Mar­tyrs – Ver­gleich bei­der Film­fas­sun­gen

Ich bespre­che hier einen in Deutsch­land indi­zier­ten Film, den ich in einer um ca. 5 Minu­ten gekürz­ten, frei­ge­ge­be­nen Ü18-Ver­si­on gese­hen habe. Zur Sicher­heit wei­se ich dar­auf hin, daß die rei­ne Bespre­chung eines indi­zier­ten Films pres­se­recht­lich kei­ne Wer­bung für die­sen dar­stellt. Die Fil­me und auch mei­nen Text bit­te ab 18 schau­en bzw. lesen; es wer­den kei­ne kon­kre­ten Beschrei­bun­gen von Gewalt aus den Fil­men hier ein­flie­ßen. Mar­tyrs – Ver­gleich bei­der Film­fas­sun­gen wei­ter­le­sen

Day Drin­king Day Rave – op schwatz

Mein jüng­ster Sohn erzähl­te gestern mor­gen, er wer­de gleich mit einem Freund zu einem ‚Day Rave‘ nach Köln fah­ren. Es gebe ja nichts Bes­se­res als ‚Day Drin­king‘, schön ent­spannt, damit man mit dem letz­ten Abend­zug gemüt­lich wie­der nach Hau­se fah­ren kön­ne.
Ich muß­te grin­sen, denn ich habe ich ja schon eini­ge Male über die tra­di­tio­nell spät begin­nen­den Events der Schwar­zen Sze­ne geschrie­ben, die den schwar­zen Gruft­be­woh­nern mit zuneh­men­dem Alter doch klei­ne Hür­den in den Weg legen.
Daher auch mein wie­der­hol­ter Vor­schlag zum ‚schwar­zen Tanz­tee‘, jetzt also ana­log zur Gen-Z-Ver­an­stal­tung mei­nes Soh­nes eine Son­nen­creme-sup­port­ed Pal­eskin Par­ty mit Düster-Dröh­nung. 😂

M’era Luna 2004 – Foto-Impres­sio­nen (2)

Wei­ter geht es mit dem Sonn­tag, 8.8.2004 und dem zwei­ten Tag des M’era Luna (Tag 1 hier).

Erst­mal war Anste­hen an den damals noch sehr ein­fa­chen sani­tä­ren Anla­gen ange­sagt. Es gab auch so anein­an­der­ge­reih­te Wasch­becken, wo man sich ein­fach ‘drau­ßen’ waschen konn­te – heu­te undenk­bar.

M’era Luna 2004 – Foto-Impre­s­­sio­­nen (2) wei­ter­le­sen

M’era Luna 2004 – Foto-Impres­sio­nen (1)

In den letz­ten Tagen habe ich in alten Bil­dern gestö­bert und bin auf die lei­der nur weni­gen Fotos vom 2004er M’era Luna gesto­ßen, der 5. Aus­ga­be des Festi­vals, das das Zil­lo-Festi­val in Hil­des­heim-Dri­s­pen­stedt auf dem Flug­platz abge­löst hat. Also mal zwei Stun­den inve­stiert und zwei Bei­trä­ge draus erstellt, denn der Start des dies­jäh­ri­gen Festi­val-Som­mers steht ja bevor…

Alle Set­lists fin­den sich, soweit vor­han­den, hier, das Line-Up ist hier. Die – aus mei­ner Sicht – wich­tig­sten Künst­ler waren: Anne Clark, ASP, Blut­engel, Covenant, The Eter­nal Aff­lict, Fun­ker Vogt, Icon of Coil, In Strict Con­fi­dence, L’­me Immor­tel­le, Lacri­mo­sa, Pink Turns Blue, Umbra et Ima­go, Ther­i­on, Within Temp­t­ati­on, Wolfs­heim.

Die Anrei­se, ein Bild des sich fül­len­den Zelt­plat­zes – das sieht immer wie­der gleich aus, auch 20 Jah­re spä­ter…

M’era Luna 2004 – Foto-Impre­s­­sio­­nen (1) wei­ter­le­sen

TV-Tip Pfing­sten: Exor­zis­mus

Das ZDF zeigt an Pfing­sten eine Exor­zis­mus-Doku mit dem Titel “Der Teu­fel in mir”. Gesen­det wird am Pfingst­sonn­tag um 9:30 Uhr und am Mon­tag um 17:30 Uhr.

In der Pres­se­map­pe heißt es: “Die Autoren Max Damm und Eme­ly Spor­rer beglei­ten für die ZDF-Doku­men­ta­ti­on an Pfing­sten Exor­zi­sten, Betrof­fe­ne sowie Kri­ti­ker und beleuch­ten eine Pra­xis zwi­schen Glau­ben und Gefahr.”

Aus­führ­li­che­rer Text zur Doku unter dem ange­ge­be­nen Link.

Zeit für schwar­ze Ren­te?

Ich möch­te wie­der ein­mal auf das Spon­tis-Blog hin­wei­sen, wo es aktu­ell einen Arti­kel von ‘gra­vey­ard­queen’ mit dem Titel “Ich wer­de zu alt für die­sen Scheiß!” gibt. Schmun­zeln muß­te ich, als ich den Text las, aber da war das Ein­ge­ständ­nis auch nicht weit, daß ich das, was g. beschreibt, sehr gut ken­ne.

