Castrum Nigra 2026 – die Par­ty auf der Ehren­burg

Castrum Nigra Schriftzug in AutoscheibeDie Castrum-Nigra-Par­ty (im wei­te­ren CN, Web­sei­te), die m.M.n. Castrum Nigrum hei­ßen müß­te, auf der Ehren­burg über dem Mos­el­tal ist 2025 aus­ge­fal­len. Wie schön war die Nach­richt, daß es 2026 doch wei­ter­ge­hen wür­de! Ein neu­er Ver­an­stal­ter war bereit, die Par­ty weit­ge­hend basie­rend auf den Vor­jah­ren auf­zu­zie­hen, wobei das Grund­kon­zept eben gleich­blei­ben soll­te, aller­dings mit einer wich­ti­gen Ände­rung: am Frei­tag­abend wür­de es eine Pre-Par­ty mit max. 400 Per­so­nen geben, dann am Sams­tag­abend das Haupt-Event für bis zu 1000 Per­so­nen.

Und die Sache mit Cam­pen (WoMo/Zelt) wur­de nun offi­zi­ell mit ent­spre­chend zu kau­fen­den Tickets gere­gelt. Dafür gab es dann den Platz und ein paar Dixies. Man darf den Ver­gleich mit gün­sti­gen Wohn­mo­bil­stell­plät­zen, die das Glei­che kosten, aber Kom­plett­ver- und ‑ent­sor­gung bie­ten, nicht anstel­len. Da der Betrag dafür gering war (16€), will ich auch nicht mosern. Wie in den Vor­jah­ren gab es für ca. 30 Per­so­nen die Mög­lich­keit, sich im Bereich der Burg ein­zu­quar­tie­ren (Zim­mer bzw. Rei­se­wa­gen).
Ab/nach Koblenz gab es (nur Sams­tag) wie­der einen Shut­tle-Bus für 7€. Castrum Nigra 2026 – die Par­ty auf der Ehren­burg wei­ter­le­sen

Der Teu­fel in mir – Exor­zis­mus heu­te (ZDF-Doku, 2026)

Gibt es den Teu­fel, das per­so­ni­fi­zier­te Böse? Das bleibt lt. im Film zu Wort kom­men­der Exper­tin Nico­le Bau­er unge­klärt. Für den katho­li­schen Pfar­rer Jörg Mül­ler ist es ähn­lich: er sage nie, daß es das nicht gebe, aber ‘der Böse’ kom­me eben nie als Per­son, nie­mand habe ihn gese­hen.

Also 43 Minu­ten viel Lärm um nichts? Ich sage mal so: wer nur Exor­zis­mus-Fil­me als Hor­ror­fil­me schaut, der wird fest­stel­len, daß es gar nicht so ein­fach ist, das reel­le Wesen des Bösen zu bestim­men, und auch das Wir­ken des Bösen zwei­fels­frei beur­tei­len zu kön­nen. In der Doku berich­tet nie­mand davon, daß ein Beses­se­ner wie eine Spin­ne von der Decke her­ab­hängt und Obszö­ni­tä­ten schreit oder grü­nen Brei erbricht. Der Teu­fel in mir – Exor­zis­mus heu­te (ZDF-Doku, 2026) wei­ter­le­sen

Gedan­ken nach dem Urlaub

Ich war län­ger weg und auch durch die medi­ter­ra­ne Umge­bung nicht so ganz “auf Schwarz gepolt”, d.h. ich habe weder hier etwas geschrie­ben, noch auf dem Insta­gram-Account, dafür dann mei­nen Zweit-Account ein wenig gefüt­tert.

