Ordo M’era Luna – die Festi­val­hym­ne

Das M’era-Luna-Festi­val wird 25 in die­sem Jahr! Dazu hat man über 20 Musi­ker ein­ge­la­den, um einen gemein­sa­men Titel, die “schwär­ze­ste aller Festi­val­hym­nen”, ein­zu­spie­len: Dark Heart of the Moon.
Hier der You­Tube-Link.

Ich bin ziem­lich geflasht – sehr, sehr schö­nes und vor allem ein­gän­gi­ges Lied. Wenn das mal kei­ne Hym­ne ist! Das wer­den wir im August zusam­men sin­gen!

Gothics nur noch kon­ser­va­ti­ve Spie­ßer?

Auf dem YT-Kanal SATI (69 Abon­nen­ten, Stand 6.5., 8:00 Uhr) fin­det sich ein knapp halb­stün­di­ges Video zum The­ma, ob Gothics/Grufties heu­te nur noch “ein Hau­fen kon­ser­va­ti­ver Spie­ßer” sei­en (Link zum Video).

Der Spre­cher sieht heu­te v.a. einen “Oma-Ver­ein”, “kon­ser­va­ti­ve Spie­ßer”, einen “trau­ri­gen Hau­fen von Spie­ßern / Boo­mern”, “wider­li­che quer­den­ken­de Boo­mer” oder “wider­li­che” Aus­sa­gen von “hete­ro­nor­ma­ti­ven CIS-Men­schen” – mit­hin kein Zusam­men­ge­hö­rig­keits­ge­fühl in der Sze­ne. (Oder noch nicht genug lin­ke Domi­nanz.) Gothics nur noch kon­ser­va­ti­ve Spie­ßer? wei­ter­le­sen

The Crow 2024 ist nicht der schlech­te­ste Film des Jah­res

… son­dern des “gan­zen Jahr­tau­sends”. Das meint David Hain vom Chan­nel BeHaind, des­sen Vide­os zu dem, was in den Kinos pas­siert, mir immer sehr gefal­len. “Beschä­mend schei­ße” fin­det er das Remake des Klas­si­kers – hier fin­det sich das Video.

Exor­zis­mus-Fil­me “ran­ked”

Die von mir sehr geschätz­te You­tube­rin Sarah von Pos­s­es­sed by Hor­ror hat von ihr geschau­te Exor­zis­mus-Fil­me in einem sehens­wer­ten Video in 4 Kate­go­rien von sehr gut bis schlecht ein­ge­stuft.

Sie liegt mit ihrer Ein­schät­zung gar nicht so weit von mei­nen Ein­stu­fun­gen weg. Dabei hat sie mich dar­an erin­nert, daß ich “drin­gend” Exor­cist III sehen und rezen­sie­ren muß/sollte. Natür­lich ste­hen Der Exor­zist und The Exor­cism of Emi­ly Rose auf den vor­der­sten Plät­zen. Mit Con­ju­ring (1) und The Pope’s Exor­cist im Mit­tel­feld (d.h. 2. Kate­go­rie von oben) bin ich d’ac­cord – nicht so mit der über­ra­gen­den Ein­schät­zung von The Last Exor­cism, den ich nur mit 3 bewer­te (noch kei­ne Rezen­si­on online). Ich habe das Video zum Anlaß genom­men, mir eine aktua­li­sier­te “To-Watch-Liste” zu erstel­len. Der lan­ge Win­ter kann kom­men…

Nos­fe­ra­tu kommt im Janu­ar

Robert Eggers vier­ter Spiel­film wird Nos­fe­ra­tu sein. Ich muß­te kurz über­le­gen, als ich den Namen Eggers hör­te, dann fiel es mir wie­der ein: The Witch moch­te ich, aber The Light­house fand ich geni­al. Dann ver­lor ich Eggers im Sumpf der tau­sen­den Ver­öf­fent­li­chun­gen jedes Jahr, habe The North­man nicht gese­hen, aber jetzt ist der Trai­ler zu Nos­fe­ra­tu raus – und ich wur­de an Eggers erin­nert.

Die Lobes­hym­nen gehen bereits los – z.B. bei Den of Geek: “(the trai­ler) is fero­cious­ly macabre—something Dra­cu­la and vam­pi­re movies haven’t been in ages.”

Der ver­link­te Arti­kel hat gute Hin­ter­grund­in­fo zum Film­pro­jekt, einem Remake von Murnaus Nos­fe­ra­tu von 1922, womit sich Eggers wohl seit 2015 schon beschäf­tigt hat.

