Dif­fe­ren­ces bet­ween great­ness and not

Ich ver­wei­se hier auf einen sehr lesens­wer­ten Arti­kel im Den of Geek zu den Unter­schie­den der Ori­gi­nal-Ver­fil­mung von The Crow aus dem Jahr 1994 und dem “Remake” aus dem aktu­el­len Jahr.

Zitat: “The Crow (2024) is a stran­ge amal­ga­ma­ti­on of influen­ces and styl­es that never blend.”

Alte Grä­ber

In Nürn­berg wird aktu­ell die Aus­gra­bung auf dem „größ­ten Pest­fried­hof Deutsch­lands“ been­det: mehr als 2000 Indi­vi­du­en wur­den hier im 17. Jahr­hun­dert bestat­tet – even­tu­ell wird man bis zu 3000 Tote fin­den, deren Gebei­ne dann unter­sucht wer­den sol­len.

In der Tür­kei hin­ge­gen hat man im Rah­men der Aus­gra­bun­gen in der jung­stein­zeit­li­chen Stadt Çem­ka Höy­ük das Grab einer (ver­mu­te­ten) Scha­ma­nin gefun­den. Die Frau war mit etli­chen Tier­kno­chen bei­gesetzt wor­den; signi­fi­kant ist jedoch die Grab­plat­te, die im Glau­ben der Men­schen die Frau ver­mut­lich dar­an hin­dern soll­te, als „Wie­der­gän­ge­rin“ zu erschei­nen. Die Frau im ca. 12000 Jah­re alten Grab soll zwi­schen 25 und 30 gewe­sen sein. Wo genau der Bezug zur „Vam­pir-Scha­ma­nin“ ist – also jen­seits der Stein­plat­te – bleibt unklar (klingt aber gut).

Mal­fi – Snow (Roman)

In der Rezen­si­on zu Come with me schrieb ich schon, der Roman sei zum Teil wie ein Road Movie, eine Film­gat­tung, die ich sehr mag. Über­ra­schen­der­wei­se beginnt auch Snow in die­ser Form, aber aus irgend­ei­nem Grund ist der Schreib­stil weni­ger flüs­sig als im ande­ren Buch. Spoi­ler!

Prot­ago­nist Todd bleibt mit drei Mit­rei­sen­den in einem klei­nen Ort zwi­schen Chi­ca­go und Des Moi­nes an Hei­lig­abend im Schnee­sturm stecken. Offen­bar kom­men “Wesen­hei­ten” mit dem Schnee in den Ort. Mal­fi – Snow (Roman) wei­ter­le­sen

Stel­la Nomi­ne “The Blackest One” 2024 – Bericht (2)

Sams­tag

Wir star­te­ten gemüt­lich in den Sams­tag mit einem lan­gen Früh­stück. Auf dem Festi­val­ge­län­de fand da wohl schon der „Dark Run“ über 8km statt.
Dann wie­der mit dem Auto zum Festi­val-Gelän­de. Wir konn­ten spä­ter erken­nen, daß der Tages­park­platz etwas erwei­tert wor­den war, aber es war ja defi­ni­tiv genug Flä­che vor­han­den.
Gemüt­lich zur Büh­ne geschlen­dert, wo gera­de Ato­mic Neon mit eher klas­si­schem Rock auf­spiel­ten.

Stel­la Nomi­ne “The Blackest One” 2024 – Bericht (2) wei­ter­le­sen

Stel­la Nomi­ne “The Blackest One” 2024 – Bericht (1)

Don­ners­tag

Das Festi­val Stel­la Nomi­ne “The Blackest One” (SN) wird seit 2020 (bzw. durch Coro­na de fac­to 2021) von Tho­mas Rich­ter und einer Crew aus v.a. ehren­amt­li­chen Hel­fern in Tor­gau orga­ni­siert. Rich­ter kommt aus dem Metal-Bereich, hat lt. Info von einem Crew-Mit­glied selbst Band­er­fah­rung und woll­te wohl ab 2020 etwas für die Schwar­ze Sze­ne ana­log zu sei­nem bekann­te­ren In-Flam­men-Open-Air orga­ni­sie­ren. Wäh­rend Letz­te­res ca. 5000 Besu­cher haben soll, wur­den beim SN laut Tor­gau­er Zei­tung 1500 in die­sem Jahr erwar­tet.

Stel­la Nomi­ne “The Blackest One” 2024 – Bericht (1) wei­ter­le­sen

Stel­la Nomi­ne

Wir waren auf dem Stel­la Nomi­ne “The Blackest One” in Tor­gau / Sach­sen. Bericht folgt in den näch­sten Tagen.

Sin­ni­ger­wei­se gab es gera­de bei der Tages­schau einen Bericht über die “Zukunft” der Festi­vals. Der ist durch­aus lesens­wert. In der Bran­che sei von einem “Festi­val­ster­ben” die Rede. Bei ein­ge­schränk­tem Kon­sum­ver­hal­ten wür­den eher die Mega-Events besucht, gleich­zei­tig hät­ten es klei­ne, v.a. ehren­amt­lich orga­ni­sier­te Festi­vals schwer. Eta­blier­te Klein-Festi­vals gäben auf, z.T. weil die Ticket-Ver­käu­fe mau sei­en.

