Wittkop – The Necro­phi­li­ac (Novel­le)

frreepik.com - 18+Bit­te beach­ten: Im Sin­ne des Jugend­schut­zes wei­se ich dar­auf hin, daß hier sen­si­ble Inhal­te eines Medi­ums (Film, Serie, Buch) bespro­chen wer­den. Der Text soll­te ab Voll­jäh­rig­keit gele­sen wer­den.

 

Gabri­el­le Wittkop: The Necro­phi­li­ac (Über­set­zung aus dem Fran­zö­si­schen ins Eng­li­sche durch Don Bapst)

Der Text spoi­lert die Novel­le – na ja, viel gibt es da letzt­lich auch nicht nicht zu spoi­lern. 😉

Die­se 1972 erst­ma­lig auf Fran­zö­sisch erschie­ne­ne Novel­le ist sicher von der The­ma­tik her auch für mei­ne Lese­ge­wohn­hei­ten unge­wöhn­lich, so daß ich auf einer ganz per­sön­li­chen Ebe­ne begin­nen möch­te, die sozu­sa­gen die Basis für mei­ne Rezep­ti­on des Stof­fes ist. Wittkop – The Necro­phi­li­ac (Novel­le) wei­ter­le­sen

Dero Goi – Resur­rec­ted

Als die Sin­gle Click­bait erschien, hat­te ich kurz berich­tet, auch weil ich mit Span­nung auf das “1984” beti­tel­te, zukünf­ti­ge Album schau­te. Nun ist das Album nicht “Anfang des Jah­res” erschie­nen, dafür gibt es – pas­send zur Oster­zeit – die Sin­gle Resur­rec­ted (Link zum You­Tube-Video). Das Album – wei­ter­hin mit glei­chem Titel – ist aber wohl noch in der Mache und soll bei Depen­dent erschei­nen.

Das Video zeigt Goi zwei­mal: ein­mal als den domi­nan­ten Sän­ger im hell­blau­en Anzug, dann als schwarz geklei­de­te Per­son, die in einer der lee­ren Bän­ke sitzt und in der Bibel liest. Die­se dunk­le Per­son kann als die dunk­le Sei­te des Ichs gedeu­tet wer­den, als die zu erwecken­de Per­son – dies zeigt das Video auch, spe­zi­ell in der Sze­ne, wo der ‘blaue’ Goi die­sem Men­schen die Hand auf die Schul­ter legt. Es ist ein Erweckungs­vor­gang, der im Video geschil­dert wird, sym­bo­li­siert durch das Weg­schie­ben der Kapu­ze der dunk­len Per­son und das Schau­en ins Licht.  Zum Aus­klang des Vide­os sin­gen bei­de Per­so­nen  kurz gemein­sam.

Der Text von “Resur­rec­ted” beschreibt das lee­re Grab, die Engel, Tho­mas’ Bit­te um ‘Bewei­se’ für die Auf­er­ste­hung. Dann auch die Zusa­ge Got­tes: wenn du meinst, du seiest unwür­dig, Gott beschenkt dich mit sei­ner Gna­de. Die Oster­bot­schaft im moder­nen Gewand.

Pay­ne: Inter­cepts (Roman)

T.J. Pay­ne – Inter­cepts. A Hor­ror Novel (Kind­le)

Wenig Spoi­ler…

Pay­ne schreibt gut, struk­tu­riert, flüs­sig – ich kom­me gleich in den Lese­fluß rein. Kei­ne über­flüs­si­gen Details, kei­ne aus­ufern­den Beschrei­bun­gen von Neben­säch­lich­kei­ten à la King: der Autor kennt sei­nen Roman­ab­lauf und arbei­tet Schritt für Schritt dar­an. Das gefällt mir. In der Autoren­be­schrei­bung bei Ama­zon heißt es: “His wri­ting style reli­es on a light touch, using lean, smooth pro­se to build and main­tain the story’s inten­si­ty.”  Pay­ne: Inter­cepts (Roman) wei­ter­le­sen

Castrum Nigra 2024

Das sty­li­sche Event auf der Ehren­burg an der Mosel, von den Ver­an­stal­tern Open-Air-Gothic-Par­ty genannt, geht am 6. Juli (dies­mal ein Sams­tag) in die näch­ste – die 10. – Run­de. Die Burg wird wie­der far­big aus­ge­leuch­tet sein, und auf meh­re­ren Tanz­flä­chen dürf­te für jeden die rich­ti­ge Musik dabei sein.

Der Kar­ten­vor­ver­kauf ist gera­de gestar­tet – 22€ kostet das Ticket, 25€ an der Abend­kas­se.

Den ein­mi­nü­ti­gen Trai­ler kann man sich hier auf YT anschau­en.

Ich habe letz­tes Jahr über die Par­ty berich­tet und eini­ge Fotos vom 2019er Event hier ein­ge­baut. Ob ich die­ses Jahr dort sein wer­de, ist noch ein wenig offen, weil Cor­ri-May ver­hin­dert ist und ich (aktu­ell) kei­ne gro­ße Lust habe, allein zu fah­ren. Mal schau­en.

Fly­er:

Castrum Nigra Fly­er

Litt­le: The Haun­ted (Roman)

Bent­ley Litt­le: The Haun­ted

Die­ser Text spoi­lert den Roman!

