Hearts full of meanness

Of The Empire

Kunststoff-Stühle im WaldWe will be known as a culture that feared death and adored power, that tried to vanquish insecurity for the few and cared little for the penury of the many. We will be known as a culture that taught and rewarded the amassing of things, that spoke little if at all about the quality of life for people (other people), for dogs, for rivers. All the world, in our eyes, they will say, was a commodity. And they will say that this structure was held together politically, which it was, and they will say also that our politics was no more than an apparatus to accommodate the feelings of the heart, and that the heart, in those days, was small, and hard, and full of meanness.

© 2008 by Mary Oliver
From her 2008 collection, Red Bird, p. 46
Published by Beacon Press 2008

Erinnerung: SZn – Die Playlist

Kurz sei an die Playlist zum Blog erinnert, die tatsächlich von mir etwas ’stiefmütterlich‘ behandelt wurde. Aktuell sind folgende 10 Titel hinzugekommen:

  1. Christian F. – Wege (Larissa Richter Piano Remix)
  2. The Crüxshadows – Go Away
  3. Iris – Take the Pain
  4. Mantus – Die Welt zerbricht
  5. Megaherz – Augenblick (Piano Version)
  6. Oberer Totpunkt – Allein mit mir
  7. Ordo M’era Luna – Dark Heart of the Moon
  8. Rue Oberkampf – Eternity
  9. Visage – Fade to Grey
  10. The Wounded – Your Roses will burn

Hier zur Playlist auf Spotify bzw. lokale Seite der Playlist mit Liste aller Titel.

The Ritual (Film)

The Ritual ist ein Exorzismus-Film von David Midell aus dem Jahre 2025. Aus dem englischen Wikipedia-Eintrag kann man erfahren, daß für die Rolle des jüngeren Priesters Ben Foster vorgesehen war, der aber wohl nach einiger Zeit ausgestiegen ist und durch Dan Stevens ersetzt wurde. Hat da jemand die Reißleine gezogen?

Fakt ist: der Film ist grottig, und das schauspielerische Talent Al Pacinos wird durch Inszenierung und Story in den Schmutz gezogen – ich war wütend beim Schauen. The Ritual (Film) weiterlesen

Who is that on the other side of you

„Who is the third who walks always beside you?
When I count, there are only you and I together
But when I look ahead up the white road
There is always another one walking beside you
Gliding wrapt in a brown mantle, hooded
I do not know whether a man or a woman
— But who is that on the other side of you?“

T.S. Eliot (The Waste Land)

Der Exorzist 3 (Film)

Nach dem Originalfilm von 1973 und einer schwachen Fortsetzung von 1977 sollte im Jahr 1990 mit William Peter Blattys Romanverfilmung („Legion / Das Zeichen“) ein würdiger Nachfolger gedreht werden. Oder, wie Segaloff in „The Exorcist Legacy“ schreibt: „The first rule of Exorcist III is: You do not talk about Exorcist II.“
Blatty schrieb selbst das Drehbuch nach seiner Romanvorlage und führte auch Regie.

Ich habe den Film via Apple gesehen und bewerte ihn mit ** von fünf Sternen. Der Text spoilert den Film. (Wikipedia EN) Der Exorzist 3 (Film) weiterlesen

Was bringt 2026?

Wieder einmal ist ein Jahr zu Ende. Es gehört irgendwie zu dieser „dunklen Zeit“ dazu, mit Erwartung, mit Fragen auf das kommende Jahr zu schauen. Im früheren „Volksglauben“, der z.T. auf germanische Gebräuche zurückging, war das eine Zeit „zwischen den Jahren“, die Rauhnächte, in denen man auch Weissagung betrieb. Ich will etwas prosaischer auf 2026 blicken…

Fangen wir an mit dem, das nicht geht: Was bringt 2026? weiterlesen

Der Exorzismus der Emma Evans (Film)

„Der Exorzismus der Emma Evans“, im Original „La posesión de Emma Evans“ (bw. in englischsprachigen Ländern „Exorcismus“), von 2010 ist wieder einer der Filme ohne signifikante Wikipedia-Artikel. Das bedeutet in der Regel nichts Gutes. Regie führte Manuel Carballo (der den geplanten Regisseur Luis de la Madrid ersetzte), geschrieben wurde das Drehbuch von David Muñoz. Der spanische Film spielt in England. (Wikipedia EN)

Ich habe den Film via Apple TV gesehen und vergebe ***. Der Text spoilert wie immer den Inhalt des Films.

