E‑Tropolis 2025 (22.3.25, Ober­hau­sen)

Eigent­lich ist das E‑Tropolis nicht in unse­rem Jah­res­plan für schwar­ze Festi­vals, weil uns der aus­schließ­li­che Fokus auf elek­tro­ni­sche Musik nicht so abholt. Daß wir nun doch (erneut nach dem letz­ten E‑Tropolis 2018) in der Tur­bi­nen­hal­le waren, ist dem Umstand geschul­det, daß die Kar­ten ein Weih­nachts­ge­schenk dar­stell­ten.
Ursprüng­lich woll­ten wir nachts noch zurück­fah­ren, also zwei Stun­den ab Ober­hau­sen, dann aber ent­schie­den wir uns für ein ein­fa­ches Hotel in Essen, 15 Minu­ten von der Festi­val-Loca­ti­on ent­fernt. Gemüt­li­che Anfahrt am Sams­tag­mit­tag, schnell fer­tig­ma­chen und wei­ter zur Tur­bi­nen­hal­le. Dort war seit 13 Uhr Ein­laß – und als wir um 15 Uhr anka­men, war der Park­platz der Hal­le kom­plett voll. Auch der Aus­weich­park­platz, ein paar 100 Meter wei­ter, hat­te kaum noch Kapa­zi­tä­ten. Dort kamen wir aber noch unter. E‑Tropolis 2025 (22.3.25, Ober­hau­sen) wei­ter­le­sen

Aoki­ga­ha­ra (8) – Call of the Sui­ci­de Forest (Comic)

Trig­ger-War­nung! Der Text behan­delt auch das The­ma Suizid/Selbsttötung. Wenn das für Dich ein Pro­blem ist: bit­te nicht lesen!
Hier gibt es eine Vor­be­mer­kung zu die­sen Tex­ten.

Die bespro­che­ne Comic-Rei­he befaßt sich mit dem japa­ni­schen Wald Aoki­ga­ha­ra jukai, s. Ein­lei­tungs­sei­te. Aoki­ga­ha­ra (8) – Call of the Sui­ci­de Forest (Comic) wei­ter­le­sen

Neu­ig­kei­ten kurz vor­ge­stellt

Der WDR prä­sen­tiert eine Über­sicht mit dem Titel “Gothic und Waver” i.S. von Erin­ne­run­gen an die schwar­ze Sze­ne im Ruhr­ge­biet. Der Schwer­punkt liegt auf dem heu­te 71-jäh­ri­gen DJ Klaus Mär­kert, der sei­ner­zeit im Zwi­schen­fall auf­leg­te, heu­te noch im Bahn­hof Lan­gen­dre­her. Der WDR zitiert ihn mit: “Ich bin froh, dass es die Hard-Core-Gruf­ties von frü­her so nicht mehr gibt. Dann brau­che ich nicht immer nur The Cure und Sisters of Mer­cy spie­len.”

“Immer nur”, so den­ke ich, ist auch nicht nötig, weil die Sze­ne sich natür­lich wei­ter­ent­wickelt. Ich fin­de aber, eine gute Play­list muß eben auch die Klas­si­ker ent­hal­ten, denn dar­über erfolgt ja die Rück­bin­dung oder auch Rück­be­sin­nung der Sze­ne auf sich und ihre Anfän­ge. Ich has­se nichts mehr, als DJs, die ihre sophi­sti­ca­ti­on dadurch zum Aus­druck brin­gen wol­len, daß sie nur Zeugs spie­len, das ich gar nicht ken­ne. Ich bin da “age-locked” – und könn­te den gan­zen Abend zu einer Klas­si­ker-Play­list abfei­ern.  Neu­ig­kei­ten kurz vor­ge­stellt wei­ter­le­sen

VNV Nati­on (14.3.25, Köln)

Das Carls­werk Vic­to­ria im Köl­ner Nord­osten ist eine net­te Loca­ti­on, die ich nun erst­mals erle­ben durf­te. Rie­si­ges Park­haus um die Ecke, schnel­le Ein- und Aus­fahrt durch Online-Bezahl­mög­lich­keit. Kur­ze Ein­laß­kon­trol­le, Kar­ten­check – und  schon waren wir drin. Im (unbe­heiz­ten) Vor­be­reich zwei Buden, Gar­de­ro­be und Toi­let­ten, dann die eigent­li­che gro­ße Kon­zert­hal­le, die schon eine ordent­li­che Grö­ße auf­weist, aber eben auch deut­lich län­ger als breit ist, so daß sich das Publi­kum vor der Büh­ne eher staut. Cate­ring hin­ten und an der rech­ten Sei­te – schnell und pro­fes­sio­nell, soweit ich das gese­hen habe. VNV Nati­on (14.3.25, Köln) wei­ter­le­sen

Sem­per inci­pe

Domain und Web­space sind zu einem neu­en Pro­vi­der umge­zo­gen, das war ein Grund für die Off­line-Wochen. Mich hat zuneh­mend der lang­sa­me Web­space von United Domains genervt. Seit vie­len Jah­ren hat­te ich dort das Web­space-Paket gebucht, das – für jeden gleich – zum Shared Hosting ver­wen­det wer­den konn­te. Irgend­wann wur­den dar­aus drei Pake­te – und mein Paket auto­ma­tisch zur S‑Version mit den gering­sten Lei­stun­gen und dem kon­kre­ten Hin­weis auf die lang­sa­me Per­for­mance. Es gab m.W. nie ein Ange­bot von UD beim Start der wei­te­ren Pake­te zu einem – bei­spiels­wei­se – ver­gün­stig­ten Ange­bot für lang­jäh­ri­ge Nut­zer. Über­all wird Inter­net schnel­ler, bes­ser, aber bei UD war das bei stei­gen­dem Preis ein Down­gra­de.

Ein ande­rer Grund war letzt­lich die Fra­ge: Wo ste­he ich mit dem Blog? Wie hoch ist mei­ne Moti­va­ti­on, es mit wei­te­ren Inhal­ten zu bestücken? Ich war noch nie ein guter Shades-of-Grey-Den­ker, es muß­te oft schwarz oder weiß sein, on oder off.

Dar­an anknüp­fend auch die Fra­ge, wie wich­tig mir die­ses kon­kre­te The­ma “Blog + Schwar­ze Sze­ne” ist. Ich habe im Win­ter­halb­jahr kaum Musik aus die­ser Rich­tung gehört, son­dern vor allem spi­ri­tu­el­le Musik (z.B. Deva Pre­mal & Miten), typi­sche New-Age-Musik (Deu­ter, Karu­nesh) und auch wie­der die klas­si­sche Musik ent­deckt. Viel­leicht wird man auch so ein wenig müde über die Jahr­zehn­te, wenn stän­dig ein neu­er Hype, eine neue Sau durchs Dorf getrie­ben wird.

Inhalt­lich: Die Sei­te mit mei­nen halb­jähr­li­chen Play­lists und die Listen bei Spo­ti­fy sind gelöscht wor­den. Mei­ne Erfah­rung seit Ende 22: Die inter­es­sie­ren kei­ne Sau. War­um soll­te ich mir wei­ter die Mühe machen, die­se ein­stün­di­gen Listen zusam­men­zu­stel­len?!

Als näch­stes kom­men hier die Berich­te vom VNV-Nati­on-Kon­zert im Carls­werk in Köln sowie vom E‑tropolis in Ober­hau­sen.

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