Unser drittes Stella … Unproblematische Anfahrt vom Rhein an die Elbe. Wie im letzten Jahr haben wir am Vortag einen Stellplatz ca. eine halbe Stunde südlich von Torgau genutzt, sind dann am Donnerstagmorgen um kurz nach 9 Richtung Entenfang gefahren. Autoschlange auf der Zufahrt bis zur Bundesstraße; wir paßten gerade mit dem Van noch dahinter. „Stella Nomine 2026 – Donnerstag“ weiterlesen
Schlagwort: Stella Nomine
Das Stella Nomine steht an…
Kaum ist man von einem (oder drei) Festival(s) zurück, geht der Blick auf den Abschluß des “Festival-Sommers”, das ist für uns das Stella Nomine – The Blackest One in Torgau, Sachsen.
Was man über die offiziellen Kanäle des Stella und seines Partner-Festivals “In Flammen” m.W. nicht erfährt: es läuft im Hintergrund ein Rechtsstreit zum Thema Lärmbelästigung. Man muß sich die Infos zusammensuchen; von mir gefundene Zeitungsberichte (s.u.) sind hinter Paywall. Meinem Verständnis nach klagen zwei Anwohner aus dem Wohngebiet nördlich des großen Speicher-Sees gegen Festivals auf dem Entenfang-Gelände. Laut Torgauer Zeitung hat ein Gericht die diesjährigen Festivals erlaubt, man kann vermuten, daß man dem Veranstalter im Hinblick auf Vorverkäufe und Verträge mit Bands nicht zu kraß in die Beine grätschen wollte. Allerdings scheint die Situation für 2027 offen zu sein. Die Leipziger Volkszeitung erwähnt, daß die Anwälte um Kompromisse bemüht sind. „Das Stella Nomine steht an…“ weiterlesen
Gedanken nach dem Urlaub
Ich war länger weg und auch durch die mediterrane Umgebung nicht so ganz “auf Schwarz gepolt”, d.h. ich habe weder hier etwas geschrieben, noch auf dem Instagram-Account, dafür dann meinen Zweit-Account ein wenig gefüttert.
Mitbekommen habe ich den – in diesem Jahr sehr intensiven? – Pressetrubel um das WGT – und natürlich die durchweg positiven Rückmeldungen der Leute, denen ich auf Instagram folge. Es scheint für viele eine persönliche Hochzeit gewesen zu sein. Vieles ist aber wohl auch dem Motto “Alle Jahre wieder” entsprungen, so die belehrenden Artikel, wie man sich als Zuschauer beim WGT korrekt verhalten solle usw. Es ist eben auch ein Medien-Event, ein popkulturelles Spektakel, das ausgeschlachtet wird.
Schön, wenn viele Teilnehmer doch ihren Platz, ihre Nische gefunden haben. „Gedanken nach dem Urlaub“ weiterlesen
Was bringt 2026?
Wieder einmal ist ein Jahr zu Ende. Es gehört irgendwie zu dieser “dunklen Zeit” dazu, mit Erwartung, mit Fragen auf das kommende Jahr zu schauen. Im früheren “Volksglauben”, der z.T. auf germanische Gebräuche zurückging, war das eine Zeit “zwischen den Jahren”, die Rauhnächte, in denen man auch Weissagung betrieb. Ich will etwas prosaischer auf 2026 blicken…
Fangen wir an mit dem, das nicht geht: „Was bringt 2026?“ weiterlesen
Stella Nomine 2025 – Samstag
Wetterumschwung! Als wir aus dem Wagen krochen, war es komplett bewölkt und ziemlich kühl. 10° weniger – 26 – sollten es heute werden. Irritierend nahmen wir zur Kenntnis, daß zentral im Camp-Bereich Schlager und Party-Mucke gespielt wurde, so auch der “Sommerhit” “Wackelkontakt”. Unser Wohnwagen-Nachbarn waren auch not amused. Man kann es halt nicht einschätzen, warum man so etwas bei so einem Festival spielen muß: Corri-May sah die Leute wohl kurz und meinte: “Das ist Provokation.” – Zumal die Musik lief, als gut 80% des Camps noch pennte. „Stella Nomine 2025 – Samstag“ weiterlesen
Stella Nomine 2025 – Freitag
Stella Nomine 2025 – Donnerstag
Nach dem letztjährigen Rundum-Wohlfühl-Erlebnis “Stella Nomine – The Blackest One” mußten wir in diesem Jahr zurückkehren. Somit haben wir SN und M’era Luna miteinander – und ein paar Tagen Urlaub bei Magdeburg – verbunden. „Stella Nomine 2025 – Donnerstag“ weiterlesen
Ballermann in Schwarz
In einem für die Tagesschau schon recht beachtlichen Artikel wird der Frage nachgegangen, wieviel Metal noch in Wacken steckt. 85000 Menschen kommen unter dem Label Wacken, das zu einer internationalen “Festival-Marke” gehört, zusammen.
