Infi­ni­ty Pool (Film)

Der Text spoi­lert den Film!

Wür­de ein Mensch, der sich selbst ver­ach­tet, sich haßt, die Chan­ce wahr­neh­men, sein Ich, sei­nen Kör­per töten zu las­sen, um als sein eige­ner Klon erneut/weiter leben zu kön­nen? Aber da dies ein 100%iger Klon ist, ist der Selbst­haß auch wie­der da. Was gewän­ne – ver­lö­re – man?

Ich sage es mal so: Man­ches in die­sem emp­feh­lens­wer­ten Film (allein schon, weil Mia Goth mich trig­gert) bleibt unklar. Bei Ver­bre­chen kann man sich in die­sem fik­ti­ven tro­pi­schen Land von der Todes­stra­fe frei­kau­fen, wenn man die Anfer­ti­gung eines Klons bezahlt, der dann hin­ge­rich­tet wird. Die­sen Frei­brief für unge­zü­gel­ten Hedo­nis­mus und will­kür­li­che Gewalt nutzt eine Grup­pe von rei­chen Urlau­bern aus, feder­füh­rend die ver­füh­re­ri­sche Gabi (Mia Goth), um den Urlaub unge­hemmt und jen­seits gesell­schaft­li­cher Regeln ver­brin­gen zu kön­nen. Infi­ni­ty Pool (Film) wei­ter­le­sen

Requi­em (Film)

Requi­em” wur­de 2006 von H.-Chr. Schmid gedreht. Ich habe die Kauf­ver­si­on auf iTu­nes gese­hen und ver­ge­be ***.
(Wiki­pe­dia) – Der Text spoi­lert den Film!

Requi­em behan­delt den Exor­zis­mus-Fall der Anne­lie­se Michel, s. Der Exor­zis­mus der Anne­lie­se M. für ein paar Hin­ter­grund-Infos zum ech­ten Fall oder die­sen Arti­kel bei Natio­nal Geo­gra­phic.

Der Film wird auch bespro­chen in Sven Groß­hans’ Buch “Das Schau­spiel der Beses­sen­heit – Exor­zis­mus im Film” (Ber­lin (Logos), 2010).

Hier im Film heißt die weib­li­che Haupt­per­son Michae­la Klin­gler (ver­mut­lich eine wenig krea­ti­ve Wort­schöp­fung aus Klin­gen­berg (Wohn­ort der ech­ten Anne­lie­se) und dem Nach­na­men Michel). Requi­em (Film) wei­ter­le­sen

Der Exor­zist (Film)

Der Exor­zist” wur­de 1973 von Wil­liam Fried­kin gedreht. Der Film basiert auf dem 1971er Roman glei­chen Titels von Wil­liam Peter Blat­ty, der auch das Dreh­buch für den Film (und Exor­zist 3 – basie­rend auf Blat­tys Nach­fol­ge­ro­man ‘Legi­on’ von 1983) schrieb. Ich habe den Film via iTu­nes gekauft (Director’s Cut, s.u.) und ver­ge­be ****. (Wiki­pe­dia)

Die­ser Text spoi­lert den Film!

Der Film wird auch bespro­chen in Sven Groß­hans’ Buch “Das Schau­spiel der Beses­sen­heit – Exor­zis­mus im Film” (Ber­lin (Logos), 2010). Beson­ders aus­führ­lich beschreibt ihn Moni­ka Sca­la in „Der Exor­zis­mus in der Katho­li­schen Kir­che“.

Der Director’s Cut des Roman­au­tors Blat­ty (!) aus dem Jah­re 2001 trägt den Unter­ti­tel: „The ver­si­on you’ve never seen“. Es sind zusätz­li­che Sze­nen wie Regans “Spi­der­walk” zu sehen.
Fried­kin woll­te 1973 ein offe­nes, kur­zes Ende, damit Fort­set­zun­gen mög­lich sind. Blat­ty ver­än­der­te im Director’s Cut dahin­ge­hend, daß Poli­zist Kin­der­man und Pater Dyer sich ver­ab­re­den, was zu Exor­zist 3 über­führt.

Auf You­tube gibt es anläß­lich des 25. Jubi­lä­ums des Films ein „Making of“ mit dem Titel The Fear of God und eine Doku aus dem Jah­re 1974.

