M’era Luna 2004 – Foto-Impressionen (2)

Weiter geht es mit dem Sonntag, 8.8.2004 und dem zweiten Tag des M’era Luna (Tag 1 hier).

Erstmal war Anstehen an den damals noch sehr einfachen sanitären Anlagen angesagt. Es gab auch so aneinandergereihte Waschbecken, wo man sich einfach ‚draußen‘ waschen konnte – heute undenkbar.

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M’era Luna 2004 – Foto-Impressionen (1)

In den letzten Tagen habe ich in alten Bildern gestöbert und bin auf die leider nur wenigen Fotos vom 2004er M’era Luna gestoßen, der 5. Ausgabe des Festivals, das das Zillo-Festival in Hildesheim-Drispenstedt auf dem Flugplatz abgelöst hat. Also mal zwei Stunden investiert und zwei Beiträge draus erstellt, denn der Start des diesjährigen Festival-Sommers steht ja bevor…

Alle Setlists finden sich, soweit vorhanden, hier, das Line-Up ist hier. Die – aus meiner Sicht – wichtigsten Künstler waren: Anne Clark, ASP, Blutengel, Covenant, The Eternal Afflict, Funker Vogt, Icon of Coil, In Strict Confidence, L’Âme Immortelle, Lacrimosa, Pink Turns Blue, Umbra et Imago, Therion, Within Temptation, Wolfsheim.

Die Anreise, ein Bild des sich füllenden Zeltplatzes – das sieht immer wieder gleich aus, auch 20 Jahre später…

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Alter Friedhof Neuwied

Grabstatue Alter Friedhof NeuwiedNach dem Augsburger Religionsfrieden von 1555 galt „Cuius regio, eius religio“ – wessen Gebiet, dessen Religion, das heißt, Landesherren konnten für ihre Untertanen bindend die Religion festlegen. 

Mit dieser Sitte brach 1662 Graf Friedrich III. zu Wied, als er für die 1653 gegründete Planstadt Neuwied, im Gegensatz zu Altwied und seiner Burg direkt am Rhein liegend, die Religionsfreiheit einführte und damit für Zuzug verschiedenster Menschen und Religionsgemeinschaften (Brüdergemeine, Menonniten…) in die neue Stadt sorgte.  Alter Friedhof Neuwied weiterlesen

Friedhofsbesuch

In meiner Jugend in den 80ern war Grabpflege noch ein besonderer ‚Ehrendienst‘, der aber auch eine soziale Konvention darstellte: über ungepflegte, vernachlässigte Gräber wurde im Ort geredet. Damals fotografierte ich mit einer Minolta Spiegelreflex-Kamera – zuerst der XG-M, dann der X-300 (Dias, ‚Lichtbilder‘ – kennt die noch jemand?). Da es mich damals schon auf Friedhöfe zog, ging ich gern an Allerheiligen, dem 1.11., abends nach Einbruch der Dunkelheit dorthin, um das Lichtermeer zu fotografieren. An diesem Tag besucht man traditionell ’seine Toten‘ – und die Friedhöfe haben eine hohe Anzahl an Grablichtern, die man sonst so im Jahr nicht mehr sieht. Friedhofsbesuch weiterlesen

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