Run Rab­bit Run (Net­flix)

Wenn ich an mei­ne Kind­heit zurück­den­ke, gibt es hor­ror­tech­nisch eini­ge Fil­me, die mich ziem­lich geschockt haben. Allen vor­an Hti­tch­cocks “Die Vögel”. Weil ich selbst Vögel beob­ach­te­te, war das Ver­hal­ten der Vögel im Film um so ver­stö­ren­der.
Dann “Pick­nick am Valen­tins­tag”, der ein­zi­ge Film, der mir wirk­lich Alp­träu­me ein­ge­ge­ben hat.

Jetzt ist da “Run Rab­bit Run” aus Austra­li­en, der sich in ver­stö­ren­der Inten­si­tät in mei­ne Rea­li­tät als Mitt-50er gräbt. Schei­ße, ist der gut!
Mut­ter und Toch­ter, Tren­nung vom Vater. Ein wei­ßer Hase, das Hasen­mo­tiv, die ver­schwun­de­ne Schwe­ster der Mut­ter. Nun ist sie – irgend­wie – wie­der da. Das düste­re Geheim­nis – 18 Minu­ten vor dem Fil­men­de erfah­ren wir es.

Wer Net­flix hat: anse­hen! Für mich einer der besten Hor­ror­fil­me, den ich seit lan­gem auf Net­flix gese­hen habe. Arbeit des Kame­ra­teams – erste Sah­ne! Sound­track so pas­send, daß ich ihn immer wie­der bewußt an ver­schie­de­nen Stel­len des Films wahr­neh­me.

Und Erin­ne­rung (kei­ne Wer­bung): Net­flix hat jetzt auch eine Abo-Ver­si­on mit Wer­bung. 5€/Monat und – ist sie Ali­ce?

“Du bist ein Mon­ster!”

Dar­cy Coa­tes – Cra­ven Man­or

Dar­cy Coa­tes: Cra­ven Man­or

Spoi­lers!

Nach der begei­ster­ten Lek­tü­re von Coa­tes’ The Haun­ting of Ashb­urn Hou­se dach­te ich, ein wei­te­rer Roman der austra­li­schen Autorin (Pseud­onym?) wäre ja nicht schlecht. Nach der Anzahl der Ama­zon-Rezen­sio­nen wähl­te ich ohne viel Nach­den­ken “Cra­ven Man­or”. Es ist eben­so eine Haun­ted-Hou­se-Geschich­te, aber für mich bei wei­tem nicht so gut geschrie­ben wie “Ashb­urn”, obwohl das Buch ein Jahr jün­ger ist. Dar­cy Coa­tes – Cra­ven Man­or wei­ter­le­sen

Per­sön­li­che Musik­ge­schich­te, Teil 3

Zil­lo Open Air 1998

Zil­lo Festi­val 1998 u. 99

Wie­der ein­mal wur­de die “schwar­ze Musik” für mich zu einer Art “Befrei­ungs­schlag”, denn die im 2. Teil (1. Teil hier) erwähn­te Bezie­hung mit S. ende­te glück­li­cher­wei­se 1997 – und im dar­auf­fol­gen­den Som­mer 1998 stand ich auf dem Hil­des­hei­mer Flug­platz beim Zil­lo Open Air. Als Secret Dis­co­very mit “Hel­lo Good­bye” (“Hel­lo, I’m gon­na lea­ve you, I want to say good­bye to you”) das Festi­val eröff­ne­ten und mir die Bäs­se durch den Bauch dröhn­ten, wuß­te ich wie­der, wo ich “hin­ge­hör­te”. (Das klingt so lako­nisch hin­ge­schrie­ben, aber wenn ich dar­an zurück­den­ke, kom­men die Emo­tio­nen wie­der hoch, ich bekom­me Gän­se­haut, als sei es gestern gewe­sen. Es ist mei­ne Musik, über die Jahr­zehn­te, immer wie­der der Sound­track mei­nes Lebens, beson­ders in schwe­re­ren Zei­ten (?).) Per­sön­li­che Musik­ge­schich­te, Teil 3 wei­ter­le­sen

Dathan Auer­bach: Pen­pal

Auf Auer­bachs Roman bin ich bei ver­schie­de­nen “Book­Tu­bern” auf­merk­sam gewor­den, also Men­schen, die auf You­Tube über Lite­ra­tur berich­ten. Ange­prie­sen wur­de er als sehr beson­de­res, sehr gru­se­li­ges Werk. Anda Kent beschrieb die Zeit, als sie Auer­bach las, sinn­ge­mäß so: Ent­we­der ich las oder ich tat etwas ande­res und dach­te über das Buch nach.

Ab hier der Hin­weis auf gerin­ge Spoi­ler! Dathan Auer­bach: Pen­pal wei­ter­le­sen

Was geht noch?

Im Nach­gang zum Arti­kel von gestern über das Altern der (und in der) Schwar­zen Sze­ne fiel mir abends ein: schau doch mal, wel­che Web­sei­ten heu­te noch exi­stie­ren, die du “frü­her” schon kann­test. Stirbt die Sze­ne aus?

