
“One could argue that all that really matters is that we learn to deal with where we are at any given moment, not where we were.”
Der Titel dieses Beitrages war eigentlich “Rush into 2024”. Es ging darum, was ich szenemäßig und für das Blog für das kommende Jahr plane.
Letztlich muß ich mir aber eingestehen, daß das Blog mit geringen Zugriffszahlen vor sich hindümpelt, so daß jeder Beitrag, jede Bildauswahl und ‑bearbeitung immer die Frage aufwirft: wozu? Und: was könnte ich sonst in dieser Zeit machen?
Google wird von mir mit jedem neuen Beitrag “von Hand gefüttert”. Die Seiten im Index sind von 70 auf 47 geschrumpft, weitere über 1600 Seiten/Keywords ignoriert Google trotz mehrfachen Anstoßens einer “Überprüfung”. Ein Punkt ist hier möglicherweise die geringe Vernetztheit des Blogs – ich bin selbst kaum in Foren unterwegs, wo in jeder Signatur der Link zu finden wäre, kommentiere kaum in anderen Blogs. Klar, man findet mein Blog über die Google-Suche mit ca. 50 Ergebnissen und (besser) über Bing (ca. 700), aber man muß schon sehr konkret suchen. Dieses Blog in 2024 weiterlesen
Unsere Söhne waren früher[TM] in einem Skilanglauf/Rollsport-Club mit Biathlon-Ambitionen. Wegen Schneemangel fuhr man Jahr für Jahr im Januar nach Thüringen, um dort in der Nähe von Oberhof trainieren zu können. Für uns als Eltern war während der Trainingszeiten “Freilauf”, so daß wir wanderten, weil der Rennsteig sich ja quer durch Thüringen zieht. Vor zehn Jahren waren wir zuletzt dort. Es war trübes Wetter, Nebel, hier und da Schneereste. Trotzdem war das wieder eine schöne Auszeit: Viel Bewegung am Tag – am Abend Entspannung vor dem Ofen. Für mich war das eine wirklich “besinnliche” Zeit nach der Hektik vor Weihnachten, v.a. beruflich, und an den Weihnachtstagen inkl. “Überfressung”. Hier ein paar Eindrücke von dieser schon lang in den Tiefen der Erinnerung versunkenen Zeit. Stille Tage im Schnee weiterlesen
Draußen sinkt die Sonne über den ersten Höhen der Eifel, drinnen leuchtet mein Lesesessel hell im Schein der Lampe. Ein gemütlicher Abend steht bevor, aufgewertet von einem neu eingetroffenen, 2023 erschienenen Buch. Ich werde zu gegebener Zeit berichten… 😁

Ich wollte mir seit Monaten eine schwarze Jeans kaufen, weil man ja ab und an auch eine passende Hose für Beerdigungen braucht; endlich kaufte ich sie mir am Samstag, 4. April 1998.
Am Wochenende darauf war Ostern. Ich fuhr von Düsseldorf die 125km in meine Heimat. Meine Oma, 88 Jahre alt, lebte seit einiger Zeit bei meinen Eltern, weil sie pflegebedürftig war. Wir saßen beieinander, als die Kirchenglocken gerade zum Mittag des 13. (Ostermontag) läuteten (das Angelus). Oma sagte sinngemäß, sie höre ja seit Tagen kein Totenläuten mehr, es sterbe wohl gar niemand mehr.
Das nächste Totenläuten der Glocken, also die Verkündigung eines Sterbefalls, war für sie. Sterbemoment weiterlesen
In meiner Jugend in den 80ern war Grabpflege noch ein besonderer ‘Ehrendienst’, der aber auch eine soziale Konvention darstellte: über ungepflegte, vernachlässigte Gräber wurde im Ort geredet. Damals fotografierte ich mit einer Minolta Spiegelreflex-Kamera – zuerst der XG‑M, dann der X‑300 (Dias, ‘Lichtbilder’ – kennt die noch jemand?). Da es mich damals schon auf Friedhöfe zog, ging ich gern an Allerheiligen, dem 1.11., abends nach Einbruch der Dunkelheit dorthin, um das Lichtermeer zu fotografieren. An diesem Tag besucht man traditionell ’seine Toten’ – und die Friedhöfe haben eine hohe Anzahl an Grablichtern, die man sonst so im Jahr nicht mehr sieht. Friedhofsbesuch weiterlesen
(Ok, ich hab’s nicht mit Halloween, aber trotzdem ‘Happy Halloween’ denen, die heute feiern oder Schabernack treiben.)
Martin Sprissler hat im Winter 22/23 Abschied genommen von seinem Projekt GOTHIC Magazine, und dabei in den Ausgaben 90 und 91 Weggefährten aus der Szene zu Wort kommen lassen. Ich möchte einige Aussagen aufgreifen und kommentieren. Zunächst fasse ich anhand von Stichworten zusammen.
Bei all dem ist es mir wichtig zu sagen, daß ich in keiner Weise für “die Szene” spreche. Alles ist meine persönliche Auffassung zum Thema.
Ich habe in diesem Beitrag über meine neuen Stiefel von Bondage London geschrieben und etwas Frust über den Kauf der Docs abgelassen. Aber nun standen die shiny new boots herum und warteten auf den Erstkontakt – mit meinen Füßen.
Nun stand eine Wanderung mit einem Freund über 17km an. Die dümmste Idee, mit den Stiefeln loszulaufen, war – die beste. So eine kleine private Challenge: Wie weit würde ich mit den neuen Stiefeln kommen, bevor ich zu den im Rucksack mitgetragenen Wanderschuhen wechseln müßte? Move it weiterlesen