Der Trai­ler fin­det sich u.a. hier auf YT.

Und hier ist mein Bericht zum Film.

Dero Goi – Resur­rec­ted

Als die Sin­gle Click­bait erschien, hat­te ich kurz berich­tet, auch weil ich mit Span­nung auf das “1984” beti­tel­te, zukünf­ti­ge Album schau­te. Nun ist das Album nicht “Anfang des Jah­res” erschie­nen, dafür gibt es – pas­send zur Oster­zeit – die Sin­gle Resur­rec­ted (Link zum You­Tube-Video). Das Album – wei­ter­hin mit glei­chem Titel – ist aber wohl noch in der Mache und soll bei Depen­dent erschei­nen.

Das Video zeigt Goi zwei­mal: ein­mal als den domi­nan­ten Sän­ger im hell­blau­en Anzug, dann als schwarz geklei­de­te Per­son, die in einer der lee­ren Bän­ke sitzt und in der Bibel liest. Die­se dunk­le Per­son kann als die dunk­le Sei­te des Ichs gedeu­tet wer­den, als die zu erwecken­de Per­son – dies zeigt das Video auch, spe­zi­ell in der Sze­ne, wo der ‘blaue’ Goi die­sem Men­schen die Hand auf die Schul­ter legt. Es ist ein Erweckungs­vor­gang, der im Video geschil­dert wird, sym­bo­li­siert durch das Weg­schie­ben der Kapu­ze der dunk­len Per­son und das Schau­en ins Licht.  Zum Aus­klang des Vide­os sin­gen bei­de Per­so­nen  kurz gemein­sam.

Der Text von “Resur­rec­ted” beschreibt das lee­re Grab, die Engel, Tho­mas’ Bit­te um ‘Bewei­se’ für die Auf­er­ste­hung. Dann auch die Zusa­ge Got­tes: wenn du meinst, du seiest unwür­dig, Gott beschenkt dich mit sei­ner Gna­de. Die Oster­bot­schaft im moder­nen Gewand.

Zu alt für die Sze­ne? Ein Kom­men­tar

In einem Video ging Orphi Eulen­forst der Fra­ge nach, wann und ob man grund­sätz­lich zu alt für die Sze­ne sein kann. Sie benennt dabei drei Fak­to­ren, die sie dis­ku­tiert. Ich möch­te das aus mei­ner Sicht kom­men­tie­ren.

1. – der Main­stream, der bei zuneh­men­den Fal­ten und grau­en Haa­ren (der ’schwar­zen’ Per­son) fragt, ob man denn noch immer ‚Rebel­li­on‘ gegen die Gesell­schaft betrei­ben wol­le. Ich sehe das hier etwas anders als Orphi, denn für mich ist die Sze­ne eine Form von Rebel­li­on gegen die Gebräu­che einer Mehr­heits­ge­sell­schaft, die ja ihrer­seits stän­dig im Wan­del ist. Somit ist es ohne Fra­ge, daß mich kein ‚Main­stream­ler‘ von die­sem The­ma ‚Schwar­ze Sze­ne‘ abbrin­gen könn­te – I just don’t care. Aber: für mich ist Sze­ne eben nicht nur Kon­zer­te und Festi­vals, son­dern ein grund­sätz­li­ches Lebens­ge­fühl, ein „Anders-Schau­en“ auf die bun­te Welt ‚da drau­ßen‘. Und: ich tra­ge zwar oft Schwarz, bin aber nicht grund­sätz­lich als ‘Sze­ne-Mit­glied’ z.B. in beruf­li­chen Ter­mi­nen erkenn­bar. Ich mach mein Ding, der Main­stream seins – paßt. Nur: komm mir nicht ins Gehe­ge, Freund!
Zu alt für die Sze­ne? Ein Kom­men­tar wei­ter­le­sen

War­um ruft der ESC?

