The Awa­ke­ning, Köln, 3.9.26

The AwakeningEin Fly­er auf dem M’era Luna mach­te mich neu­gie­rig: The Awa­ke­ning aus Süd­afri­ka wür­den ein paar Kon­zer­te in Euro­pa spie­len, u.a. in Köln – auf der “The Lost Theat­re Tour”.

Sän­ger Ash­ton Nyte ist eine Art Tau­send­sas­sa, hat etli­che Solo-Alben ver­öf­fent­licht, und eben 13 (!) mit/als The Awa­ke­ning zwi­schen 1997 und 2024 – zuletzt das schlicht “The Awa­ke­ning” genann­te Werk, jetzt, 26, “The Lost Theat­re” – mit gleich­na­mi­ger Tour. „The Awa­ke­ning, Köln, 3.9.26“ wei­ter­le­sen

Erin­ne­rung: Die Play­list zum Blog

Ja, ich weiß, ich behand­le die­se Play­list – hier die Sei­te dazu – etwas ’stief­müt­ter­lich’. Sie führt ein Schat­ten­da­sein, weil ich eher pri­vat an mei­nen Play­lists (off­line) arbei­te. Aber jetzt hat­te ich mal wie­der zwei Stun­den Moti­va­ti­on, daher ist die Liste von 67 auf 72 Titel ange­wach­sen.

Raus­ge­fal­len ist “Il se noie” von Tri­so­mie 21. “Equinoxe” von The Hou­se of Usher woll­te ich durch “Witch­cult” erset­zen, aber das fin­det sich nicht auf Spo­ti­fy.

Hin­zu­ge­kom­men sind:

  • Dia­ry of Dreams – The Fata­list
  • Eis­re­gen – Am Abgrund
  • The Fields of the Nephi­lim – Last Exit for the Lost
  • IKON – In Trust I Return
  • Lai­bach – Final Count­down
  • Second Decay – Anders sein
  • Zoon Poli­ti­con – No Way Out

Hört mal rein – viel Spaß!

Lahm­ar­schi­ges Publi­kum

Ich habe heu­te mit einem Mann gespro­chen, so ca. Mit­te 50, mit dem ich beruf­lich zu tun habe. Wir kamen auf das The­ma Kon­zer­te und Festi­vals. Er sag­te, er habe sich mit einem Freund und des­sen Part­ne­rin vor 1–2 Jah­ren Iron Mai­den live ange­se­hen. Das Publi­kum sei erwar­tungs­ge­mäß “älte­ren Seme­sters” gewe­sen, habe da (auf der Tri­bü­ne) eher ruhig geses­sen und die Show “kon­su­miert”, was die nicht im Hard-Rock- bzw. Metal-Bereich ver­or­te­te Freun­din des Freun­des kom­men­tier­te mit: für so eine Band sei das aber ein “lahm­ar­schi­ges Publi­kum”. „Lahm­ar­schi­ges Publi­kum“ wei­ter­le­sen

Orkus – Som­mer 26

Cover der Zeitschrift ORKUS, Sommer 2026Ich habe hier ja schon ein‑, zwei­mal geschrie­ben, daß ich von den übrig­ge­blie­be­nen Musik­ma­ga­zi­nen (Sonic Sedu­cer, Orkus) nicht wirk­lich begei­stert bin. Im Früh­jahr hat­te ich eine Sonic-Sedu­cer-Aus­ga­be, die mich ziem­lich ver­är­gert hat: Graue Schrift auf schwar­zem Hin­ter­grund bei wenig hoch­wer­ti­gem Papier – das ist schlicht­weg nicht les­bar…

Jetzt habe ich die Som­mer­aus­ga­be des Orkus – und muß sagen, ja, die gefällt mir ganz gut. Hoch­wer­ti­ge­res Papier und wei­ße Schrift mit schö­ner Typo­gra­phie. Nett fin­de ich, daß unter “Fak­ten” meist der les­ba­re Band­na­me steht, da ich mir kei­ne Mühe damit mache, völ­lig über­zo­gen-krea­ti­ve Band-Logos zu ent­schlüs­seln. Auch nett: die Acts wer­den nach drei ein­fluß­rei­chen Alben gefragt, also kon­kre­ten Alben, nicht Künst­lern.

Das “Heft” ist im Grun­de ein Taschen­buch mit sei­nen 240 Sei­ten. Das gibt mir viel Aus­wahl: etli­che Sei­ten über­blät­te­re ich ein­fach, bei ande­ren lese ich inten­si­ver. So hat mir gera­de das Inter­view mit Bri­an Mol­ko von Pla­ce­bo sehr gut gefal­len, v.a. sei­ne phi­lo­so­phi­schen Gedan­ken, die mich dazu moti­viert haben, mich wie­der ein­mal mit Albert Camus zu befas­sen.

Was neh­me ich an Bands aus die­sem Heft für inten­si­ves Hören mit? The Calm Grey (!), IAM­IM­PER­FECT und Bey­ond Obses­si­on.

Ver­söhn­lich stimmt mich die­ses Heft, das ein­fach mit sei­nem rie­si­gen Umfang “für jeden etwas” bie­tet, z.B. auch vie­le Foto-Impres­sio­nen vom WGT.

