Pay­ne: Inter­cepts (Roman)

T.J. Pay­ne – Inter­cepts. A Hor­ror Novel (Kind­le)

Wenig Spoi­ler…

Pay­ne schreibt gut, struk­tu­riert, flüs­sig – ich kom­me gleich in den Lese­fluß rein. Kei­ne über­flüs­si­gen Details, kei­ne aus­ufern­den Beschrei­bun­gen von Neben­säch­lich­kei­ten à la King: der Autor kennt sei­nen Roman­ab­lauf und arbei­tet Schritt für Schritt dar­an. Das gefällt mir. In der Autoren­be­schrei­bung bei Ama­zon heißt es: “His wri­ting style reli­es on a light touch, using lean, smooth pro­se to build and main­tain the story’s inten­si­ty.”  Pay­ne: Inter­cepts (Roman) wei­ter­le­sen

Litt­le: The Haun­ted (Roman)

Bent­ley Litt­le: The Haun­ted

Die­ser Text spoi­lert den Roman!

Juli­an und Clai­re samt ihrem Sohn James (12) und der Toch­ter Megan (14/15?) bil­den eine nor­ma­le “upper-midd­le class” Fami­lie in einer Klein­stadt in New Mexi­co. Der Roman, in dem sie die Haupt­rol­le spie­len, beginnt lang­sam: Ver­än­de­rungs­wunsch, Haus­su­che, Aus­wahl und Kauf eines älte­ren Hau­ses, Umzug. Litt­le: The Haun­ted (Roman) wei­ter­le­sen

Living with Dark­ness

“One thing I know,” you said, “is that the lon­ger you spend in dark­ness, the easier it is for that dark­ness to beco­me rea­li­ty. It takes form, it gains life. I’ve spent a lot of time in dark­ness, Aaron, so much so that I’ve chur­ned it up and stir­red it to the sur­face and made it this real, tan­gi­ble thing. It lives along­side me.”

– ‘Come with Me’ / Ronald Mal­fi

Und das ist Leben (Ril­ke)

Das ist die Sehn­sucht: woh­nen im Gewo­ge
und kei­ne Hei­mat haben in der Zeit.
Und das sind Wün­sche: lei­se Dia­lo­ge
täg­li­cher Stun­den mit der Ewig­keit.

Und das ist Leben. Bis aus einem Gestern
die ein­sam­ste Stun­de steigt,
die, anders lächelnd als die andern Schwe­stern,
dem Ewi­gen ent­ge­gen­schweigt.

[R. M. Ril­ke]

Des­pair

“For the sad­ness gene­ra­ted by the Dream was almost more than he could bear, a deep des­pair that nega­ted ever­ything good that had hap­pen­ed in his life, that wiped out the joy of his wife and his child­ren and brought him back emo­tio­nal­ly to that dark, dark day.

The fear was bad, but it was far pre­fera­ble.
He expe­ri­en­ced that fear now, an emo­tio­nal vesti­ge of the Dream even more lasting than the night­ma­re images that remain­ed in his head. It was ter­ror and panic and impo­tence and fru­stra­ti­on, all knot­ted tog­e­ther in a sin­gle over­whel­ming fee­ling that would not got away.”

[Bent­ley Litt­le, The Haun­ted]

Reid: I’m thin­king of ending things (Roman)

Über die­ses Buch bin ich in einer Red­dit-Dis­kus­si­on gestol­pert, in der es um Bücher ging, bei denen man schon von Anfang an spürt, daß da irgend­was so gar nicht stimmt. Zuge­ge­ben: das ist hier – aus mei­ner Sicht – nicht der Fall, denn man beginnt doch erst­ma­lig am Ende der Auto­fahrt, die­se Din­ge wahr­zu­neh­men. ‘Wie­viel soll ich spoi­lern?’ – die­se Fra­ge war hier zen­tral. Ich habe mich für ‘mit­tel­gra­dig’ ent­schie­den und löse das grund­le­gen­de The­ma nicht auf.  Ich habe den Roman auf Deutsch gele­sen (‘The Ending’), da das eng­li­sche eBook gera­de wegen der Net­flix-Ver­fil­mung deut­lich teu­rer ist. Reid: I’m thin­king of ending things (Roman) wei­ter­le­sen

Geiß­ler: Lust an der Unter­wer­fung – revi­si­ted

frreepik.com - 18+Bit­te beach­ten: Im Sin­ne des Jugend­schut­zes wei­se ich dar­auf hin, daß hier sen­si­ble Inhal­te eines Medi­ums (Film, Serie, Buch) bespro­chen wer­den. Der Text soll­te ab Voll­jäh­rig­keit gele­sen wer­den.

34 Jah­re nach der Lek­tü­re des “Frau­en beken­nen sich zum Maso­chis­mus” unter­ti­tel­ten Wer­kes habe ich noch ein­mal ein Exem­plar anti­qua­risch gekauft und gele­sen. Was macht die Lek­tü­re mit mir heu­te? Geiß­ler: Lust an der Unter­wer­fung – revi­si­ted wei­ter­le­sen

A Death! What’s that, a bonus? (G. Car­lin)

“The most unfair thing about life is the way it ends. I mean, life is tough. It takes up a lot of your time. What do you get at the end of it? A Death! What’s that, a bonus? I think the life cycle is all back­wards. You should die first, get it out of the way. Then you live in an old age home. You get kicked out when you’re too young, you get a gold watch, you go to work. You work for­ty years until you’re young enough to enjoy your reti­re­ment. You do drugs, alco­hol, you par­ty, you get rea­dy for high school. You go to gra­de school, you beco­me a kid, you play, you have no respon­si­bi­li­ties, you beco­me a litt­le baby, you go back into the womb, you spend your last nine months floa­ting … and you finish off as an orgasm.”

Geor­ge Car­lin

Lind­q­vist: Let the Right One In – So fin­ster die Nacht (Roman & Fil­me)

Mit ‘Låt den rät­te kom­ma in’ hat der schwe­di­sche Autor John Ajvi­de Lind­q­vist im Jahr 2004 einen Best­sel­ler ver­öf­fent­licht, der sich auch in der deut­schen Über­set­zung als ‘So fin­ster die Nacht’ (2007) lan­ge in den ent­spre­chen­den Listen von Spie­gel oder Stern hielt.

Zwei­mal wur­de der Roman ver­filmt. Ich wer­de in die­sem län­ge­ren Bei­trag zunächst auf den Roman ein­ge­hen, den ich in der eng­li­schen Fas­sung (Let the Right One in) gele­sen habe, dann auf bei­de Ver­fil­mun­gen.

Das Buch in einem Wort zu erklä­ren, scheint leicht zu fal­len: Vam­pir­ge­schich­te. Aber es ist auch z.T. Kri­mi­nal­ro­man, auch Gesell­schafts­kri­tik (ins­be­son­de­re zum The­ma Pädo­phi­lie und Mob­bing) und, wenn ich den Begriff aus dem Wiki­pe­dia-Ein­trag über­neh­men darf, Ent­wick­lungs­ro­man.

Um Buch und Ver­fil­mun­gen bespre­chen zu kön­nen, muß ich spoi­lern. Lind­q­vist: Let the Right One In – So fin­ster die Nacht (Roman & Fil­me) wei­ter­le­sen

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