Maria Mag­da­le­na (Film)

Wer war Maria Mag­da­le­na?

Wür­de ich mich auf das bezie­hen, was mir in mei­ner katho­li­schen Erzieh­ung so ver­mit­telt wur­de, dann wäre sie auch heu­te noch für mich die typi­sche “Sün­de­rin”, die Prostituier­te. Die­se Sicht­wei­se hat eine lan­ge Tra­di­ti­on, sie geht auf das Ende des 6. Jahr­hun­derts und Papst Gre­gor den Gro­ßen zurück. Nie ist mir frü­her auf­ge­fal­len, daß Maria Mag­da­le­na (fort­an MM) der erste Mensch war, der lt. drei­en der vier kano­ni­schen Evan­ge­li­en den auf­er­stan­de­nen Je­sus gese­hen hat. Sie ist, wie der Unter­ti­tel des Bu­ches von C. Bour­ge­ault (The Mea­ning of Mary Mag­da­le­ne) lau­tet, „the woman at the heart of Chri­stia­ni­ty“. Maria Mag­da­le­na (Film) wei­ter­le­sen

Unbe­küm­mert

Die­sem dys­pho­ri­schen Text möch­te ich ein Caveat! vor­an­stel­len: Wenn dich das The­ma Sui­zid trig­gert, wäre es gut, den Text aus­zu­las­sen. 

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Unbe­küm­mert schaut
blaß­gel­bes Licht aus Fen­stern,
wird auf­ge­löst in der Nacht
zwi­schen Men­schen hin­ter ihnen
und dem Kind. Unbe­küm­mert wei­ter­le­sen

The world we knew has chan­ged

Eine Spinne in ihrem Netz“The world we knew has chan­ged
but we have to arran­ge.
The stron­gest rocks will crack
but the­re is no way back.
Not­hing worth any­mo­re
the things that we ado­re.
Our rules dis­ap­pear -
feel the upco­ming fear. (…)

They can’t destroy our past
our memo­ries will last.
What we are living for
does­n’t mat­ter any­mo­re.
We stay nevert­hel­ess
don’t lose self­con­cious­ness.”

[pho­to­phor, New Order]

Das Ende des Blogs…

… ist nicht nur auf meins gemünzt, son­dern auf die “Blogo­sphä­re” als sol­che. Ich glau­be, das Blog als Mit­tei­lungs­ka­nal hat so lang­sam aus­ge­dient. Das hat m.E. vor allem damit zu tun, daß immer weni­ger gele­sen wird, daß Men­schen mit lan­gen Tex­ten über­for­dert, von ihnen gelang­weilt sind. Es wächst eine Gene­ra­ti­on her­an, die bereits mit einem “lan­gen Text” wie einer Spei­se­kar­te Pro­ble­me hat <gdrvvf> (auch das ist schon alt und wird von weni­gen ver­stan­den). Das Ende des Blogs… wei­ter­le­sen

Der Exor­zist – die Neu­auf­la­ge

Wir wis­sen nun, daß die Neu­auf­la­ge des klas­si­schen Exor­zist-Films im Früh­jahr 2027 in die Kinos kom­men soll. Ich habe in zwei Bei­trä­gen das The­ma schon kurz ange­ris­sen: Johans­son soll es rei­ßen und Wie wei­ter mit dem Exor­zi­sten?

In Kür­ze reka­pi­tu­liert: David Gor­don Green soll­te eine Tri­lo­gie dre­hen, wovon er nur The Exor­cist: Belie­ver umge­setzt hat, der im Grun­de ein Flop war und von mir auch nega­tiv rezen­siert wur­de. Blum­hou­se und Green haben sich dann getrennt; nun soll Mike Fla­na­gan aus den zwei “offe­nen” Film­pro­jek­ten offen­bar die eine “rich­ti­ge” Neu­fas­sung des Exor­zi­sten dre­hen.

Ich hat­te mich schon über Fla­na­gan aus­ge­las­sen, der mich mit Mid­night Mass eher schockiert hat, s. Wie kraß geht Kir­chen­haß? Vor die­sem Oeu­vre hal­te ich Fla­na­gan nicht für den Ide­al-Regis­seur für den Exor­zi­sten.

War­ten wir ab – ist ja noch ein Jahr hin.

Bring her back (Film)

Mit ihrem Erst­lings­werk “Talk to me” haben die Phil­ip­pou-Brü­der einen gro­ßen Erfolg errun­gen: ein wirk­li­cher guter Hor­ror­film, der mir sehr gefal­len hat.