Der Film beginnt mit Auf­nah­men im Irak, wo Pater Lan­ke­ster Mer­rin ein klei­nes Amu­lett fin­det, das den Kopf einer Sta­tue des (Wind-)Dämons Pazu­zu dar­stellt.  [Der You­tuber Rob Ager hat die­sen Irak-Vor­spann in einem aus­führ­li­chen, sehens­wer­ten Video erläu­tert.]

Schwenk in die USA, Georgetown/Washington D.C.: dort lebt die geschie­de­ne Schau­spie­le­rin Chris MacNeil mit ihrer Toch­ter Regan. Der in der glei­chen Stadt arbei­ten­de Pater Dami­en Kar­ras wird zunächst beob­ach­tend vor­ge­stellt; er ist eben­falls Psych­ia­ter.

Im MacNeil-Haus gesche­hen selt­sa­me Din­ge, ein Schar­ren ist auf dem Dach­bo­den zu hören, die Toch­ter Regan, 12 Jah­re alt, spielt mit einem Oui­ja-Brett, durch das ihr ein „Cap­tain How­dy“ ant­wor­tet. Bald beginnt Regans Bett nachts zu wackeln, und das Mäd­chen macht die unheil­vol­le Vor­her­sa­ge zu Bur­ke Den­nings, Regis­seur und Freund der Mut­ter: „Du wirst ster­ben da oben!“

Mer­rin und Kar­ras tref­fen sich, letz­te­rer gesteht dem älte­ren Pater, daß er sei­nen Glau­ben ver­lo­ren habe. Kar­ras geht durch eine schwe­re Pha­se: die alters­schwa­che Mut­ter kommt in die Psych­ia­trie und stirbt dort, wäh­rend Kar­ras sich vor­wirft, nicht aus­rei­chend für sie gesorgt zu haben. In sei­ner Kir­che wird eine Mari­en­sta­tue ent­weiht (wobei man nur ver­mu­ten kann, daß Regan das war; im Film wer­den sata­ni­sti­sche Grup­pen dahin­ter ver­mu­tet [mehr dazu und ande­re ver­tie­fen­de Erklä­run­gen mit noch­ma­li­gem Ver­weis auf Rob Ager]).

Regan ist mitt­ler­wei­le cha­rak­ter­lich stark verändert/besessen. Durch ihre Ein­wir­kung stirbt Den­nings tat­säch­lich, indem er eine stei­le Trep­pe neben dem Haus hin­un­ter­fällt. Die Mut­ter läßt Regan im Kran­ken­haus unter­su­chen, es kann kei­ne trag­fä­hi­ge Dia­gno­se gestellt wer­den. Man pro­biert Medi­ka­men­te und Hyp­no­se, doch plötz­lich spricht der Dämon aus dem Kind und greift den Hyp­no­ti­seur an. Nun schlägt einer der Ärz­te im Kran­ken­haus den Exor­zis­mus vor. Regans Zustand wird immer schlim­mer, sie ver­letzt sich selbst mit einer Sche­re, schreit vul­gä­re Phra­sen und ver­än­dert sich äußer­lich stark. Die Mut­ter kon­tak­tiert Kar­ras, der den Exor­zis­mus ablehnt, Regan aber besucht. Als der Teu­fel aus dem Mäd­chen spricht, zwei­felt Kar­ras wei­ter, weil er glaubt, sie hal­te sich für den Teu­fel, ähn­lich wie sich jemand als Napo­le­on sehen kann. Für Kar­ras sind die Sym­pto­me nicht ein­deu­tig: der Dämon reagiert auf „Weih­was­ser“, das nur nor­ma­les Lei­tungs­was­ser ist, ande­rer­seits spricht Regan in Spra­chen, die sie nicht beherrscht. Letzt­lich sieht man in nar­ben­ar­ti­ger Schrift auf Regans Bauch den Schrift­zug: „Help me.“

Nach die­sem „Pro­be-Exor­zis­mus“ bean­tragt Kar­ras den eigent­li­chen Exor­zis­mus, doch Mer­rin erhält den Auf­trag dazu, wäh­rend Kar­ras assi­stie­ren soll. Er weist den Jün­ge­ren an, auf kei­nen Fall direkt mit dem Dämon zu reden. Kar­ras meint, drei Per­sön­lich­kei­ten hät­ten sich in Regan mani­fe­stiert, doch Mer­rin kor­ri­giert ihn barsch: es sei nur eine (der Teu­fel? Pazu­zu?). Regans Lei­dens­ge­schich­te will Mer­rin nicht hören.