M’era Luna 2004 – Foto-Impres­sio­nen (1)

In den letz­ten Tagen habe ich in alten Bil­dern gestö­bert und bin auf die lei­der nur weni­gen Fotos vom 2004er M’era Luna gesto­ßen, der 5. Aus­ga­be des Festi­vals, das das Zil­lo-Festi­val in Hil­des­heim-Dri­s­pen­stedt auf dem Flug­platz abge­löst hat. Also mal zwei Stun­den inve­stiert und zwei Bei­trä­ge draus erstellt, denn der Start des dies­jäh­ri­gen Festi­val-Som­mers steht ja bevor…

Alle Set­lists fin­den sich, soweit vor­han­den, hier, das Line-Up ist hier. Die – aus mei­ner Sicht – wich­tig­sten Künst­ler waren: Anne Clark, ASP, Blut­engel, Covenant, The Eter­nal Aff­lict, Fun­ker Vogt, Icon of Coil, In Strict Con­fi­dence, L’­me Immor­tel­le, Lacri­mo­sa, Pink Turns Blue, Umbra et Ima­go, Ther­i­on, Within Temp­t­ati­on, Wolfs­heim.

Die Anrei­se, ein Bild des sich fül­len­den Zelt­plat­zes – das sieht immer wie­der gleich aus, auch 20 Jah­re spä­ter…

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5 Stun­den gute Musik :-)

Ich möch­te kurz an die “Begleit-Play­list” zum Blog “Schwarze-Szene.net” erin­nern, zu fin­den auf Spo­ti­fy. Infos gibt es auf die­ser loka­len Sei­te. Aktu­ell sind fünf Titel hin­zu­ge­kom­men, so daß die 5‑Stun­den-Mar­ke geknackt wur­de. Hört doch mal rein, wenn Ihr Lust und Zeit habt!

Mesh – live, Köln 10.4.26

Ich begin­ne den Kon­zert­be­richt etwas frü­her, näm­lich mit der „Listening Par­ty“ von Mesh am 22.3.26 auf Band­camp, bei der das neue Album kom­plett gespielt wur­de. Gemein­sam mit Men­schen aus aller Welt hör­te ich das neue Album – erst­ma­lig neu­es Mate­ri­al nach dem Stu­dio­al­bum “Loo­king Sky­ward” von 2016, das immer­hin für Mesh einen Platz 12 in den deut­schen Charts brach­te.

“The Truth does­n’t mat­ter” ist ein star­kes Album, ein run­des Werk, denn das ist ja auch immer wich­tig, daß eine Band “ihren Sound” trifft, den Fans mögen und wie­der­erken­nen – und schon bei die­sem ersten Hören kom­men­tier­ten eini­ge, das klin­ge gut nach ‘Mesh Retro’.
Klar ist aber auch: die Vor­ab-Aus­kopp­lun­gen “Exi­le”, “Hey Stran­ger” und “This World” sind die stärk­sten Songs, direkt gefolgt vom Titel­song oder auch “A Storm is coming”. Gefüllt wird das Album etwas durch drei kur­ze Instru­men­tal­stücke, die mög­li­cher­wei­se für ‘Ein­ge­weih­te’ mehr Hin­ter­grund haben. „Mesh – live, Köln 10.4.26“ wei­ter­le­sen

pho­to­phor – no music for the masses

Auf das Album “Der Wahn als Metho­de” von Anfang 2025 folg­te nun ’no music for the masses’, im März 26 ver­öf­fent­licht. Auf pho­to­phor bin ich auf­merk­sam gewor­den, weil das Duo aus Kate und Asch mir letz­tes Jahr auf Insta­gram folg­te. Kurz haben wir uns beim Stel­la Nomi­ne getrof­fen und ein paar Wor­te gewech­selt.
Trans­pa­renz: das Album ist kein kosten­lo­ses Rezen­si­ons­exem­plar, es wur­de von mir gekauft.

Das Album mit einer Lauf­zeit von unge­fähr einer Drei­vier­tel­stun­de beinhal­tet 11 Lie­der. Der dyna­mi­sche Ein­stieg mit “Der Jugend beraubt” erscheint wie eine Erin­ne­rung an das erste Album mit Sprech­ge­sang und Aschs domi­nan­ter Stim­me. Unklar bleibt, wer sei­ner Jugend beraubt wur­de, da die benutz­ten Ver­ben (ver­kauft, gequält, miß­braucht…) viel­deu­tig sind und sich nicht aus­schließ­lich auf ‘Jugend’ bezie­hen. Viel­leicht ist es aber ‘die Jugend’ all­ge­mein, die gemeint ist – die Jugend als Lebens­ab­schnitt, domi­niert von einer kal­ten Welt der Erwach­se­nen, von Erwach­se­nen auch als Tätern. „pho­to­phor – no music for the masses“ wei­ter­le­sen

The world we knew has chan­ged

Eine Spinne in ihrem Netz“The world we knew has chan­ged
but we have to arran­ge.
The stron­gest rocks will crack
but the­re is no way back.
Not­hing worth any­mo­re
the things that we ado­re.
Our rules dis­ap­pear -
feel the upco­ming fear. (…)

They can’t destroy our past
our memo­ries will last.
What we are living for
does­n’t mat­ter any­mo­re.
We stay nevert­hel­ess
don’t lose self­con­cious­ness.”

[pho­to­phor, New Order]

Musik kau­fen, orga­ni­sie­ren, hören

Ich möch­te heu­te ein­mal über mei­nen “Musik­kon­sum” schrei­ben. Wie höre ich die Musik der ‘Schwar­zen Sze­ne’? Wie orga­ni­sie­re ich mei­ne Musik? Dabei fan­ge ich “ganz vor­ne” an:

In mei­ner Jugend in den 80ern habe ich natür­lich Schall­plat­ten gekauft. Titel dar­aus wur­den per Tape Deck auf Cas­set­ten kopiert – zum Sel­ber­hö­ren oder Ver­schen­ken. Von “Lossless”-Qualität war da noch nicht die Rede. 😉 „Musik kau­fen, orga­ni­sie­ren, hören“ wei­ter­le­sen

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