Musikmagazine

Ich habe es hier schon erwähnt, das ZILLO war so eine Art Bibel für mich: jede Ausgabe wurde von der ersten bis zur letzten Seite gelesen, nein, durchgearbeitet… 😉
Dann kam der ORKUS dazu; ich habe ein paar Ausgaben gekauft, aber der Stil war mir zu ‚bunt‘, na ja, nicht bunt, aber überladen und auf U20-Publikum zugeschnitten (die ’schwarze Bravo‘).
Der SONIC SEDUCER stand schon immer eher für Crossover. Ich kann mich erinnern, eine Ausgabe gekauft und die Hälfte der Künstler nicht gekannt zu haben, und nicht weiter reinhören zu wollen nach dem Lesen des Artikels. Aktuell viel zu viel ‚NDH‘ und Mittelalter. „Musikmagazine“ weiterlesen

Persönliche Musikgeschichte, Teil 2

Rock Goth Time

Nach der Punk Goth time folgt im Schema von Mick Mercer (s. Teil 1 dieser Reihe) die Rock Goth Time (Mitt-80er bis Mitt-90er [ich hätte jetzt „Ende der 80er“ gesagt]). Gitarrenlastige Bands dominierten, wie die Sisters of Mercy, The Mission oder auch die Fields of the Nephilim.
(Andererseits war Synthie-Pop-Musik z.B. mit Alphaville im Mainstream angekommen.) Mercer kritisiert an dieser Epoche v.a. die Gleichheit des Gitarren-Sounds. Da ist was dran: Selbst heute gibt es noch etliche Gruppen, die diesen Sound imitieren, ohne daß es zu einer Weiterentwicklung kommt.

Ich kam, wie geschildert, quasi direkt von der ersten Phase der „Londoner Bands“ (wie Adam and the Ants, Stichwort: New Romantics) zur ‘Rock Goth Zeit’ mit Sisters und Co. – auch heute noch höre ich wenig Musik aus der sogenannten “Punk Goth time”, auch wenn es immer wieder eine schöne „Sound-Expedition“ ist, bewußt in diesem Genre zu suchen und sich überraschen zu lassen.

Und … ich hatte tatsächlich noch nie von einer Band mit dem Namen The Cure gehört.

Nun gut, wir können The Cure nicht auslassen. 🤨 Ich lernte also relativ spät eine Band kennen, die so neu gar nicht mehr war. Obwohl Mercer meint, sie seien nie eine echte Gothic-Band gewesen, so waren sie doch für viele Menschen der erste Berührungspunkt mit Gothic-Musik und -Lifestyle, z.B. für meine damalige Freundin S., die ihrer Mutter – analog zu „Non Stop Erotic Cabaret“ bei meiner – erstmal erklären mußte, warum sie eine „Pornography“ betitelte Schallplatte kaufte. (Thema „erster Berührungspunkt“: heute sind (waren) das vielleicht Unheilig, Blutengel, Mono Inc.) „Persönliche Musikgeschichte, Teil 2“ weiterlesen

First & Last & Always

Sommer 1985 – endlich Ferien. Noch ein Jahr, dann Abitur, dann vermutlich 15 Monate Wehrdienst, dann Studium – das „Erwachsenenleben“ rückte in greifbare Nähe – ich war gerade 18 geworden. Musikalisch war die Kernzeit des „New Romantic“ vorbei (mehr dazu in einem späteren Beitrag). Man hörte nun Seichtgespültes von Modern Talking oder Sandra. (Erinnert ihr euch an „I’ll never be Maria Magdalena“? – ja, ich hab’s auch (heimlich) mitgesungen, aber bei Layla weigere ich mich.)

Da kam eines Tages ein Freund zu mir, mit dem ich nächste Woche mit kühlem Jever auf 40 Jahre Freundschaft und seinen Geburtstag anstoßen werde. Er arbeitete in einer Gießerei, und ich wußte, daß er immer mal wieder Platten (LPs, diese Vinyl-Dinger 😂 ) mit einem Kollegen austauschte. Er kam also rein mit einer Platte unter dem Arm und sagte gleich: „Hier mußt du reinhören! Genial!“ „First & Last & Always“ weiterlesen

Nothing in Room 237 – und hier ;-)

„There ain’t nothin‘ in Room 237. But you ain’t got no business goin‘ in there anyway. So stay out. You understand? Stay out.“  [St. King, The Shining]

 

Ein neues Blog… so viele schwarze Seiten sind zwischenzeitlich offline. Ich kann, will und werde sie nicht ersetzen, sondern einfach nur Persönliches schildern – von der ersten „schwarzen“ LP 1985 (First and Last and Always, Sisters) bis zum Amphi-Festival 2022 – und dann mal schauen.