Castrum Nigra – sor­ry…

Aktu­ell kom­men vie­le Leu­te auf die Sei­te über die Goog­le-Suche nach Castrum Nigra 2024. Ich hat­te die Ver­an­stal­tung bewor­ben, habe über die von 2023 berich­tet …

Aber ich war 2024 lei­der nicht da. Es hat nicht gepaßt, es ist scha­de, es wird also kei­nen Bericht geben. Sor­ry….

Mid­night Mass (Serie) – wie kraß geht Kir­chen­haß?

Ich bin auf den Regis­seur Mike Fla­na­gan über die For­set­zung des Exor­cist-Fran­chises gekom­men: Fla­na­gan soll das Ruder von Green über­neh­men, des­sen Exor­cist: Belie­ver flopp­te. Län­ge­re Zeit hat­te ich schon Mid­night Mass auf der Watch­list auf Net­flix, und habe mir die Serie nun kon­kret vor dem Hin­ter­grund ange­se­hen, daß dar­in katho­li­sche Kir­che und Vam­pi­ris­mus the­ma­ti­siert wer­den, und daß Fla­na­gan den kom­men­den Exor­zi­sten-Film dre­hen soll. Wird das gut­ge­hen? Was als ein­fa­che Fra­ge gedacht war, ver­zerr­te sich zur Aus­sa­ge: “Bloß nicht Fla­na­gan!”

Ja, ich will zu Mid­night Mass fra­gen, wie kraß, wie bös­ar­tig Kir­chen­kri­tik sein kann oder darf. Den Inhalt der Serie set­ze ich als bekannt vor­aus, spoi­le­re also ab jetzt hem­mungs­los. 😉 Mid­night Mass (Serie) – wie kraß geht Kir­chen­haß? wei­ter­le­sen

Tol­hurst – Goth: A Histo­ry (Buch)

Der Mit­be­grün­der und Drum­mer von The Cure, Lol Tol­hurst, hat 2023 eine ‘Geschich­te der Gothic-Bewe­gung’ – im Ori­gi­nal: Goth. A Histo­ry – vor­ge­legt. Das, obwohl er von sich im Nach­wort sagt, er sei kein Histo­ri­ker, er habe das Vor­ha­ben, eine ‘com­pre­hen­si­ve ency­clo­pe­dia’ zu schrei­ben, auf­ge­ge­ben.
Daher ist in mei­ner Wahr­neh­mung ein Groß­teil des Tex­tes eher im Plau­der­stil geschrie­ben, wo ich mir manch­mal doch mehr “ency­clo­pe­dia” gewünscht hät­te.

In die­sem Sin­ne zitiert er auch öfter Dr. Tra­cy Fahey, die er als “Goth histo­ri­an” bezeich­net, greift also auf deren Erkennt­nis­se und Ein­schät­zun­gen zurück. Tol­hurst – Goth: A Histo­ry (Buch) wei­ter­le­sen

Amphi! Wir, also, na ja, kom­men, halt doch

Das Amphi-Wochen­en­de war nicht geplant, auch weil die ersten Band-Ankün­di­gun­gen uns nicht vom Hocker ris­sen. Cor­ri-May sag­te, laß noch mal gucken. Gut, die Ent­schei­dung fiel dann: wir kom­men(, aber auch, weil kei­ne Über­nach­tungs­ko­sten anfal­len. Wir fah­ren halt bei­de Tage.)

Ich gehe mal so ein biß­chen auf der Basis des Wer­be­pla­kats durch: Amphi! Wir, also, na ja, kom­men, halt doch wei­ter­le­sen

500000 vor ihrem PC sind kei­ne Sze­ne

Die Über­schrift ist ein Zitat von Ste­ve aus dem Pod­cast “Schwarz­Ge­sagt”. In den letz­ten Tagen habe ich eini­ge Fol­gen “nach­ge­hört”, so auch die eigent­lich aus­ge­las­se­nen zum The­ma Gothic Fami­ly. Toll, was ihr da auf die Bei­ne stellt, Gat­to Nero & Ste­ve!

Das Zitat stammt aber aus einer der Fol­gen “extrem und tanz­bar”, wo sich eine Höre­rin in einer Ein­spie­lung dar­über beschwert, was sie jen­seits des dunk­len, pri­va­ten Lebens­stils dann auf Festi­vals vor­fin­det: wenig Tie­fe, viel Par­ty.
Und dabei dann (zuneh­mend?) rück­sichts­lo­se Men­schen, die bei lei­sen Titeln ein­fach laut wei­ter­re­den, die alles fil­men oder wäh­rend des Kon­zerts mit fünf Bie­ren in die erste Rei­he “müs­sen”. 500000 vor ihrem PC sind kei­ne Sze­ne wei­ter­le­sen

Erster Athe­ner Fried­hof

Im Juni 2024 haben haben Cor­ri-May und ich den “Ersten Athe­ner Fried­hof” (Πρώτο Νεκροταφείο Αθηνών) besucht, der sich öst­lich des Alt­stadt­zen­trums und süd­lich an das Vier­tel Mets anschlie­ßend befin­det (Goog­le Maps).

