Der Exorzist: Bekenntnis via Years of Terror

Das “Online-Magazin zum phantastischen Film”, Years of Terror, wo ich sehr gerne ab und an reinschaue, hat den neuen Exorcist-Film, den ersten einer geplanten Trilogie rezensiert. Lesenswerter Artikel mit den Stichworten “verschenkte Chancen” und “seelenloser Exorzismus”.

Nebenbei: der Artikel erwähnt nicht die TV-Serie Exorcist, deren erste Staffel mir sehr gut gefallen hat. Ich hatte hier im Blog auf die neuen Filme hingewiesen und danach noch kurz über erste kritische Reaktionen berichtet.

Exorzist – Der Anfang (Film) – jetzt auf Netflix!

Diesen 2004 von R. Harlin gedrehten “Prequel” zum Originalfilm habe ich ursprünglich im Fernsehen gesehen und bewerte ihn mit “1-2”, also dem Grunde nach etwas besser als das Original. Ab dem 1.12.2023 ist er auf Netflix verfügbar. Der Text spoilert die Handlung des Films!
(Wikipedia)

Der auf vielen Ebenen interessante Film spielt in Ostafrika kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Merrin, Ex-Priester und Archäologe, soll für einen Sammler nach einem Artefakt, einem „mythischen Dämon“ suchen, der sich vermutlich in einer neu entdeckten Kirchenruine aus dem 5. Jahrhundert befinden soll.

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Exorzismus im Film: Honorable Mentions

Was für mich nicht unter ‘Exorzismus im Film’ paßt, wie auf der Hauptseite beschrieben, liste ich hier kurz als ‘honorable mention’. Aus der ursprünglichen Liste wurde dieser Beitrag erstellt, weil sie immer länger wurde und die Seite überlud. Dieser Beitrag wird dann nach und nach ergänzt.


Belief: The Possession of Janet Moses  „Exorzismus im Film: Honorable Mentions“ weiterlesen

Kein Erfolg für den Exorzisten…

Als der neue Exorzist-Film angekündigt wurde, habe ich mit Vorbehalten darüber kurz berichtet. Dann kamen die ersten, eher negativen Rückmeldungen diverser Filmportale. Nun hat Ewan vom von mir sehr geschätzten Portal WhatCulture.com, konkret dem Horror-Kanal auf YouTube, in einem sehenswerten Video begründet, “why The Exorcist: Believer failed”.

Rotten Tomatoes, der Lackmus-Test für Horrorfilme, listet 22% aus 241 Reviews für diesen Film. Damit ist er als Fail einzustufen (bei niedrigem Budget sieht es von den Einnahmen her besser aus). Ewan geht auf das gesamte, nun aus sechs Filmen bestehende ‘franchise’ ein, woraus nur zwei Filme hervorragen: The Exorcist und Exorcist III. Bekanntermaßen galt bislang der Exorcist II als ‘one of the worst films ever made’.

Ich empfehle auch den ‘Prequel’, Exorcist: The Beginning (Besprechung hier folgt) und die erste Staffel der Exorcist-Serie von Amazon.

Bleibt also abzuwarten, was aus der geplanten Trilogie wird.

Die 15 besten Horrorfilme – für mich

Weil es so schön in den “Spooktober” paßt, habe ich die für mich 15 besten (wichtigsten) Horrorfilme aufgelistet. Bei dem, was Horror ist, gehe ich mit den Ausführungen von “Old Guy” (auf Youtube) konform: Horror ist nicht ‘alles, was Angst macht’, sondern Horror muß zum einen ein übernatürliches Element enthalten, zum anderen das Gefühl von Hilflosigkeit angesichts unkontrollierbarer Mächte darstellen (ggf. ins Video schauen, er erklärt das umfassender). Damit sind – in meiner Liste – z.B. alle Alien-Filme raus (die ich im übrigen sehr mag), alle Thriller wie ‘Silence of the Lambs’, Slasher-Filme oder reine post-apokalyptische Szenarien. Zombies hingegen würden passen, habe ich aber weggelassen, genauso wie alle Filme zum Thema Exorzismus. Nuff said…

Die Filme sind chronologisch sortiert. Die kurze Beschreibung spoilert den Inhalt mehr oder weniger. „Die 15 besten Horrorfilme – für mich“ weiterlesen

Der Exorzist: Bekenntnis – erste Eindrücke (anderer)

Ich hatte auf den ab 12.10.23 im Kino zu sehenden Film in diesem Beitrag schon hingewiesen. Da ich kein Kinogänger bin, habe ich den Film noch nicht selbst gesehen. Was kann man nun zum Film im Netz finden?