Juli­an und Clai­re samt ihrem Sohn James (12) und der Toch­ter Megan (14/15?) bil­den eine nor­ma­le “upper-midd­le class” Fami­lie in einer Klein­stadt in New Mexi­co. Der Roman, in dem sie die Haupt­rol­le spie­len, beginnt lang­sam: Ver­än­de­rungs­wunsch, Haus­su­che, Aus­wahl und Kauf eines älte­ren Hau­ses, Umzug. Litt­le: The Haun­ted (Roman) wei­ter­le­sen

Living with Dark­ness

“One thing I know,” you said, “is that the lon­ger you spend in dark­ness, the easier it is for that dark­ness to beco­me rea­li­ty. It takes form, it gains life. I’ve spent a lot of time in dark­ness, Aaron, so much so that I’ve chur­ned it up and stir­red it to the sur­face and made it this real, tan­gi­ble thing. It lives along­side me.”

– ‘Come with Me’ / Ronald Mal­fi

The Crow 2024 – Trai­ler-Kri­tik

Nun ist ein mit drei Minu­ten lan­ger Trai­ler da, der einen (faden) Vor­ge­schmack auf den Film gibt. Die Kri­tik, die ich bis­her gese­hen habe, ist zu gro­ßen Tei­len nega­tiv.

Schau­en wir mal über den Trai­ler:

Shel­ly wird nun von einer schwar­zen Frau ver­kör­pert; Eric ist über und über täto­wiert und erin­nert an einen Gang­sta-Rap­per. Pas­send dazu schei­nen die bei­den sich in einer Art Gefäng­nis oder Sucht­the­ra­pie (pink geklei­de­te Grup­pe am Anfang) ken­nen­ge­lernt zu haben. Unter dem oben ver­link­ten Trai­ler kom­men­tiert E_Crypto: “In the ori­gi­nal, Eric looks like he plays gui­tar for Nine Inch Nails. In the reboot, Eric looks like he raps on Sound­Cloud.”
Eric sieht hier im Grun­de so aus wie die Typen, die im Ori­gi­nal sei­ne Wider­sa­cher waren.

Die Umge­bung kommt nicht an die Düster­keit und “Gothic-Atmo­sphä­re” der Stadt im Ori­gi­nal her­an. In einer Bespre­chung des Trai­lers von Movie­pi­lot wird gera­de auf die­sen Umstand hin­ge­wie­sen: Im Ori­gi­nal war es so gut wie immer Nacht, die Stadt war schmut­zig, nicht so das Paar Eric und Shel­ly, die eine rei­ne, roman­ti­sche Lie­be aus­strahl­ten.

Shel­ly wird in Nah­auf­nah­me von einem wei­ßen Mann erwürgt. Es fällt auf, daß 3/4 oder mehr der Wider­sa­cher der bei­den (alte) wei­ße Män­ner sind – oder, wie bei 1:52, eine sehr hell­häu­ti­ge Frau vom Typ “KZ-Wäch­te­rin”.
Gruß an die Film­för­de­rung. (Des­we­gen scheint es auch bei die­sem neu­en Film kein ‘whitefacing’ für Eric zu geben.)

Eric kommt nach dem Tod in einer Art Fabrik­hal­le (?) offen­bar ohne Begräb­nis sofort zurück, wäh­rend ein CGI-Krä­hen­schwarm ihn umfliegt – kei­ne ein­zel­ne, schön insze­nier­te Krä­he, die am Grab­stein klopft, um den Toten auf­zu­wecken.

Er beginnt sei­nen Rache­feld­zug, den er bei 1:38 mit sof­ter, unpas­sen­der Stim­me ankün­digt: “I’m gon­na kill them…”

Da erin­nern wir uns doch ger­ne an Bran­don: “They are all dead, they just don’t know it yet.”

Ich para­phra­sie­re: Die­ser Film ist tot, die Macher haben es nur noch nicht bemerkt.

Schwarz sein…

Das ist ein alter Text, der frü­her mal auf so einer ‘Erklärbär’-Seite von Vor­gän­ger­pro­jek­ten war. Frü­her = so um 2000/2005:

„Schwarz sein“ – im Sin­ne der Sub­kul­tur “Schwar­ze Sze­ne” – ist für mich weni­ger an der äuße­ren Erschei­nung fest­zu­ma­chen, als an der inne­ren Ein­stel­lung – heißt: ich kann auch in Blue Jeans „schwarz“ sein, wäh­rend die schwar­zen Kla­mot­ten, der Schmuck, die Schmin­ke gar­nie­ren, ver­schö­nern. Es ist so wie mit dem lecke­ren Erd­beer­ku­chen – er ist auch so schon ein Augen- und Gau­men­schmaus, aber erst das Häub­chen Sah­ne macht ihn kom­plett, ver­än­dert aber die Grund­sub­stanz – Erd­bee­re – nicht.

Auf frü­he­ren Sei­ten ab Ende der 1990er, ein­fa­chen HTML-Kon­struk­ten, habe ich schon ver­sucht, das Schwarz-Sein zu beschrei­ben. Die Domains hie­ßen bei­spiels­wei­se New-Moon-Necropolis.de, let-the-instant-fa.de – alles sehr klang­voll – und kurz­le­big. 😉 Schwarz sein… wei­ter­le­sen

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