M’era Luna 2026 – Samstag

Rush & Corri-May auf dem M'era LunaWie immer bei diesen Konzertberichten: Ich schreibe über das, was ich gesehen, gehört, mitbekommen habe. Ebenso: nichts über das Rahmenprogramm, das mich nicht interessiert.

Ein ruhiger Morgen – nur etwas Groll über mich selbst und den schönen, am Freitagabend verlorenen Ring. Doch genau so sollte es weitergehen: auf dem Weg zum Leeren der Toiletten-Kassette habe ich den Tankschlüssel des Wagens verloren: Loch in der Tasche *facepalm*
Weg zweimal abgegangen, aber … die netten MLer waren besser: schnell wurde der Schlüssel gefunden und an der Info hinterlegt.  M’era Luna 2026 – Samstag weiterlesen

M’era Luna 2026 – Freitag

Impression Hauptbahnhof Frankfurt am MainZum M‘era Luna ging es für mich in diesem Jahr erstmalig mit der Bahn, denn Corri-May war ja zuvor mit dem Van in Wacken, so daß wir uns in Hildesheim getroffen haben. Die Bahnfahrt, RE bis Frankfurt, dann ICE, war erstaunlich ereignislos, wenn man von dem leichten, klimagekühlten Urinduft im RE absehen konnte. M’era Luna 2026 – Freitag weiterlesen

Das Stella Nomine steht an…

Kaum ist man von einem (oder drei) Festival(s) zurück, geht der Blick auf den Abschluß des „Festival-Sommers“, das ist für uns das Stella Nomine – The Blackest One in Torgau, Sachsen.

Was man über die offiziellen Kanäle des Stella und seines Partner-Festivals „In Flammen“ m.W. nicht erfährt: es läuft im Hintergrund ein Rechtsstreit zum Thema Lärmbelästigung. Man muß sich die Infos zusammensuchen; von mir gefundene Zeitungsberichte (s.u.) sind hinter Paywall. Meinem Verständnis nach klagen zwei Anwohner aus dem Wohngebiet nördlich des großen Speicher-Sees gegen Festivals auf dem Entenfang-Gelände. Laut Torgauer Zeitung hat ein Gericht die diesjährigen Festivals erlaubt, man kann vermuten, daß man dem Veranstalter im Hinblick auf Vorverkäufe und Verträge mit Bands nicht zu kraß in die Beine grätschen wollte. Allerdings scheint die Situation für 2027 offen zu sein. Die Leipziger Volkszeitung erwähnt, daß die Anwälte um Kompromisse bemüht sind. Das Stella Nomine steht an… weiterlesen

Lahmarschiges Publikum

Ich habe heute mit einem Mann gesprochen, so ca. Mitte 50, mit dem ich beruflich zu tun habe. Wir kamen auf das Thema Konzerte und Festivals. Er sagte, er habe sich mit einem Freund und dessen Partnerin vor 1-2 Jahren Iron Maiden live angesehen. Das Publikum sei erwartungsgemäß “älteren Semesters” gewesen, habe da (auf der Tribüne) eher ruhig gesessen und die Show “konsumiert”, was die nicht im Hard-Rock- bzw. Metal-Bereich verortete Freundin des Freundes kommentierte mit: für so eine Band sei das aber ein „lahmarschiges Publikum“. Lahmarschiges Publikum weiterlesen

LYRV-27 (B. Friedhof)

Gute deutsche post-apokalyptische Literatur ist selten. Oft finde ich billige eBooks mit einem Schreibstil zwischen Viertkläßler und Groschenheft – und greife dann auf englische Titel zurück, die das „Maß der Dinge“ sind – s. The Road, The Dog Stars, gerade in der Verfilmung von Ridley Scott (August im Kino): neben dem überzeugenden Setting eine der schönsten Liebesgeschichten, die ich je gelesen habe.

Dann fiel mir kurz vor dem Amphi–Wochenende in Köln der Roman von Ben Friedhof (Pseudonym des in Krefeld lebenden Autors) in die Hände; Untertitel: Flucht aus Köln.

Das ist ein klassischer Zombie-Roman, das heißt die Zombies sind so, wie wir sie aus den ganzen Filmen kennen: aggressiv, schnell.
Aktuell gibt es drei Bücher in dieser Serie, das vierte ist wohl für den Herbst angekündigt.  LYRV-27 (B. Friedhof) weiterlesen

Amphi-Festival 2026 – Das Jubiläum (Sonntag)

Schlecht geschlafen, früh raus, gähnend Kaffee gekocht – na, das wird ein langer Tag… Wieder ins Auto, auf nach Köln.

