Vik­to­ria war auf­’m M’era Luna!

… Rush & Cor­ri-May auch.

Dabei war Vik­to­ria das ein­zi­ge Ein­horn (ver­mut­lich) unter 25000 Men­schen.

Berich­te für Frei­tag, Sams­tag und Sonn­tag fol­gen in den näch­sten Tagen. Viel Arbeits­streß – kann etwas dau­ern.

Nach­trag – Berich­te: Frei­tag, Sams­tag, Sonn­tag

Nacht­volk

Was bedeu­tet die Nacht für mich? Fas­zi­na­ti­on – seit ich ein klei­ner Jun­ge war. Beim Nach­den­ken fal­len mir ver­schie­de­ne Sze­nen aus mei­ner Kind­heit ein.

Da ist der Auf­bruch zur Fahrt in den Urlaub mor­gens um 4 Uhr. Ich ste­he als klei­ner Jun­ge im dunk­len Hof und schaue in den Him­mel, wo eine Unzahl von Ster­nen leuch­tet. Das hat­te ich so noch nie gese­hen. Ich kann mei­nen Blick kaum abwen­den und rufe zum Opa, der uns vom Fen­ster ver­ab­schie­det: “Opa, schau mal, die gan­zen Ster­ne!” Die Sze­ne ist wie ein­gra­viert in mei­ne See­len­land­schaft. Nacht­volk wei­ter­le­sen

Vam­pir­be­stat­tun­gen?

Im nörd­li­chen Polen beim Ort Pień wird seit Jah­ren ein Fried­hof aus dem 17. Jahr­hun­dert aus­ge­gra­ben, wo man 2022 ein weib­li­ches Ske­lett fand, über des­sen Hals eine Sichel gelegt war. Zudem fand sich an einem gro­ßen Zeh ein Metall­schloß. Laut Bericht bei The Histo­ry Blog könn­te man die­se Bestat­tung als Vor­keh­rung gegen die Wie­der­kehr einer “strzy­ga” sehen. Beim Erhe­ben der even­tu­ell Unto­ten soll­te die Sichel den Kopf abtren­nen. Die Archäo­lo­gen mei­nen, die Frau habe einen hohen sozia­len Sta­tus gehabt. Der ver­link­te Arti­kel berich­tet auch über wei­te­re “Vam­pir­grä­ber”.

Aktu­ell wur­de erneut auf einen Fund auf die­sem Fried­hof ein­ge­gan­gen, von dem For­scher glau­ben, er sei eine Ruhe­stät­te für gesell­schaft­lich geäch­te­te Per­so­nen gewe­sen, da er auch nicht mit einer Kir­che ver­bun­den war.
Nun hat man andert­halb Meter neben dem Grab der o.g. Frau das Ske­lett eines Kin­des gefun­den, das beim Tod zwi­schen 5 und 7 Jah­re alt gewe­sen sein muß. Auch an sei­nem Fuß befand sich ein drei­ecki­ges Metall­schloß. Das Kind ist in Bauch­la­ge bestat­tet wor­den, was ein Ritu­al gegen Wie­der­keh­rer gewe­sen sei.
Der Autor des Arti­kels weist dar­auf hin, daß zwar von “Vam­pir­grä­bern” gespro­chen wer­de, es sich aber um älte­re Vor­stel­lun­gen aus dem Volks­glau­ben han­de­le als die Legen­de vom blut­trin­ken­den Graf Dra­cu­la.

Leip­zig in Schwarz (Buch)

Der Rush hat ein neu­es Buch bekom­men, auch weil sich da ggf. etwas für 2024 abzeich­net… 😁  (jaaa, ich hat­te geschrie­ben, daß ich das WGT nicht mag…) [Nach­trag: es zeich­net sich nichts ab – kein WGT in 24 für mich.]

Ein Her­aus­ge­ber­team aus Jen­ni­fer Hof­fert-Karas, Alex­an­der Nym, Johan­na Sän­ger und Anselm Har­tin­ger hat als Ver­öf­fent­li­chung des Stadt­ge­schicht­li­chen Muse­ums Leip­zig die zwei­te, auch mit dies­jäh­ri­gen Daten über­ar­bei­te­te Auf­la­ge vor­ge­legt. Ein extrem stil­vol­les, sehr, sehr schö­nes Buch, das ich im Spät­som­mer lesen und hier dann bespre­chen wer­de. (Als Biblio­ma­niac wer­de ich das Buch aber vor dem Lesen bestimmt noch drölf­zich­mal in die Hand neh­men.) 😂

Amphi-Festi­val 2023 – der Sonn­tag

Me and Cor­ri-May

Müde raus aus dem Bett, Kla­mot­ten zusam­men­ge­sucht, schnel­ler Kaf­fee, ab ins Auto. Und wie­der Glück – noch ein Park­platz im RTL-Park­haus.