Mit “Bring her back” gehen sie in die näch­ste Run­de und haben für mich die Meß­lat­te noch­mal nach oben gescho­ben. Im Netz schrieb jemand sinn­ge­mäß: den Film schau­en heißt, ihn ertra­gen müs­sen.

Ja, das ist einer der ver­stö­ren­den Hor­ror­fil­me wie z.B. auch Speak no Evil oder Fun­ny Games. [Mini­ma­le Spoi­ler im fol­gen­den­Text]

Ich sage mal so: es wer­den zwei ‘Wel­ten’ dar­ge­stellt. Da sind die grau­sa­men Video­auf­nah­men, die von Ein­blen­dung zu Ein­blen­dung deut­li­cher offen­ba­ren, um was es der Pfle­ge­mut­ter Lau­ra wohl gehen könn­te. Bring her back (Film) wei­ter­le­sen

Hell Hou­se (Mathe­son)

Richard Mathe­sons Roman aus dem Jah­re 1971 über ein Spuk­haus in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten ist ein Klas­si­ker der Hor­ror­li­te­ra­tur. Laut Titel der Kind­le-Aus­ga­be soll Ste­phen King gesagt haben: “Hell Hou­se is the sca­riest haun­ted hou­se novel ever writ­ten.”

Schau­en wir mal. Ich muß ein biß­chen spoi­lern, las­se aber Details und das Ende aus. Hell Hou­se (Mathe­son) wei­ter­le­sen

Dark Tou­rism oder: Die Fahr­leh­rer-Gesell­schaft

Ich hat­te mich auf den Neu­start des Schwarz­ge­sagt-Pod­casts Anfang 2026 gefreut und war dann zunächst posi­tiv über­rascht vom The­ma: ‘dunk­le’ Rei­se­zie­le. Wäh­rend ich noch mit­no­tier­te, was im nähe­ren Aus­land besu­chens­wert ist, stock­te ich beim The­ma Pri­pyat (Gei­ster­stadt nahe des explo­dier­ten Reak­tors in Tscher­no­byl) und dann bei einem mei­ner Schwer­punkt-The­men hier im Blog, dem Aoki­ga­ha­ra-Wald in Japan.

Wäh­rend zu Anfang kurz bereits der Begriff ‘Dark Tou­rism’ gefal­len war, was ich neu­tral auf­nahm, wur­de die­ser in der Fol­ge zu einer Nega­tiv-Chif­fre mit Betrof­fen­heits-Allü­ren umman­telt. Bei Pri­pyat ging es vor allem um das Leid der eva­ku­ier­ten Men­schen, was zu Spe­ku­la­tio­nen dar­über führ­te, ob man dort foto­gra­fie­ren dür­fe – mit beson­de­rer Beto­nung der ‘Sel­fies’. Dürf­te man dort denn ein Sel­fie machen? Die­se Aus­füh­run­gen sind so —- (hier stan­den ver­schie­de­ne For­mu­lie­run­gen, die mir alle zu offen­siv erschie­nen) – sagen wir, in Betrof­fen­heit schwel­gend.  Dark Tou­rism oder: Die Fahr­­leh­­rer-Gesel­l­­schaft wei­ter­le­sen

Unsterb­lich gut: die besten Vam­pir­fil­me

Man kann sagen: Vam­pi­re altern nicht, aber sie ver­än­dern ihr Gesicht – zumin­dest auf der Kino-Lein­wand. Seit Murnaus Nos­fe­ra­tu ist die Gestalt des (Film-) Vam­pirs zu einem Abbild mensch­li­cher Äng­ste und viel­leicht auch Sehn­süch­te gewor­den. Mal war er die per­so­ni­fi­zier­te Pest, mal der ele­gan­te Ver­füh­rer, mal der eher melan­cho­li­sche Out­si­der.

In mei­ner Liste, einer Mini­mal-Aus­wahl aus den über 500 Fil­men, in denen Dra­cu­la laut Guin­ness-Buch der Rekor­de (2015) vor­kommt, will ich die Wer­ke her­vor­he­ben, die mir als die Mei­len­stei­ne erschei­nen. Der Vam­pir im Film – vom expres­sio­ni­sti­schen Schat­ten zur moder­nen Düster­nis heu­te.  Unsterb­lich gut: die besten Vam­pir­fil­me wei­ter­le­sen

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