Heim­fin­den

Heim­fin­den
im Dun­kel dei­ner Augen.
Mit einem Lächeln neu ein­ge­setzt
ins ewi­ge Spiel,
und dei­ne Nähe bannt
die Küh­le des Nacht­win­des,
der Schnee brin­gen könn­te?

Auf neu­en Wegen durch alte Gas­sen,
wenn die ande­re Welt noch fern ist.
Über dem Abgrund, gehal­ten,
im Flut­licht, das uns in ein
gigan­ti­sches Thea­ter ver­setzt,
in dem wir eng umschlun­gen,
den Auf­tritt der Gebor­gen­heit erwar­ten,
die uns initi­ie­ren wird. Heim­fin­den wei­ter­le­sen

Sonic Sedu­cer blickt auf 2023 zurück

Das Print­ma­ga­zin Sonic Sedu­cer schaut in ver­schie­de­nen Bei­trä­gen auf das Jahr 2023 zurück:

Festi­val Fans / Live Fotos / Alben des Monats / Titel Bands

Neben­bei: ich nut­ze die Sei­te v.a. zum Über­blick über Tour­da­ten der Künst­ler.

Der Exor­zist: Bekennt­nis via Years of Ter­ror

Das “Online-Maga­zin zum phan­ta­sti­schen Film”, Years of Ter­ror, wo ich sehr ger­ne ab und an rein­schaue, hat den neu­en Exor­cist-Film, den ersten einer geplan­ten Tri­lo­gie rezen­siert. Lesens­wer­ter Arti­kel mit den Stich­wor­ten “ver­schenk­te Chan­cen” und “see­len­lo­ser Exor­zis­mus”.

Neben­bei: der Arti­kel erwähnt nicht die TV-Serie Exor­cist, deren erste Staf­fel mir sehr gut gefal­len hat. Ich hat­te hier im Blog auf die neu­en Fil­me hin­ge­wie­sen und danach noch kurz über erste kri­ti­sche Reak­tio­nen berich­tet.

Die­ses Blog in 2024

Der Titel die­ses Bei­tra­ges war eigent­lich “Rush into 2024”. Es ging dar­um, was ich sze­ne­mä­ßig und für das Blog für das kom­men­de Jahr pla­ne.

Letzt­lich muß ich mir aber ein­ge­ste­hen, daß das Blog mit gerin­gen Zugriffs­zah­len vor sich hin­düm­pelt, so daß jeder Bei­trag, jede Bild­aus­wahl und ‑bear­bei­tung immer die Fra­ge auf­wirft: wozu? Und: was könn­te ich sonst in die­ser Zeit machen?

Goog­le wird von mir mit jedem neu­en Bei­trag “von Hand gefüt­tert”. Die Sei­ten im Index sind von 70 auf 47 geschrumpft, wei­te­re über 1600 Seiten/Keywords igno­riert Goog­le trotz mehr­fa­chen Ansto­ßens einer “Über­prü­fung”. Ein Punkt ist hier mög­li­cher­wei­se die gerin­ge Ver­netzt­heit des Blogs – ich bin selbst kaum in Foren unter­wegs, wo in jeder Signa­tur der Link zu fin­den wäre, kom­men­tie­re kaum in ande­ren Blogs. Klar, man fin­det mein Blog über die Goog­le-Suche mit ca. 50 Ergeb­nis­sen und (bes­ser) über Bing (ca. 700), aber man muß schon sehr kon­kret suchen. Die­ses Blog in 2024 wei­ter­le­sen

M’era Luna 2024

Am 10. und 11.8.24 fin­det in Hil­des­heim wie­der das M’era Luna Festi­val statt. Nun ist das Line-Up kom­plett, hier z.B. die Über­sicht im Insta-Post, hier die Web­sei­te.

Stand jetzt wer­de ich nicht dort sein, dafür beim Stel­la Nomi­ne. Wäre ich da, wür­den mich inter­es­sie­ren: VNV Nati­on, Dei­ne Lakai­en, Lon­don after Mid­night, The Cas­san­dra Com­plex, Future lied to us, Rroy­ce, aber vor allem: Assem­bla­ge 23. Für A23 wür­de ich hin­fah­ren, selbst wenn es die nur allein zu sehen gäbe. Na ja, ist nun halt so.

Ster­be­mo­ment

Ich woll­te mir seit Mona­ten eine schwar­ze Jeans kau­fen, weil man ja ab und an auch eine pas­sen­de Hose für Beer­di­gun­gen braucht; end­lich kauf­te ich sie mir am Sams­tag, 4. April 1998.
Am Wochen­en­de dar­auf war Ostern. Ich fuhr von Düs­sel­dorf die 125km in mei­ne Hei­mat. Mei­ne Oma, 88 Jah­re alt, leb­te seit eini­ger Zeit bei mei­nen Eltern, weil sie pfle­ge­be­dürf­tig war. Wir saßen bei­ein­an­der, als die Kir­chen­glocken gera­de zum Mit­tag des 13. (Oster­mon­tag) läu­te­ten (das Ange­lus). Oma sag­te sinn­ge­mäß, sie höre ja seit Tagen kein Toten­läu­ten mehr, es ster­be wohl gar nie­mand mehr.

Das näch­ste Toten­läu­ten der Glocken, also die Ver­kün­di­gung eines Ster­be­falls, war für sie. Ster­be­mo­ment wei­ter­le­sen

Musik­ma­ga­zi­ne

Ich habe es hier schon erwähnt, das ZIL­LO war so eine Art Bibel für mich: jede Aus­ga­be wur­de von der ersten bis zur letz­ten Sei­te gele­sen, nein, durch­ge­ar­bei­tet… 😉
Dann kam der ORKUS dazu; ich habe ein paar Aus­ga­ben gekauft, aber der Stil war mir zu ‘bunt’, na ja, nicht bunt, aber über­la­den und auf U20-Publi­kum zuge­schnit­ten (die ’schwar­ze Bra­vo’).
Der SONIC SEDU­CER stand schon immer eher für Cross­over. Ich kann mich erin­nern, eine Aus­ga­be gekauft und die Hälf­te der Künst­ler nicht gekannt zu haben, und nicht wei­ter rein­hö­ren zu wol­len nach dem Lesen des Arti­kels. Aktu­ell viel zu viel ‘NDH’ und Mit­tel­al­ter. Musik­ma­ga­zi­ne wei­ter­le­sen

Fried­hofs­be­such

In mei­ner Jugend in den 80ern war Grab­pfle­ge noch ein beson­de­rer ‘Ehren­dienst’, der aber auch eine sozia­le Kon­ven­ti­on dar­stell­te: über unge­pfleg­te, ver­nach­läs­sig­te Grä­ber wur­de im Ort gere­det. Damals foto­gra­fier­te ich mit einer Minol­ta Spie­gel­re­flex-Kame­ra – zuerst der XG‑M, dann der X‑300 (Dias, ‘Licht­bil­der’ – kennt die noch jemand?). Da es mich damals schon auf Fried­hö­fe zog, ging ich gern an Aller­hei­li­gen, dem 1.11., abends nach Ein­bruch der Dun­kel­heit dort­hin, um das Lich­ter­meer zu foto­gra­fie­ren. An die­sem Tag besucht man tra­di­tio­nell ’sei­ne Toten’ – und die Fried­hö­fe haben eine hohe Anzahl an Grab­lich­tern, die man sonst so im Jahr nicht mehr sieht. Fried­hofs­be­such wei­ter­le­sen

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