M’era Luna Anrei­se

Auf­grund von Bau­stel­len und Stra­ßen­sper­run­gen in Hil­des­heim könn­te die ML-Anrei­se die­ses Jahr noch etwas stres­si­ger wer­den, als sie sonst schon ist. Das hat v.a. mit einer Bau­stel­le auf der A7 zu tun, die auch eine Sper­rung der Aus­fahrt Dri­s­pen­stedt (aus Nor­den kom­mend) beinhal­tet, sowie einer Groß­bau­stel­le an der B1, Ber­li­ner Stra­ße, einer Haupt­zu­fahrts-Ader. In einem Zei­tungs­ar­ti­kel des “Kehr­wie­der am Sonn­tag” (Face­book) weist die Poli­zei dar­auf hin, daß die Zulei­tung zum Festi­val­ge­län­de aus zwei Rich­tun­gen erfol­gen soll. Bau­stel­len sol­len je nach Bau­fort­schritt so opti­miert wer­den, daß der Ver­kehrs­fluß mög­lichst rei­bungs­los lau­fen kann.

Nun hat auch die M’era-Luna-Orga auf die­se Umstän­de hin­ge­wie­sen (Insta bzw. hier die Anfahrt-Infos) und pro­pa­giert die Nut­zung der App NUN­AV (“Navi­ga­ti­on mit Schwarm-Intel­li­genz”) für die Anrei­se, wie sie z.B. auch von Rock am Ring 2026 genutzt wur­de. Damit will man die Besu­cher über die best­mög­li­chen Rou­ten len­ken, so im Zei­tungs­ar­ti­kel. In den Kom­men­ta­ren unter dem Insta-Post fin­det sich aber auch Kri­tik an die­ser App. Auf Anhieb fin­de ich kei­ne mas­si­ve Kri­tik an der App, was Rock am Ring angeht.

Wie immer geht es in der Dis­kus­si­on auch um die ver­früh­te Anrei­se am Don­ners­tag, von der die Orga aus­drück­lich sagt, sie sei ver­bo­ten. Nach­voll­zieh­bar argu­men­tiert jemand, daß es vie­len Besu­chern um das Sichern eines Stand- oder Zelt­plat­zes gehe, v.a. den grö­ße­ren Grup­pen, die gemein­sam cam­pen wol­len. Mehr­fach fin­det sich der Hin­weis, man sol­le doch “claims” abstecken und “ver­mie­ten”. Ich hat­te letz­tes Jahr ja schon mei­nen Ein­druck geschil­dert, daß gro­ße Tei­le (ich schrieb 1/4, geschätzt) des WoMo-Bereichs am Don­ners­tag­abend gegen Zah­lung der “Straf­ge­bühr” zuge­stellt wur­den. Und das sind, wie auch in den Kom­men­ta­ren (Insta) zu lesen, die “besten Plät­ze”.

Wie so oft, ist es dann auch mit der Tole­ranz der so “fried­fer­ti­gen Schwar­zen Sze­ne” nicht weit her. Men­schen sind Men­schen, homo homi­ni lupus, egal wel­che Klei­dungs­far­be sie tra­gen. Das kann man, mei­ner Auf­fas­sung nach, nur regeln, indem man Regeln vor­gibt, z.B. Plät­ze in 3 Grö­ßen absteckt und mit kon­kre­ter Platz­num­mer ver­mie­tet. Ja, das ist für die Orga ein gro­ßer Auf­wand und riecht nach “noch­mä Bür­ro­krat­tie!”, aber es wür­de das Event “fai­rer” gestal­ten und die Crash-Anrei­se Frei­tag­mor­gen um 7 ent­zer­ren.

(Neben­bei: von Cor­ri-May, die näch­ste Woche nach Wacken fährt, erfah­re ich gera­de, daß dort die Stand­plät­ze abge­steckt sind. Man hat zwar kei­ne eige­ne, kon­kre­te Num­mer, zu der man fährt, aber die Plät­ze sind wohl vor­ge­ge­ben (WoMo).)

OH MY AMPHI!

Mei­ne Amphi-Festi­val-Begei­ste­rung hat am Wochen­en­de einen mas­si­ven ‘drop’ erle­ben müs­sen, nach­dem ich mir die ‘time table’ (PDF-Datei) ange­schaut habe…

Alle mei­ne Lie­bings-Bands spie­len zur glei­chen Zeit und so gut wie alle am Sams­tag. Das heißt auch ganz klar: am Sonn­tag wer­den wir kurz nach 20 Uhr schon nach Hau­se fah­ren – was Cor­ri May für ihre Fahrt nach Wacken zugu­te kommt.

