Black­well – The Sor­row­s­to­nes (Roman)

Mit sei­nem Roman Sto­len Ton­gues hat mich Felix Black­well begei­stert. “The Cold Peo­p­le” habe ich drei­mal begon­nen, aber abge­bro­chen; glei­ches (ein­mal) gilt auch für “The Church beneath the Roots”. Nun bin ich über den neu­en Roman “The Sor­row­s­to­nes” gestol­pert und hat­te gleich wie­der den Lese­fluß wie beim ersten Titel – zumin­dest bis kurz vor dem Ende…

Aber:  Sor­row­s­to­nes ist für mich kei­ne Gän­se­haut-Lek­tü­re; das Bedro­hungs­ge­fühl ent­steht eher lang­sam, also bis Leser und der Prot­ago­nist Cole mer­ken, daß die Lage ziem­lich aus­sichts­los ist. Ich muß mini­mal spoi­lern… Black­well – The Sor­row­s­to­nes (Roman) wei­ter­le­sen

5 Stun­den gute Musik :-)

Ich möch­te kurz an die “Begleit-Play­list” zum Blog “Schwarze-Szene.net” erin­nern, zu fin­den auf Spo­ti­fy. Infos gibt es auf die­ser loka­len Sei­te. Aktu­ell sind fünf Titel hin­zu­ge­kom­men, so daß die 5‑Stun­den-Mar­ke geknackt wur­de. Hört doch mal rein, wenn Ihr Lust und Zeit habt!

Mesh – live, Köln 10.4.26

Ich begin­ne den Kon­zert­be­richt etwas frü­her, näm­lich mit der „Listening Par­ty“ von Mesh am 22.3.26 auf Band­camp, bei der das neue Album kom­plett gespielt wur­de. Gemein­sam mit Men­schen aus aller Welt hör­te ich das neue Album – erst­ma­lig neu­es Mate­ri­al nach dem Stu­dio­al­bum “Loo­king Sky­ward” von 2016, das immer­hin für Mesh einen Platz 12 in den deut­schen Charts brach­te.

“The Truth does­n’t mat­ter” ist ein star­kes Album, ein run­des Werk, denn das ist ja auch immer wich­tig, daß eine Band “ihren Sound” trifft, den Fans mögen und wie­der­erken­nen – und schon bei die­sem ersten Hören kom­men­tier­ten eini­ge, das klin­ge gut nach ‘Mesh Retro’.
Klar ist aber auch: die Vor­ab-Aus­kopp­lun­gen “Exi­le”, “Hey Stran­ger” und “This World” sind die stärk­sten Songs, direkt gefolgt vom Titel­song oder auch “A Storm is coming”. Gefüllt wird das Album etwas durch drei kur­ze Instru­men­tal­stücke, die mög­li­cher­wei­se für ‘Ein­ge­weih­te’ mehr Hin­ter­grund haben. Mesh – live, Köln 10.4.26 wei­ter­le­sen

pho­to­phor – no music for the masses

Auf das Album “Der Wahn als Metho­de” von Anfang 2025 folg­te nun ’no music for the masses’, im März 26 ver­öf­fent­licht. Auf pho­to­phor bin ich auf­merk­sam gewor­den, weil das Duo aus Kate und Asch mir letz­tes Jahr auf Insta­gram folg­te. Kurz haben wir uns beim Stel­la Nomi­ne getrof­fen und ein paar Wor­te gewech­selt.
Trans­pa­renz: das Album ist kein kosten­lo­ses Rezen­si­ons­exem­plar, es wur­de von mir gekauft.

Das Album mit einer Lauf­zeit von unge­fähr einer Drei­vier­tel­stun­de beinhal­tet 11 Lie­der. Der dyna­mi­sche Ein­stieg mit “Der Jugend beraubt” erscheint wie eine Erin­ne­rung an das erste Album mit Sprech­ge­sang und Aschs domi­nan­ter Stim­me. Unklar bleibt, wer sei­ner Jugend beraubt wur­de, da die benutz­ten Ver­ben (ver­kauft, gequält, miß­braucht…) viel­deu­tig sind und sich nicht aus­schließ­lich auf ‘Jugend’ bezie­hen. Viel­leicht ist es aber ‘die Jugend’ all­ge­mein, die gemeint ist – die Jugend als Lebens­ab­schnitt, domi­niert von einer kal­ten Welt der Erwach­se­nen, von Erwach­se­nen auch als Tätern. pho­to­phor – no music for the masses wei­ter­le­sen

Maria Mag­da­le­na (Film)

Wer war Maria Mag­da­le­na?

Wür­de ich mich auf das bezie­hen, was mir in mei­ner katho­li­schen Erzieh­ung so ver­mit­telt wur­de, dann wäre sie auch heu­te noch für mich die typi­sche “Sün­de­rin”, die Prostituier­te. Die­se Sicht­wei­se hat eine lan­ge Tra­di­ti­on, sie geht auf das Ende des 6. Jahr­hun­derts und Papst Gre­gor den Gro­ßen zurück. Nie ist mir frü­her auf­ge­fal­len, daß Maria Mag­da­le­na (fort­an MM) der erste Mensch war, der lt. drei­en der vier kano­ni­schen Evan­ge­li­en den auf­er­stan­de­nen Je­sus gese­hen hat. Sie ist, wie der Unter­ti­tel des Bu­ches von C. Bour­ge­ault (The Mea­ning of Mary Mag­da­le­ne) lau­tet, „the woman at the heart of Chri­stia­ni­ty“. Maria Mag­da­le­na (Film) wei­ter­le­sen

Unbe­küm­mert

Die­sem dys­pho­ri­schen Text möch­te ich ein Caveat! vor­an­stel­len: Wenn dich das The­ma Sui­zid trig­gert, wäre es gut, den Text aus­zu­las­sen. 

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Unbe­küm­mert schaut
blaß­gel­bes Licht aus Fen­stern,
wird auf­ge­löst in der Nacht
zwi­schen Men­schen hin­ter ihnen
und dem Kind. Unbe­küm­mert wei­ter­le­sen

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