Das Leben ist eine Sinn­lo­sig­keit (Tol­stoi)

“Leben kann man nur, solan­ge man vom Leben berauscht ist; sobald man ernüch­tert ist, muß man sehen, daß all dies nur eine Täu­schung ist, und eine dum­me Täu­schung! (…) Die Wahr­heit war: Das Leben ist eine Sinn­lo­sig­keit. Ich leb­te gleich­sam so dahin, ging und ging mei­nen Weg, war an einen Abgrund gekom­men und sah deut­lich, daß nichts vor mir lag als Ver­der­ben. Ein Still­ste­hen war unmög­lich, ein Zurück war unmög­lich. Es war auch unmög­lich, die Augen zu schlie­ßen, um nicht zu sehen, daß nichts als Lei­den und der leib­haf­ti­ge Tod vor mir lag – die völ­li­ge Ver­nich­tung. (…) Alles Übri­ge ist Lüge.”

Leo Tol­stoi, Mei­ne Beich­te (Aus­zug)

Musik kau­fen, orga­ni­sie­ren, hören

Ich möch­te heu­te ein­mal über mei­nen “Musik­kon­sum” schrei­ben. Wie höre ich die Musik der ‘Schwar­zen Sze­ne’? Wie orga­ni­sie­re ich mei­ne Musik? Dabei fan­ge ich “ganz vor­ne” an:

In mei­ner Jugend in den 80ern habe ich natür­lich Schall­plat­ten gekauft. Titel dar­aus wur­den per Tape Deck auf Cas­set­ten kopiert – zum Sel­ber­hö­ren oder Ver­schen­ken. Von “Lossless”-Qualität war da noch nicht die Rede. 😉 Musik kau­fen, orga­ni­sie­ren, hören wei­ter­le­sen

Stim­men aus der Schwar­zen Sze­ne (Buch)

Ama­lia Zeich­ne­rin hat Inter­views mit Per­so­nen geführt, die sich der Schwar­zen Sze­ne zuge­hö­rig füh­len. Die ent­stan­de­nen Tex­te hat sie kosten­frei als EPUB und PDF ver­öf­fent­licht, hier her­un­ter­lad­bar.

Mein Ein­druck von den Inter­view­part­nern: Zwar decken sie mit der Dau­er ihrer Sze­ne­zu­ge­hö­rig­keit ein gro­ßes Spek­trum ab – ein Monat (!) bis 80er-Jah­re-Kon­text, aber sie emp­fin­den und urtei­len doch auf­fal­lend ähn­lich. Wie­so? Stim­men aus der Schwar­zen Sze­ne (Buch) wei­ter­le­sen

Musik­ba­sier­te Sub­kul­tur

Ich möch­te kurz auf eine Dis­kus­si­on bei Red­dit hin­wei­sen: Why it’s good to be a music-based sub­cul­tu­re. Der OP meint, eine Sub­kul­tur müs­se etwas Gemein­sa­mes zu tun haben, sonst kön­ne sie nicht bestehen. Allein auf dem “vibe” der Goth­ness bestehend gebe es kei­ne Sub­kul­tur. Bei Musik als Basis für die Defi­ni­ti­on der Sub­kul­tur habe man einen nied­rig­schwel­li­gen und kosten­gün­sti­gen Zugang.

Die Ant­wor­ten wei­sen dann aber z.T. schon dar­auf hin, daß auch der “Style” einen gro­ßen Anteil an der Sub­kul­tur habe. Lest ein­fach mal rein, wenn es euch inter­es­siert.

Auch inter­es­sant: Im Buch Stim­men aus der Schwar­zen Sze­ne sagt der/die Befrag­te “Ana­ga­stes”: “… ver­geßt den Satz ‘Goth is a music-based sub­cul­tu­re’. (…) Goth ist ein Lebens­ge­fühl, eine Ein­stel­lung zum Leben und spe­zi­el­les Gefühl zur Ästhetk.”