Was heißt “frü­her”? Mei­ne erste “schwar­ze Sei­te” hat­te ich 2007, pope­li­ge HTML-Sei­te. Schau­en wir doch mal in die gezipp­te Siche­rung rein, prü­fen wir, wel­che Links zu “Sze­ne­sei­ten” man noch auf­ru­fen kann. Die Span­nung steigt:  Was geht noch? wei­ter­le­sen

Das Altern der Schwar­zen Sze­ne

Ich habe die Bericht­erstat­tung übers WGT 2023 kom­plett aus­ge­las­sen, auch weil das Pfingst­wo­chen­en­de für mich ander­wei­tig ver­plant und aus­ge­füllt war (neben der schon geschrie­be­nen Tat­sa­che, daß mich das Tref­fen nicht so inter­es­siert). Klar, man sieht in den Vor­schau­bil­dern diver­ser News Streams die immer glei­chen Fotos von den “kras­se­sten Kostü­men”, aber das nervt mich schon lan­ge.

Einen eher lau­ni­schen Arti­kel von Luca Glen­zer fin­det man bei “nd”, wovon ich doch den letz­ten Absatz zitie­ren möch­te: Das Altern der Schwar­zen Sze­ne wei­ter­le­sen

World Goth Day?

Immer wenn World-irgend­was Day ist, mei­ne ich, die Grund­idee sei schon ver­ra­ten wor­den. Oder – in die ande­re Rich­tung: Wer/was einen Memo­ri­al Day braucht, ist auf dem abstei­gen­den Ast. Ich brau­che die­se gan­zen Gedenk­ta­ge nicht, muß­te mich aber heu­te mor­gen beleh­ren las­sen, daß ich gestern den World Goth Day ver­paß­te habe. Mea cul­pa… Mein Tag gestern war ein World Rush Day – schlecht gepennt, fünf Stun­den inten­siv gear­bei­tet, andert­halb Stun­den Fit­neß-Stu­dio, noch­mal Arbeit, dann zu einem VHS-Kurs. Danach noch mei­nem Sohn beim Holz­spal­ten im Gar­ten gehol­fen, mit mei­ner Frau gestrit­ten, müde ins Bett gefal­len.

Aber, dank des Blogs Wat­son wur­de ich heu­te an all das Ver­paß­te erin­nert. Fasten your seat­belts für eine fast-for­ward-Rei­se durch Goth und alles, was man übli­cher­wei­se damit asso­zi­iert – “send pix”.
Hier fin­det sich der dort unter “Leben\Spass” ein­ge­stell­te Bei­trag. Leben und Spaß wären eine phi­lo­so­phi­sche Betrach­tung wert. 😳 Rush out.

Wie­der mal zum Kult­tem­pel

Da brauch­te ich noch ein Geburts­tags­ge­schenk und habe so ein biß­chen auf den ein­schlä­gi­gen Sei­ten nach Kon­zer­ten gesucht. Sie­he da, Kir­li­an Came­ra und A Spell Insi­de sind am 29.12.23 im Kult­tem­pel Ober­hau­sen zu Gast. Das ist ein “Ritt” von zwei Stun­den von uns aus, aber schön, mal wie­der dort sein zu kön­nen.

A Spell Insi­de sind mit “Frei sein” auf mei­ner Play­list ver­tre­ten. Ich mag den ruhig groo­ven­den Sound vie­ler Lie­der und die Stim­me des Sän­gers. Die Jungs sind immer­hin seit 1989 im Geschäft und wer­den in der Wiki­pe­dia als Elec­t­ro-Pop-Band bezeich­net. Man ver­bin­de, so heißt es dort, den Geist der frü­hen 80er mit der Tech­nik von heu­te. Heu­te wür­de man wohl auch eher Syn­thie-Pop sagen. Freue mich sehr auf die Band!
Anspiel-Tip: Das Best-of-Album “Essen­ti­al – A Coll­ec­tion” oder das Lied “Frei sein”.

Kir­li­an Came­ra sind eben­falls ein Urge­stein der elek­tro­ni­schen Musik im Rah­men der schwar­zen Sze­ne. Wenn ich den Namen höre, den­ke ich an den Auf­tritt 1999 beim Zil­lo-Festi­val, bei dem Front­mann Ange­lo Bergami­ni mit schwar­zer Sturm­hau­be offen­bar man­che Festi­val­be­su­cher irri­tier­te. Das ist auch bis­her das ein­zi­ge Mal, daß ich die Band live gese­hen habe, zumin­dest soweit ich mich erin­nern kann. In mei­ner Play­list sind Ascen­si­on, Eclip­se und Sea of Memo­ries, also ziem­lich alte Titel.
KC wur­den bereits 1980 gegrün­det. Neben Bergami­ni ist Ele­na Ali­ce Fos­si am läng­sten in der Band (2000) (und singt in bes­se­rem Eng­lisch als ihre Vor­gän­ge­rin). Wei­te­re Infos @Wikipedia.
Anspiel-Tip z.B. Eclip­se – Das schwar­ze Denk­mal (Spo­ti­fy-Link)

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