M’era Luna 2026 – Sonntag

Den Sonntagmorgen haben wir vertrödelt: mit Kaffee in der Hand geschaut, wer sich so am Wagen vorbeibewegt. Bekannte gesehen, gegrüßt, aber es war auch schon fühlbar, daß es knackig heiß werden würde.

The 69 EyesSchwerste Entscheidung für mich: Then Comes Silence oder The 69 Eyes? Natürlich haben wir immer mal etwas von anderen Bands (in der Wagenburg) gehört, aber nicht so, daß ich darüber urteilen möchte.
Ich wählte The 69 Eyes, weil ich einen rockigen Einstieg mit den Klassikern „Brandon Lee“, „Wasting the Dawn“, „Feel Berlin“, „Lost Boys“ haben wollte. Und ich wurde nicht enttäuscht: der Gig überzeugte, auch wenn der Herr Jyrki ein- oder zweimal zu oft anmerkte, man sei jetzt das 10. Mal hier. (Aber gut, das ist eine Leistung.) M’era Luna 2026 – Sonntag weiterlesen

M’era Luna 2026 – Samstag

Rush & Corri-May auf dem M'era LunaWie immer bei diesen Konzertberichten: Ich schreibe über das, was ich gesehen, gehört, mitbekommen habe. Ebenso: nichts über das Rahmenprogramm, das mich nicht interessiert.

Ein ruhiger Morgen – nur etwas Groll über mich selbst und den schönen, am Freitagabend verlorenen Ring. Doch genau so sollte es weitergehen: auf dem Weg zum Leeren der Toiletten-Kassette habe ich den Tankschlüssel des Wagens verloren: Loch in der Tasche *facepalm*
Weg zweimal abgegangen, aber … die netten MLer waren besser: schnell wurde der Schlüssel gefunden und an der Info hinterlegt.  M’era Luna 2026 – Samstag weiterlesen

M’era Luna 2026 – Freitag

Impression Hauptbahnhof Frankfurt am MainZum M‘era Luna ging es für mich in diesem Jahr erstmalig mit der Bahn, denn Corri-May war ja zuvor mit dem Van in Wacken, so daß wir uns in Hildesheim getroffen haben. Die Bahnfahrt, RE bis Frankfurt, dann ICE, war erstaunlich ereignislos, wenn man von dem leichten, klimagekühlten Urinduft im RE absehen konnte. M’era Luna 2026 – Freitag weiterlesen

M’era Luna Anreise

Aufgrund von Baustellen und Straßensperrungen in Hildesheim könnte die ML-Anreise dieses Jahr noch etwas stressiger werden, als sie sonst schon ist. Das hat v.a. mit einer Baustelle auf der A7 zu tun, die auch eine Sperrung der Ausfahrt Drispenstedt (aus Norden kommend) beinhaltet, sowie einer Großbaustelle an der B1, Berliner Straße, einer Hauptzufahrts-Ader. In einem Zeitungsartikel des „Kehrwieder am Sonntag“ (Facebook) weist die Polizei darauf hin, daß die Zuleitung zum Festivalgelände aus zwei Richtungen erfolgen soll. Baustellen sollen je nach Baufortschritt so optimiert werden, daß der Verkehrsfluß möglichst reibungslos laufen kann.

Nun hat auch die M’era-Luna-Orga auf diese Umstände hingewiesen (Insta bzw. hier die Anfahrt-Infos) und propagiert die Nutzung der App NUNAV („Navigation mit Schwarm-Intelligenz“) für die Anreise, wie sie z.B. auch von Rock am Ring 2026 genutzt wurde. Damit will man die Besucher über die bestmöglichen Routen lenken, so im Zeitungsartikel. In den Kommentaren unter dem Insta-Post findet sich aber auch Kritik an dieser App. Auf Anhieb finde ich keine massive Kritik an der App, was Rock am Ring angeht.

Wie immer geht es in der Diskussion auch um die verfrühte Anreise am Donnerstag, von der die Orga ausdrücklich sagt, sie sei verboten. Nachvollziehbar argumentiert jemand, daß es vielen Besuchern um das Sichern eines Stand- oder Zeltplatzes gehe, v.a. den größeren Gruppen, die gemeinsam campen wollen. Mehrfach findet sich der Hinweis, man solle doch „claims“ abstecken und „vermieten“. Ich hatte letztes Jahr ja schon meinen Eindruck geschildert, daß große Teile (ich schrieb 1/4, geschätzt) des WoMo-Bereichs am Donnerstagabend gegen Zahlung der „Strafgebühr“ zugestellt wurden. Und das sind, wie auch in den Kommentaren (Insta) zu lesen, die „besten Plätze“.

Wie so oft, ist es dann auch mit der Toleranz der so „friedfertigen Schwarzen Szene“ nicht weit her. Menschen sind Menschen, homo homini lupus, egal welche Kleidungsfarbe sie tragen. Das kann man, meiner Auffassung nach, nur regeln, indem man Regeln vorgibt, z.B. Plätze in 3 Größen absteckt und mit konkreter Platznummer vermietet. Ja, das ist für die Orga ein großer Aufwand und riecht nach „nochmä Bürrokrattie!“, aber es würde das Event „fairer“ gestalten und die Crash-Anreise Freitagmorgen um 7 entzerren.