Erin­ne­rung: Exor­zis­mus-Fil­me – ‘hono­rable men­ti­ons’

Ich möch­te kurz auf die Sei­te mit Fil­men ver­wei­sen, die nach mei­ner Defi­ni­ti­on nicht unter jene Exor­zis­mus-Fil­me fal­len, die ich hier aus­führ­li­cher bespre­che. Was ich den­noch gut fin­de, wird dann auf Exor­zis­mus-Fil­me: Hono­rable Men­ti­ons gesam­melt.

Hin­zu­ge­kom­men ist aktu­ell: The Exor­cism of Karen Wal­ker.

Hearts full of mean­ness

Of The Empire

Kunststoff-Stühle im WaldWe will be known as a cul­tu­re that feared death and ado­red power, that tried to van­quish inse­cu­ri­ty for the few and cared litt­le for the pen­ury of the many. We will be known as a cul­tu­re that taught and reward­ed the amas­sing of things, that spo­ke litt­le if at all about the qua­li­ty of life for peo­p­le (other peo­p­le), for dogs, for rivers. All the world, in our eyes, they will say, was a com­mo­di­ty. And they will say that this struc­tu­re was held tog­e­ther poli­ti­cal­ly, which it was, and they will say also that our poli­tics was no more than an appa­ra­tus to accom­mo­da­te the fee­lings of the heart, and that the heart, in tho­se days, was small, and hard, and full of mean­ness.

© 2008 by Mary Oli­ver
From her 2008 coll­ec­tion, Red Bird, p. 46
Published by Bea­con Press 2008

Erin­ne­rung: SZn – Die Play­list

Kurz sei an die Play­list zum Blog erin­nert, die tat­säch­lich von mir etwas ’stief­müt­ter­lich’ behan­delt wur­de. Aktu­ell sind fol­gen­de 10 Titel hin­zu­ge­kom­men:

  1. Chri­sti­an F. – Wege (Laris­sa Rich­ter Pia­no Remix)
  2. The Crüx­sha­dows – Go Away
  3. Iris – Take the Pain
  4. Man­tus – Die Welt zer­bricht
  5. Mega­herz – Augen­blick (Pia­no Ver­si­on)
  6. Obe­rer Tot­punkt – Allein mit mir
  7. Ordo M’era Luna – Dark Heart of the Moon
  8. Rue Ober­kampf – Eter­ni­ty
  9. Visa­ge – Fade to Grey
  10. The Woun­ded – Your Roses will burn

Hier zur Play­list auf Spo­ti­fy bzw. loka­le Sei­te der Play­list mit Liste aller Titel.

The Ritu­al (Film)

The Ritu­al ist ein Exor­zis­mus-Film von David Midell aus dem Jah­re 2025. Aus dem eng­li­schen Wiki­pe­dia-Ein­trag kann man erfah­ren, daß für die Rol­le des jün­ge­ren Prie­sters Ben Foster vor­ge­se­hen war, der aber wohl nach eini­ger Zeit aus­ge­stie­gen ist und durch Dan Ste­vens ersetzt wur­de. Hat da jemand die Reiß­lei­ne gezo­gen?

Fakt ist: der Film ist grot­tig, und das schau­spie­le­ri­sche Talent Al Paci­nos wird durch Insze­nie­rung und Sto­ry in den Schmutz gezo­gen – ich war wütend beim Schau­en. The Ritu­al (Film) wei­ter­le­sen

Who is that on the other side of you

“Who is the third who walks always bes­i­de you?
When I count, the­re are only you and I tog­e­ther
But when I look ahead up the white road
The­re is always ano­ther one wal­king bes­i­de you
Gli­ding wrapt in a brown man­t­le, hoo­ded
I do not know whe­ther a man or a woman
— But who is that on the other side of you?”

T.S. Eli­ot (The Waste Land)

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