Nun drücke ich mich schon mehrere Stunden um den Beginn des Schreibens am Bericht über das vergangene Wochenende – 20 Jahre Amphi-Festival. Ich hatte tatsächlich schon Text vorab verfaßt – zur Absage von VNV Nation und zur Situation mit der Orbit Stage, der dritten Bühne auf dem Schiff (MS RheinMagie), die wieder nur mit längeren Pendelzeiten erreichbar sein würde. Alles gelöscht. „Amphi-Festival 2026 – das Jubiläum (Samstag)“ weiterlesen
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photophor – no music for the masses
Auf das Album “Der Wahn als Methode” von Anfang 2025 folgte nun ’no music for the masses’, im März 26 veröffentlicht. Auf photophor bin ich aufmerksam geworden, weil das Duo aus Kate und Asch mir letztes Jahr auf Instagram folgte. Kurz haben wir uns beim Stella Nomine getroffen und ein paar Worte gewechselt.
Transparenz: das Album ist kein kostenloses Rezensionsexemplar, es wurde von mir gekauft.
Das Album mit einer Laufzeit von ungefähr einer Dreiviertelstunde beinhaltet 11 Lieder. Der dynamische Einstieg mit “Der Jugend beraubt” erscheint wie eine Erinnerung an das erste Album mit Sprechgesang und Aschs dominanter Stimme. Unklar bleibt, wer seiner Jugend beraubt wurde, da die benutzten Verben (verkauft, gequält, mißbraucht…) vieldeutig sind und sich nicht ausschließlich auf ‘Jugend’ beziehen. Vielleicht ist es aber ‘die Jugend’ allgemein, die gemeint ist – die Jugend als Lebensabschnitt, dominiert von einer kalten Welt der Erwachsenen, von Erwachsenen auch als Tätern. „photophor – no music for the masses“ weiterlesen
The world we knew has changed
“The world we knew has changed
but we have to arrange.
The strongest rocks will crack
but there is no way back.
Nothing worth anymore
the things that we adore.
Our rules disappear -
feel the upcoming fear. (…)
They can’t destroy our past
our memories will last.
What we are living for
doesn’t matter anymore.
We stay nevertheless
don’t lose selfconciousness.”
[photophor, New Order]