Nein zum Krieg!

Lie­be Lese­rin, lie­ber Leser, fro­he Weih­nach­ten!

Das ist ein the­ma­tisch ande­rer Bei­trag, als du ihn sonst hier fin­dest. Ich muß­te mir das von der See­le schrei­ben – und prä­sen­tie­re es Dir gera­de heu­te am 25.12.25. Wenn du nichts zum The­ma Ukrai­ne / Krieg / Wehr­pflicht lesen willst – es geht hier auch nicht um die ‘Schwar­ze Sze­ne’ -, laß den Text ein­fach aus. Nein zum Krieg! wei­ter­le­sen

Mono Inc. (E‑Werk, 25.10.25)

Nach deut­lich stau­ige­rer Fahrt am Sams­tag­nach­mit­tag (als am Mon­tag Rich­tung Ober­hau­sen) kamen wir in Köln an. Die Carls­werk­stra­ße, wo man immer mal nach einer Lücke schau­en kann, wur­de von Goog­le in rot ange­zeigt, also ent­schie­den wir, direkt zum ID-Colo­gne-Park­haus zu fah­ren, wo mehr als genug Park­plät­ze für 10€ pro Abend zur Ver­fü­gung stan­den.

Alienare
Ali­enare

Der Andrang zum Ein­laß war gut 20 Minu­ten nach dem Öff­nen der Türen nicht mehr so groß, so daß wir schnell im E‑Werk waren. Dort ‘grüß­te’ uns das Ali­enare-Ban­ner von der Büh­ne. Nee, ne?! Zwei­te Vor­band, noch län­ger war­ten – und vor allem: war­um gera­de Ali­enare? Wir haben die Band beim dies­jäh­ri­gen E‑tropolis und Amphi-Sams­tag gese­hen. Was ich damals schrieb (“ganz gut gefal­len, ohne daß der Wunsch besteht, mehr von der Band ken­nen­ler­nen zu wol­len”), gilt heu­te unver­än­dert. Der ener­ge­ti­sche, quir­li­ge Sän­ger mach­te genau das, was er vor Gothic-Rock-Publi­kum tun muß­te: in die Offen­si­ve gehen. Mit viel Charme prä­sen­tier­te er die Band, den Aus­hilfs­drum­mer (von Hell Bou­le­vard), und ver­such­te, das Publi­kum “warm­zu­ma­chen”. Die Songs waren ein­gän­gi­ger Syn­th-Pop, wür­de ich sagen. Gera­de, nicht nur, beim Letz­ten – von der kom­men­den EP – lag der Sän­ger aber vom Ton her etwas dane­ben. Mehr kann ich dazu nicht schrei­ben – nicht “mei­ne Band”. Mono Inc. (E‑Werk, 25.10.25) wei­ter­le­sen

Amphi 25 – Stipp­vi­si­te

Benecke & “Vic­to­ria” bei der Eröff­nung

Ein ganz unüb­li­cher Festi­val­tag, Sams­tag 19.7.25, liegt hin­ter uns. Wir hat­ten für die­ses Jahr nur Tages­kar­ten für den Sams­tag. Die waren ein Geschenk; und im Hin­blick auf die anste­hen­den Festi­vals im August (M’era Luna und Stel­la Nomi­ne) war der Kauf der Kar­ten eher so eine spon­ta­ne Sache: Ach, laß uns den Sams­tag nach Köln fah­ren, die Atmo­sphä­re genie­ßen – und dann schön zum Abschluß VNV Nati­on schau­en.

Hier habe ich dann zum ersten Mal die Löschung mei­nes, mit dem Blog ver­knüpf­ten Insta-Accounts bereut: ich glau­be, wir waren so mit die Letz­ten, die davon hör­ten, daß Ronan im Kran­ken­haus ist, und der Auf­tritt aus­fällt…

Auf der Main Stage star­te­ten pünkt­lich Vlad in Tears, die mir gut gefal­len haben. Amphi 25 – Stipp­vi­si­te wei­ter­le­sen

VNV Nati­on (14.3.25, Köln)

Das Carls­werk Vic­to­ria im Köl­ner Nord­osten ist eine net­te Loca­ti­on, die ich nun erst­mals erle­ben durf­te. Rie­si­ges Park­haus um die Ecke, schnel­le Ein- und Aus­fahrt durch Online-Bezahl­mög­lich­keit. Kur­ze Ein­laß­kon­trol­le, Kar­ten­check – und  schon waren wir drin. Im (unbe­heiz­ten) Vor­be­reich zwei Buden, Gar­de­ro­be und Toi­let­ten, dann die eigent­li­che gro­ße Kon­zert­hal­le, die schon eine ordent­li­che Grö­ße auf­weist, aber eben auch deut­lich län­ger als breit ist, so daß sich das Publi­kum vor der Büh­ne eher staut. Cate­ring hin­ten und an der rech­ten Sei­te – schnell und pro­fes­sio­nell, soweit ich das gese­hen habe. VNV Nati­on (14.3.25, Köln) wei­ter­le­sen

