M’era Luna 2004 – Foto-Impres­sio­nen (1)

In den letz­ten Tagen habe ich in alten Bil­dern gestö­bert und bin auf die lei­der nur weni­gen Fotos vom 2004er M’era Luna gesto­ßen, der 5. Aus­ga­be des Festi­vals, das das Zil­lo-Festi­val in Hil­des­heim-Dri­s­pen­stedt auf dem Flug­platz abge­löst hat. Also mal zwei Stun­den inve­stiert und zwei Bei­trä­ge draus erstellt, denn der Start des dies­jäh­ri­gen Festi­val-Som­mers steht ja bevor…

Alle Set­lists fin­den sich, soweit vor­han­den, hier, das Line-Up ist hier. Die – aus mei­ner Sicht – wich­tig­sten Künst­ler waren: Anne Clark, ASP, Blut­engel, Covenant, The Eter­nal Aff­lict, Fun­ker Vogt, Icon of Coil, In Strict Con­fi­dence, L’­me Immor­tel­le, Lacri­mo­sa, Pink Turns Blue, Umbra et Ima­go, Ther­i­on, Within Temp­t­ati­on, Wolfs­heim.

Die Anrei­se, ein Bild des sich fül­len­den Zelt­plat­zes – das sieht immer wie­der gleich aus, auch 20 Jah­re spä­ter…

M’era Luna 2004 – Foto-Impre­s­­sio­­nen (1) wei­ter­le­sen

Mesh – live, Köln 10.4.26

Ich begin­ne den Kon­zert­be­richt etwas frü­her, näm­lich mit der „Listening Par­ty“ von Mesh am 22.3.26 auf Band­camp, bei der das neue Album kom­plett gespielt wur­de. Gemein­sam mit Men­schen aus aller Welt hör­te ich das neue Album – erst­ma­lig neu­es Mate­ri­al nach dem Stu­dio­al­bum “Loo­king Sky­ward” von 2016, das immer­hin für Mesh einen Platz 12 in den deut­schen Charts brach­te.

“The Truth does­n’t mat­ter” ist ein star­kes Album, ein run­des Werk, denn das ist ja auch immer wich­tig, daß eine Band “ihren Sound” trifft, den Fans mögen und wie­der­erken­nen – und schon bei die­sem ersten Hören kom­men­tier­ten eini­ge, das klin­ge gut nach ‘Mesh Retro’.
Klar ist aber auch: die Vor­ab-Aus­kopp­lun­gen “Exi­le”, “Hey Stran­ger” und “This World” sind die stärk­sten Songs, direkt gefolgt vom Titel­song oder auch “A Storm is coming”. Gefüllt wird das Album etwas durch drei kur­ze Instru­men­tal­stücke, die mög­li­cher­wei­se für ‘Ein­ge­weih­te’ mehr Hin­ter­grund haben. Mesh – live, Köln 10.4.26 wei­ter­le­sen

Was bringt 2026?

Wie­der ein­mal ist ein Jahr zu Ende. Es gehört irgend­wie zu die­ser “dunk­len Zeit” dazu, mit Erwar­tung, mit Fra­gen auf das kom­men­de Jahr zu schau­en. Im frü­he­ren “Volks­glau­ben”, der z.T. auf ger­ma­ni­sche Gebräu­che zurück­ging, war das eine Zeit “zwi­schen den Jah­ren”, die Rauh­näch­te, in denen man auch Weis­sa­gung betrieb. Ich will etwas pro­sa­ischer auf 2026 blicken…

Fan­gen wir an mit dem, das nicht geht: Was bringt 2026? wei­ter­le­sen

Mono Inc. (E‑Werk, 25.10.25)

Nach deut­lich stau­ige­rer Fahrt am Sams­tag­nach­mit­tag (als am Mon­tag Rich­tung Ober­hau­sen) kamen wir in Köln an. Die Carls­werk­stra­ße, wo man immer mal nach einer Lücke schau­en kann, wur­de von Goog­le in rot ange­zeigt, also ent­schie­den wir, direkt zum ID-Colo­gne-Park­haus zu fah­ren, wo mehr als genug Park­plät­ze für 10€ pro Abend zur Ver­fü­gung stan­den.

