M’era Luna 2004 – Foto-Impres­sio­nen (1)

In den letz­ten Tagen habe ich in alten Bil­dern gestö­bert und bin auf die lei­der nur weni­gen Fotos vom 2004er M’era Luna gesto­ßen, der 5. Aus­ga­be des Festi­vals, das das Zil­lo-Festi­val in Hil­des­heim-Dri­s­pen­stedt auf dem Flug­platz abge­löst hat. Also mal zwei Stun­den inve­stiert und zwei Bei­trä­ge draus erstellt, denn der Start des dies­jäh­ri­gen Festi­val-Som­mers steht ja bevor…

Alle Set­lists fin­den sich, soweit vor­han­den, hier, das Line-Up ist hier. Die – aus mei­ner Sicht – wich­tig­sten Künst­ler waren: Anne Clark, ASP, Blut­engel, Covenant, The Eter­nal Aff­lict, Fun­ker Vogt, Icon of Coil, In Strict Con­fi­dence, L’­me Immor­tel­le, Lacri­mo­sa, Pink Turns Blue, Umbra et Ima­go, Ther­i­on, Within Temp­t­ati­on, Wolfs­heim.

Die Anrei­se, ein Bild des sich fül­len­den Zelt­plat­zes – das sieht immer wie­der gleich aus, auch 20 Jah­re spä­ter…

M’era Luna 2004 – Foto-Impre­s­­sio­­nen (1) wei­ter­le­sen

M’era Luna 2022 im Stream

Ein paar Ein­drücke von der Ter­ras­se… 😉

VNV Nati­on war(en) natür­lich abso­lu­te Klas­se mit dem “Clas­sic Set”. End­lich mal wie­der ein ruhi­ger Ronan, der nicht außer Puste kommt und zeigt, wie­viel Atmo­sphä­re er mit sei­ner Stim­me erzeu­gen kann. Und wenn er dann so bewegt ist, ihm die Trä­nen kom­men, dann habe ich auch Gän­se­haut. BTW, wenn ich Illu­si­on zur Gitar­re sin­ge, muß ich je nach Aus­gangs­stim­mung auch mal mit einem Refrain aus­set­zen, weil mir die Stim­me weg­geht. Ist ein­fach eines die­ser “Lie­der mei­nes Lebens”.

Nit­zer Ebb – nicht “mei­ne” Band, aber unglaub­lich toll, die­se Urge­stei­ne erle­ben zu dür­fen. (Für mich auch Musik, die ich bes­ser hören kann als z.B. Com­bi­christ.)

Nach VNV mein High­light: The Beau­ty of Gemi­na. Die MUSS ich mal in einem klei­nen Club sehen, aber lei­der liegt die Sep­tem­ber-Tour in mei­ner Urlaubs­wo­che… In mei­ner Play­list sind “Into Black”, “Last Night Home (Acou­stic)” und “One Mil­li­on Stars”. (Aber dann hat’s 2024 doch geklappt.)

The Mis­si­on – nö, zu oft gese­hen und Way­ne wird nicht bes­ser.

Blut­engel – hin- und her­ge­ris­sen: schö­ne Melo­dien, aber doch hart an der Pop-Uner­träg­lich­keits­gren­ze. (Und schon habe ich “Mor­ning after the War” unge­wollt als Ohr­wurm im Kopf.)

Lord of the Lost “Ensem­ble” – gehen in die­ser Form in die Blut­engel-Rich­tung. Da paßt es irgend­wie, daß Harms das neue Album von Nino de Ange­lo pro­du­ziert hat.

Schand­maul – hm, da bin ich auch sehr ambi­va­lent. Etli­che Mal live gese­hen; es gibt vie­le Lie­der, die ich mag. Die Stim­me des Sän­gers ist unver­wech­sel­bar und trägt viel zum Erfolg der Band bei. Kei­ne abge­fah­re­ne Show, son­dern Kon­zen­tra­ti­on aufs musi­ka­li­sche “Hand­werk”. Was mir per­sön­lich nicht gefällt, sind die poli­ti­schen State­ments von der Büh­ne her­ab (das soll­te in einem ande­ren Rah­men dis­ku­tiert wer­den). Und – gefühlt – jedes Jahr die Wer­bung für Viva con Agua… Ich mei­ne, die Leu­te von VcA lau­fen ja schon offen­sicht­lich auf dem Festi­val-Gelän­de her­um und bekom­men auch von mir Pfand (wenn ich vor Ort bin <g>), aber da muß ich nicht von der Büh­ne her­ab belehrt wer­den.

Und natür­lich kann man schon auf der ML-Sei­te die ersten Acts für 2023 sehen… (neben vie­len Impres­sio­nen vom Wochen­en­de)

 

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