Amphi Festi­val 2024 – Bericht

Amphi! Trotz ADAC-Ankün­di­gung zum “schlimm­sten Stau­wo­chen­en­de” des Som­mers fuh­ren wir in knapp einer Stun­de ohne Ver­zö­ge­rung zum RTL-Park­haus. Das ist schon gut gelöst: das Park­haus direkt gegen­über dem Tanz­brun­nen für “fai­re” 10€/d. Also Auto abstel­len und rüber zum Tausch der Wochen­end­kar­ten gegen die Bänd­chen. Hmm, kei­ne Schlan­ge wie im Vor­jahr – alles ent­spannt, ein Gefühl, das das Wochen­en­de durch­zog. Es ist von 12500 Besu­chern die Rede – und ich mein­te, spü­ren zu kön­nen, daß es nicht so voll wie in den Vor­jah­ren war. Amphi Festi­val 2024 – Bericht wei­ter­le­sen

Amphi 24 steht an

[Ein­lei­tung abge­än­dert. Es ist ruhig im Blog; es gibt pri­va­te Din­ge, die Cor­ri-May und mich beschäf­ti­gen. Ich woll­te nicht zum Amphi, sie doch.]

Also mal ins Line-Up geschaut – was ist denn so inter­es­sant?
Der Sams­tag wird für mich eher ent­spannt, dafür ist der Sonn­tag mit Wunsch­ter­mi­nen voll­ge­packt, davon zwei mit Zeit­kon­flikt.

Am Sams­tag möch­te ich Prin­ci­pe Vali­en­te, Pro­ject Pitch­fork und Then Comes Silence sehen, wenn irgend­wie mög­lich. Alles ande­re wird sich erge­ben.

Am Sonn­tag muß ich mich ent­schei­den: DARK oder Deus Ex Lumi­na? Da ich DARK auf dem Stel­la Nomi­ne sehen wer­de, eher DEL. Dann The Beau­ty of Gemi­na, obwohl ich sie im Okto­ber im Kult­tem­pel sehen wer­de. Die Mer­ciful Nuns auf jeden Fall, aber bei Blut­engel gibt es den Kon­flikt mit Hen­ric de la Cour. Ich ver­mu­te, Cor­ri-May wird den Aus­schlag zu Hen­ric geben, also kein(e) Blut­engel…
Aber im Grun­de ist der Main Act der Thea­ter­büh­ne mein per­sön­li­ches Haupt-Event am Wochen­en­de: Goe­thes Erben.

Aber wenn ich da bin und die Bäs­se mir in den Bauch dröh­nen, wird es gut wer­den, auch wenn das Wet­ter für Sams­tag sehr nach Regen aus­sieht.

Amphi! Wir, also, na ja, kom­men, halt doch

Das Amphi-Wochen­en­de war nicht geplant, auch weil die ersten Band-Ankün­di­gun­gen uns nicht vom Hocker ris­sen. Cor­ri-May sag­te, laß noch mal gucken. Gut, die Ent­schei­dung fiel dann: wir kom­men(, aber auch, weil kei­ne Über­nach­tungs­ko­sten anfal­len. Wir fah­ren halt bei­de Tage.)

Ich gehe mal so ein biß­chen auf der Basis des Wer­be­pla­kats durch: Amphi! Wir, also, na ja, kom­men, halt doch wei­ter­le­sen

Vor­zei­ti­ger-Ein­laß-Upgrade

Ja, ich höre Mono Inc. gern. Seit dem ersten Live-Erleb­nis 2010 mag ich die Band, auch wenn alles kom­mer­zi­el­ler, rou­ti­nier­ter, (aal­glat­ter) gewor­den ist. Nun steht die regu­lä­re Tour an, wobei sich das “nun” auf Herbst 2025 bezieht. Hier fiel mir auf, daß Mono Inc. auf der eige­nen Web­sei­te “Vor­zei­ti­ger-Ein­laß-Upgrades” für 30€ ver­kauft. *hust* Aha. Ich darf dafür dann 30 Minu­ten frü­her rein *freu* (nicht), um mir den “besten Platz” zu sichern. Und so ein dol­les Bänd­chen krie­ge ich auch. Und noch den sagen­haf­ten 5€-Gutschein für den Shop, womit sich das Upgrade auf 25€ redu­ziert, wenn man spä­ter im Shop was kauft – und somit mehr Geld aus­gibt. Das nennt man Mar­ke­ting, und es fühlt sich auch 2024 noch als “Ver­rat an den Sze­ne-Idea­len” an. Jep, bin da Old-School – und nein, ich muß nicht vom Musik­ma­chen leben.