Mit­be­kom­men habe ich den – in die­sem Jahr sehr inten­si­ven? – Pres­se­tru­bel um das WGT – und natür­lich die durch­weg posi­ti­ven Rück­mel­dun­gen der Leu­te, denen ich auf Insta­gram fol­ge. Es scheint für vie­le eine per­sön­li­che Hoch­zeit gewe­sen zu sein. Vie­les ist aber wohl auch dem Mot­to “Alle Jah­re wie­der” ent­sprun­gen, so die beleh­ren­den Arti­kel, wie man sich als Zuschau­er beim WGT kor­rekt ver­hal­ten sol­le usw. Es ist eben auch ein Medi­en-Event, ein pop­kul­tu­rel­les Spek­ta­kel, das aus­ge­schlach­tet wird.
Schön, wenn vie­le Teil­neh­mer doch ihren Platz, ihre Nische gefun­den haben. Gedan­ken nach dem Urlaub wei­ter­le­sen

Mar­tyrs – Ver­gleich bei­der Film­fas­sun­gen

Ich bespre­che hier einen in Deutsch­land indi­zier­ten Film, den ich in einer um ca. 5 Minu­ten gekürz­ten, frei­ge­ge­be­nen Ü18-Ver­si­on gese­hen habe. Zur Sicher­heit wei­se ich dar­auf hin, daß die rei­ne Bespre­chung eines indi­zier­ten Films pres­se­recht­lich kei­ne Wer­bung für die­sen dar­stellt. Die Fil­me und auch mei­nen Text bit­te ab 18 schau­en bzw. lesen; es wer­den kei­ne kon­kre­ten Beschrei­bun­gen von Gewalt aus den Fil­men hier ein­flie­ßen. Mar­tyrs – Ver­gleich bei­der Film­fas­sun­gen wei­ter­le­sen

Day Drin­king Day Rave – op schwatz

Mein jüng­ster Sohn erzähl­te gestern mor­gen, er wer­de gleich mit einem Freund zu einem ‚Day Rave‘ nach Köln fah­ren. Es gebe ja nichts Bes­se­res als ‚Day Drin­king‘, schön ent­spannt, damit man mit dem letz­ten Abend­zug gemüt­lich wie­der nach Hau­se fah­ren kön­ne.
Ich muß­te grin­sen, denn ich habe ich ja schon eini­ge Male über die tra­di­tio­nell spät begin­nen­den Events der Schwar­zen Sze­ne geschrie­ben, die den schwar­zen Gruft­be­woh­nern mit zuneh­men­dem Alter doch klei­ne Hür­den in den Weg legen.
Daher auch mein wie­der­hol­ter Vor­schlag zum ‚schwar­zen Tanz­tee‘, jetzt also ana­log zur Gen-Z-Ver­an­stal­tung mei­nes Soh­nes eine Son­nen­creme-sup­port­ed Pal­eskin Par­ty mit Düster-Dröh­nung. 😂

M’era Luna 2004 – Foto-Impres­sio­nen (2)

Wei­ter geht es mit dem Sonn­tag, 8.8.2004 und dem zwei­ten Tag des M’era Luna (Tag 1 hier).

Erst­mal war Anste­hen an den damals noch sehr ein­fa­chen sani­tä­ren Anla­gen ange­sagt. Es gab auch so anein­an­der­ge­reih­te Wasch­becken, wo man sich ein­fach ‘drau­ßen’ waschen konn­te – heu­te undenk­bar.

M’era Luna 2004 – Foto-Impre­s­­sio­­nen (2) wei­ter­le­sen

M’era Luna 2004 – Foto-Impres­sio­nen (1)

In den letz­ten Tagen habe ich in alten Bil­dern gestö­bert und bin auf die lei­der nur weni­gen Fotos vom 2004er M’era Luna gesto­ßen, der 5. Aus­ga­be des Festi­vals, das das Zil­lo-Festi­val in Hil­des­heim-Dri­s­pen­stedt auf dem Flug­platz abge­löst hat. Also mal zwei Stun­den inve­stiert und zwei Bei­trä­ge draus erstellt, denn der Start des dies­jäh­ri­gen Festi­val-Som­mers steht ja bevor…

