Gedan­ken nach dem Urlaub

Ich war län­ger weg und auch durch die medi­ter­ra­ne Umge­bung nicht so ganz “auf Schwarz gepolt”, d.h. ich habe weder hier etwas geschrie­ben, noch auf dem Insta­gram-Account, dafür dann mei­nen Zweit-Account ein wenig gefüt­tert.

Mit­be­kom­men habe ich den – in die­sem Jahr sehr inten­si­ven? – Pres­se­tru­bel um das WGT – und natür­lich die durch­weg posi­ti­ven Rück­mel­dun­gen der Leu­te, denen ich auf Insta­gram fol­ge. Es scheint für vie­le eine per­sön­li­che Hoch­zeit gewe­sen zu sein. Vie­les ist aber wohl auch dem Mot­to “Alle Jah­re wie­der” ent­sprun­gen, so die beleh­ren­den Arti­kel, wie man sich als Zuschau­er beim WGT kor­rekt ver­hal­ten sol­le usw. Es ist eben auch ein Medi­en-Event, ein pop­kul­tu­rel­les Spek­ta­kel, das aus­ge­schlach­tet wird.
Schön, wenn vie­le Teil­neh­mer doch ihren Platz, ihre Nische gefun­den haben. Gedan­ken nach dem Urlaub wei­ter­le­sen

Was bringt 2026?

Wie­der ein­mal ist ein Jahr zu Ende. Es gehört irgend­wie zu die­ser “dunk­len Zeit” dazu, mit Erwar­tung, mit Fra­gen auf das kom­men­de Jahr zu schau­en. Im frü­he­ren “Volks­glau­ben”, der z.T. auf ger­ma­ni­sche Gebräu­che zurück­ging, war das eine Zeit “zwi­schen den Jah­ren”, die Rauh­näch­te, in denen man auch Weis­sa­gung betrieb. Ich will etwas pro­sa­ischer auf 2026 blicken…

Fan­gen wir an mit dem, das nicht geht: Was bringt 2026? wei­ter­le­sen

Stel­la Nomi­ne 2025 – Sams­tag

Wet­ter­um­schwung! Als wir aus dem Wagen kro­chen, war es kom­plett bewölkt und ziem­lich kühl. 10° weni­ger – 26 – soll­ten es heu­te wer­den. Irri­tie­rend nah­men wir zur Kennt­nis, daß zen­tral im Camp-Bereich Schla­ger und Par­ty-Mucke gespielt wur­de, so auch der “Som­mer­hit” “Wackel­kon­takt”. Unser Wohn­wa­gen-Nach­barn waren auch not amu­sed. Man kann es halt nicht ein­schät­zen, war­um man so etwas bei so einem Festi­val spie­len muß: Cor­ri-May sah die Leu­te wohl kurz und mein­te: “Das ist Pro­vo­ka­ti­on.” – Zumal die Musik lief, als gut 80% des Camps noch penn­te. Stel­la Nomi­ne 2025 – Sams­tag wei­ter­le­sen

Stel­la Nomi­ne 2025 – Frei­tag

Der Frei­tag star­te­te wie­der mit wol­ken­lo­sem Him­mel und Son­ne. Wir nut­zen den Schat­ten des Vans zum Lesen und Früh­stücken. 36°C waren für heu­te ange­sagt. Zum Glück liegt die Büh­ne im Schat­ten hoher Bäu­me…

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Stel­la Nomi­ne 2025 – Don­ners­tag

Nach dem letzt­jäh­ri­gen Rund­um-Wohl­fühl-Erleb­nis “Stel­la Nomi­ne – The Blackest One” muß­ten wir in die­sem Jahr zurück­keh­ren. Somit haben wir SN und M’era Luna mit­ein­an­der – und ein paar Tagen Urlaub bei Mag­de­burg – ver­bun­den. Stel­la Nomi­ne 2025 – Don­ners­tag wei­ter­le­sen

Bal­ler­mann in Schwarz

In einem für die Tages­schau schon recht beacht­li­chen Arti­kel wird der Fra­ge nach­ge­gan­gen, wie­viel Metal noch in Wacken steckt. 85000 Men­schen kom­men unter dem Label Wacken, das zu einer inter­na­tio­na­len “Festi­val-Mar­ke” gehört, zusam­men.

Und wenn ich dann  fol­gen­des Zitat lese…

““Bal­ler­mann in Schwarz” – so nen­nen kri­ti­sche Stim­men, auch aus den eige­nen Rei­hen, das Festi­val mitt­ler­wei­le: Zu viel Show, zu vie­le Kame­ras, zu vie­le Fans, die eher für Insta­gram als für die Musik kom­men. Tat­säch­lich gleicht Wacken heu­te einem Erleb­nis­park mit Metal-Yoga, Feu­er­shows und End­zeit-Dekor. Der einst spon­ta­ne Aus­nah­me­zu­stand ist zum durch­ge­tak­te­ten Erleb­nis­pro­dukt gewor­den.”

… dann mei­ne ich, das wer­de ich näch­ste Woche auf dem M’era Luna auch so erle­ben. Gut, etwas – äh – fami­liä­rer mit 25000 Leu­ten.