Wir waren auf so einem ehren­amt­lich orga­ni­sier­ten Festi­val und haben durch Gesprä­che eini­ge Blicke “hin­ter die Kulis­sen” wer­fen kön­nen. Gro­ber Ein­druck: die Rah­men­be­din­gun­gen müs­sen stim­men und auf eine hohe Ein­satz- und Lei­dens­be­reit­schaft der Orga tref­fen, dann klappt das. Wir haben uns in Tor­gau wie im “7. Him­mel” gefühlt…

The Last Rite: Don’t let him in (Film)

[Text spoi­lert, ist aber nicht schlimm. Doh!]

Wie­der ein­mal scheint der Grund dafür, daß es in der eng­li­schen und deut­schen Wiki­pe­dia kei­nen Ein­trag für den Film gibt, dar­in zu lie­gen, daß er – äh – nicht so gut ist. The Last Rite: Don’t let him in (Film) wei­ter­le­sen

Lea­ve this world behind

Hier ist es gera­de ruhig. Das hat ver­schie­de­ne Grün­de, u.a. ein gesund­heit­li­cher Aspekt, der Cor­ri-May und mich der­zeit beschäf­tigt und ein wenig aus dem Gleich­lauf bringt. Alles läuft gera­de nicht so rund, die Arbeit nervt extrem – und ich habe irgend­wie kei­ne Lust aufs Stel­la Nomi­ne Festi­val am näch­sten Wochen­en­de (u.a. wegen Woh­nen im Ort, statt Cam­pen, also mit lan­gem Anmarsch oder Fahrt in ver­mut­lich über­füll­ten Shut­tles).

Wie oft in sol­chen Pha­sen zieht es  mich in vir­tu­el­le Wel­ten – Com­pu­ter­spie­le. Das ist in den letz­ten andert­halb Jahr­zehn­ten deut­lich weni­ger gewor­den, so along the lines of “das fas­zi­niert mich nicht mehr”, “die kön­nen mich nicht mehr in ihre Rea­li­tät hin­ein­zie­hen”. Lea­ve this world behind wei­ter­le­sen

Sat­zer: Wehr­bach (Erzäh­lung)

Auf die im Ein­buch-Ver­lag Leip­zig 2024 erschie­ne­ne Erzäh­lung Olaf Satzers – ein ca. Din-A6 gro­ßes Büch­lein mit 167 Sei­ten – bin ich über das Stich­wort BDSM gekom­men. Tat­säch­lich scheint der Klap­pen­text hier einen Schwer­punkt zu set­zen (“zu einem ersten Tref­fen” – von wie­vie­len?), der so im Buch gera­de nicht exi­stiert. Zen­tral­fi­gur Luis Wehr­bach ist Sproß eines Ham­bur­ger Fami­li­en­im­pe­ri­ums, wird als Con­noi­s­seur dar­ge­stellt und steht halt auf BDSM, v.a. Span­king. Er besucht einen ein­schlä­gi­gen Club, hat Affä­ren in die­se Rich­tung, aber die Geschich­te ist kei­ne BSDM-Erzäh­lung. Sat­zer: Wehr­bach (Erzäh­lung) wei­ter­le­sen

Das Ritu­al – The Rite (Film)

“Das Ritu­al” ist ein Film des schwe­di­schen Regis­seurs Mika­el Håf­ström aus dem Jahr 2011, des­sen “Zim­mer 1408” (2007) mir auch sehr gut gefal­len hat. Ich habe The Rite via iTu­nes gese­hen und bewer­te ihn mit ****.
(Wiki­pe­dia) – Die­ser Text spoi­lert den Film!

Der Film basiert auf dem Buch “Die Schu­le der Exor­zi­sten: eine Repor­ta­ge” von Matt Baglio, das wohl zum Film unter dem Titel “The Rite. The Making of a Modern Day Exor­cist” neu erschie­nen ist. Ein grund­sätz­lich sehr emp­feh­lens­wer­tes Buch, wenn man tie­fer ein­stei­gen möch­te.

Vor­ab: so wie die­ser, in gro­ßen Tei­len in Ungarn gedreh­te Film muß ‘Kino’ für mich aus­se­hen: groß­ar­ti­ge Sets, lie­be­voll aus­staf­fiert, fan­ta­sti­sche Kame­ra­füh­rung, lang­sa­me Schnit­te. Aber vor allem – und im Kon­text des The­mas – sind die Beses­se­nen nicht als Zom­bies mas­kiert.
Aber: der Film lebt v.a. von der Per­son des Antho­ny Hop­kins und sei­ner Schau­spiel­fä­hig­kei­ten. Ohne Hop­kins wäre es für The Rite schwer gewor­den – und von der Note her viel­leicht eine 3. Das Ritu­al – The Rite (Film) wei­ter­le­sen

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