Denn das ist ja genau das, was ich hier nicht beschrei­be – Zwei­fel oder Müdig­keit, den Streß, den ich mit man­chen Ter­mi­nen als intro­ver­tier­te Per­son habe. Also auch mal ein Geständ­nis: ich habe letz­tes Jahr zwei Kon­zer­te bzw. ein Kon­zert und ein Mini-Festi­val aus­fal­len las­sen, bin nicht hin­ge­fah­ren, bei­de Male Kult­tem­pel. Zum Kon­zert hät­te ich sowie­so allein fah­ren müs­sen, es war eine stres­si­ge Zeit und ich hat­te schlicht­weg kei­nen Bock – auf Lacri­mo­sa? Nein, auf Fer­tig­ma­chen, 2‑Stun­den-Fahrt, Rück­fahrt in der Nacht usw. Sehr scha­de im Nach­hin­ein, aber nicht zu ändern.

Wie war das doch mit dem Alt­wer­den? Ich hat­te hier in einem Bei­trag geschrie­ben, wann ich mich zu alt für die Sze­ne füh­len wür­de: das wäre, wenn ich zur Musik nicht mehr tan­zen könn­te. Ganz ehr­lich: die hal­be Nacht unter­wegs sein und “uner­müd­lich” tan­zen, das krie­ge ich aktu­ell nicht (mehr) hin.

Komisch, so fra­ge ich mich, war­um kommt die­ser Sp.-Artikel gera­de jetzt, wo ich den Web­space für mein Blog gekün­digt habe? Ich glau­be ja an sol­che Syn­chro­ni­zi­tä­ten. Ist es der ‘wake-up call’ oder die Bestä­ti­gung für Couch, Chips und You­Tube? 😉

Black­well – The Sor­row­s­to­nes (Roman)

Mit sei­nem Roman Sto­len Ton­gues hat mich Felix Black­well begei­stert. “The Cold Peo­p­le” habe ich drei­mal begon­nen, aber abge­bro­chen; glei­ches (ein­mal) gilt auch für “The Church beneath the Roots”. Nun bin ich über den neu­en Roman “The Sor­row­s­to­nes” gestol­pert und hat­te gleich wie­der den Lese­fluß wie beim ersten Titel – zumin­dest bis kurz vor dem Ende…

Aber:  Sor­row­s­to­nes ist für mich kei­ne Gän­se­haut-Lek­tü­re; das Bedro­hungs­ge­fühl ent­steht eher lang­sam, also bis Leser und der Prot­ago­nist Cole mer­ken, daß die Lage ziem­lich aus­sichts­los ist. Ich muß mini­mal spoi­lern… Black­well – The Sor­row­s­to­nes (Roman) wei­ter­le­sen

5 Stun­den gute Musik :-)

Ich möch­te kurz an die “Begleit-Play­list” zum Blog “Schwarze-Szene.net” erin­nern, zu fin­den auf Spo­ti­fy. Infos gibt es auf die­ser loka­len Sei­te. Aktu­ell sind fünf Titel hin­zu­ge­kom­men, so daß die 5‑Stun­den-Mar­ke geknackt wur­de. Hört doch mal rein, wenn Ihr Lust und Zeit habt!

Mesh – live, Köln 10.4.26

Ich begin­ne den Kon­zert­be­richt etwas frü­her, näm­lich mit der „Listening Par­ty“ von Mesh am 22.3.26 auf Band­camp, bei der das neue Album kom­plett gespielt wur­de. Gemein­sam mit Men­schen aus aller Welt hör­te ich das neue Album – erst­ma­lig neu­es Mate­ri­al nach dem Stu­dio­al­bum “Loo­king Sky­ward” von 2016, das immer­hin für Mesh einen Platz 12 in den deut­schen Charts brach­te.

“The Truth does­n’t mat­ter” ist ein star­kes Album, ein run­des Werk, denn das ist ja auch immer wich­tig, daß eine Band “ihren Sound” trifft, den Fans mögen und wie­der­erken­nen – und schon bei die­sem ersten Hören kom­men­tier­ten eini­ge, das klin­ge gut nach ‘Mesh Retro’.
Klar ist aber auch: die Vor­ab-Aus­kopp­lun­gen “Exi­le”, “Hey Stran­ger” und “This World” sind die stärk­sten Songs, direkt gefolgt vom Titel­song oder auch “A Storm is coming”. Gefüllt wird das Album etwas durch drei kur­ze Instru­men­tal­stücke, die mög­li­cher­wei­se für ‘Ein­ge­weih­te’ mehr Hin­ter­grund haben. Mesh – live, Köln 10.4.26 wei­ter­le­sen

pho­to­phor – no music for the masses

Auf das Album “Der Wahn als Metho­de” von Anfang 2025 folg­te nun ’no music for the masses’, im März 26 ver­öf­fent­licht. Auf pho­to­phor bin ich auf­merk­sam gewor­den, weil das Duo aus Kate und Asch mir letz­tes Jahr auf Insta­gram folg­te. Kurz haben wir uns beim Stel­la Nomi­ne getrof­fen und ein paar Wor­te gewech­selt.
Trans­pa­renz: das Album ist kein kosten­lo­ses Rezen­si­ons­exem­plar, es wur­de von mir gekauft.

Das Album mit einer Lauf­zeit von unge­fähr einer Drei­vier­tel­stun­de beinhal­tet 11 Lie­der. Der dyna­mi­sche Ein­stieg mit “Der Jugend beraubt” erscheint wie eine Erin­ne­rung an das erste Album mit Sprech­ge­sang und Aschs domi­nan­ter Stim­me. Unklar bleibt, wer sei­ner Jugend beraubt wur­de, da die benutz­ten Ver­ben (ver­kauft, gequält, miß­braucht…) viel­deu­tig sind und sich nicht aus­schließ­lich auf ‘Jugend’ bezie­hen. Viel­leicht ist es aber ‘die Jugend’ all­ge­mein, die gemeint ist – die Jugend als Lebens­ab­schnitt, domi­niert von einer kal­ten Welt der Erwach­se­nen, von Erwach­se­nen auch als Tätern. pho­to­phor – no music for the masses wei­ter­le­sen

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