“The world is an amazing place if you can tolerate it. (…) Accepting my fate gave me clarity, and that clarity granted me serenity. If this was the end, I was going to go out singing.”
[Kim in: Full Brutal, K. Triana]
Ich war länger weg und auch durch die mediterrane Umgebung nicht so ganz “auf Schwarz gepolt”, d.h. ich habe weder hier etwas geschrieben, noch auf dem Instagram-Account, dafür dann meinen Zweit-Account ein wenig gefüttert.
Mitbekommen habe ich den – in diesem Jahr sehr intensiven? – Pressetrubel um das WGT – und natürlich die durchweg positiven Rückmeldungen der Leute, denen ich auf Instagram folge. Es scheint für viele eine persönliche Hochzeit gewesen zu sein. Vieles ist aber wohl auch dem Motto “Alle Jahre wieder” entsprungen, so die belehrenden Artikel, wie man sich als Zuschauer beim WGT korrekt verhalten solle usw. Es ist eben auch ein Medien-Event, ein popkulturelles Spektakel, das ausgeschlachtet wird.
Schön, wenn viele Teilnehmer doch ihren Platz, ihre Nische gefunden haben. Gedanken nach dem Urlaub weiterlesen
Ich bespreche hier einen in Deutschland indizierten Film, den ich in einer um ca. 5 Minuten gekürzten, freigegebenen Ü18-Version gesehen habe. Zur Sicherheit weise ich darauf hin, daß die reine Besprechung eines indizierten Films presserechtlich keine Werbung für diesen darstellt. Die Filme und auch meinen Text bitte ab 18 schauen bzw. lesen; es werden keine konkreten Beschreibungen von Gewalt aus den Filmen hier einfließen. Martyrs – Vergleich beider Filmfassungen weiterlesen
Weiter geht es mit dem Sonntag, 8.8.2004 und dem zweiten Tag des M’era Luna (Tag 1 hier).
Erstmal war Anstehen an den damals noch sehr einfachen sanitären Anlagen angesagt. Es gab auch so aneinandergereihte Waschbecken, wo man sich einfach ‘draußen’ waschen konnte – heute undenkbar.
In den letzten Tagen habe ich in alten Bildern gestöbert und bin auf die leider nur wenigen Fotos vom 2004er M’era Luna gestoßen, der 5. Ausgabe des Festivals, das das Zillo-Festival in Hildesheim-Drispenstedt auf dem Flugplatz abgelöst hat. Also mal zwei Stunden investiert und zwei Beiträge draus erstellt, denn der Start des diesjährigen Festival-Sommers steht ja bevor…
Alle Setlists finden sich, soweit vorhanden, hier, das Line-Up ist hier. Die – aus meiner Sicht – wichtigsten Künstler waren: Anne Clark, ASP, Blutengel, Covenant, The Eternal Afflict, Funker Vogt, Icon of Coil, In Strict Confidence, L’Âme Immortelle, Lacrimosa, Pink Turns Blue, Umbra et Imago, Therion, Within Temptation, Wolfsheim.
Die Anreise, ein Bild des sich füllenden Zeltplatzes – das sieht immer wieder gleich aus, auch 20 Jahre später…
Das ZDF zeigt an Pfingsten eine Exorzismus-Doku mit dem Titel “Der Teufel in mir”. Gesendet wird am Pfingstsonntag um 9:30 Uhr und am Montag um 17:30 Uhr.
In der Pressemappe heißt es: “Die Autoren Max Damm und Emely Sporrer begleiten für die ZDF-Dokumentation an Pfingsten Exorzisten, Betroffene sowie Kritiker und beleuchten eine Praxis zwischen Glauben und Gefahr.”
Ausführlicherer Text zur Doku unter dem angegebenen Link.
Ich möchte wieder einmal auf das Spontis-Blog hinweisen, wo es aktuell einen Artikel von ‘graveyardqueen’ mit dem Titel “Ich werde zu alt für diesen Scheiß!” gibt. Schmunzeln mußte ich, als ich den Text las, aber da war das Eingeständnis auch nicht weit, daß ich das, was g. beschreibt, sehr gut kenne.
Denn das ist ja genau das, was ich hier nicht beschreibe – Zweifel oder Müdigkeit, den Streß, den ich mit manchen Terminen als introvertierte Person habe. Also auch mal ein Geständnis: ich habe letztes Jahr zwei Konzerte bzw. ein Konzert und ein Mini-Festival ausfallen lassen, bin nicht hingefahren, beide Male Kulttempel. Zum Konzert hätte ich sowieso allein fahren müssen, es war eine stressige Zeit und ich hatte schlichtweg keinen Bock – auf Lacrimosa? Nein, auf Fertigmachen, 2‑Stunden-Fahrt, Rückfahrt in der Nacht usw. Sehr schade im Nachhinein, aber nicht zu ändern.
Wie war das doch mit dem Altwerden? Ich hatte hier in einem Beitrag geschrieben, wann ich mich zu alt für die Szene fühlen würde: das wäre, wenn ich zur Musik nicht mehr tanzen könnte. Ganz ehrlich: die halbe Nacht unterwegs sein und “unermüdlich” tanzen, das kriege ich aktuell nicht (mehr) hin.
Komisch, so frage ich mich, warum kommt dieser Sp.-Artikel gerade jetzt, wo ich den Webspace für mein Blog gekündigt habe? Ich glaube ja an solche Synchronizitäten. Ist es der ‘wake-up call’ oder die Bestätigung für Couch, Chips und YouTube? 😉
Mit seinem Roman Stolen Tongues hat mich Felix Blackwell begeistert. “The Cold People” habe ich dreimal begonnen, aber abgebrochen; gleiches (einmal) gilt auch für “The Church beneath the Roots”. Nun bin ich über den neuen Roman “The Sorrowstones” gestolpert und hatte gleich wieder den Lesefluß wie beim ersten Titel – zumindest bis kurz vor dem Ende…
Aber: Sorrowstones ist für mich keine Gänsehaut-Lektüre; das Bedrohungsgefühl entsteht eher langsam, also bis Leser und der Protagonist Cole merken, daß die Lage ziemlich aussichtslos ist. Ich muß minimal spoilern… Blackwell – The Sorrowstones (Roman) weiterlesen
Ich möchte kurz an die “Begleit-Playlist” zum Blog “Schwarze-Szene.net” erinnern, zu finden auf Spotify. Infos gibt es auf dieser lokalen Seite. Aktuell sind fünf Titel hinzugekommen, so daß die 5‑Stunden-Marke geknackt wurde. Hört doch mal rein, wenn Ihr Lust und Zeit habt!