(Nebenbei: von Corri-May, die nächste Woche nach Wacken fährt, erfahre ich gerade, daß dort die Standplätze abgesteckt sind. Man hat zwar keine eigene, konkrete Nummer, zu der man fährt, aber die Plätze sind wohl vorgegeben (WoMo).)

Gedanken nach dem Urlaub

Ich war länger weg und auch durch die mediterrane Umgebung nicht so ganz „auf Schwarz gepolt“, d.h. ich habe weder hier etwas geschrieben, noch auf dem Instagram-Account, dafür dann meinen Zweit-Account ein wenig gefüttert.

Mitbekommen habe ich den – in diesem Jahr sehr intensiven? – Pressetrubel um das WGT – und natürlich die durchweg positiven Rückmeldungen der Leute, denen ich auf Instagram folge. Es scheint für viele eine persönliche Hochzeit gewesen zu sein. Vieles ist aber wohl auch dem Motto „Alle Jahre wieder“ entsprungen, so die belehrenden Artikel, wie man sich als Zuschauer beim WGT korrekt verhalten solle usw. Es ist eben auch ein Medien-Event, ein popkulturelles Spektakel, das ausgeschlachtet wird.
Schön, wenn viele Teilnehmer doch ihren Platz, ihre Nische gefunden haben. Gedanken nach dem Urlaub weiterlesen

M’era Luna 2004 – Foto-Impressionen (2)

Weiter geht es mit dem Sonntag, 8.8.2004 und dem zweiten Tag des M’era Luna (Tag 1 hier).

Erstmal war Anstehen an den damals noch sehr einfachen sanitären Anlagen angesagt. Es gab auch so aneinandergereihte Waschbecken, wo man sich einfach ‚draußen‘ waschen konnte – heute undenkbar.

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M’era Luna 2004 – Foto-Impressionen (1)

In den letzten Tagen habe ich in alten Bildern gestöbert und bin auf die leider nur wenigen Fotos vom 2004er M’era Luna gestoßen, der 5. Ausgabe des Festivals, das das Zillo-Festival in Hildesheim-Drispenstedt auf dem Flugplatz abgelöst hat. Also mal zwei Stunden investiert und zwei Beiträge draus erstellt, denn der Start des diesjährigen Festival-Sommers steht ja bevor…

Alle Setlists finden sich, soweit vorhanden, hier, das Line-Up ist hier. Die – aus meiner Sicht – wichtigsten Künstler waren: Anne Clark, ASP, Blutengel, Covenant, The Eternal Afflict, Funker Vogt, Icon of Coil, In Strict Confidence, L’Âme Immortelle, Lacrimosa, Pink Turns Blue, Umbra et Imago, Therion, Within Temptation, Wolfsheim.

Die Anreise, ein Bild des sich füllenden Zeltplatzes – das sieht immer wieder gleich aus, auch 20 Jahre später…

M’era Luna 2004 – Foto-Impressionen (1) weiterlesen

Was bringt 2026?

Wieder einmal ist ein Jahr zu Ende. Es gehört irgendwie zu dieser „dunklen Zeit“ dazu, mit Erwartung, mit Fragen auf das kommende Jahr zu schauen. Im früheren „Volksglauben“, der z.T. auf germanische Gebräuche zurückging, war das eine Zeit „zwischen den Jahren“, die Rauhnächte, in denen man auch Weissagung betrieb. Ich will etwas prosaischer auf 2026 blicken…

Fangen wir an mit dem, das nicht geht: Was bringt 2026? weiterlesen

M’era Luna 2025 – Sonntag & Fazit

Nach einer erneut ruhigen Nacht hatten wir am Morgen ein schönes Gespräch mit einem Paar aus der norddeutschen Szene, durch die wir einige Einblicke in „Szene-Tratsch“ bekamen, so was Mono Inc. angeht oder Teppichverkäufer und Innenausstatter. Die beiden verteilten Flyer für eine finnische Band, zu der ich hier bald einen eigenen Artikel schreiben werde. Sehr schönes Gespräch, danke M. und G.

Coppelius wollte ich unbedingte zum zweiten Mal sehen. Vergleicht man ihre Beherrschung der klassischen Instrumente in Verbindung mit eigener Musik und toller Show, dann muß man schon sagen, daß Apocalyptica eher nach hinten runterfallen. C. waren toll – das ist eben auch ein Teil „schwarzer Musik“. Ich mochte speziell das Lied „Operation“, wo der im Grunde tödlich verwundete Duellist zum „halbstudierten Arzt“ kommt… M’era Luna 2025 – Sonntag & Fazit weiterlesen

M’era Luna 2025 – Samstag

Vorab: ich habe den Eindruck, mit dem iPhone 16 Pro wesentlich schlechtere Konzertfotos machen zu können als mit dem alten 13er. Falls jemand Tips für die Kameraeinstellungen hätte, wäre ich sehr dankbar. (Und, nein, eine andere Kamera kommt nicht in Frage.)

Nach einer ruhigen, kühlen Nacht bin ich erstmal mit Gießkanne (für den Tank) und Wassersack losgezogen, um Wasser fürs Duschen zu holen. Immer schön antizyklisch agieren, dachte ich mir schmunzelnd, als ich an der Wasserstelle ohne Warteschlange ankam. Kaffee, Seele baumeln lassen, später Frühstück, dann Duschen (im Wagen) und los zum Infield. M’era Luna 2025 – Samstag weiterlesen

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