Orkus – Som­mer 26

Cover der Zeitschrift ORKUS, Sommer 2026Ich habe hier ja schon ein‑, zwei­mal geschrie­ben, daß ich von den übrig­ge­blie­be­nen Musik­ma­ga­zi­nen (Sonic Sedu­cer, Orkus) nicht wirk­lich begei­stert bin. Im Früh­jahr hat­te ich eine Sonic-Sedu­cer-Aus­ga­be, die mich ziem­lich ver­är­gert hat: Graue Schrift auf schwar­zem Hin­ter­grund bei wenig hoch­wer­ti­gem Papier – das ist schlicht­weg nicht les­bar…

Jetzt habe ich die Som­mer­aus­ga­be des Orkus – und muß sagen, ja, die gefällt mir ganz gut. Hoch­wer­ti­ge­res Papier und wei­ße Schrift mit schö­ner Typo­gra­phie. Nett fin­de ich, daß unter “Fak­ten” meist der les­ba­re Band­na­me steht, da ich mir kei­ne Mühe damit mache, völ­lig über­zo­gen-krea­ti­ve Band-Logos zu ent­schlüs­seln. Auch nett: die Acts wer­den nach drei ein­fluß­rei­chen Alben gefragt, also kon­kre­ten Alben, nicht Künst­lern.

Das “Heft” ist im Grun­de ein Taschen­buch mit sei­nen 240 Sei­ten. Das gibt mir viel Aus­wahl: etli­che Sei­ten über­blät­te­re ich ein­fach, bei ande­ren lese ich inten­si­ver. So hat mir gera­de das Inter­view mit Bri­an Mol­ko von Pla­ce­bo sehr gut gefal­len, v.a. sei­ne phi­lo­so­phi­schen Gedan­ken, die mich dazu moti­viert haben, mich wie­der ein­mal mit Albert Camus zu befas­sen.

Was neh­me ich an Bands aus die­sem Heft für inten­si­ves Hören mit? The Calm Grey (!), IAM­IM­PER­FECT und Bey­ond Obses­si­on.

Ver­söhn­lich stimmt mich die­ses Heft, das ein­fach mit sei­nem rie­si­gen Umfang “für jeden etwas” bie­tet, z.B. auch vie­le Foto-Impres­sio­nen vom WGT.

OH MY AMPHI!

Mei­ne Amphi-Festi­val-Begei­ste­rung hat am Wochen­en­de einen mas­si­ven ‘drop’ erle­ben müs­sen, nach­dem ich mir die ‘time table’ (PDF-Datei) ange­schaut habe…

Alle mei­ne Lie­bings-Bands spie­len zur glei­chen Zeit und so gut wie alle am Sams­tag. Das heißt auch ganz klar: am Sonn­tag wer­den wir kurz nach 20 Uhr schon nach Hau­se fah­ren – was Cor­ri May für ihre Fahrt nach Wacken zugu­te kommt.

Am Sams­tag freue ich mich im Prin­zip auf Mono Inc., VNV Nati­on, Rue Ober­kampf, The Explo­ding Boy und Pink Turns Blue.
Pro­blem: die spie­len alle zwi­schen 19 und 22 Uhr – ent­we­der Main Stage, Thea­ter Stage oder Orbit Stage auf dem Schiff.

Hät­te ich das gewußt, wäre es nur ein Tages­ticket für Sams­tag gewor­den. Ja, ich bin schon etwas genervt…

Wor­auf läuft es hin­aus? Ver­mut­lich Rue Ober­kampf im Thea­ter, danach VNV Nati­on. Mono Inc. wer­de ich kom­men­den Juni auf der Festung Ehren­breit­stein sehen und für The Explo­ding Boy, nun ja, da muß sich ein ande­res Event fin­den.

Am Sonn­tag fah­re ich letzt­lich nur für Dia­ry of Dreams nach Köln.

Scha­de, daß es die­ses Jahr so lau­fen wird.