Alienare
Ali­enare

Der Andrang zum Ein­laß war gut 20 Minu­ten nach dem Öff­nen der Türen nicht mehr so groß, so daß wir schnell im E‑Werk waren. Dort ‘grüß­te’ uns das Ali­enare-Ban­ner von der Büh­ne. Nee, ne?! Zwei­te Vor­band, noch län­ger war­ten – und vor allem: war­um gera­de Ali­enare? Wir haben die Band beim dies­jäh­ri­gen E‑tropolis und Amphi-Sams­tag gese­hen. Was ich damals schrieb (“ganz gut gefal­len, ohne daß der Wunsch besteht, mehr von der Band ken­nen­ler­nen zu wol­len”), gilt heu­te unver­än­dert. Der ener­ge­ti­sche, quir­li­ge Sän­ger mach­te genau das, was er vor Gothic-Rock-Publi­kum tun muß­te: in die Offen­si­ve gehen. Mit viel Charme prä­sen­tier­te er die Band, den Aus­hilfs­drum­mer (von Hell Bou­le­vard), und ver­such­te, das Publi­kum “warm­zu­ma­chen”. Die Songs waren ein­gän­gi­ger Syn­th-Pop, wür­de ich sagen. Gera­de, nicht nur, beim Letz­ten – von der kom­men­den EP – lag der Sän­ger aber vom Ton her etwas dane­ben. Mehr kann ich dazu nicht schrei­ben – nicht “mei­ne Band”. Mono Inc. (E‑Werk, 25.10.25) wei­ter­le­sen

Assem­bla­ge 23 (Kult­tem­pel, 20.10.25)

Manch­mal hat man Glück – so sind wir auf der A3 im Berufs­ver­kehr ohne Pro­ble­me nach Ober­hau­sen gefah­ren, wäh­rend es sich Rich­tung Frank­furt öfter stau­te. Über­rascht stell­ten wir fest, daß nun ein Schot­ter­weg zum Park­platz der Tur­bi­nen­hal­le ange­legt war, so daß wir – bei vol­lem Park­platz des Kult­tem­pels – dort par­ken konn­ten. (Sah nach Bau­stel­len­aus­fahrt aus.) Assem­bla­ge 23 (Kult­tem­pel, 20.10.25) wei­ter­le­sen

Ultra­vox 5.12.1986, Düs­sel­dorf

Vor der Fahrt zum dies­jäh­ri­gen Stel­la Nomi­ne Festi­val erin­ner­te ich mich an die­ses, mein erstes Live-Kon­zert, begann die­sen Text – und dann spiel­ten The Other in Tor­gau die Cover-Ver­si­on von “Dancing with Tears in my Eyes”…

Hier die Vor­ge­schich­te zu die­sem Event im Jah­re 1986:

Rush bei der Bundeswehr 1986 beim MarschierenIch war ab Okto­ber 1986 bei der Bun­des­wehr, 15 Mona­te Grund­wehr­dienst als Sani­tä­ter. Am 5.12., einem Frei­tag, wur­de unse­re San-Prü­fung zum Ende der Grund­aus­bil­dung abge­hal­ten. Also hat­te ich vor­her mit den Aus­bil­dern gespro­chen, weil ein Freund und ich ja schon Kar­ten für das Kon­zert hat­ten – gekauft im Glau­ben, an einem Frei­tag­nach­mit­tag müß­ten wir bei­de früh frei haben, um von Neu­wied nach Düs­sel­dorf fah­ren zu kön­nen.
(Und Kar­ten kauf­te man damals noch im Plat­ten­la­den.) Ultra­vox 5.12.1986, Düs­sel­dorf wei­ter­le­sen

Vol­ler Ter­min­plan…

Als ich Anfang des Jah­res über die 25er-Plä­ne schrieb, war das noch über­sicht­lich. Dann kam kurz­ent­schlos­sen der Amphi-Sams­tag hin­zu. M’era Luna und Stel­la Nomi­ne sind pas­sé. Aber Okto­ber und Novem­ber wer­den nun doch noch ein­mal sehr span­nen­de Mona­te.

Am 3.10. wer­den wir im Kult­tem­pel in Ober­hau­sen Lacri­mo­sa sehen. Ich bin nach “Elo­dia” aus­ge­stie­gen, aber viel­leicht wer­den ja doch eini­ge der Klas­si­ker gespielt, was ganz gut aus­sieht, wenn man sich die Mexi­co-Play­lists bei Set­list anschaut. Immer noch, nach all den Jah­ren, irgend­wie – eine mei­ner Lieb­lings-Bands.

