Domi­ni­on: Exor­cist – Der Anfang des Bösen (Film)

Wer zuvor bereits den von mir mit ***** (!) bewer­te­ten Film Exor­zist: Der Anfang gese­hen hat, wird sich wun­dern: Wie­so wie­der­holt die­ser 2005, also ein Jahr spä­ter erschie­ne­ne Film die The­ma­tik des ande­ren? Ist das so eine gehei­me ‘Batt­le of the Exor­cists’?

Tat­säch­lich gab es da Streß: Mor­gan Creek, die Pro­duk­tios­fir­ma, hat­te den von Taxi Dri­ver bekann­ten Regis­seur Paul Schr­a­der enga­giert, den Stoff zu dre­hen. Doch man fand den Film dann zu abge­ho­ben intel­lek­tu­ell, zu unblu­tig für das anvi­sier­te Publi­kum. Der fer­ti­ge Film wur­de auf Eis gelegt (sehr ver­ständ­lich, fin­de ich.)

Dann erhielt Ren­ny Har­lin den Auf­trag, der mit “The Begin­ning” den von mir so gut bewer­te­ten Film kre­ierte, der – nun ja – bei Kri­ti­kern und Publi­kum eher durch­fiel – übri­gens auch beim Autor des Romans: Wil­liam Blat­ty war ’not amu­sed’ über den Har­lin-Film, wäh­rend er den hier bespro­che­nen lt. Wiki­pe­dia “ansehn­lich, stil­voll und ele­gant” fand. *hust*.

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Aoki­ga­ha­ra (10) – Neue Bücher oder KI-Ergüs­se?

Trig­ger-War­nung! Der Text behan­delt auch das The­ma Sui­zid / Selbst­tö­tung. Wenn das für Dich ein Pro­blem ist: bit­te nicht lesen!
Hier gibt es eine Vor­be­mer­kung zu die­sen Tex­ten. 

Ab und an suche ich nach neu­er Lite­ra­tur zum japa­ni­schen Wald Aoki­ga­ha­ra. So viel Neu­es gibt die Regi­on nicht her, denn es ist im Grun­de alles beschrie­ben wor­den – man könn­te noch auf aktu­el­le Ent­wick­lun­gen ein­ge­hen, so wie ich es z.T. auf der Neu­ig­kei­ten-Sei­ten tue. Aoki­ga­ha­ra (10) – Neue Bücher oder KI-Ergüs­­se? wei­ter­le­sen

Das Leben ist eine Sinn­lo­sig­keit (Tol­stoi)

“Leben kann man nur, solan­ge man vom Leben berauscht ist; sobald man ernüch­tert ist, muß man sehen, daß all dies nur eine Täu­schung ist, und eine dum­me Täu­schung! (…) Die Wahr­heit war: Das Leben ist eine Sinn­lo­sig­keit. Ich leb­te gleich­sam so dahin, ging und ging mei­nen Weg, war an einen Abgrund gekom­men und sah deut­lich, daß nichts vor mir lag als Ver­der­ben. Ein Still­ste­hen war unmög­lich, ein Zurück war unmög­lich. Es war auch unmög­lich, die Augen zu schlie­ßen, um nicht zu sehen, daß nichts als Lei­den und der leib­haf­ti­ge Tod vor mir lag – die völ­li­ge Ver­nich­tung. (…) Alles Übri­ge ist Lüge.”

Leo Tol­stoi, Mei­ne Beich­te (Aus­zug)

Musik kau­fen, orga­ni­sie­ren, hören

Ich möch­te heu­te ein­mal über mei­nen “Musik­kon­sum” schrei­ben. Wie höre ich die Musik der ‘Schwar­zen Sze­ne’? Wie orga­ni­sie­re ich mei­ne Musik? Dabei fan­ge ich “ganz vor­ne” an:

In mei­ner Jugend in den 80ern habe ich natür­lich Schall­plat­ten gekauft. Titel dar­aus wur­den per Tape Deck auf Cas­set­ten kopiert – zum Sel­ber­hö­ren oder Ver­schen­ken. Von “Lossless”-Qualität war da noch nicht die Rede. 😉 Musik kau­fen, orga­ni­sie­ren, hören wei­ter­le­sen

Stim­men aus der Schwar­zen Sze­ne (Buch)

Ama­lia Zeich­ne­rin hat Inter­views mit Per­so­nen geführt, die sich der Schwar­zen Sze­ne zuge­hö­rig füh­len. Die ent­stan­de­nen Tex­te hat sie kosten­frei als EPUB und PDF ver­öf­fent­licht, hier her­un­ter­lad­bar.