Im Parkhaus einen netten Jungen Mann kennengelernt, der mit gut aufgedrehter Sound-Anlage Parkdeck 5 befuhr. Electro-Fan mit den neuesten Infos zum „heißen Scheiß“ aus Portugal und Peru. Fünf Jahre älter als mein ältester Sohn, wie schön, dachte ich, wenn jemand so eintaucht in diese Szene. Er war direkt sympathisch – wir haben uns später nochmal gesehen und dieses erkennende Zulächeln ist so eine Boje im Meer der Menschen. Grüße, Amadeus! Amphi-Festival 2026 – Das Jubiläum (Sonntag) weiterlesen

Amphi-Festival 2026 – das Jubiläum (Samstag)

Tanzbrunnen, Köln, renovierte "Pilz"-Schirme vor der Bühne 2026 Nun drücke ich mich schon mehrere Stunden um den Beginn des Schreibens am Bericht über das vergangene Wochenende – 20 Jahre Amphi-Festival. Ich hatte tatsächlich schon Text vorab verfaßt – zur Absage von VNV Nation und zur Situation mit der Orbit Stage, der dritten Bühne auf dem Schiff (MS RheinMagie), die wieder nur mit längeren Pendelzeiten erreichbar sein würde. Alles gelöscht. Amphi-Festival 2026 – das Jubiläum (Samstag) weiterlesen

M’era Luna Anreise

Aufgrund von Baustellen und Straßensperrungen in Hildesheim könnte die ML-Anreise dieses Jahr noch etwas stressiger werden, als sie sonst schon ist. Das hat v.a. mit einer Baustelle auf der A7 zu tun, die auch eine Sperrung der Ausfahrt Drispenstedt (aus Norden kommend) beinhaltet, sowie einer Großbaustelle an der B1, Berliner Straße, einer Hauptzufahrts-Ader. In einem Zeitungsartikel des „Kehrwieder am Sonntag“ (Facebook) weist die Polizei darauf hin, daß die Zuleitung zum Festivalgelände aus zwei Richtungen erfolgen soll. Baustellen sollen je nach Baufortschritt so optimiert werden, daß der Verkehrsfluß möglichst reibungslos laufen kann.

Nun hat auch die M’era-Luna-Orga auf diese Umstände hingewiesen (Insta bzw. hier die Anfahrt-Infos) und propagiert die Nutzung der App NUNAV („Navigation mit Schwarm-Intelligenz“) für die Anreise, wie sie z.B. auch von Rock am Ring 2026 genutzt wurde. Damit will man die Besucher über die bestmöglichen Routen lenken, so im Zeitungsartikel. In den Kommentaren unter dem Insta-Post findet sich aber auch Kritik an dieser App. Auf Anhieb finde ich keine massive Kritik an der App, was Rock am Ring angeht.

Wie immer geht es in der Diskussion auch um die verfrühte Anreise am Donnerstag, von der die Orga ausdrücklich sagt, sie sei verboten. Nachvollziehbar argumentiert jemand, daß es vielen Besuchern um das Sichern eines Stand- oder Zeltplatzes gehe, v.a. den größeren Gruppen, die gemeinsam campen wollen. Mehrfach findet sich der Hinweis, man solle doch „claims“ abstecken und „vermieten“. Ich hatte letztes Jahr ja schon meinen Eindruck geschildert, daß große Teile (ich schrieb 1/4, geschätzt) des WoMo-Bereichs am Donnerstagabend gegen Zahlung der „Strafgebühr“ zugestellt wurden. Und das sind, wie auch in den Kommentaren (Insta) zu lesen, die „besten Plätze“.

Wie so oft, ist es dann auch mit der Toleranz der so „friedfertigen Schwarzen Szene“ nicht weit her. Menschen sind Menschen, homo homini lupus, egal welche Kleidungsfarbe sie tragen. Das kann man, meiner Auffassung nach, nur regeln, indem man Regeln vorgibt, z.B. Plätze in 3 Größen absteckt und mit konkreter Platznummer vermietet. Ja, das ist für die Orga ein großer Aufwand und riecht nach „nochmä Bürrokrattie!“, aber es würde das Event „fairer“ gestalten und die Crash-Anreise Freitagmorgen um 7 entzerren.

(Nebenbei: von Corri-May, die nächste Woche nach Wacken fährt, erfahre ich gerade, daß dort die Standplätze abgesteckt sind. Man hat zwar keine eigene, konkrete Nummer, zu der man fährt, aber die Plätze sind wohl vorgegeben (WoMo).)

Castrum Nigra 2027

Ehrenburg, Bergfried, angeleuchtetDie Party geht nach dem Neustart mit neuer Orga in diesem Jahr nun auch 2027 weiter, gerade wurden Freitag und Samstag, 18. & 19.6.27 in den Social Media bekanntgegeben. Vorverkauf (‚Early Bird‘) ab 8.7.26, 16 Uhr.

Zur Kritik im Netz v.a. an der Getränkeversorgung (s.a. meinen Beitrag hier) gibt es leider nur die Rückmeldung, es werden jetzt auch Verzehrkarten mit geringeren Beträgen (10€) ausgegeben. Was genau „die Bons werden zurückerstattet, wenn sie nicht angebrochen / abgestrichen sind“ bedeutet, ist nicht ganz klar: klingt so, als würden nur komplett unbenutzte Karten erstattet.
Damit bleibt man bei einem schlechten, nicht mehr zeitgemäßen System. Ich denke, die Orga muß sich hier vielleicht ein wenig „verbiegen“: man will die ‚location‘ Ehrenburg beibehalten, ist dann aber auf deren Catering angewiesen, das m.E. kritikwürdig ist, wenn 1000 Leute bewirtet werden sollen.

Es ist, wie es ist: ich werde nach jetzigem Stand nicht dort sein, weil diese Juni-Termine, wie auch dieses Jahr das Lucyfair’s Garden, in meine Urlaubszeit fallen.

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