Gedanken nach dem Urlaub

Ich war länger weg und auch durch die mediterrane Umgebung nicht so ganz „auf Schwarz gepolt“, d.h. ich habe weder hier etwas geschrieben, noch auf dem Instagram-Account, dafür dann meinen Zweit-Account ein wenig gefüttert.

Mitbekommen habe ich den – in diesem Jahr sehr intensiven? – Pressetrubel um das WGT – und natürlich die durchweg positiven Rückmeldungen der Leute, denen ich auf Instagram folge. Es scheint für viele eine persönliche Hochzeit gewesen zu sein. Vieles ist aber wohl auch dem Motto „Alle Jahre wieder“ entsprungen, so die belehrenden Artikel, wie man sich als Zuschauer beim WGT korrekt verhalten solle usw. Es ist eben auch ein Medien-Event, ein popkulturelles Spektakel, das ausgeschlachtet wird.
Schön, wenn viele Teilnehmer doch ihren Platz, ihre Nische gefunden haben. Gedanken nach dem Urlaub weiterlesen

Summer is the gothest time?

‚postpunkonline‘ hat auf Insta gepostet: „summer is actually the gothest time of the year, because it is the time that we goths suffer the most, which is goth“

Schmunzelnd habe ich das für mich erstmal mit „nö“ kommentiert… 😉

Ich merke, daß bei einem solchen Thema die sprichwörtlichen zwei Herzen in meiner Brust schlagen. Zur Erklärung: ich kenne aus meiner Kindheit, aus Familienurlauben vor allem die Nordsee – und damit das Wetter-Poker: entweder wirklich warm oder zwei Wochen mit viel Regen – sprich: „Sommerurlaub im Ostfriesennerz“.
Später, in den 90ern, war ich mehrfach in Schweden im Urlaub – bei gleichen Wetterbedingungen. Ich erinnere mich an eine Woche bei durchgehend knapp 30°C, aber doch eher an tagelangen Regen – im Hochsommer, verbunden mit der alles durchdringenden Feuchtigkeit, dem modrigen Geruch von Zelt und Rucksack im Auto usw. Aber das war halt „normal“, das habe ich nicht hinterfragt, weil mein Herz an Schweden hing. Summer is the gothest time? weiterlesen

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