Dann am glei­chen Ort am 20.10. Assem­bla­ge 23, Vor­be­richt.

Am 25.10. Mono Inc. in Köln – lei­der ohne “Früh­zei­ti­ger-Ein­laß-Zusatz­ticket” 🙄. Und am 28.11. noch­mal im Kult­tem­pel das Epi­cent­re Festi­val (“a night of finest syn­th­pop, futur­e­pop & elec­t­ro”) mit Soli­ta­ry Expe­ri­ments, Van­guard, Torul und Acces­so­ry. Wie schon geschrie­ben, freue ich mich total auf Van­guard (“An open sky lies befo­re me…”) und Torul.

Also viel zu tun. 😅

Neben­bei: Schwarz­ge­sagt, der Sze­ne-Pod­cast, hat nun einen Merch-Bereich.

Assem­bla­ge 23 im Kult­tem­pel (Okto­ber)

Tom She­ars Pro­jekt Assem­bla­ge 23 ist für mich so eine Art Under­co­ver-Lieb­lings­band. Wenn ich über Favo­ri­ten nach­den­ke, fällt mir A23 meist nicht ein, aber wenn ich Lie­der mei­ner Play­lists höre, mer­ke ich wie­der, wie sehr ich das Schaf­fen von Herrn Shear schät­ze. Ich den­ke an “Naked”, “Dama­ged”, “Let me be your armor” oder “Wel­co­me Apo­ca­lyp­se”.
Habe ich A23 schon­mal live gese­hen? Hmm, jein, beim M’era Luna 2002 waren Tom und ich, aber ich kann mich nicht an den Auf­tritt erin­nern. Zwi­schen­durch war auch ein ande­res Festi­val, bei dem er spiel­te, ich aber wohl ande­re Prio­ri­tä­ten gesetzt hat­te.

Nun also ist er auf einer kur­zen UK-Tour im Okto­ber und scheint für den 20.10. “mal eben” von Lon­don nach Ober­hau­sen zu jet­ten, um dort im Kult­tem­pel zu spie­len (s. off. Home­page). Kar­ten dafür gibt es via Even­tim. Als Vor­band tritt Mari Kat­tman, Toms Frau, auf, mit der er zusam­men auch das Pro­jekt Helix betreibt, die aber wohl mit Solo-Pro­gramm dabei ist. Aktu­ell hat sie den Song Typi­cal Girl ver­öf­fent­licht.

Ich freue mich auf den “Abend mit den She­ars”. 🙂

VNV Nati­on (14.3.25, Köln)

Das Carls­werk Vic­to­ria im Köl­ner Nord­osten ist eine net­te Loca­ti­on, die ich nun erst­mals erle­ben durf­te. Rie­si­ges Park­haus um die Ecke, schnel­le Ein- und Aus­fahrt durch Online-Bezahl­mög­lich­keit. Kur­ze Ein­laß­kon­trol­le, Kar­ten­check – und  schon waren wir drin. Im (unbe­heiz­ten) Vor­be­reich zwei Buden, Gar­de­ro­be und Toi­let­ten, dann die eigent­li­che gro­ße Kon­zert­hal­le, die schon eine ordent­li­che Grö­ße auf­weist, aber eben auch deut­lich län­ger als breit ist, so daß sich das Publi­kum vor der Büh­ne eher staut. Cate­ring hin­ten und an der rech­ten Sei­te – schnell und pro­fes­sio­nell, soweit ich das gese­hen habe. VNV Nati­on (14.3.25, Köln) wei­ter­le­sen

2025 klingt wie Jubi­lä­um…

Das Blog ’sam­melt’ die Din­ge, die im ver­gan­ge­nen Jahr wich­tig waren, somit gibt es kei­nen Grund für eine Art Jah­res­rück­blick. Was hier nicht steht, woll­te ich nicht mit­tei­len.
Aber: das neue Jahr steht vor der Tür, so daß ich kurz beschrei­ben möch­te, was das für uns™️nach jet­zi­gem Stand der (musi­ka­li­schen) Jah­res­pla­nung heißt.

Im März wer­den wir zunächst VNV Nati­on (mit neu­em Album) in Köln live sehen, dann eine Woche spä­ter beim E‑Tropolis in Ober­hau­sen sein, wo ich mich spe­zi­ell auf Rue Ober­kampf und Mesh freue. 2025 klingt wie Jubi­lä­um… wei­ter­le­sen

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