Mei­ne Frau sag­te: Heu­te ist bestimmt wie­der “Schau­lau­fen”. Ja, es war gefühlt vol­ler als gestern und vie­le auf­wen­dig gestyl­te Leu­te, die ihre Run­den dreh­ten. Zwei per­sön­li­che Ein­drücke: Die Far­be “schwarz” domi­nier­te, wenn man von blut­be­schmier­ten Hoch­zeits­klei­dern, pin­ken Plüsch­jäck­chen und dem Herrn im Bana­nen­an­zug absieht. Es war für mich ein “schwar­zes Festi­val”, das tat gut. Auch die Zahl der Cyber-Goths war eher gering; viel­leicht bricht der Trend gera­de ein. Im Gespräch sag­te mir eine Bel­gie­rin, sie habe nun fast 10 Jah­re “Baby-Pau­se” gemacht und fin­de, es habe sich kaum etwas ver­än­dert: immer noch die ruhi­ge, fried­li­che Stim­mung, aber eben auch um 10 Jah­re geal­ter­te Men­schen…
Dann The­ma Nackt­heit (also nack­te Brü­ste, Pos…): da war mei­nes Erach­tens weni­ger zu sehen als sonst/früher™. Ob nur ein Zufallsein­druck – kei­ne Ahnung.

Mark Benecke, Amphi-Festival, 2023, Moderator
M. Benecke mode­rier­te am Sonn­tag die Main Stage

Und wo ich gera­de bei Ein­drücken bin: Han­dy­nut­zung… Ronan Har­ris hat es beim Kon­zert in Köln noch­mal erklärt, sinn­ge­mäß: Genießt die Musik, filmt nicht alles mit, hal­tet den ande­ren hin­ter euch nicht Han­dy­bild­schir­me ins Sicht­feld. Genau­so ist das. Es wird viel gefilmt, gera­de bei den Haupt­ti­teln. Da muß man für ein, zwei schnel­le Fotos schon schau­en, daß man kein Han­dy auf dem Bild hat. Es nervt, aber es ist der Tri­but an den Zeit­geist: man will alles kon­ser­vie­ren. Amphi-Festi­­val 2023 – der Sonn­tag wei­ter­le­sen

Amphi-Festi­val 2023 – der Sams­tag

Amphi Festival, 2023, Logo, Orbit Stage
Ban­ner Orbit Stage

Die­ses Jahr bin ich etwas genervt zum Amphi gefah­ren. Grün­de: Fahr- bzw. Über­nach­tungs­si­tua­ti­on und Programm(konflikte).

Es war lan­ge unklar, ob mei­ne Frau und ich gemein­sam zum Amphi fah­ren wür­den, daher war kein Hotel gebucht. Als ich dann im Febru­ar oder so schau­te, waren die Kon­tin­gen­te der Tanz­brun­nen-nahen Hotels weg oder so teu­er, daß ich mei­nen Augen kaum trau­te.
Ich fand ein Hotel auf der ande­ren Rhein­sei­te in der Süd­stadt, reser­vier­te für Frei­tag auf Mon­tag.
Dann kamen die Über­le­gun­gen: zu Fuß zum Tanz­brun­nen eine hal­be Stun­de. Ist mor­gens gut mach­bar, aber dann steht/läuft/tanzt man den gan­zen Tag und muß noch zurück. Also Taxi­ko­sten, viel­leicht 20€ pro Fahrt. Kein Früh­stück inklu­diert, also zusätz­li­che Essens­ko­sten. Über­legt, bespro­chen, gecan­celt – kein Hotel!

Amphi-Festi­­val 2023 – der Sams­tag wei­ter­le­sen

Wenn der Schu­ster es gut meint…

PikesVor zwei Wochen, nach der Castrum-Nigra-Nacht, fiel mir auf, daß sich die Absät­ze an mei­nen Pikes lösen. Also die­se “Absatz­ab­deck­plat­ten”, denn die Absät­ze sind innen hohl. Mon­tag schnell zum Schu­ster; wie­der fiel mir auf, daß ich da im Grun­de gar nicht mehr hin­ge­he, weil ich kaum noch Schuh­re­pa­ra­tu­ren habe. Besag­ter Schu­ster mit wohl ost­eu­ro­päi­schem Hin­ter­grund, von dem man sagt, er habe schon beim Öff­nen um 9 Hoch­pro­zen­ti­ges im Sinn, sag­te, “Ende der Woche” kön­ne er die Schu­he fer­tig haben, also gera­de noch recht­zei­tig zum Amphi

Eben habe ich die Schu­he abge­holt. Der Schu­ster erklärt, er habe gleich auch noch die Spit­zen “lackiert” und eine Schram­me besei­tigt. ARRGHLLLL – nee, echt? Die Sachen sol­len doch getra­gen aus­se­hen und nicht zwi­schen-auf­ge­hübscht wer­den… Das hät­te ich wohl bes­ser vor­her sagen sol­len… 🙄
Gut, der Preis von gera­de 20€ für bei­de Absät­ze (und Lackie­ren) hat mich dann wie­der etwas ver­söhnt. Aber mir waren die Schram­men und die abge­rie­be­nen Spit­zen so lieb…

Egal, am Wochen­en­de muß sich zei­gen, ob sie beim Amphi Hit­ze und Regen wider­ste­hen kön­nen. 😁

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