Stel­la Nomi­ne “The Blackest One” 2024 – Bericht (1)

Don­ners­tag

Das Festi­val Stel­la Nomi­ne “The Blackest One” (SN) wird seit 2020 (bzw. durch Coro­na de fac­to 2021) von Tho­mas Rich­ter und einer Crew aus v.a. ehren­amt­li­chen Hel­fern in Tor­gau orga­ni­siert. Rich­ter kommt aus dem Metal-Bereich, hat lt. Info von einem Crew-Mit­glied selbst Band­er­fah­rung und woll­te wohl ab 2020 etwas für die Schwar­ze Sze­ne ana­log zu sei­nem bekann­te­ren In-Flam­men-Open-Air orga­ni­sie­ren. Wäh­rend Letz­te­res ca. 5000 Besu­cher haben soll, wur­den beim SN laut Tor­gau­er Zei­tung 1500 in die­sem Jahr erwar­tet.

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Stel­la Nomi­ne

Wir waren auf dem Stel­la Nomi­ne “The Blackest One” in Tor­gau / Sach­sen. Bericht folgt in den näch­sten Tagen.

Sin­ni­ger­wei­se gab es gera­de bei der Tages­schau einen Bericht über die “Zukunft” der Festi­vals. Der ist durch­aus lesens­wert. In der Bran­che sei von einem “Festi­val­ster­ben” die Rede. Bei ein­ge­schränk­tem Kon­sum­ver­hal­ten wür­den eher die Mega-Events besucht, gleich­zei­tig hät­ten es klei­ne, v.a. ehren­amt­lich orga­ni­sier­te Festi­vals schwer. Eta­blier­te Klein-Festi­vals gäben auf, z.T. weil die Ticket-Ver­käu­fe mau sei­en.

Wir waren auf so einem ehren­amt­lich orga­ni­sier­ten Festi­val und haben durch Gesprä­che eini­ge Blicke “hin­ter die Kulis­sen” wer­fen kön­nen. Gro­ber Ein­druck: die Rah­men­be­din­gun­gen müs­sen stim­men und auf eine hohe Ein­satz- und Lei­dens­be­reit­schaft der Orga tref­fen, dann klappt das. Wir haben uns in Tor­gau wie im “7. Him­mel” gefühlt…

The Last Rite: Don’t let him in (Film)

[Text spoi­lert, ist aber nicht schlimm. Doh!]

Wie­der ein­mal scheint der Grund dafür, daß es in der eng­li­schen und deut­schen Wiki­pe­dia kei­nen Ein­trag für den Film gibt, dar­in zu lie­gen, daß er – äh – nicht so gut ist. The Last Rite: Don’t let him in (Film) wei­ter­le­sen

Lea­ve this world behind

Hier ist es gera­de ruhig. Das hat ver­schie­de­ne Grün­de, u.a. ein gesund­heit­li­cher Aspekt, der Cor­ri-May und mich der­zeit beschäf­tigt und ein wenig aus dem Gleich­lauf bringt. Alles läuft gera­de nicht so rund, die Arbeit nervt extrem – und ich habe irgend­wie kei­ne Lust aufs Stel­la Nomi­ne Festi­val am näch­sten Wochen­en­de (u.a. wegen Woh­nen im Ort, statt Cam­pen, also mit lan­gem Anmarsch oder Fahrt in ver­mut­lich über­füll­ten Shut­tles).

Wie oft in sol­chen Pha­sen zieht es  mich in vir­tu­el­le Wel­ten – Com­pu­ter­spie­le. Das ist in den letz­ten andert­halb Jahr­zehn­ten deut­lich weni­ger gewor­den, so along the lines of “das fas­zi­niert mich nicht mehr”, “die kön­nen mich nicht mehr in ihre Rea­li­tät hin­ein­zie­hen”. Lea­ve this world behind wei­ter­le­sen

Sat­zer: Wehr­bach (Erzäh­lung)

Auf die im Ein­buch-Ver­lag Leip­zig 2024 erschie­ne­ne Erzäh­lung Olaf Satzers – ein ca. Din-A6 gro­ßes Büch­lein mit 167 Sei­ten – bin ich über das Stich­wort BDSM gekom­men. Tat­säch­lich scheint der Klap­pen­text hier einen Schwer­punkt zu set­zen (“zu einem ersten Tref­fen” – von wie­vie­len?), der so im Buch gera­de nicht exi­stiert. Zen­tral­fi­gur Luis Wehr­bach ist Sproß eines Ham­bur­ger Fami­li­en­im­pe­ri­ums, wird als Con­noi­s­seur dar­ge­stellt und steht halt auf BDSM, v.a. Span­king. Er besucht einen ein­schlä­gi­gen Club, hat Affä­ren in die­se Rich­tung, aber die Geschich­te ist kei­ne BSDM-Erzäh­lung. Sat­zer: Wehr­bach (Erzäh­lung) wei­ter­le­sen

Das Ritu­al – The Rite (Film)

“Das Ritu­al” ist ein Film des schwe­di­schen Regis­seurs Mika­el Håf­ström aus dem Jahr 2011, des­sen “Zim­mer 1408” (2007) mir auch sehr gut gefal­len hat. Ich habe The Rite via iTu­nes gese­hen und bewer­te ihn mit ****.
(Wiki­pe­dia) – Die­ser Text spoi­lert den Film!