Und wenn ich dann folgendes Zitat lese…
““Ballermann in Schwarz” – so nennen kritische Stimmen, auch aus den eigenen Reihen, das Festival mittlerweile: Zu viel Show, zu viele Kameras, zu viele Fans, die eher für Instagram als für die Musik kommen. Tatsächlich gleicht Wacken heute einem Erlebnispark mit Metal-Yoga, Feuershows und Endzeit-Dekor. Der einst spontane Ausnahmezustand ist zum durchgetakteten Erlebnisprodukt geworden.”
… dann meine ich, das werde ich nächste Woche auf dem M’era Luna auch so erleben. Gut, etwas – äh – familiärer mit 25000 Leuten.
Spannend die Aussage des Kulturwissenschaftlers im verlinkten Artikel: Metal sei keine Subkultur mehr, sondern “in der Mitte der Gesellschaft angekommen”. Gleich frage ich mich beim Schreiben: Würde ich das auch so sehen? Vielleicht sehe ich es anders, wenn ich auf die Entwicklung des M’era Luna schaue, wie es aus dem Zillo-Festival auf dem Flugplatz bei Hildesheim hervorgegangen ist, immer professioneller und größer wurde. Ich meine, so wie bei Wacken trifft sich beim ML nicht exklusiv der “harte, innere Kern” der Gothic-Szene, sondern jeder mit Affinität zu irgendeiner Schattierung von Schwarz kann sich wohlfühlen. So operiert man auch in Wacken – Heino durfte da schon singen, aktuell sind z.B. BAP dabei. Nicht “Gothic” ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen, sondern das Angebot wird so aufgefächert, daß sich möglichst viele Menschen angesprochen fühlen. Exklusivität liegt auf vielen Ebenen nicht mehr im Trend.
Oder, krasser gesagt: für den “harten Kern” solcher Szenen reichen auch Mini-Festivals mit 1000 Leuten. Wer’s größer aufzieht, will verdienen, braucht dann auch thematische Streuung.
Für mich wird es dieses Jahr spannend, weil ich gleich vom M’era Luna in den Osten fahren werde, um dann das Stella Nomine – The Blackest One erleben zu können. Das war letztes Jahr mein Highlight – vor allem weil es so klein und authentisch war. Also zuerst: Bericht vom “Ballermann in Schwarz” (in Hildesheim), dann Kontrastprogramm mit – hoffentlich – Wohlfühlatmosphäre.
(Beide Berichte wohl erst in der Woche ab 18.8.)
Wo boom(er)t die Schwarze Szene?
Wochenlang habe ich zwischen Mai und Juli überlegt, etwas dazu zu schreiben, warum es hier im Blog so ruhig ist. Ich wußte nicht, wie ich anfangen sollte. Dann habe ich Anfang Juli einen ellenlangen Artikel geschrieben, der aber wie ein ‘rant’ rüberkam und eher doch grottig war.
Dann ging für mich die “Festival-Saison” mit dem Samstagsbesuch auf dem Amphi los. Und wie so oft, auch in den vergangenen Jahren, lösen sich Zweifel an dem, was ich bin und tue, in (schwarzem Rauch) Luft auf, wenn ich EUCH, die Andern in dieser Szene sehe und erlebe. Da merke ich dann, wie sich meine zurückgezogene Lebensweise manchmal auf meine Psyche auswirkt. Ich will also nun noch einmal mit moderateren Worten schildern (Ok, eigentlichen Artikel nur umgeschrieben…), was mich derzeit an der “Schwarzen Szene” zweifeln läßt. „Wo boom(er)t die Schwarze Szene?“ weiterlesen
2025 klingt wie Jubiläum…
Das Blog ’sammelt’ die Dinge, die im vergangenen Jahr wichtig waren, somit gibt es keinen Grund für eine Art Jahresrückblick. Was hier nicht steht, wollte ich nicht mitteilen.
Aber: das neue Jahr steht vor der Tür, so daß ich kurz beschreiben möchte, was das für uns™️nach jetzigem Stand der (musikalischen) Jahresplanung heißt.
Im März werden wir zunächst VNV Nation (mit neuem Album) in Köln live sehen, dann eine Woche später beim E‑Tropolis in Oberhausen sein, wo ich mich speziell auf Rue Oberkampf und Mesh freue. „2025 klingt wie Jubiläum…“ weiterlesen