Castrum Nigra 2026 – die Par­ty auf der Ehren­burg

Castrum Nigra Schriftzug in AutoscheibeDie Castrum-Nigra-Par­ty (im wei­te­ren CN, Web­sei­te), die m.M.n. Castrum Nigrum hei­ßen müß­te, auf der Ehren­burg über dem Mos­el­tal ist 2025 aus­ge­fal­len. Wie schön war die Nach­richt, daß es 2026 doch wei­ter­ge­hen wür­de! Ein neu­er Ver­an­stal­ter war bereit, die Par­ty weit­ge­hend basie­rend auf den Vor­jah­ren auf­zu­zie­hen, wobei das Grund­kon­zept eben gleich­blei­ben soll­te, aller­dings mit einer wich­ti­gen Ände­rung: am Frei­tag­abend wür­de es eine Pre-Par­ty mit max. 400 Per­so­nen geben, dann am Sams­tag­abend das Haupt-Event für bis zu 1000 Per­so­nen.

Und die Sache mit Cam­pen (WoMo/Zelt) wur­de nun offi­zi­ell mit ent­spre­chend zu kau­fen­den Tickets gere­gelt. Dafür gab es dann den Platz und ein paar Dixies. Man darf den Ver­gleich mit gün­sti­gen Wohn­mo­bil­stell­plät­zen, die das Glei­che kosten, aber Kom­plett­ver- und ‑ent­sor­gung bie­ten, nicht anstel­len. Da der Betrag dafür gering war (16€), will ich auch nicht mosern. Wie in den Vor­jah­ren gab es für ca. 30 Per­so­nen die Mög­lich­keit, sich im Bereich der Burg ein­zu­quar­tie­ren (Zim­mer bzw. Rei­se­wa­gen).
Ab/nach Koblenz gab es (nur Sams­tag) wie­der einen Shut­tle-Bus für 7€. „Castrum Nigra 2026 – die Par­ty auf der Ehren­burg“ wei­ter­le­sen

Gedan­ken nach dem Urlaub

Ich war län­ger weg und auch durch die medi­ter­ra­ne Umge­bung nicht so ganz “auf Schwarz gepolt”, d.h. ich habe weder hier etwas geschrie­ben, noch auf dem Insta­gram-Account, dafür dann mei­nen Zweit-Account ein wenig gefüt­tert.

Mit­be­kom­men habe ich den – in die­sem Jahr sehr inten­si­ven? – Pres­se­tru­bel um das WGT – und natür­lich die durch­weg posi­ti­ven Rück­mel­dun­gen der Leu­te, denen ich auf Insta­gram fol­ge. Es scheint für vie­le eine per­sön­li­che Hoch­zeit gewe­sen zu sein. Vie­les ist aber wohl auch dem Mot­to “Alle Jah­re wie­der” ent­sprun­gen, so die beleh­ren­den Arti­kel, wie man sich als Zuschau­er beim WGT kor­rekt ver­hal­ten sol­le usw. Es ist eben auch ein Medi­en-Event, ein pop­kul­tu­rel­les Spek­ta­kel, das aus­ge­schlach­tet wird.
Schön, wenn vie­le Teil­neh­mer doch ihren Platz, ihre Nische gefun­den haben. „Gedan­ken nach dem Urlaub“ wei­ter­le­sen

Was bringt 2026?

Wie­der ein­mal ist ein Jahr zu Ende. Es gehört irgend­wie zu die­ser “dunk­len Zeit” dazu, mit Erwar­tung, mit Fra­gen auf das kom­men­de Jahr zu schau­en. Im frü­he­ren “Volks­glau­ben”, der z.T. auf ger­ma­ni­sche Gebräu­che zurück­ging, war das eine Zeit “zwi­schen den Jah­ren”, die Rauh­näch­te, in denen man auch Weis­sa­gung betrieb. Ich will etwas pro­sa­ischer auf 2026 blicken…

Fan­gen wir an mit dem, das nicht geht: „Was bringt 2026?“ wei­ter­le­sen

Exor­cist (2026) – Johans­son soll es rei­ßen

Für fast eine hal­be Mil­li­ar­de Dol­lar hat­te sich Uni­ver­sal die Film­rech­te am Exor­cist Fran­chise gesi­chert, wobei der erste Film einer Tri­lo­gie, Greens “Exor­cist – Belie­ver”, flopp­te und der Regis­seur sich zurück­zog. Mike Fla­na­gan über­nahm, der mir nicht grund­sätz­lich für eine qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Fort­set­zung steht, wie hier beschrie­ben. Wenn er jetzt ankün­digt, eine “radi­kal neue Deu­tung” des Ori­gi­nal-Films umset­zen zu wol­len (Quel­le), muß ich schon die Augen­brau­en hoch­zie­hen. Eigent­lich hat er sich mit Mid­night Mass aus mei­nem Auf­merk­sam­keits­raum ver­ab­schie­det.