Span­nend die Aus­sa­ge des Kul­tur­wis­sen­schaft­lers im ver­link­ten Arti­kel: Metal sei kei­ne Sub­kul­tur mehr, son­dern “in der Mit­te der Gesell­schaft ange­kom­men”. Gleich fra­ge ich mich beim Schrei­ben: Wür­de ich das auch so sehen? Viel­leicht sehe ich es anders, wenn ich auf die Ent­wick­lung des M’era Luna schaue, wie es aus dem Zil­lo-Festi­val auf dem Flug­platz bei Hil­des­heim her­vor­ge­gan­gen ist, immer pro­fes­sio­nel­ler und grö­ßer wur­de. Ich mei­ne, so wie bei Wacken trifft sich beim ML nicht exklu­siv der “har­te, inne­re Kern” der Gothic-Sze­ne, son­dern jeder mit Affi­ni­tät zu irgend­ei­ner Schat­tie­rung von Schwarz kann sich wohl­füh­len. So ope­riert man auch in Wacken – Hei­no durf­te da schon sin­gen, aktu­ell sind z.B. BAP dabei. Nicht “Gothic” ist in der Mit­te der Gesell­schaft ange­kom­men, son­dern das Ange­bot wird so auf­ge­fä­chert, daß sich mög­lichst vie­le Men­schen ange­spro­chen füh­len. Exklu­si­vi­tät liegt auf vie­len Ebe­nen nicht mehr im Trend.

Oder, kras­ser gesagt: für den “har­ten Kern” sol­cher Sze­nen rei­chen auch Mini-Festi­vals mit 1000 Leu­ten. Wer’s grö­ßer auf­zieht, will ver­die­nen, braucht dann auch the­ma­ti­sche Streu­ung.

Für mich wird es die­ses Jahr span­nend, weil ich gleich vom M’era Luna in den Osten fah­ren wer­de, um dann das Stel­la Nomi­ne – The Blackest One erle­ben zu kön­nen. Das war letz­tes Jahr mein High­light – vor allem weil es so klein und authen­tisch war. Also zuerst: Bericht vom “Bal­ler­mann in Schwarz” (in Hil­des­heim), dann Kon­trast­pro­gramm mit – hof­fent­lich – Wohl­fühl­at­mo­sphä­re.

(Bei­de Berich­te wohl erst in der Woche ab 18.8.)

Wo boom(er)t die Schwar­ze Sze­ne?

Wochen­lang habe ich zwi­schen Mai und Juli über­legt, etwas dazu zu schrei­ben, war­um es hier im Blog so ruhig ist. Ich wuß­te nicht, wie ich anfan­gen soll­te. Dann habe ich Anfang Juli einen ellen­lan­gen Arti­kel geschrie­ben, der aber wie ein ‘rant’ rüber­kam und eher doch grot­tig war.

Dann ging für mich die “Festi­val-Sai­son” mit dem Sams­tags­be­such auf dem Amphi los. Und wie so oft, auch in den ver­gan­ge­nen Jah­ren, lösen sich Zwei­fel an dem, was ich bin und tue, in (schwar­zem Rauch) Luft auf, wenn ich EUCH, die Andern in die­ser Sze­ne sehe und erle­be. Da mer­ke ich dann, wie sich mei­ne zurück­ge­zo­ge­ne Lebens­wei­se manch­mal auf mei­ne Psy­che aus­wirkt. Ich will also nun noch ein­mal mit mode­ra­te­ren Wor­ten schil­dern (Ok, eigent­li­chen Arti­kel nur umge­schrie­ben…), was mich der­zeit an der “Schwar­zen Sze­ne” zwei­feln läßt. Wo boom(er)t die Schwar­ze Sze­ne? wei­ter­le­sen

2025 klingt wie Jubi­lä­um…

Das Blog ’sam­melt’ die Din­ge, die im ver­gan­ge­nen Jahr wich­tig waren, somit gibt es kei­nen Grund für eine Art Jah­res­rück­blick. Was hier nicht steht, woll­te ich nicht mit­tei­len.
Aber: das neue Jahr steht vor der Tür, so daß ich kurz beschrei­ben möch­te, was das für uns™️nach jet­zi­gem Stand der (musi­ka­li­schen) Jah­res­pla­nung heißt.

Im März wer­den wir zunächst VNV Nati­on (mit neu­em Album) in Köln live sehen, dann eine Woche spä­ter beim E‑Tropolis in Ober­hau­sen sein, wo ich mich spe­zi­ell auf Rue Ober­kampf und Mesh freue. 2025 klingt wie Jubi­lä­um… wei­ter­le­sen

Stel­la Nomi­ne “The Blackest One” 2024 – Bericht (2)

Sams­tag

Wir star­te­ten gemüt­lich in den Sams­tag mit einem lan­gen Früh­stück. Auf dem Festi­val­ge­län­de fand da wohl schon der „Dark Run“ über 8km statt.
Dann wie­der mit dem Auto zum Festi­val-Gelän­de. Wir konn­ten spä­ter erken­nen, daß der Tages­park­platz etwas erwei­tert wor­den war, aber es war ja defi­ni­tiv genug Flä­che vor­han­den.
Gemüt­lich zur Büh­ne geschlen­dert, wo gera­de Ato­mic Neon mit eher klas­si­schem Rock auf­spiel­ten.

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Stel­la Nomi­ne “The Blackest One” 2024 – Bericht (1)

Don­ners­tag

Das Festi­val Stel­la Nomi­ne “The Blackest One” (SN) wird seit 2020 (bzw. durch Coro­na de fac­to 2021) von Tho­mas Rich­ter und einer Crew aus v.a. ehren­amt­li­chen Hel­fern in Tor­gau orga­ni­siert. Rich­ter kommt aus dem Metal-Bereich, hat lt. Info von einem Crew-Mit­glied selbst Band­er­fah­rung und woll­te wohl ab 2020 etwas für die Schwar­ze Sze­ne ana­log zu sei­nem bekann­te­ren In-Flam­men-Open-Air orga­ni­sie­ren. Wäh­rend Letz­te­res ca. 5000 Besu­cher haben soll, wur­den beim SN laut Tor­gau­er Zei­tung 1500 in die­sem Jahr erwar­tet.

Stel­la Nomi­ne “The Blackest One” 2024 – Bericht (1) wei­ter­le­sen

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