… sondern des „ganzen Jahrtausends“. Das meint David Hain vom Channel BeHaind, dessen Videos zu dem, was in den Kinos passiert, mir immer sehr gefallen. „Beschämend scheiße“ findet er das Remake des Klassikers – hier findet sich das Video.
Exorzismus-Filme „ranked“
Die von mir sehr geschätzte Youtuberin Sarah von Possessed by Horror hat von ihr geschaute Exorzismus-Filme in einem sehenswerten Video in 4 Kategorien von sehr gut bis schlecht eingestuft.
Sie liegt mit ihrer Einschätzung gar nicht so weit von meinen Einstufungen weg. Dabei hat sie mich daran erinnert, daß ich „dringend“ Exorcist III sehen und rezensieren muß/sollte. Natürlich stehen Der Exorzist und The Exorcism of Emily Rose auf den vordersten Plätzen. Mit Conjuring (1) und The Pope’s Exorcist im Mittelfeld (d.h. 2. Kategorie von oben) bin ich d’accord – nicht so mit der überragenden Einschätzung von The Last Exorcism, den ich nur mit 3 bewerte (noch keine Rezension online). Ich habe das Video zum Anlaß genommen, mir eine aktualisierte „To-Watch-Liste“ zu erstellen. Der lange Winter kann kommen…
The Crow (2024) … floppt
Das Remake floppt mit „katastrophalem Startergebnis“ (Blairwitch.de)
Der Regisseur des Originals macht sich über die Neuverfilmung lustig: «Vielleicht können sie den Streifen ja an irgendwelchen Filmschulen unterbringen, damit die Studenten lernen können, wie man einen Film ganz sicher NICHT macht. Die Kinos werden ihre Kopien nach dem Wochenende jedenfalls nicht mehr länger benötigen» (Blairwitch.de)
Für das Slant Magazine fühlt sich der Film wie eine „wheel-spinning exercise“ an: lesenswerter Review.
(And there’s a lot of schadenfreude in good ol‘ Rush.) 😊
Differences between greatness and not
Ich verweise hier auf einen sehr lesenswerten Artikel im Den of Geek zu den Unterschieden der Original-Verfilmung von The Crow aus dem Jahr 1994 und dem „Remake“ aus dem aktuellen Jahr.
Zitat: „The Crow (2024) is a strange amalgamation of influences and styles that never blend.“
Alte Gräber
In Nürnberg wird aktuell die Ausgrabung auf dem „größten Pestfriedhof Deutschlands“ beendet: mehr als 2000 Individuen wurden hier im 17. Jahrhundert bestattet – eventuell wird man bis zu 3000 Tote finden, deren Gebeine dann untersucht werden sollen.
In der Türkei hingegen hat man im Rahmen der Ausgrabungen in der jungsteinzeitlichen Stadt Çemka Höyük das Grab einer (vermuteten) Schamanin gefunden. Die Frau war mit etlichen Tierknochen beigesetzt worden; signifikant ist jedoch die Grabplatte, die im Glauben der Menschen die Frau vermutlich daran hindern sollte, als „Wiedergängerin“ zu erscheinen. Die Frau im ca. 12000 Jahre alten Grab soll zwischen 25 und 30 gewesen sein. Wo genau der Bezug zur „Vampir-Schamanin“ ist – also jenseits der Steinplatte – bleibt unklar (klingt aber gut).
Malfi – Snow (Roman)
In der Rezension zu Come with me schrieb ich schon, der Roman sei zum Teil wie ein Road Movie, eine Filmgattung, die ich sehr mag. Überraschenderweise beginnt auch Snow in dieser Form, aber aus irgendeinem Grund ist der Schreibstil weniger flüssig als im anderen Buch. Spoiler!
Protagonist Todd bleibt mit drei Mitreisenden in einem kleinen Ort zwischen Chicago und Des Moines an Heiligabend im Schneesturm stecken. Offenbar kommen „Wesenheiten“ mit dem Schnee in den Ort. Malfi – Snow (Roman) weiterlesen
Stella Nomine „The Blackest One“ 2024 – Bericht (2)
Samstag
Wir starteten gemütlich in den Samstag mit einem langen Frühstück. Auf dem Festivalgelände fand da wohl schon der „Dark Run“ über 8km statt.Stella Nomine „The Blackest One“ 2024 – Bericht (2) weiterlesen
Stella Nomine „The Blackest One“ 2024 – Bericht (1)
Donnerstag
Stella Nomine „The Blackest One“ 2024 – Bericht (1) weiterlesen
Stella Nomine
Wir waren auf dem Stella Nomine „The Blackest One“ in Torgau / Sachsen. Bericht folgt in den nächsten Tagen.
Sinnigerweise gab es gerade bei der Tagesschau einen Bericht über die „Zukunft“ der Festivals. Der ist durchaus lesenswert. In der Branche sei von einem „Festivalsterben“ die Rede. Bei eingeschränktem Konsumverhalten würden eher die Mega-Events besucht, gleichzeitig hätten es kleine, v.a. ehrenamtlich organisierte Festivals schwer. Etablierte Klein-Festivals gäben auf, z.T. weil die Ticket-Verkäufe mau seien.
Wir waren auf so einem ehrenamtlich organisierten Festival und haben durch Gespräche einige Blicke „hinter die Kulissen“ werfen können. Grober Eindruck: die Rahmenbedingungen müssen stimmen und auf eine hohe Einsatz- und Leidensbereitschaft der Orga treffen, dann klappt das. Wir haben uns in Torgau wie im „7. Himmel“ gefühlt…
The Last Rite: Don’t let him in (Film)
[Text spoilert, ist aber nicht schlimm. Doh!]
Wieder einmal scheint der Grund dafür, daß es in der englischen und deutschen Wikipedia keinen Eintrag für den Film gibt, darin zu liegen, daß er – äh – nicht so gut ist. The Last Rite: Don’t let him in (Film) weiterlesen