Lahm­ar­schi­ges Publi­kum

Ich habe heu­te mit einem Mann gespro­chen, so ca. Mit­te 50, mit dem ich beruf­lich zu tun habe. Wir kamen auf das The­ma Kon­zer­te und Festi­vals. Er sag­te, er habe sich mit einem Freund und des­sen Part­ne­rin vor 1–2 Jah­ren Iron Mai­den live ange­se­hen. Das Publi­kum sei erwar­tungs­ge­mäß “älte­ren Seme­sters” gewe­sen, habe da (auf der Tri­bü­ne) eher ruhig geses­sen und die Show “kon­su­miert”, was die nicht im Hard-Rock- bzw. Metal-Bereich ver­or­te­te Freun­din des Freun­des kom­men­tier­te mit: für so eine Band sei das aber ein “lahm­ar­schi­ges Publi­kum”. „Lahm­ar­schi­ges Publi­kum“ wei­ter­le­sen

Wo boom(er)t die Schwar­ze Sze­ne?

Wochen­lang habe ich zwi­schen Mai und Juli über­legt, etwas dazu zu schrei­ben, war­um es hier im Blog so ruhig ist. Ich wuß­te nicht, wie ich anfan­gen soll­te. Dann habe ich Anfang Juli einen ellen­lan­gen Arti­kel geschrie­ben, der aber wie ein ‘rant’ rüber­kam und eher doch grot­tig war.

Dann ging für mich die “Festi­val-Sai­son” mit dem Sams­tags­be­such auf dem Amphi los. Und wie so oft, auch in den ver­gan­ge­nen Jah­ren, lösen sich Zwei­fel an dem, was ich bin und tue, in (schwar­zem Rauch) Luft auf, wenn ich EUCH, die Andern in die­ser Sze­ne sehe und erle­be. Da mer­ke ich dann, wie sich mei­ne zurück­ge­zo­ge­ne Lebens­wei­se manch­mal auf mei­ne Psy­che aus­wirkt. Ich will also nun noch ein­mal mit mode­ra­te­ren Wor­ten schil­dern (Ok, eigent­li­chen Arti­kel nur umge­schrie­ben…), was mich der­zeit an der “Schwar­zen Sze­ne” zwei­feln läßt. „Wo boom(er)t die Schwar­ze Sze­ne?“ wei­ter­le­sen

Per­sön­li­che Musik­ge­schich­te, Teil 5

Pau­se vor­bei! Amphi 2017

Dies ist der fünf­te Teil einer klei­nen Über­sicht über Musik und Events der Schwar­zen Sze­ne, die mir wich­tig waren und sind, und auf die ich aus mei­nem Blick­win­kel schaue. (Tei­le die­ser Rei­he: 1, 2, 3, 4).

Im letz­ten Bei­trag schrieb ich von den “unauf­fäl­li­gen Jah­ren”. Natür­lich waren die nicht wirk­lich unauf­fäl­lig, weil sich bei mir so eini­ges getan hat, das in die­sem Blog the­ma­tisch nicht oder aller­höch­stens am Ran­de abge­deckt wird. Aber zwi­schen 2011 und 2016 war ich wohl am wei­te­sten von “der Sze­ne” weg in die­sem Zeit­raum seit Anfang der 1980er, den ich hier beschrei­be.
[So war ich z.B. 2015 über 800km zu Fuß in Nord­spa­ni­en auf dem Jakobs­weg unter­wegs…]

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