Mir geht das echt auf den Sack, wie aus allem Geld gemacht wird.
Mir geht es aber vor allem auf den Sack, wenn man glaubt, ich wür­de für “Besten-Platz-sichern” Geld aus­ge­ben. Was haben die für eine Vor­stel­lung von mir / ihren Fans? Dep­pen, die für Gim­micks ble­chen? Gibt es da even­tu­ell so eine Art Berech­nung, ab wel­chem Bekanntsheitsgrad/Jahreseinkommen eine Band auch die Lizenz zum Geld­ma­chen aus Schei­ße erhält? Könn­te mich gera­de auf­re­gen.

Daher Kar­ten über Even­tim gekauft inkl. der Kar­ten­ver­si­che­rung. Wer weiß schon, ob ich im Okto­ber 2025 noch “vor­zei­ti­gen Ein­laß” brau­che oder schon in küh­ler Erde ruhe und mich nicht mehr auf­re­gen muß. See you im E‑Werk.

Amphi-Festi­val 2023 – der Sonn­tag

Me and Cor­ri-May

Müde raus aus dem Bett, Kla­mot­ten zusam­men­ge­sucht, schnel­ler Kaf­fee, ab ins Auto. Und wie­der Glück – noch ein Park­platz im RTL-Park­haus.

Mei­ne Frau sag­te: Heu­te ist bestimmt wie­der “Schau­lau­fen”. Ja, es war gefühlt vol­ler als gestern und vie­le auf­wen­dig gestyl­te Leu­te, die ihre Run­den dreh­ten. Zwei per­sön­li­che Ein­drücke: Die Far­be “schwarz” domi­nier­te, wenn man von blut­be­schmier­ten Hoch­zeits­klei­dern, pin­ken Plüsch­jäck­chen und dem Herrn im Bana­nen­an­zug absieht. Es war für mich ein “schwar­zes Festi­val”, das tat gut. Auch die Zahl der Cyber-Goths war eher gering; viel­leicht bricht der Trend gera­de ein. Im Gespräch sag­te mir eine Bel­gie­rin, sie habe nun fast 10 Jah­re “Baby-Pau­se” gemacht und fin­de, es habe sich kaum etwas ver­än­dert: immer noch die ruhi­ge, fried­li­che Stim­mung, aber eben auch um 10 Jah­re geal­ter­te Men­schen…
Dann The­ma Nackt­heit (also nack­te Brü­ste, Pos…): da war mei­nes Erach­tens weni­ger zu sehen als sonst/früher™. Ob nur ein Zufallsein­druck – kei­ne Ahnung.

Mark Benecke, Amphi-Festival, 2023, Moderator
M. Benecke mode­rier­te am Sonn­tag die Main Stage

Und wo ich gera­de bei Ein­drücken bin: Han­dy­nut­zung… Ronan Har­ris hat es beim Kon­zert in Köln noch­mal erklärt, sinn­ge­mäß: Genießt die Musik, filmt nicht alles mit, hal­tet den ande­ren hin­ter euch nicht Han­dy­bild­schir­me ins Sicht­feld. Genau­so ist das. Es wird viel gefilmt, gera­de bei den Haupt­ti­teln. Da muß man für ein, zwei schnel­le Fotos schon schau­en, daß man kein Han­dy auf dem Bild hat. Es nervt, aber es ist der Tri­but an den Zeit­geist: man will alles kon­ser­vie­ren. Amphi-Festi­­val 2023 – der Sonn­tag wei­ter­le­sen

Amphi-Festi­val 2023 – der Sams­tag

Amphi Festival, 2023, Logo, Orbit Stage
Ban­ner Orbit Stage

Die­ses Jahr bin ich etwas genervt zum Amphi gefah­ren. Grün­de: Fahr- bzw. Über­nach­tungs­si­tua­ti­on und Programm(konflikte).

Es war lan­ge unklar, ob mei­ne Frau und ich gemein­sam zum Amphi fah­ren wür­den, daher war kein Hotel gebucht. Als ich dann im Febru­ar oder so schau­te, waren die Kon­tin­gen­te der Tanz­brun­nen-nahen Hotels weg oder so teu­er, daß ich mei­nen Augen kaum trau­te.
Ich fand ein Hotel auf der ande­ren Rhein­sei­te in der Süd­stadt, reser­vier­te für Frei­tag auf Mon­tag.
Dann kamen die Über­le­gun­gen: zu Fuß zum Tanz­brun­nen eine hal­be Stun­de. Ist mor­gens gut mach­bar, aber dann steht/läuft/tanzt man den gan­zen Tag und muß noch zurück. Also Taxi­ko­sten, viel­leicht 20€ pro Fahrt. Kein Früh­stück inklu­diert, also zusätz­li­che Essens­ko­sten. Über­legt, bespro­chen, gecan­celt – kein Hotel!

Amphi-Festi­­val 2023 – der Sams­tag wei­ter­le­sen

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