W. Schmitt, der u.a. den YT-Kanal “Die Filmanalyse” betreibt, nutzt den Filmstart, um auf den Originalfilm (!) hinzuweisen, da die Neuverfilmung “indiskutabel” sei. „Der Exorzist: Bekenntnis – erste Eindrücke (anderer)“ weiterlesen

The Devil Inside … nach einer wahren Begebenheit (Film)

Der Film wurde 2012 von William Brent Bell gedreht. Ich habe ihn via iTunes gesehen und bewerte ihn mit der Note 4.
(Wikipedia) – Der Text spoilert den Film!

Dieser Film – man kann auch Mockumentary sagen, da er nicht auf einer ‘wahren Begebenheit’ beruht – im Found-Footage-Stil war zwar kommerziell erfolgreich, hat aber eher schlechte Kritiken erhalten, z.B. “almost universally called one of the worst horror films ever made” (Quelle)

„The Devil Inside … nach einer wahren Begebenheit (Film)“ weiterlesen

Bones and All (Film)

In letzter Zeit, da ich mich wieder intensiver mit dem Thema Gothic / Schwarze Szene, mit Horror und Suspense beschäftige, merke ich, daß mich einzelne Filme wieder emotional durchrütteln, so wie es seinerzeit z.B. bei The Crow war. Ich habe hier bereits über Run Rabbit Run geschrieben, auch über Infinity Pool. Aus verschiedenen persönlichen Gründen ist da irgendwie eine Art neue “Aufnahmefähigkeit” bei mir, vielleicht auch ein ‘Sich-berühren-lassen’.

Gerade die Schlußszene von Bones and All (BaA) erinnerte mich an Carlos Sauras “Deprisa, deprisa” (Los, Tempo!), an den stillen anonymen Tod in den Hochhäusern der Madrider Vorstadt, an die alleinige Überlebende – wie hier im Film Maren. Selbst das schwülstige Lied Me Quedo Contigo von Los Chunguitos aus der Schlußszene hätte hier in BaA gepaßt…
Von den Emotionen, die der Film auslöste, fühlte ich mich auch an “Lost Souls” von Poppy Z. Brite erinnert – dieses Gefühl süßlicher Grausamkeit, Erotik, Blut, die ständige Nähe des Todes. „Bones and All (Film)“ weiterlesen

The Crow – Reboot 2024

Einer meiner absoluten Lieblingsfilme – The Crow – bekommt lt. Caschys Blog einen “Reboot”, d.h. er wird/wurde neu verfilmt. Bei der Wikipedia ist die Seite schon als “The Crow (2024)” online.

Mein erster Gedanke: kann nicht gutgehen. Ich habe ein spezielles Verhältnis zu The Crow, den ich drei Jahre nach Release 1997 zum ersten Mal gesehen habe. Damals war eine Beziehung zu Ende gegangen, die mich mit einer Mischung aus Erleichterung (“endlich vorbei”) und Sehnsucht (“wo finde ich endlich die passende Partnerin?”) zurückgelassen hatte. Und auf diesem Setting setzte The Crow mit der tragischen Geschichte um Eric und Shelly auf. (Unsterbliche) Liebe und Rache vermischen sich in der Person des von den Toten zurückgekehrten Eric, der die Gang-Mitglieder eins nach dem anderen ausschaltet – bis er wieder im Tod mit Shelly vereint ist.
Ich hatte damals so eine Art “emotional overflow” beim Schauen – der Film hat mich auf verschiedenen Ebenen getriggert.

Gespannt bin ich auf den Trailer, der vermutlich schon das Setting, die Kameraführung usw. erkennen läßt. Bin gespannt, werde mich überraschen lassen, aber um an die ikonische Verfilmung von 1994 ranzukommen, bedarf es schon Feingefühl.

The Pope’s Exorcist (Film)

Der von Julius Avery gedrehte Film aus dem Jahr 2023 schildert einen fiktiven Exorzismus aus dem Leben von Don Gabriele Amorth (1925-2016).

Ich habe den Film via iTunes gesehen und vergebe die Note 3. Der Text spoilert den Inhalt des Films.
(Wikipedia) „The Pope’s Exorcist (Film)“ weiterlesen

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