Aoki­ga­ha­ra (0) – Vor­be­mer­kung

Trig­ger-War­nung! Der Text, als erster einer klei­nen Serie, behan­delt auch das The­ma Suizid/Selbsttötung. Wenn das für Dich ein Pro­blem ist, sei vor­ge­warnt und lies bit­te nur die­se Vor­be­mer­kung ->
Aoki­ga­ha­ra (0) – Vor­be­mer­kung wei­ter­le­sen

Lize Spit – Und es schmilzt (Roman)

Wie begin­ne ich, über die­sen Roman zu schrei­ben? Schrei­be ich zuerst, wie er mir noch lan­ge nach dem Been­den im Magen lag? Wie ich Erklä­run­gen such­te und Par­al­le­len in mei­nen Erfah­run­gen fand? Oder gehe ich ganz neu­tral ran und erzäh­le in biß­chen über die­sen “distur­bing read”, den so vie­le Book­tu­ber vor­stel­len? Wie­viel spoi­le­re ich?

Ich fan­ge mal so an, daß ich auf Anhieb in Spits Schreib­stil ver­liebt war. Die­ser nüch­ter­ne, aber bis ins Detail beob­ach­ten­de und beschrei­ben­de Stil liegt mir. Ja, ich schaue ähn­lich (abge­klärt) auf die Welt.

Es geht doch nicht ohne Spoi­lern, wenn ich etwas über den Text sagen will. Das heißt: ab hier ggf. nicht mehr wei­ter­le­sen, wenn man sich das Lese­er­leb­nis nicht ver­der­ben will. Und noch etwas: es geht im Roman auch um Sui­zid – bit­te ggf. nicht lesen, wenn das für Dich pro­ble­ma­tisch ist.
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Alo­ne – The Cure

Der Eröff­nungs-Song des kom­men­den Cure-Albums, Alo­ne, ist nun als Sin­gle ver­öf­fent­licht wor­den (Offi­ci­al Lyrics Video @YouTube). Cure-Fans ken­nen ihn schon län­ger, da er live bereits gespielt wor­den ist – Welt­pre­mie­re am 6.10.22 in Riga (You­Tube).

Die ersten Tak­te erin­nern mich sofort an die Schwer­mut von Dis­in­te­gra­ti­on. Lan­ger Anlauf für so ein Lied, lan­ges Instru­men­tal-Intro, not­wen­dig, um das emo­tio­na­le Set­ting vor­zu­be­rei­ten, – dann Robert mit sei­ner Stim­me wie frü­her.

Und die Lyrics… Viel­leicht sind es der neb­li­ge Sonn­tag­mor­gen und mei­ne eige­ne Ver­faßt­heit in die­sen Wochen, die mir die Trä­nen in die Augen trei­ben. Viel­leicht auch, weil The Cure es wie­der schaf­fen, mit weni­gen sym­bol­träch­ti­gen Wor­ten eine Schlacht­feld­be­schrei­bung mei­ner See­le hin­zu­le­gen.

“And the birds fal­ling out of our ski­es
And the words fal­ling out of our minds
And here is to love, to all the love
Fal­ling out of our lives
Hopes and dreams are gone
The end of every song”

The Crow 2024 ist nicht der schlech­te­ste Film des Jah­res

… son­dern des “gan­zen Jahr­tau­sends”. Das meint David Hain vom Chan­nel BeHaind, des­sen Vide­os zu dem, was in den Kinos pas­siert, mir immer sehr gefal­len. “Beschä­mend schei­ße” fin­det er das Remake des Klas­si­kers – hier fin­det sich das Video.

Exor­zis­mus-Fil­me “ran­ked”

Die von mir sehr geschätz­te You­tube­rin Sarah von Pos­s­es­sed by Hor­ror hat von ihr geschau­te Exor­zis­mus-Fil­me in einem sehens­wer­ten Video in 4 Kate­go­rien von sehr gut bis schlecht ein­ge­stuft.

Sie liegt mit ihrer Ein­schät­zung gar nicht so weit von mei­nen Ein­stu­fun­gen weg. Dabei hat sie mich dar­an erin­nert, daß ich “drin­gend” Exor­cist III sehen und rezen­sie­ren muß/sollte. Natür­lich ste­hen Der Exor­zist und The Exor­cism of Emi­ly Rose auf den vor­der­sten Plät­zen. Mit Con­ju­ring (1) und The Pope’s Exor­cist im Mit­tel­feld (d.h. 2. Kate­go­rie von oben) bin ich d’ac­cord – nicht so mit der über­ra­gen­den Ein­schät­zung von The Last Exor­cism, den ich nur mit 3 bewer­te (noch kei­ne Rezen­si­on online). Ich habe das Video zum Anlaß genom­men, mir eine aktua­li­sier­te “To-Watch-Liste” zu erstel­len. Der lan­ge Win­ter kann kom­men…

The Crow (2024) … floppt

Das Remake floppt mit “kata­stro­pha­lem Start­er­geb­nis” (Blairwitch.de)

Der Regis­seur des Ori­gi­nals macht sich über die Neu­ver­fil­mung lustig: «Viel­leicht kön­nen sie den Strei­fen ja an irgend­wel­chen Film­schu­len unter­brin­gen, damit die Stu­den­ten ler­nen kön­nen, wie man einen Film ganz sicher NICHT macht. Die Kinos wer­den ihre Kopien nach dem Wochen­en­de jeden­falls nicht mehr län­ger benö­ti­gen» (Blairwitch.de)

Für das Slant Maga­zi­ne fühlt sich der Film wie eine “wheel-spin­ning exer­cise” an: lesens­wer­ter Review.

(And there’s a lot of scha­den­freu­de in good ol’ Rush.) 😊

Dif­fe­ren­ces bet­ween great­ness and not

Ich ver­wei­se hier auf einen sehr lesens­wer­ten Arti­kel im Den of Geek zu den Unter­schie­den der Ori­gi­nal-Ver­fil­mung von The Crow aus dem Jahr 1994 und dem “Remake” aus dem aktu­el­len Jahr.

Zitat: “The Crow (2024) is a stran­ge amal­ga­ma­ti­on of influen­ces and styl­es that never blend.”

Alte Grä­ber

In Nürn­berg wird aktu­ell die Aus­gra­bung auf dem „größ­ten Pest­fried­hof Deutsch­lands“ been­det: mehr als 2000 Indi­vi­du­en wur­den hier im 17. Jahr­hun­dert bestat­tet – even­tu­ell wird man bis zu 3000 Tote fin­den, deren Gebei­ne dann unter­sucht wer­den sol­len.

In der Tür­kei hin­ge­gen hat man im Rah­men der Aus­gra­bun­gen in der jung­stein­zeit­li­chen Stadt Çem­ka Höy­ük das Grab einer (ver­mu­te­ten) Scha­ma­nin gefun­den. Die Frau war mit etli­chen Tier­kno­chen bei­gesetzt wor­den; signi­fi­kant ist jedoch die Grab­plat­te, die im Glau­ben der Men­schen die Frau ver­mut­lich dar­an hin­dern soll­te, als „Wie­der­gän­ge­rin“ zu erschei­nen. Die Frau im ca. 12000 Jah­re alten Grab soll zwi­schen 25 und 30 gewe­sen sein. Wo genau der Bezug zur „Vam­pir-Scha­ma­nin“ ist – also jen­seits der Stein­plat­te – bleibt unklar (klingt aber gut).

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