Der Exor­zis­mus beginnt, Regan levi­tiert über dem Bett, die Prie­ster rufen wie­der­holt: „Die Kraft Jesu Chri­sti bezwingt dich…“ Die o.e. Moni­ka Sca­la führt aus, daß sich der Film sehr genau an den Ablauf des Exor­zis­mus-Ritu­als der Katho­li­schen Kir­che hält.
Der Dämon greift Kar­ras an, indem er mit der Stim­me von des­sen ver­stor­be­ner Mut­ter spricht. Mer­rin schickt den dadurch beein­träch­tig­ten Prie­ster­kol­le­gen aus dem Zim­mer.  Als die­ser spä­ter zurück­kommt, fin­det er den Älte­ren tot auf dem Bett; Regan sitzt dämo­nisch lächelnd dane­ben.

Sehr deut­lich wie­der­holt die­ser Pater Mer­rin den zen­tra­len Ritus des Chri­sten­tums, das Opfer. Bevor er sei­nen Tod annimmt, lässt der Dämon Regan in der Hal­tung des Gekreu­zig­ten über ihrem Bett schwe­ben, und die Mastur­ba­ti­on mit dem blut­ver­schmier­ten Kreuz ver­weist nicht nur auf die ‚sata­ni­sche‘ Umkehr der kirch­li­chen Riten und Sym­bo­le, son­dern auch auf die unum­kehr­ba­re Ver­bin­dung von Reli­gi­on, Gewalt und Lust in der Geschich­te des christ­li­chen Abend­lan­des.“

[Neu­es aus der Höl­le: Die Exor­zis­mus-Wel­le, in: Seeß­len, Georg / Jung, Fer­nand: Hor­ror: Grund­la­gen des popu­lä­ren Films]

Kar­ras kämpft nun selbst mit dem Dämon, for­dert ihn auf, Regan zu ver­las­sen und in ihn zu fah­ren. Das geschieht, wor­auf­hin der Prie­ster aus dem Fen­ster springt, die Trep­pe (wie Den­nings offen­bar) hin­ab­stürzt und stirbt. Ziel ist: durch das “Selbst­op­fer” den Dämon zu besie­gen. Im christ­li­chen Sinn: Kar­ras nimmt “die Sün­de” (den Dämon) wie Jesus auf sich und stirbt. Man hat auch die­sen Trep­pen­sturz als das Hin­ab­stei­gen Jesu/Karras’ in das Toten­reich inter­pre­tiert. Auf einer per­sön­li­chen Ebe­ne erlangt Kar­ras “Erlö­sung” – das Selbst­op­fer ist höch­ster Aus­druck sei­nes Glau­bens.

Der Film endet damit, daß die Fami­lie aus dem Haus aus­zieht. Die von Mer­rin fal­len­ge­las­se­ne Mün­ze (eine St.-Josefs-Medaille) bewahrt die Mut­ter auf, um sie an einen Pater Dyer (Freund von Kar­ras) wei­ter­zu­rei­chen.

Dies ist der Klas­si­ker aller Exor­zis­mus-Fil­me, aber für mich nicht der beste Film des Gen­res.

The Cru­ci­fi­xi­on (Film)

“The Cru­ci­fi­xi­on” wur­de 2017 von Xavier Gens gedreht. Ich habe den Film auf Ama­zon Prime gese­hen und ver­ge­be die Note ****.
(Wiki­pe­dia)

Zwei Geschich­ten wer­den im Film par­al­lel erzählt. Da ist zum einen die New Yor­ker Repor­te­rin Nico­le, eine Athe­istin und Kir­chen­kri­ti­ke­rin, deren Mut­ter eine gläu­bi­ge Chri­stin war. Als die­se infol­ge ihrer Krebs­er­kran­kung kurz vor dem Tod stand, bat sie Nico­le, einen Weg in den Glau­ben zu fin­den, damit bei­de ‚im Him­mel‘ spä­ter ver­eint sein wür­den. Nico­le lehn­te dies ab, und die Mut­ter starb mit die­ser ableh­nen­den Bot­schaft.