Am Sams­tag freue ich mich im Prin­zip auf Mono Inc., VNV Nati­on, Rue Ober­kampf, The Explo­ding Boy und Pink Turns Blue.
Pro­blem: die spie­len alle zwi­schen 19 und 22 Uhr – ent­we­der Main Stage, Thea­ter Stage oder Orbit Stage auf dem Schiff.

Hät­te ich das gewußt, wäre es nur ein Tages­ticket für Sams­tag gewor­den. Ja, ich bin schon etwas genervt…

Wor­auf läuft es hin­aus? Ver­mut­lich Rue Ober­kampf im Thea­ter, danach VNV Nati­on. Mono Inc. wer­de ich kom­men­den Juni auf der Festung Ehren­breit­stein sehen und für The Explo­ding Boy, nun ja, da muß sich ein ande­res Event fin­den.

Am Sonn­tag fah­re ich letzt­lich nur für Dia­ry of Dreams nach Köln.

Scha­de, daß es die­ses Jahr so lau­fen wird.

Gedan­ken nach dem Urlaub

Ich war län­ger weg und auch durch die medi­ter­ra­ne Umge­bung nicht so ganz “auf Schwarz gepolt”, d.h. ich habe weder hier etwas geschrie­ben, noch auf dem Insta­gram-Account, dafür dann mei­nen Zweit-Account ein wenig gefüt­tert.

Mit­be­kom­men habe ich den – in die­sem Jahr sehr inten­si­ven? – Pres­se­tru­bel um das WGT – und natür­lich die durch­weg posi­ti­ven Rück­mel­dun­gen der Leu­te, denen ich auf Insta­gram fol­ge. Es scheint für vie­le eine per­sön­li­che Hoch­zeit gewe­sen zu sein. Vie­les ist aber wohl auch dem Mot­to “Alle Jah­re wie­der” ent­sprun­gen, so die beleh­ren­den Arti­kel, wie man sich als Zuschau­er beim WGT kor­rekt ver­hal­ten sol­le usw. Es ist eben auch ein Medi­en-Event, ein pop­kul­tu­rel­les Spek­ta­kel, das aus­ge­schlach­tet wird.
Schön, wenn vie­le Teil­neh­mer doch ihren Platz, ihre Nische gefun­den haben. „Gedan­ken nach dem Urlaub“ wei­ter­le­sen

M’era Luna 2004 – Foto-Impres­sio­nen (2)

Wei­ter geht es mit dem Sonn­tag, 8.8.2004 und dem zwei­ten Tag des M’era Luna (Tag 1 hier).

Erst­mal war Anste­hen an den damals noch sehr ein­fa­chen sani­tä­ren Anla­gen ange­sagt. Es gab auch so anein­an­der­ge­reih­te Wasch­becken, wo man sich ein­fach ‘drau­ßen’ waschen konn­te – heu­te undenk­bar.

„M’era Luna 2004 – Foto-Impre­s­­sio­­nen (2)“ wei­ter­le­sen

M’era Luna 2004 – Foto-Impres­sio­nen (1)

In den letz­ten Tagen habe ich in alten Bil­dern gestö­bert und bin auf die lei­der nur weni­gen Fotos vom 2004er M’era Luna gesto­ßen, der 5. Aus­ga­be des Festi­vals, das das Zil­lo-Festi­val in Hil­des­heim-Dri­s­pen­stedt auf dem Flug­platz abge­löst hat. Also mal zwei Stun­den inve­stiert und zwei Bei­trä­ge draus erstellt, denn der Start des dies­jäh­ri­gen Festi­val-Som­mers steht ja bevor…

Alle Set­lists fin­den sich, soweit vor­han­den, hier, das Line-Up ist hier. Die – aus mei­ner Sicht – wich­tig­sten Künst­ler waren: Anne Clark, ASP, Blut­engel, Covenant, The Eter­nal Aff­lict, Fun­ker Vogt, Icon of Coil, In Strict Con­fi­dence, L’­me Immor­tel­le, Lacri­mo­sa, Pink Turns Blue, Umbra et Ima­go, Ther­i­on, Within Temp­t­ati­on, Wolfs­heim.