Jetzt wis­sen wir immer­hin, daß der Film von Scar­lett Johans­son “auf­ge­wer­tet” wer­den soll; das ging letz­te Woche durch die Pres­se. Die Wiki­pe­dia nennt sie die erfolg­reich­ste Schau­spie­le­rin der Welt nach Ein­spiel­ergeb­nis der Fil­me mit ihr in einer Haupt­rol­le. Hmm, Fakt ist: ich ken­ne so gut wie kei­nen Film mit ihr, was viel­leicht auch dar­an lie­gen mag, daß ich fast rei­ner “Spar­ten-Schau­er” bin: ich mag Fil­me im Rah­men mei­ner Inter­es­sen, schaue aber nicht oft über den Tel­ler­rand; zudem bin ich kein Kino-Gän­ger. Johans­son ken­ne ich von Bil­dern, kann aber ihre schau­spie­le­ri­schen Qua­li­tä­ten in kei­ner Wei­se beur­tei­len. Ihr Enga­ge­ment riecht ein wenig nach Fri­sie­ren des künf­ti­gen Ein­spiel­ergeb­nis­ses mit­tels bekann­tem, bewähr­tem Namen. War­ten wir es ab…

Castrum Nigra 2026 – Tickets wer­den knapp

Der Ver­an­stal­ter hat gera­de per Mail dar­auf hin­ge­wie­sen, daß es die Ear­ly-Bat-Tickets nur noch bis 31.7.25, 23:59 Uhr, geben wird.

Aber auch dar­über hin­aus ist es wohl so, daß von den 1000 Wochen­end-Tickets 70% schon weg sind. Wer also die Ehren­burg am vor­letz­ten Juni-Wochen­en­de besu­chen möch­te, soll­te schnell zugrei­fen.

Amphi Festi­val 2026

Das nächst­jäh­ri­ge Amphi wird das 20. sein. Das könn­te für einen gewis­sen Andrang auf die Tickets sor­gen, zumal zumin­dest schon bekannt ist, daß VNV Nati­on den aus­ge­fal­le­nen Gig nach­ho­len wer­den.
Gestern abend kam eine kur­ze Mel­dung, daß 1/3 der gesam­ten Tickets, die Ear­ly-Bird-Kar­ten, schon weg sind (inner­halb von 10 Minu­ten). Die lagen bei 90€, die aktu­ell ver­füg­ba­ren sind bei 110€. Von daher: ggf. noch schnell zuschla­gen. Cor­ri-May und ich wer­den dort sein.

Castrum Nigra 2026 – es geht wei­ter!

Nach der Absa­ge der dies­jäh­ri­gen Gothic-Nacht auf der Ehren­burg an der Mosel schien es so, als wäre die­ses Event in der dunk­len Gruft auf ewig ver­schwun­den. Doch nein, es geht wei­ter! Der bis­he­ri­ge Orga­ni­sa­tor Mar­kus Rode­merk hat mit dem Event­bü­ro “1A Spe­cial Events” eine Agen­tur gefun­den, die die Par­ty am 19. und 20. Juni 2026 durch­füh­ren wird. Er selbst wird bera­tend zur Sei­te ste­hen, aber auch als DJ auf­le­gen. „Castrum Nigra 2026 – es geht wei­ter!“ wei­ter­le­sen

Wie wei­ter mit dem Exor­zi­sten?

Geplant war eine an den Ori­gi­nal­film anschlie­ßen­de neue Tri­lo­gie unter Regie-Füh­rung von David Gor­don Green. Ich habe den ersten Teil (The Exor­cist: Belie­ver / Bekennt­nis) von 2023 bis heu­te nicht gese­hen (“aus Grün­den”) [nun doch, s. Rezen­si­on], aber er ist eher gefloppt und Green hat sich aus dem Fran­chise zurück­ge­zo­gen. „Wie wei­ter mit dem Exor­zi­sten?“ wei­ter­le­sen

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