Der Film basiert auf dem Buch “Die Schu­le der Exor­zi­sten: eine Repor­ta­ge” von Matt Baglio, das wohl zum Film unter dem Titel “The Rite. The Making of a Modern Day Exor­cist” neu erschie­nen ist. Ein grund­sätz­lich sehr emp­feh­lens­wer­tes Buch, wenn man tie­fer ein­stei­gen möch­te.

Vor­ab: so wie die­ser, in gro­ßen Tei­len in Ungarn gedreh­te Film muß ‘Kino’ für mich aus­se­hen: groß­ar­ti­ge Sets, lie­be­voll aus­staf­fiert, fan­ta­sti­sche Kame­ra­füh­rung, lang­sa­me Schnit­te. Aber vor allem – und im Kon­text des The­mas – sind die Beses­se­nen nicht als Zom­bies mas­kiert.
Aber: der Film lebt v.a. von der Per­son des Antho­ny Hop­kins und sei­ner Schau­spiel­fä­hig­kei­ten. Ohne Hop­kins wäre es für The Rite schwer gewor­den – und von der Note her viel­leicht eine 3. Das Ritu­al – The Rite (Film) wei­ter­le­sen

Amphi Festi­val 2024 – Bericht

Amphi! Trotz ADAC-Ankün­di­gung zum “schlimm­sten Stau­wo­chen­en­de” des Som­mers fuh­ren wir in knapp einer Stun­de ohne Ver­zö­ge­rung zum RTL-Park­haus. Das ist schon gut gelöst: das Park­haus direkt gegen­über dem Tanz­brun­nen für “fai­re” 10€/d. Also Auto abstel­len und rüber zum Tausch der Wochen­end­kar­ten gegen die Bänd­chen. Hmm, kei­ne Schlan­ge wie im Vor­jahr – alles ent­spannt, ein Gefühl, das das Wochen­en­de durch­zog. Es ist von 12500 Besu­chern die Rede – und ich mein­te, spü­ren zu kön­nen, daß es nicht so voll wie in den Vor­jah­ren war. Amphi Festi­val 2024 – Bericht wei­ter­le­sen

Ging durch gefro­re­nen Wald

Wald, mit dir wie­der ein­mal zur Zwie­sprach allein
und wie ein Baum inmit­ten der Brü­der zu sein.
(Josef Wein­he­ber)

Ging durch gefro­re­nen Wald.
Der Boden wies mei­ne Schrit­te ab.
Füße zer­tra­ten Äste
und die­ser Lärm ver­scheuch­te
den Traum von Natur,
den ich vor­sichts­hal­ber mit­ge­nom­men hat­te. Ging durch gefro­re­nen Wald wei­ter­le­sen

Amphi 24 steht an

[Ein­lei­tung abge­än­dert. Es ist ruhig im Blog; es gibt pri­va­te Din­ge, die Cor­ri-May und mich beschäf­ti­gen. Ich woll­te nicht zum Amphi, sie doch.]

Also mal ins Line-Up geschaut – was ist denn so inter­es­sant?
Der Sams­tag wird für mich eher ent­spannt, dafür ist der Sonn­tag mit Wunsch­ter­mi­nen voll­ge­packt, davon zwei mit Zeit­kon­flikt.

Am Sams­tag möch­te ich Prin­ci­pe Vali­en­te, Pro­ject Pitch­fork und Then Comes Silence sehen, wenn irgend­wie mög­lich. Alles ande­re wird sich erge­ben.

Am Sonn­tag muß ich mich ent­schei­den: DARK oder Deus Ex Lumi­na? Da ich DARK auf dem Stel­la Nomi­ne sehen wer­de, eher DEL. Dann The Beau­ty of Gemi­na, obwohl ich sie im Okto­ber im Kult­tem­pel sehen wer­de. Die Mer­ciful Nuns auf jeden Fall, aber bei Blut­engel gibt es den Kon­flikt mit Hen­ric de la Cour. Ich ver­mu­te, Cor­ri-May wird den Aus­schlag zu Hen­ric geben, also kein(e) Blut­engel…
Aber im Grun­de ist der Main Act der Thea­ter­büh­ne mein per­sön­li­ches Haupt-Event am Wochen­en­de: Goe­thes Erben.

Aber wenn ich da bin und die Bäs­se mir in den Bauch dröh­nen, wird es gut wer­den, auch wenn das Wet­ter für Sams­tag sehr nach Regen aus­sieht.

This bleak, rus­ty machi­ne we call life.

“The­re is a word in Japa­ne­se, yugen, that has no Eng­lish equi­va­lent. In Japa­ne­se, it is the awa­re­ness that the uni­ver­se trans­mits a pro­found and myste­rious beau­ty that can only be under­s­tood by the man or woman enga­ged in the com­pa­ra­ble beau­ty of human suf­fe­ring. (…) This bleak, rus­ty machi­ne we call life. This unex­pec­ted beau­ty.”

[R. Mal­fi, Come with me]

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