Die Anrei­se, ein Bild des sich fül­len­den Zelt­plat­zes – das sieht immer wie­der gleich aus, auch 20 Jah­re spä­ter…

„M’era Luna 2004 – Foto-Impre­s­­sio­­nen (1)“ wei­ter­le­sen

Was bringt 2026?

Wie­der ein­mal ist ein Jahr zu Ende. Es gehört irgend­wie zu die­ser “dunk­len Zeit” dazu, mit Erwar­tung, mit Fra­gen auf das kom­men­de Jahr zu schau­en. Im frü­he­ren “Volks­glau­ben”, der z.T. auf ger­ma­ni­sche Gebräu­che zurück­ging, war das eine Zeit “zwi­schen den Jah­ren”, die Rauh­näch­te, in denen man auch Weis­sa­gung betrieb. Ich will etwas pro­sa­ischer auf 2026 blicken…

Fan­gen wir an mit dem, das nicht geht: „Was bringt 2026?“ wei­ter­le­sen

Stel­la Nomi­ne 2025 – Sams­tag

Wet­ter­um­schwung! Als wir aus dem Wagen kro­chen, war es kom­plett bewölkt und ziem­lich kühl. 10° weni­ger – 26 – soll­ten es heu­te wer­den. Irri­tie­rend nah­men wir zur Kennt­nis, daß zen­tral im Camp-Bereich Schla­ger und Par­ty-Mucke gespielt wur­de, so auch der “Som­mer­hit” “Wackel­kon­takt”. Unser Wohn­wa­gen-Nach­barn waren auch not amu­sed. Man kann es halt nicht ein­schät­zen, war­um man so etwas bei so einem Festi­val spie­len muß: Cor­ri-May sah die Leu­te wohl kurz und mein­te: “Das ist Pro­vo­ka­ti­on.” – Zumal die Musik lief, als gut 80% des Camps noch penn­te. „Stel­la Nomi­ne 2025 – Sams­tag“ wei­ter­le­sen

Stel­la Nomi­ne 2025 – Frei­tag

Der Frei­tag star­te­te wie­der mit wol­ken­lo­sem Him­mel und Son­ne. Wir nut­zen den Schat­ten des Vans zum Lesen und Früh­stücken. 36°C waren für heu­te ange­sagt. Zum Glück liegt die Büh­ne im Schat­ten hoher Bäu­me…

„Stel­la Nomi­ne 2025 – Frei­tag“ wei­ter­le­sen

Stel­la Nomi­ne 2025 – Don­ners­tag

Nach dem letzt­jäh­ri­gen Rund­um-Wohl­fühl-Erleb­nis “Stel­la Nomi­ne – The Blackest One” muß­ten wir in die­sem Jahr zurück­keh­ren. Somit haben wir SN und M’era Luna mit­ein­an­der – und ein paar Tagen Urlaub bei Mag­de­burg – ver­bun­den. „Stel­la Nomi­ne 2025 – Don­ners­tag“ wei­ter­le­sen

M’era Luna 2025 – Sonn­tag & Fazit

Nach einer erneut ruhi­gen Nacht hat­ten wir am Mor­gen ein schö­nes Gespräch mit einem Paar aus der nord­deut­schen Sze­ne, durch die wir eini­ge Ein­blicke in “Sze­ne-Tratsch” beka­men, so was Mono Inc. angeht oder Tep­pich­ver­käu­fer und Innen­aus­stat­ter. Die bei­den ver­teil­ten Fly­er für eine fin­ni­sche Band, zu der ich hier bald einen eige­nen Arti­kel schrei­ben wer­de. Sehr schö­nes Gespräch, dan­ke M. und G.

Cop­pe­li­us woll­te ich unbe­ding­te zum zwei­ten Mal sehen. Ver­gleicht man ihre Beherr­schung der klas­si­schen Instru­men­te in Ver­bin­dung mit eige­ner Musik und tol­ler Show, dann muß man schon sagen, daß Apo­ca­lyp­ti­ca eher nach hin­ten run­ter­fal­len. C. waren toll – das ist eben auch ein Teil “schwar­zer Musik”. Ich moch­te spe­zi­ell das Lied “Ope­ra­ti­on”, wo der im Grun­de töd­lich ver­wun­de­te Duel­list zum “halb­stu­dier­ten Arzt” kommt… „M’era Luna 2025 – Sonn­tag & Fazit“ wei­ter­le­sen

Cookie Consent Banner von Real Cookie Banner