Mein Ein­druck von den Inter­view­part­nern: Zwar decken sie mit der Dau­er ihrer Sze­ne­zu­ge­hö­rig­keit ein gro­ßes Spek­trum ab – ein Monat (!) bis 80er-Jah­re-Kon­text, aber sie emp­fin­den und urtei­len doch auf­fal­lend ähn­lich. Wie­so? Stim­men aus der Schwar­zen Sze­ne (Buch) wei­ter­le­sen

Musik­ba­sier­te Sub­kul­tur

Ich möch­te kurz auf eine Dis­kus­si­on bei Red­dit hin­wei­sen: Why it’s good to be a music-based sub­cul­tu­re. Der OP meint, eine Sub­kul­tur müs­se etwas Gemein­sa­mes zu tun haben, sonst kön­ne sie nicht bestehen. Allein auf dem “vibe” der Goth­ness bestehend gebe es kei­ne Sub­kul­tur. Bei Musik als Basis für die Defi­ni­ti­on der Sub­kul­tur habe man einen nied­rig­schwel­li­gen und kosten­gün­sti­gen Zugang.

Die Ant­wor­ten wei­sen dann aber z.T. schon dar­auf hin, daß auch der “Style” einen gro­ßen Anteil an der Sub­kul­tur habe. Lest ein­fach mal rein, wenn es euch inter­es­siert.

Auch inter­es­sant: Im Buch Stim­men aus der Schwar­zen Sze­ne sagt der/die Befrag­te “Ana­ga­stes”: “… ver­geßt den Satz ‘Goth is a music-based sub­cul­tu­re’. (…) Goth ist ein Lebens­ge­fühl, eine Ein­stel­lung zum Leben und spe­zi­el­les Gefühl zur Ästhetk.”

Erin­ne­rung: SZn – Die Play­list

Kurz sei an die Play­list zum Blog erin­nert, die tat­säch­lich von mir etwas ’stief­müt­ter­lich’ behan­delt wur­de. Aktu­ell sind fol­gen­de 10 Titel hin­zu­ge­kom­men:

  1. Chri­sti­an F. – Wege (Laris­sa Rich­ter Pia­no Remix)
  2. The Crüx­sha­dows – Go Away
  3. Iris – Take the Pain
  4. Man­tus – Die Welt zer­bricht
  5. Mega­herz – Augen­blick (Pia­no Ver­si­on)
  6. Obe­rer Tot­punkt – Allein mit mir
  7. Ordo M’era Luna – Dark Heart of the Moon
  8. Rue Ober­kampf – Eter­ni­ty
  9. Visa­ge – Fade to Grey
  10. The Woun­ded – Your Roses will burn

Hier zur Play­list auf Spo­ti­fy bzw. loka­le Sei­te der Play­list mit Liste aller Titel.

Who is that on the other side of you

“Who is the third who walks always bes­i­de you?
When I count, the­re are only you and I tog­e­ther
But when I look ahead up the white road
The­re is always ano­ther one wal­king bes­i­de you
Gli­ding wrapt in a brown man­t­le, hoo­ded
I do not know whe­ther a man or a woman
— But who is that on the other side of you?”

T.S. Eli­ot (The Waste Land)

Was bringt 2026?

Wie­der ein­mal ist ein Jahr zu Ende. Es gehört irgend­wie zu die­ser “dunk­len Zeit” dazu, mit Erwar­tung, mit Fra­gen auf das kom­men­de Jahr zu schau­en. Im frü­he­ren “Volks­glau­ben”, der z.T. auf ger­ma­ni­sche Gebräu­che zurück­ging, war das eine Zeit “zwi­schen den Jah­ren”, die Rauh­näch­te, in denen man auch Weis­sa­gung betrieb. Ich will etwas pro­sa­ischer auf 2026 blicken…

Fan­gen wir an mit dem, das nicht geht: Was bringt 2026? wei­ter­le­sen

Der Exor­zis­mus der Emma Evans (Film)

„Der Exor­zis­mus der Emma Evans“, im Ori­gi­nal „La pose­sión de Emma Evans“ (bw. in eng­lisch­spra­chi­gen Län­dern „Exor­cis­mus“), von 2010 ist wie­der einer der Fil­me ohne signi­fi­kan­te Wiki­pe­dia-Arti­kel. Das bedeu­tet in der Regel nichts Gutes. Regie führ­te Manu­el Car­bal­lo (der den geplan­ten Regis­seur Luis de la Madrid ersetz­te), geschrie­ben wur­de das Dreh­buch von David Muñoz. Der spa­ni­sche Film spielt in Eng­land. (Wiki­pe­dia EN)

Ich habe den Film via Apple TV gese­hen und ver­ge­be ***. Der Text spoi­lert wie immer den Inhalt des Films.

Der Regis­seur hat sich hier ver­mut­lich gedacht, schnell rein­ge­schnit­te­ne Rück­blicke pep­pen den anson­sten etwas drö­gen, zu lan­gen Film auf. So star­ten wir mit einer Selbst­ver­let­zungs­sze­ne Emmas, ohne daß im Ansatz klar ist, was da pas­siert. Die­se Art der oft schwarz­wei­ßen Rück­blicke zieht sich durch den gan­zen Film. Ja, kann man machen; nein, mir gefällt das nicht. Der Exor­zis­mus der Emma Evans (Film) wei­ter­le­sen

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