The Pope’s Exor­cist (Film)

Der von Juli­us Avery gedreh­te Film aus dem Jahr 2023 schil­dert einen fik­ti­ven Exor­zis­mus aus dem Leben von Don Gabrie­le Amor­th (1925−2016).

Ich habe den Film via iTu­nes gese­hen und ver­ge­be ***. Der Text spoi­lert den Inhalt des Films.
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Inhalts­lee­rer Mum­men­schanz

Noch vor zwei Tagen habe ich das The­ma kurz auf­ge­grif­fen, heu­te mor­gen lese ich bei Spon­tis einen Bei­trag von Gruft­lord zum The­ma “Ster­ben der Sze­ne”.

Er sieht “Hedo­nis­mus als Selbst­zweck” als einen Grund für die Zer­falls­er­schei­nun­gen, womit er eine Selbst­de­fi­ni­ti­on nur über Äußer­lich­kei­ten meint – Beklei­dung wird zum Kostüm, es wird “Mum­men­schanz” betrie­ben – was von den ein­schlä­gi­gen Maga­zi­nen durch Ablich­ten genau die­ser Per­so­nen à la “Hier trifft sich DIE SCHWAR­ZE SZE­NE” auf­ge­grif­fen wird.
Ande­rer­seits wer­tet der Autor Cyber­goth oder Steam­punk posi­tiv, da sie die Sze­ne “leben­dig hal­ten”. Inhalts­lee­rer Mum­men­schanz wei­ter­le­sen

Kei­ne jugend­kul­tu­rel­le Schwar­ze Sze­ne mehr

Ich bin vor eini­ger Zeit schon­mal auf das Altern der Sze­ne ein­ge­gan­gen. Nun habe ich ein Inter­view gefun­den, das Kul­tur­anthro­po­lo­ge Mar­kus Tau­schek, Uni Frei­burg, 2018 der Stutt­gar­ter Zei­tung gege­ben hat: Die Gothics wer­den älter. Kann man bei Bedarf selbst lesen; ich hebe nur das für mich Wich­ti­ge her­aus.

Der Wis­sen­schaft­ler basiert sei­ne Aus­sa­gen auf Besu­chen bei den drei gro­ßen Events: WGT, Amphi, M’era Luna (wohl im Jahr 2017 oder wie­der­holt). Kei­ne jugend­kul­tu­rel­le Schwar­ze Sze­ne mehr wei­ter­le­sen

Bon­da­ge Lon­don 10-Loch

Mit den zuletzt gekauf­ten 7‑Loch-Docs habe ich kein Glück gehabt. Doch ist es Glück oder hat sich etwas an der Fer­ti­gung der Schu­he, bei den ver­wen­de­ten Mate­ria­li­en ver­än­dert? Die Naht auf dem Fuß­spann ist dick; der Schuh ist dort m.E. zu flach, so daß sie nur mit einem Trick weni­ger drückend prä­pa­riert wer­den kann. Doch mein Haupt­pro­blem ist das har­te Leder, das an Innen- und Außen­sei­ten der Unter­schen­kel zu Schürf­wun­den führt.
Ich habe mir Mühe gege­ben, die Schu­he gewäs­sert, naß ange­zo­gen und bei 30°C Außen­tem­pe­ra­tur getrock­net. Ja, das bringt etwas im Sin­ne der Paß­form, aber es ändert nichts an den ande­ren Pro­ble­men. Bon­da­ge Lon­don 10-Loch wei­ter­le­sen

The New Crea­tures of the Night

“The Bri­tish streets had always been a bree­ding ground for inter­na­tio­nal style crea­ting an Eng­lish civil style war that saw the other youth tribes–Teddy Boys, skin­heads, punks, metal heads, rocka­bil­lies and psychobillies–fighting pit­ched batt­les. Goths though, pre­fer­red to dress up, read, think, fuck and dance; the­se new crea­tures of the night came ali­ve on the dance flo­or.”
― from John Robb: “The art of dark­ness: The histo­ry of goth”
Castrum Nigra, 2019
Tan­zen­de @ Castrum Nigra 2019

Uns­worth – Sea­son of the Witch (Buch)