Ich woll­te mich viel inten­si­ver mit dem Fried­hof beschäf­ti­gen, viel mehr Zeit dort ver­brin­gen und mehr foto­gra­fie­ren, aber … Wäh­rend wir im son­sti­gen Athen so gut wie kei­ne Pro­ble­me mit Stech­mücken hat­ten, fie­len die klei­nen Bie­ster hier über uns her. Schon schräg, wenn das nur auf einem Fried­hof pas­siert. Wäre ja ein Motiv für einen Tier-Hor­ror­film… 😉
Aber dadurch muß­ten wir (wegen Cor­ri-Mays All­er­gie) den Besuch dra­stisch kür­zen, so daß ich lei­der nur weni­ge Bil­der habe. (Viel­leicht kann ich in den näch­sten Jah­ren noch­mal vor­bei­schau­en, wenn ich durch Athen nach Pirä­us fah­re, um eine Fäh­re zu den Inseln zu neh­men.)

Der Fried­hof wur­de in den Jah­ren ab 1834 noch außer­halb des Stadt­ge­län­des ange­legt, ist nach wie vor in Nut­zung, heu­te aber von den süd­öst­li­chen Gebie­ten der Mil­lio­nen­stadt Athen umringt. Erster Athe­ner Fried­hof wei­ter­le­sen

Nos­fe­ra­tu kommt im Janu­ar

Robert Eggers vier­ter Spiel­film wird Nos­fe­ra­tu sein. Ich muß­te kurz über­le­gen, als ich den Namen Eggers hör­te, dann fiel es mir wie­der ein: The Witch moch­te ich, aber The Light­house fand ich geni­al. Dann ver­lor ich Eggers im Sumpf der tau­sen­den Ver­öf­fent­li­chun­gen jedes Jahr, habe The North­man nicht gese­hen, aber jetzt ist der Trai­ler zu Nos­fe­ra­tu raus – und ich wur­de an Eggers erin­nert.

Die Lobes­hym­nen gehen bereits los – z.B. bei Den of Geek: “(the trai­ler) is fero­cious­ly macabre—something Dra­cu­la and vam­pi­re movies haven’t been in ages.”

Der ver­link­te Arti­kel hat gute Hin­ter­grund­in­fo zum Film­pro­jekt, einem Remake von Murnaus Nos­fe­ra­tu von 1922, womit sich Eggers wohl seit 2015 schon beschäf­tigt hat.

Der Trai­ler fin­det sich u.a. hier auf YT.

Und hier ist mein Bericht zum Film.

The Haun­ting of Bly Man­or (Serie)

Daß HBM – “Spuk in Bly Man­or” – eine Serie ist (Wiki­pe­dia, Net­flix 2020, Nach­fol­ge-Serie zu Haun­ting of Hill Hou­se), scha­det m.E. der Erzäh­lung. Ich habe mit Seri­en oft das Pro­blem, das Wolf­gang M. Schmitt in Die Film­ana­ly­se schil­dert: Seri­en sind auf­grund ihrer Län­ge Zer­streu­ung, Fami­li­en­er­satz, vor allem aber Zeit­ver­schwen­dung. Vir­tuo­si­tät, so Schmitt, ist die Beschrän­kung auf das Wesent­li­che. Im Ide­al­fall soll­te man als Zuschau­er die Hin­ter­grün­de in Minu­ten ver­ste­hen, wäh­rend man bei Seri­en oft erst nach vie­len Fol­gen einen Durch­blick hat – talk about Bly Man­or.

Doch zuerst das Posi­ti­ve: Mike Fla­na­gan hat die auf Kurz­ge­schich­ten von Hen­ry James basie­ren­de Serie gut, atmo­sphä­risch ver­filmt. Als Zuschau­er erle­ben wir den Haupt­teil der Geschich­te fokus­siert auf das ame­ri­ka­ni­sche Au-Pair-Mäd­chen Dani­elle, das 1987 als Kin­der­mäd­chen für die Kin­der Flo­ra und Miles in Bly Man­or enga­giert wird. Koch, Haus­häl­te­rin, Gärt­ne­rin und das Au-Pair bil­den die Kern­trup­pe im Her­ren­haus. (Der fol­gen­de Text spoi­lert das Seri­en­en­de!)
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Sum­mer is the gothest time?

‘post­pun­kon­line’ hat auf Insta gepo­stet: “sum­mer is actual­ly the gothest time of the year, becau­se it is the time that we goths suf­fer the most, which is goth”

Schmun­zelnd habe ich das für mich erst­mal mit “nö” kom­men­tiert… 😉

Ich mer­ke, daß bei einem sol­chen The­ma die sprich­wört­li­chen zwei Her­zen in mei­ner Brust schla­gen. Zur Erklä­rung: ich ken­ne aus mei­ner Kind­heit, aus Fami­li­en­ur­lau­ben vor allem die Nord­see – und damit das Wet­ter-Poker: ent­we­der wirk­lich warm oder zwei Wochen mit viel Regen – sprich: “Som­mer­ur­laub im Ost­frie­sen­nerz”.
Spä­ter, in den 90ern, war ich mehr­fach in Schwe­den im Urlaub – bei glei­chen Wet­ter­be­din­gun­gen. Ich erin­ne­re mich an eine Woche bei durch­ge­hend knapp 30°C, aber doch eher an tage­lan­gen Regen – im Hoch­som­mer, ver­bun­den mit der alles durch­drin­gen­den Feuch­tig­keit, dem mod­ri­gen Geruch von Zelt und Ruck­sack im Auto usw. Aber das war halt “nor­mal”, das habe ich nicht hin­ter­fragt, weil mein Herz an Schwe­den hing. Sum­mer is the gothest time? wei­ter­le­sen

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