Lord of the Lost waren näm­li­ches, lost, beim letz­ten ESC und – Wort­spiel – letz­ter Platz. War­um man als Act aus dem Bereich der Schwar­zen Sze­ne, so ver­ste­he ich die Band, die ich selbst nicht höre, zwin­gend sei­ne Musik via ESC einem Main­stream-Publi­kum oktroy­ie­ren will, erschließt sich mir nicht. Zu unter­stel­len, Mas­sen­wir­kung, Mas­sen­be­liebt­heit, Mas­sen­ein­kom­men sei­en das allei­ni­ge Ziel, greift wohl zu kurz. Ja, es steht dem Künst­ler frei, sich so zu ver­mark­ten, will er will. Glaub­wür­dig­keit ist doch irgend­wie ein hoh­ler Begriff, oder? Phöser Spruch. Ja, ich hän­ge da mög­li­cher­wei­se einem alten Bild von Schwar­zer Sze­ne nach. Für mich war sie immer Gegen­kul­tur. Nichts habe ich so gehaßt, wie die graue Welt mei­ner Eltern, nichts so wie den bun­ten Main­stream, Luft­num­mern und gleich­ge­schal­te­tes Vaku­um im Kopf und einen ‘euro­päi­schen Lie­der­wett­be­werb’. “Flieg nicht so hoch, mein klei­ner Freund” – Opa sag­te immer, dat Nikoh­le hat wie­der gesun­gen. Tole­ranz ist, wenn man trotz­dem lacht.

Zwei­ter Anlauf nun für Nor­we­gen, Nor­way! Nor­vè­ge! Goth­mi­ni­ster gehen in die natio­na­le Vor­auswahl mit dem Song ‘We come ali­ve’. Hier das Video dazu, sehr schön gemacht. Ok, auch der Song als sol­cher gefällt mir gut, spe­zi­ell die Lyrics. Wären die mal in knacki­gen Gothic Rock ver­packt und nicht die­sen schwar­zen Main­stream-Sound, der jähr­lich von den Festi­val-Büh­nen schreit, dann – Top-Song.

Aber gut, Rush will kein Spiel­ver­der­ber sein. Alles Gute, Herr Mini­ster, beim Vor­ha­ben, die nor­di­schen, dann euro­päi­schen Her­zen auf cree­py zu polen. I mean it. Rush out.

Nach­trag 15.2.24: Der Herr Mini­ster hat es nicht geschafft, die Folk-Rock-Band Gåte ver­tritt Nor­we­gen.

Ulti­ma­te Hor­ror Rea­ding Gui­de

Die “Book­tu­ber” sind ein Phä­no­men auf You­tube: Men­schen, die über ihr Lieb­lings-Hob­by, Lesen, Fil­me dre­hen und dabei Bücher rezen­sie­ren und Best-of-Listen erstel­len.

Ein Kanal mit über 23000 Fol­lo­wern ist The­S­ha­de­so­fOran­ge der Kana­die­rin Rachel, wo auch Hor­ror The­ma (unter ande­ren) ist.
Sie hat nun ein Video mit dem Titel “The Ulti­ma­te Hor­ror Rea­ding Gui­de” online gestellt, in dem sie 30 Bücher in 15 Sub­gen­res vor­stellt. Das bedeu­tet: ein Klas­si­ker und ein eher neue­res oder unbe­kann­te­res, aber lesens­wer­tes Werk pro Sub­gen­re.

Rachel schafft es da, eine ziem­lich gute Über­sicht auf­zu­fä­chern. Über­zeugt hat mich die Aus­wahl der 15 Unter­ka­te­go­rien, die man zwar irgend­wie kennt, aber doch auch selbst nicht immer gut benen­nen kann. Sie spricht z.B. von “Kin­der-Hor­ror” und meint damit die Ver­wand­lung von (als unschul­dig / nied­lich ange­se­he­nen) Kin­dern in Mon­ster. Die­se Kate­go­rie “cree­py child­ren” fin­det sich mit den ande­ren Unter­ka­te­go­rien zur Über­sicht auch in der Video­be­schrei­bung.

The Troop ist übri­gens auch als Emp­feh­lung dabei.

Hier gehts zum Video…

Umbra et Ima­go auf You­Tube

Klei­ner Hin­weis für die U&I Fans, die nicht so oft in You­Tube rein­schau­en: der Kanal wird mit Vide­os gefüllt – da tut sich gera­de etwas mehr als sonst. Sehr schön z.B. der 1993er Auf­tritt beim Zil­lo-Festi­val, das Aku­stik-Set von 2011 mit über einer Stun­de Län­ge oder der 16-minü­ti­ge erste Teil einer Art Band­ge­schich­te unter dem Titel Dreams, Sex & Eter­ni­ty.

Nach­trag Mai 23: Nun sind auch Tei­le 2 und 3 der Band­ge­schich­te online sowie ein 80-minü­ti­ges Tour-Video von 1994, s. Band-Chan­nel.

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