Halloween-Lese-Tip: The Narrows (R. Malfi)

Malfi ist ein Autor, von dem ich den sehr guten Roman “Come with me” sowie den eher durchschnittlichen “Snow” gelesen habe. Beim Stöbern fiel mir “The Narrows” auf – gute Bewertungen, interessantes Thema mit leichter Halloween-Verknüpfung. Halloween-Lese-Tip: The Narrows (R. Malfi) weiterlesen

Formlose Nacktschnecken

„Allein können die Menschen kaum gehen und stehen, in Rudeln treten sie auf, als wären sie nicht alleine schon eine zu starke Belastung für die Erdoberfläche, denkt die Einzelgängerin Erika. Formlose Nacktschnecken ohne Halt und Rückgrat, ahnungslos! Von keinem Zauber je angerührt und überwältigt, von keinem Zauber der Musik. Sie kleben aneinander mit ihren Fellen, die kein Hauch aufrührt.“

— E. Jelinek, Die Klavierspielerin

Savaging the Dark (Roman)

Trigger-Warnung vorab: Es geht im Roman von Christopher Conlon um das Thema Pädophilie (Lehrerin -> elfjähriger Schüler). Sofern dich das belasten könnte, laß den Artikel besser aus.

Doch wenn ich schreibe, es geht um Pädophilie, dann ist das nur ein Teil der Geschichte, denn die Frage ist doch zentral, woraus sich die Neigung der Lehrerin Mona Straw nährt; es steht das Thema Traumata im Raum. Savaging the Dark (Roman) weiterlesen

LYRV-27 (B. Friedhof)

Gute deutsche post-apokalyptische Literatur ist selten. Oft finde ich billige eBooks mit einem Schreibstil zwischen Viertkläßler und Groschenheft – und greife dann auf englische Titel zurück, die das „Maß der Dinge“ sind – s. The Road, The Dog Stars, gerade in der Verfilmung von Ridley Scott (August im Kino): neben dem überzeugenden Setting eine der schönsten Liebesgeschichten, die ich je gelesen habe.

Dann fiel mir kurz vor dem Amphi–Wochenende in Köln der Roman von Ben Friedhof (Pseudonym des in Krefeld lebenden Autors) in die Hände; Untertitel: Flucht aus Köln.

Das ist ein klassischer Zombie-Roman, das heißt die Zombies sind so, wie wir sie aus den ganzen Filmen kennen: aggressiv, schnell.
Aktuell gibt es drei Bücher in dieser Serie, das vierte ist wohl für den Herbst angekündigt.  LYRV-27 (B. Friedhof) weiterlesen

Blackwell – The Sorrowstones (Roman)

Mit seinem Roman Stolen Tongues hat mich Felix Blackwell begeistert. „The Cold People“ habe ich dreimal begonnen, aber abgebrochen; gleiches (einmal) gilt auch für „The Church beneath the Roots“. Nun bin ich über den neuen Roman „The Sorrowstones“ gestolpert und hatte gleich wieder den Lesefluß wie beim ersten Titel – zumindest bis kurz vor dem Ende…

Aber:  Sorrowstones ist für mich keine Gänsehaut-Lektüre; das Bedrohungsgefühl entsteht eher langsam, also bis Leser und der Protagonist Cole merken, daß die Lage ziemlich aussichtslos ist. Ich muß minimal spoilern… Blackwell – The Sorrowstones (Roman) weiterlesen

Unbekümmert

Diesem dysphorischen Text möchte ich ein Caveat! voranstellen: Wenn dich das Thema Suizid triggert, wäre es gut, den Text auszulassen. 

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Unbekümmert schaut
blaßgelbes Licht aus Fenstern,
wird aufgelöst in der Nacht
zwischen Menschen hinter ihnen
und dem Kind. Unbekümmert weiterlesen

Das Ende des Blogs…

… ist nicht nur auf meins gemünzt, sondern auf die „Blogosphäre“ als solche. Ich glaube, das Blog als Mitteilungskanal hat so langsam ausgedient – es ist ‚Media‘, aber zu wenig ‚Social‘. Es fehlt an der Vernetzung, und es wird m.E. immer weniger gelesen, so daß Menschen mit langen Texten überfordert, von ihnen gelangweilt sind. Es wächst eine Generation heran, die bereits mit einem „langen Text“ wie einer Speisekarte Probleme hat <gdrvvf> (auch das ist schon alt). Das Ende des Blogs… weiterlesen

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