Cathi Uns­worth beschreibt sich selbst als Goth und hat das Ziel, in ihrem “The Book of Goth” unter­ti­tel­ten Werk die Ent­ste­hung der Gothic-Bewe­gung aus den blei­er­nen Jah­ren der That­cher-Regie­rung zu erklä­ren. In der Buch­be­schrei­bung auf Ama­zon heißt es:
“Now, for­ty years sin­ce its incep­ti­on, aut­hor Cathi Uns­worth pro­vi­des the first com­pre­hen­si­ve over­view of the music, con­text and lasting lega­cy of goth. This is the sto­ry of how goth was shaped by the poli­tics of the era – from the miners’ strikes and pri­va­tisa­ti­on to the Trou­bles and AIDS ­­- as well as how its rock ’n’ roll out­law imagery and inno­va­ti­ve, atmo­sphe­ric music cross-pol­li­na­ted throug­hout Bri­tain and inter­na­tio­nal­ly, spea­king to a gene­ra­ti­on of ali­en­ated youths.” Uns­worth – Sea­son of the Witch (Buch) wei­ter­le­sen

Felix Black­well: Sto­len Ton­gues (Buch)

Black­well – Sto­len Ton­gues (Mini­ma­le Spoi­ler)

Auch dies ist ein Buch (wie Pen­pal), das sei­ne Ent­ste­hungs­ge­schich­te auf Red­dit hat, und zwar im Subred­dit NoS­leep: My roman­tic cabin geta­way…
Der Autor hat die Red­dit Com­mu­ni­ty dann im Jahr 2017 infor­miert, daß aus die­ser Fort­set­zungs­ge­schich­te ein Buch ent­stan­den ist.

Grund­sätz­lich schreibt Black­well über sich selbst und sei­ne rea­le Part­ne­rin Faye, die tat­säch­lich, wie im Buch, eine Schlaf­stö­rung hat, die sich in Spre­chen im Schlaf und Schlaf­wan­deln äußert. Felix Black­well: Sto­len Ton­gues (Buch) wei­ter­le­sen

M’era Luna 2023 – der Sonn­tag

4 Uhr, irgend­wo läuft noch Musik. Shit, muß zum Dixie… Lang­sam pel­le ich mich aus dem Schlaf­sack, will Cor­ri-May nicht auf­wecken. Krampf im Ober­schen­kel beim Raus­krie­chen aus dem Zelt. Erst­mal gera­de hin­stel­len, strecken – da ruft jemand laut in der Nähe “F*tzeee!!!”
OK, eben­falls guten Mor­gen! Erleb­nis­se beim Zel­ten auf Flug­hä­fen. 🤣

Spä­ter wie­der um 6 Uhr auf, Son­nen­auf­gang über dem “Zelt­meer” foto­gra­fiert, zum Dusch­zelt gepil­gert. Auf der Start­bahn ani­mier­te mich eine Krei­de­zeich­nung dazu, die “Lei­che nach­zu­stel­len”… 😂
Wie auch gestern schon plärr­te bald über­all “Guten Mor­gen, Son­nen­schein…” von Nana Mouskou­ri aus den Laut­spre­chern. Man liebt sei­ne Ritua­le, weil sie einem ver­si­chern, daß man heu­te auch noch da ist.
Dies­mal wur­de es ein lan­ger – für mich fast schon zu lan­ger – Mor­gen am Zelt. Ich woll­te los, woll­te Musik erle­ben. Mehr­fach Dis­kus­si­on mit Cor­ri-May – sie war dann nicht fer­tig, um pünkt­lich zu She Hates Emo­ti­ons zu kom­men, also allei­ne los. M’era Luna 2023 – der Sonn­tag wei­ter­le­sen

M’era Luna 2023 – der Sams­tag

Ich schlief erstaun­lich gut auf mei­ner neu­en luft­ge­füll­ten Iso­mat­te von Exped (eigent­lich für eine mini­ma­li­sti­sche Rei­se im Sep­tem­ber gekauft). Mit Ohr­stöp­seln konn­te ich die Musik bis in die frü­hen Mor­gen­stun­den weit­ge­hend aus­blen­den. Ja, “alte Leu­te”™ brau­chen ihren Schlaf.

6 Uhr auf, Regen. Also erst­mal zum Dusch­zelt spa­ziert, wo für die Uhr­zeit schon viel los war, aber auch bei hohem Alters­durch­schnitt. 😉
Die Duschen waren OK, Was­ser von oben ohne Tem­pe­ra­tur­re­gu­lie­rung und für mich ten­den­zi­ell zu warm, aber das ist “Jam­mern auf hohem Niveau”. M’era Luna 2023 – der Sams­tag wei­ter­le­sen

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