Dann ist da die jun­ge Non­ne Ade­li­na in Rumä­ni­en, selbst in einem Wai­sen­haus auf­ge­wach­sen, die in Deutsch­land als Kin­der­mäd­chen zwei eben­falls aus einem Wai­sen­haus adop­tier­te Kin­der einer Fami­lie betreu­te und mit einem Deut­schen eine wenig erfüll­te sexu­el­le Bezie­hung hat­te. Kurz nach ihrer Rück­kehr brach­te sich der älte­re Prie­ster Gabri­el vor ihren Augen um, indem er sich vom Kirch­turm des Non­nen­klo­sters stürz­te.

Repor­te­rin Nico­le kommt nach Rumä­ni­en, als Ade­li­na bereits tot ist: gestor­ben an den Fol­gen eines ver­such­ten Exor­zis­mus durch den Prie­ster Dimit­ru, der wegen über­durch­schnitt­lich vie­ler Exor­zis­men auf Betrei­ben sei­nes zustän­di­gen Bischofs durch die Behör­den fest­ge­nom­men wor­den war. Doch trotz Abbruch des Exor­zis­mus war Ade­li­na nicht zu ret­ten. Der Bischof gibt Nico­le, genau­so wie die zuvor behan­deln­de Psych­ia­te­rin, an, Ade­li­na habe an Schi­zo­phre­nie gelit­ten. (Also die klas­si­sche Kon­tro­ver­se: Ist es eine Beses­sen­heit im reli­giö­sen Sinn oder eine psych­ia­tri­sche Erkran­kung?)

Die Hand­lungs­strän­ge nähern sich über den gut­aus­se­hen­den jun­gen Prie­ster Anton an, den Nico­le im Ort nahe des Non­nen­klo­sters trifft. Er glaubt an Beses­sen­heit und Exor­zis­men, äußert das aber zunächst nicht offen, wäh­rend Nico­le etli­che Per­so­nen befragt und die Situa­ti­on bis zum Tod Ade­li­nas rekon­stru­iert.

Der Dämon Aga­res [Ade­li­na spricht ihn wie „Aka­risch“ aus; er wird tat­säch­lich in eso­te­ri­schen „Gri­moi­res“ als Dämon beschrie­ben – auf einem Kro­ko­dil rei­tend, einen Habicht auf der Hand] war in einen älte­ren (ver­mut­lich) Rom (von Roma) gefah­ren, der einen taub­stum­men, aber sehr gläu­bi­gen Sohn hat. Die­ser rief Pater Gabri­el zwecks Exor­zis­mus, der aber nicht gelang: der Dämon fuhr in Gabri­el, so daß die­ser sich offen­bar aus Ver­zweif­lung (das bleibt im Film offen) vom Turm stürz­te. In den Ster­be­mo­men­ten am Boden fuhr der Dämon in sein neu­es „Gefäß“, eben Ade­li­na. Nico­le nähert sich nun durch ihre Unter­su­chun­gen dem Dämon; es pas­sie­ren aller­lei schrä­ge Din­ge: Lich­ter gehen aus, Flie­gen ster­ben im Wein­glas, Spin­nen krab­beln hier und da, das Auto bleibt mit­ten in der Nacht lie­gen. Nico­le sieht dämo­ni­sche Frat­zen.

Anton erklärt ihr, beim Exor­zis­mus gebe es vier Stu­fen. Die erste hei­ße „Anwe­sen­heit“: der Dämon beherr­sche den Kör­per, er wird als Dämon erkannt. Dann folgt „Bruch­punkt“, eine durch Cha­os, Hal­lu­zi­na­tio­nen und Gestank gekenn­zeich­ne­te Pha­se. In der drit­ten Stu­fe, „Kon­flikt“, bekämpft der Exor­zist den Dämon, um dann bei der „Aus­trei­bung“ über die­sen zu sie­gen. Anton liegt mit sei­ner Ver­mu­tung, daß die Aus­trei­bung nicht erfolgt ist, rich­tig: der Dämon war in der Umge­bung der toten Non­ne aktiv und such­te sich ein neu­es Opfer: Nico­le. Der Dämon befällt Nico­le auf dem Hof des alten Rom, nach­dem sie erkannt hat­te, wie die Abfol­ge der Beses­sen­heit war.

