pho­bie
lang­sa­mes Ver­bren­nen, geschlos­se­ne Augen, Zit­tern -
Trans­for­ma­ti­on zu Höhe­rem und Lich­te­rem?
Ach, wozu?
im war­men Dun­kel dei­ner Nähe
im Abgrund dei­ner Schwär­ze
hin­auf­ge­zo­gen
im sanf­ten Blin­zeln dei­ner Zeit
es fun­kelt von dei­nem Ohr mein Leben

[© Rush / V. Wag­ner]

Amphi! Wir, also, na ja, kom­men, halt doch

Das Amphi-Wochen­en­de war nicht geplant, auch weil die ersten Band-Ankün­di­gun­gen uns nicht vom Hocker ris­sen. Cor­ri-May sag­te, laß noch mal gucken. Gut, die Ent­schei­dung fiel dann: wir kom­men(, aber auch, weil kei­ne Über­nach­tungs­ko­sten anfal­len. Wir fah­ren halt bei­de Tage.)

Ich gehe mal so ein biß­chen auf der Basis des Wer­be­pla­kats durch: Amphi! Wir, also, na ja, kom­men, halt doch wei­ter­le­sen

500000 vor ihrem PC sind kei­ne Sze­ne

Die Über­schrift ist ein Zitat von Ste­ve aus dem Pod­cast “Schwarz­Ge­sagt”. In den letz­ten Tagen habe ich eini­ge Fol­gen “nach­ge­hört”, so auch die eigent­lich aus­ge­las­se­nen zum The­ma Gothic Fami­ly. Toll, was ihr da auf die Bei­ne stellt, Gat­to Nero & Ste­ve!

Das Zitat stammt aber aus einer der Fol­gen “extrem und tanz­bar”, wo sich eine Höre­rin in einer Ein­spie­lung dar­über beschwert, was sie jen­seits des dunk­len, pri­va­ten Lebens­stils dann auf Festi­vals vor­fin­det: wenig Tie­fe, viel Par­ty.
Und dabei dann (zuneh­mend?) rück­sichts­lo­se Men­schen, die bei lei­sen Titeln ein­fach laut wei­ter­re­den, die alles fil­men oder wäh­rend des Kon­zerts mit fünf Bie­ren in die erste Rei­he “müs­sen”. 500000 vor ihrem PC sind kei­ne Sze­ne wei­ter­le­sen

Erster Athe­ner Fried­hof

Im Juni 2024 haben haben Cor­ri-May und ich den “Ersten Athe­ner Fried­hof” (Πρώτο Νεκροταφείο Αθηνών) besucht, der sich öst­lich des Alt­stadt­zen­trums und süd­lich an das Vier­tel Mets anschlie­ßend befin­det (Goog­le Maps).

Ich woll­te mich viel inten­si­ver mit dem Fried­hof beschäf­ti­gen, viel mehr Zeit dort ver­brin­gen und mehr foto­gra­fie­ren, aber … Wäh­rend wir im son­sti­gen Athen so gut wie kei­ne Pro­ble­me mit Stech­mücken hat­ten, fie­len die klei­nen Bie­ster hier über uns her. Schon schräg, wenn das nur auf einem Fried­hof pas­siert. Wäre ja ein Motiv für einen Tier-Hor­ror­film… 😉
Aber dadurch muß­ten wir (wegen Cor­ri-Mays All­er­gie) den Besuch dra­stisch kür­zen, so daß ich lei­der nur weni­ge Bil­der habe. (Viel­leicht kann ich in den näch­sten Jah­ren noch­mal vor­bei­schau­en, wenn ich durch Athen nach Pirä­us fah­re, um eine Fäh­re zu den Inseln zu neh­men.)

Der Fried­hof wur­de in den Jah­ren ab 1834 noch außer­halb des Stadt­ge­län­des ange­legt, ist nach wie vor in Nut­zung, heu­te aber von den süd­öst­li­chen Gebie­ten der Mil­lio­nen­stadt Athen umringt. Erster Athe­ner Fried­hof wei­ter­le­sen

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