Alle Set­lists fin­den sich, soweit vor­han­den, hier, das Line-Up ist hier. Die – aus mei­ner Sicht – wich­tig­sten Künst­ler waren: Anne Clark, ASP, Blut­engel, Covenant, The Eter­nal Aff­lict, Fun­ker Vogt, Icon of Coil, In Strict Con­fi­dence, L’­me Immor­tel­le, Lacri­mo­sa, Pink Turns Blue, Umbra et Ima­go, Ther­i­on, Within Temp­t­ati­on, Wolfs­heim.

Die Anrei­se, ein Bild des sich fül­len­den Zelt­plat­zes – das sieht immer wie­der gleich aus, auch 20 Jah­re spä­ter…

M’era Luna 2004 – Foto-Impre­s­­sio­­nen (1) wei­ter­le­sen

TV-Tip Pfing­sten: Exor­zis­mus

Das ZDF zeigt an Pfing­sten eine Exor­zis­mus-Doku mit dem Titel “Der Teu­fel in mir”. Gesen­det wird am Pfingst­sonn­tag um 9:30 Uhr und am Mon­tag um 17:30 Uhr.

In der Pres­se­map­pe heißt es: “Die Autoren Max Damm und Eme­ly Spor­rer beglei­ten für die ZDF-Doku­men­ta­ti­on an Pfing­sten Exor­zi­sten, Betrof­fe­ne sowie Kri­ti­ker und beleuch­ten eine Pra­xis zwi­schen Glau­ben und Gefahr.”

Aus­führ­li­che­rer Text zur Doku unter dem ange­ge­be­nen Link.

Zeit für schwar­ze Ren­te?

Ich möch­te wie­der ein­mal auf das Spon­tis-Blog hin­wei­sen, wo es aktu­ell einen Arti­kel von ‘gra­vey­ard­queen’ mit dem Titel “Ich wer­de zu alt für die­sen Scheiß!” gibt. Schmun­zeln muß­te ich, als ich den Text las, aber da war das Ein­ge­ständ­nis auch nicht weit, daß ich das, was g. beschreibt, sehr gut ken­ne.

Denn das ist ja genau das, was ich hier nicht beschrei­be – Zwei­fel oder Müdig­keit, den Streß, den ich mit man­chen Ter­mi­nen als intro­ver­tier­te Per­son habe. Also auch mal ein Geständ­nis: ich habe letz­tes Jahr zwei Kon­zer­te bzw. ein Kon­zert und ein Mini-Festi­val aus­fal­len las­sen, bin nicht hin­ge­fah­ren, bei­de Male Kult­tem­pel. Zum Kon­zert hät­te ich sowie­so allein fah­ren müs­sen, es war eine stres­si­ge Zeit und ich hat­te schlicht­weg kei­nen Bock – auf Lacri­mo­sa? Nein, auf Fer­tig­ma­chen, 2‑Stun­den-Fahrt, Rück­fahrt in der Nacht usw. Sehr scha­de im Nach­hin­ein, aber nicht zu ändern.

Wie war das doch mit dem Alt­wer­den? Ich hat­te hier in einem Bei­trag geschrie­ben, wann ich mich zu alt für die Sze­ne füh­len wür­de: das wäre, wenn ich zur Musik nicht mehr tan­zen könn­te. Ganz ehr­lich: die hal­be Nacht unter­wegs sein und “uner­müd­lich” tan­zen, das krie­ge ich aktu­ell nicht (mehr) hin.

Komisch, so fra­ge ich mich, war­um kommt die­ser Sp.-Artikel gera­de jetzt, wo ich den Web­space für mein Blog gekün­digt habe? Ich glau­be ja an sol­che Syn­chro­ni­zi­tä­ten. Ist es der ‘wake-up call’ oder die Bestä­ti­gung für Couch, Chips und You­Tube? 😉

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