LYRV-27 (B. Fried­hof)

Gute deut­sche post-apo­ka­lyp­ti­sche Lite­ra­tur ist sel­ten. Oft fin­de ich bil­li­ge eBooks mit einem Schreib­stil zwi­schen Viert­kläß­ler und Gro­schen­heft – und grei­fe dann auf eng­li­sche Titel zurück, die das “Maß der Din­ge” sind – s. The Road, The Dog Stars, gera­de in der Ver­fil­mung von Rid­ley Scott (August im Kino): neben dem über­zeu­gen­den Set­ting eine der schön­sten Lie­bes­ge­schich­ten, die ich je gele­sen habe.

Dann fiel mir kurz vor dem Amphi-Wochen­en­de in Köln der Roman von Ben Fried­hof (Pseud­onym des in Kre­feld leben­den Autors) in die Hän­de; Unter­ti­tel: Flucht aus Köln.

Das ist ein klas­si­scher Zom­bie-Roman, das heißt die Zom­bies sind so, wie wir sie aus den gan­zen Fil­men ken­nen: aggres­siv, schnell.
Aktu­ell gibt es drei Bücher in die­ser Serie, das vier­te ist wohl für den Herbst ange­kün­digt.  „LYRV-27 (B. Fried­hof)“ wei­ter­le­sen

Hap­pi­ness

“(…) You should try it some­time.” “What? Mad­ness?” Zach asked, nod­ding toward the book. “No. Hap­pi­ness.”
“Hap­pi­ness?” Zach allo­wed hims­elf a bit­ter grin. “I’m afraid my memory’s too good for that.”

Tif­fa­ny Reisz, The Siren (Ori­gi­nal Sin­ners)

Black­well – The Sor­row­s­to­nes (Roman)

Mit sei­nem Roman Sto­len Ton­gues hat mich Felix Black­well begei­stert. “The Cold Peo­p­le” habe ich drei­mal begon­nen, aber abge­bro­chen; glei­ches (ein­mal) gilt auch für “The Church beneath the Roots”. Nun bin ich über den neu­en Roman “The Sor­row­s­to­nes” gestol­pert und hat­te gleich wie­der den Lese­fluß wie beim ersten Titel – zumin­dest bis kurz vor dem Ende…

Aber:  Sor­row­s­to­nes ist für mich kei­ne Gän­se­haut-Lek­tü­re; das Bedro­hungs­ge­fühl ent­steht eher lang­sam, also bis Leser und der Prot­ago­nist Cole mer­ken, daß die Lage ziem­lich aus­sichts­los ist. Ich muß mini­mal spoi­lern… „Black­well – The Sor­row­s­to­nes (Roman)“ wei­ter­le­sen

Unbe­küm­mert

Die­sem dys­pho­ri­schen Text möch­te ich ein Caveat! vor­an­stel­len: Wenn dich das The­ma Sui­zid trig­gert, wäre es gut, den Text aus­zu­las­sen. 

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Unbe­küm­mert schaut
blaß­gel­bes Licht aus Fen­stern,
wird auf­ge­löst in der Nacht
zwi­schen Men­schen hin­ter ihnen
und dem Kind. „Unbe­küm­mert“ wei­ter­le­sen

Das Ende des Blogs…

… ist nicht nur auf meins gemünzt, son­dern auf die “Blogo­sphä­re” als sol­che. Ich glau­be, das Blog als Mit­tei­lungs­ka­nal hat so lang­sam aus­ge­dient – es ist ‘Media’, aber zu wenig ‘Social’. Es fehlt an der Ver­net­zung, und es wird m.E. immer weni­ger gele­sen, so daß Men­schen mit lan­gen Tex­ten über­for­dert, von ihnen gelang­weilt sind. Es wächst eine Gene­ra­ti­on her­an, die bereits mit einem “lan­gen Text” wie einer Spei­se­kar­te Pro­ble­me hat <gdrvvf> (auch das ist schon alt). „Das Ende des Blogs…“ wei­ter­le­sen

Hell Hou­se (Mathe­son)

Richard Mathe­sons Roman aus dem Jah­re 1971 über ein Spuk­haus in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten ist ein Klas­si­ker der Hor­ror­li­te­ra­tur. Laut Titel der Kind­le-Aus­ga­be soll Ste­phen King gesagt haben: “Hell Hou­se is the sca­riest haun­ted hou­se novel ever writ­ten.”

Schau­en wir mal. Ich muß ein biß­chen spoi­lern, las­se aber Details und das Ende aus. „Hell Hou­se (Mathe­son)“ wei­ter­le­sen

Ghost Sto­ry (P. Straub)

„Ghost Sto­ry“, erschie­nen 1979, ist einer der bekann­te­sten Hor­ror­ro­ma­ne, aber auch ein ziem­li­cher Brocken von Umfang und Inhalt her. Wer rein vom Titel her meint, es han­de­le sich um eine klas­si­sche Gei­ster­ge­schich­te, liegt falsch.
(Ich spoi­le­re den Hin­ter­grund ein wenig, nicht die Iden­ti­tät des Bösen und die Auf­lö­sung des Romans.)
„Ghost Sto­ry (P. Straub)“ wei­ter­le­sen

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