Ich möchte wieder einmal auf das Spontis-Blog hinweisen, wo es aktuell einen Artikel von ‘graveyardqueen’ mit dem Titel “Ich werde zu alt für diesen Scheiß!” gibt. Schmunzeln mußte ich, als ich den Text las, aber da war das Eingeständnis auch nicht weit, daß ich das, was g. beschreibt, sehr gut kenne.
Denn das ist ja genau das, was ich hier nicht beschreibe – Zweifel oder Müdigkeit, den Streß, den ich mit manchen Terminen als introvertierte Person habe. Also auch mal ein Geständnis: ich habe letztes Jahr zwei Konzerte bzw. ein Konzert und ein Mini-Festival ausfallen lassen, bin nicht hingefahren, beide Male Kulttempel. Zum Konzert hätte ich sowieso allein fahren müssen, es war eine stressige Zeit und ich hatte schlichtweg keinen Bock – auf Lacrimosa? Nein, auf Fertigmachen, 2‑Stunden-Fahrt, Rückfahrt in der Nacht usw. Sehr schade im Nachhinein, aber nicht zu ändern.
Wie war das doch mit dem Altwerden? Ich hatte hier in einem Beitrag geschrieben, wann ich mich zu alt für die Szene fühlen würde: das wäre, wenn ich zur Musik nicht mehr tanzen könnte. Ganz ehrlich: die halbe Nacht unterwegs sein und “unermüdlich” tanzen, das kriege ich aktuell nicht (mehr) hin.
Komisch, so frage ich mich, warum kommt dieser Sp.-Artikel gerade jetzt, wo ich den Webspace für mein Blog gekündigt habe? Ich glaube ja an solche Synchronizitäten. Ist es der ‘wake-up call’ oder die Bestätigung für Couch und YouTube? 😉