Die Sze­nen sind sehr über­zeu­gend gefilmt: der Dämon hebt den Kör­per Nico­les unter die Raum­decke, wirft sie durch den Raum. Eine Spe­zia­li­tät von ihm ist: er läßt es wäh­rend des Exor­zis­mus reg­nen, das sei eine „Ver­spot­tung des Weih­was­sers“. Anton eilt her­bei und führt den Exor­zis­mus durch – zunächst nach Buch, doch dann sagt er dem Dämon, des­sen Name er ja kennt, er brau­che das Ritua­le Roma­num nicht, nur den Glau­ben Nico­les. Er fleht Nico­le an, bei Jesus Zuflucht zu suchen, nur so kön­ne sie den Dämon besie­gen.

Anton ist über­zeugt davon, daß Gott Nico­le nach Rumä­ni­en geführt habe, damit sie an ihn glau­ben ler­ne. Nico­le erfährt gegen Ende des Films, daß ihre Mut­ter am glei­chen Tag gestor­ben ist, an dem sich Pater Gabri­el umge­bracht hat.

Letzt­lich ist der Film eine schö­ne Geschich­te über das The­ma, wie man über die Erfah­rung des Bösen zur Lie­be Got­tes gelan­gen kann. Ganz ohne Zwang ist das aber auch nicht pas­siert, was so ein biß­chen die Dro­hung à la “Wenn du nicht glaubst, lei­dest du in der Höl­le” wie­der auf­nimmt bzw. als ‘rich­tig’ hin­stellt. Ande­rer­seits unter­streicht der Film, daß eine Beses­sen­heit auch nur durch Glau­be bekämpft wer­den kann.

Der Kame­ra­mann hat ein gutes Gespür dafür, Land­schaf­ten und Archi­tek­tur in Sze­ne zu set­zen. Der Film hat lang­sa­me Kame­ra­schwenks und ist ins­ge­samt ruhig auf­ge­baut, was ihm gut­tut. Ich mag die­sen Film sehr gern, weil mich Nico­les Geschich­te ein wenig an mei­ne eige­ne erin­nert. Es ist eine Geschich­te des Glau­ben-Ler­nens, die ich mit der Note 2 bewer­te.

Run Rab­bit Run (Net­flix)

Wenn ich an mei­ne Kind­heit zurück­den­ke, gibt es hor­ror­tech­nisch eini­ge Fil­me, die mich ziem­lich geschockt haben. Allen vor­an Hti­tch­cocks “Die Vögel”. Weil ich selbst Vögel beob­ach­te­te, war das Ver­hal­ten der Vögel im Film um so ver­stö­ren­der.
Dann “Pick­nick am Valen­tins­tag”, der ein­zi­ge Film, der mir wirk­lich Alp­träu­me ein­ge­ge­ben hat.

Jetzt ist da “Run Rab­bit Run” aus Austra­li­en, der sich in ver­stö­ren­der Inten­si­tät in mei­ne Rea­li­tät als Mitt-50er gräbt. Schei­ße, ist der gut!
Mut­ter und Toch­ter, Tren­nung vom Vater. Ein wei­ßer Hase, das Hasen­mo­tiv, die ver­schwun­de­ne Schwe­ster der Mut­ter. Nun ist sie – irgend­wie – wie­der da. Das düste­re Geheim­nis – 18 Minu­ten vor dem Fil­men­de erfah­ren wir es.

Wer Net­flix hat: anse­hen! Für mich einer der besten Hor­ror­fil­me, den ich seit lan­gem auf Net­flix gese­hen habe. Arbeit des Kame­ra­teams – erste Sah­ne! Sound­track so pas­send, daß ich ihn immer wie­der bewußt an ver­schie­de­nen Stel­len des Films wahr­neh­me.

Und Erin­ne­rung (kei­ne Wer­bung): Net­flix hat jetzt auch eine Abo-Ver­si­on mit Wer­bung. 5€/Monat und – ist sie Ali­ce?

“Du bist ein Mon­ster!”

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