Der Regisseur hat sich hier vermutlich gedacht, schnell reingeschnittene Rückblicke peppen den ansonsten etwas drögen, zu langen Film auf. So starten wir mit einer Selbstverletzungsszene Emmas, ohne daß im Ansatz klar ist, was da passiert. Diese Art der oft schwarzweißen Rückblicke zieht sich durch den ganzen Film. Ja, kann man machen; nein, mir gefällt das nicht. Der Exorzismus der Emma Evans (Film) weiterlesen

Nein zum Krieg!

Liebe Leserin, lieber Leser, frohe Weihnachten!

Das ist ein thematisch anderer Beitrag, als du ihn sonst hier findest. Ich mußte mir das von der Seele schreiben – und präsentiere es Dir gerade heute am 25.12.25. Wenn du nichts zum Thema Ukraine / Krieg / Wehrpflicht lesen willst – es geht hier auch nicht um die ‚Schwarze Szene‘ -, laß den Text einfach aus. Nein zum Krieg! weiterlesen

Jackson – The Haunting of Hill House (Buch)

„Silence lay steadily against the wood and stone of Hill House, and whatever walked there, walked alone.“

Shirley Jacksons „Haunting of Hill House“ ist einer der Klassiker der Horrorliteratur, obwohl das Werk schon einige Jahre auf dem Buckel hat (1959). Das wiederum merkt man der Sprache im englischen Original an, die z.T. altertümlich wirkt und nicht immer flüssig zu lesen ist. Andererseits hat Jackson ein feines Gespür für den Ablauf und das Verfassen von Dialogen, so daß eben doch ein lebendiger Text entstanden ist.

Wir erfahren zu Anfang, daß Dr. Montague untersuchen möchte, wie sich ein als Spukhaus verstandenes Gebäude auf Gäste, die dort leben, auswirkt. Er lädt verschiedene Personen für einen dreimonatigen Sommeraufenthalt ein, zwei Frauen (Eleanor & Theodora), die bereits früher mit paranormalen Phänomenen konfrontiert waren, und Luke, einen Vertreter der Eigentümerfamilie. Jackson – The Haunting of Hill House (Buch) weiterlesen

Deliver us from Evil – Erlöse uns von dem Bösen (Film)

Den von S. Derrickson gedrehten Film (2014) habe ich via AppleTV gesehen und bewerte ihn mit – äh, das muß ich erklären…

Diese Rezension ruhte über gut zwei Jahre in den vorgeschriebenen Texten. Ich habe den Film nun erneut komplett geschaut, diesmal im englischen Orginal, was eine Empfehlung ist. Dann ist es so, daß ich ihn nicht ganz unparteiisch beurteilen kann, denn mein Lieblingsschauspieler, Eric Bana, hat die Rolle des Polizisten Sarchie inne. Ursprünglich stand im Entwurf  „*** von fünf Sternen“, aber ich bin mir jetzt unsicher, ob ich nicht doch um einen aufrücken sollte, hochblickend zu Derricksons Meisterwerk, „Der Exorzismus von Emily Rose“. Der Regisseur ist auch für die Sinister-Filme (1 – Regie, 2 – Drehbuch) verantwortlich, die mir gut gefallen haben. Schauen wir mal über den Film drüber – und ob es doch vier Sterne werden können.

Wichtig: der deutsche Filmtitel ist nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Dokumentarfilm von 2006 über einen pädophilen Priester.
Der Text zum Film spoilert die Filmhandlung . (Wikipedia)

Knapp zwei Stunden hat sich Derrickson genommen, um die Buchvorlage von Ralph Sarchie und Lisa Collier Cool umzusetzen, s.a. diesen Artikel bei The Week über die Verbindung Buch-Film – in Kürze: Sarchie wird als reelle Person gezeigt, die Handlung ist fiktiv. Nicht verschweigen will ich, daß bei Amazon gerade die deutschen Rezensionen zum Buch eher Verrisse sind. Was den Film angeht, sind die negativen Kritiken [z.B. Rotten Tomatoes] für mich nicht nachvollziehbar.

Deliver us from Evil – Erlöse uns von dem Bösen (Film) weiterlesen

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