Musik kau­fen, orga­ni­sie­ren, hören

Ich möch­te heu­te ein­mal über mei­nen “Musik­kon­sum” schrei­ben. Wie höre ich die Musik der ‘Schwar­zen Sze­ne’? Wie orga­ni­sie­re ich mei­ne Musik? Dabei fan­ge ich “ganz vor­ne” an:

In mei­ner Jugend in den 80ern habe ich natür­lich Schall­plat­ten gekauft. Titel dar­aus wur­den per Tape Deck auf Cas­set­ten kopiert – zum Sel­ber­hö­ren oder Ver­schen­ken. Von “Lossless”-Qualität war da noch nicht die Rede. 😉 Musik kau­fen, orga­ni­sie­ren, hören wei­ter­le­sen

Erin­ne­rung: SZn – Die Play­list

Kurz sei an die Play­list zum Blog erin­nert, die tat­säch­lich von mir etwas ’stief­müt­ter­lich’ behan­delt wur­de. Aktu­ell sind fol­gen­de 10 Titel hin­zu­ge­kom­men:

  1. Chri­sti­an F. – Wege (Laris­sa Rich­ter Pia­no Remix)
  2. The Crüx­sha­dows – Go Away
  3. Iris – Take the Pain
  4. Man­tus – Die Welt zer­bricht
  5. Mega­herz – Augen­blick (Pia­no Ver­si­on)
  6. Obe­rer Tot­punkt – Allein mit mir
  7. Ordo M’era Luna – Dark Heart of the Moon
  8. Rue Ober­kampf – Eter­ni­ty
  9. Visa­ge – Fade to Grey
  10. The Woun­ded – Your Roses will burn

Hier zur Play­list auf Spo­ti­fy bzw. loka­le Sei­te der Play­list mit Liste aller Titel.

500000 vor ihrem PC sind kei­ne Sze­ne

Die Über­schrift ist ein Zitat von Ste­ve aus dem Pod­cast “Schwarz­Ge­sagt”. In den letz­ten Tagen habe ich eini­ge Fol­gen “nach­ge­hört”, so auch die eigent­lich aus­ge­las­se­nen zum The­ma Gothic Fami­ly. Toll, was ihr da auf die Bei­ne stellt, Gat­to Nero & Ste­ve!

Das Zitat stammt aber aus einer der Fol­gen “extrem und tanz­bar”, wo sich eine Höre­rin in einer Ein­spie­lung dar­über beschwert, was sie jen­seits des dunk­len, pri­va­ten Lebens­stils dann auf Festi­vals vor­fin­det: wenig Tie­fe, viel Par­ty.
Und dabei dann (zuneh­mend?) rück­sichts­lo­se Men­schen, die bei lei­sen Titeln ein­fach laut wei­ter­re­den, die alles fil­men oder wäh­rend des Kon­zerts mit fünf Bie­ren in die erste Rei­he “müs­sen”. 500000 vor ihrem PC sind kei­ne Sze­ne wei­ter­le­sen

Kite – Losing

Auf Insta­gram hat mich Hen­ric de la Cour auf eine Koope­ra­ti­on mit Kite hin­ge­sto­ßen, die wirk­lich gelun­gen ist. Er, Anna von Hauss­wolff und Kite per­for­men das Lied ‘Losing’. Gera­de Hen­rics und Nick­las’ Stim­me ver­schmel­zen so per­fekt mit­ein­an­der, das ist geni­al. Der sechs­ein­halb Minu­ten lan­ge Song beginnt sehr lang­sam und ist zweit­ge­teilt. Zur Mit­te wird er schnel­ler, bom­ba­sti­scher und klingt mit lan­ge­zo­ge­nem, hohem Gesang von Anna aus.

Hier geht’s zum Song auf Spo­ti­fy.

Per­sön­li­che Musik­ge­schich­te, Teil 4

2000er – Fami­ly Life

2001 wur­de unser erster Sohn gebo­ren – wir gin­gen in den fami­ly mode. Musik und “Schwar­ze Sze­ne” tra­ten in den Hin­ter­grund, auch weil wir als Fami­lie in einem reli­giö­sen Bereich sehr enga­giert waren (und ich ganz viel skan­di­na­vi­sche Musik, viel Folk hör­te).
(Die vor­her­ge­hen­den Tei­le die­ser Arti­kel-Serie: 1, 2, 3)

M’era Luna 2000

2002, 2004 und 2005 war ich den­noch wie­der auf dem M’era Luna, wobei ganz klar das 2002er Kon­zert von VNV Nati­on her­aus­ragt. Die Live-Ver­si­on von Legi­on fand sich spä­ter dann auch auf der “Honour 2003″ MCD. Her­vor­zu­he­ben aus allen drei Events auf dem Hil­des­heim-Dri­s­pen­sted­ter Flug­ha­fen sind für mich:
HIM (ja, doch, irgend­wie schon), Soft Cell, Sui­ci­de Com­man­do, The 69 Eyes, Schand­maul, L’Âme Immor­tel­le (mit dem ergrei­fen­den “Bit­ter­keit”), Fun­ker Vogt, Oomph!, Lacri­mo­sa (genia­les Kon­zert), Covenant, The Mis­si­on, Umbra et Ima­go (bes­ser aber beim WGT in der Agra-Hal­le), Rot­er­sand, The Sisters of Mer­cy, Dei­ne Lakai­en, Dia­ry of Dreams, Faun, Zera­phi­ne, Mesh, The Crüx­sha­dows – so vie­le schö­ne Erin­ne­run­gen. Tage im Zelt, Dosen­fut­ter auf dem Spi­ri­tus-Kocher, Heim­fahrt mit schlamm­be­deck­tem Auto. Per­sön­li­che Musik­ge­schich­te, Teil 4 wei­ter­le­sen

Gen­re Gui­des – Spo­ti­fy

Ich habe den Sonic Sedu­cer hier so ein biß­chen ein­di­men­sio­nal von der Bericht­erstat­tung her dar­ge­stellt, möch­te nun aber auf die soge­nann­ten Gen­re Gui­des hin­wei­sen, die das Maga­zin als Play­lists auf Spo­ti­fy erstellt hat. Da kann man tat­säch­lich jede Men­ge neu­er Bands ent­decken.

Bei­spie­le:

Post Punk 2015–2020

Dark Wave

Songs for the Apo­ca­lyp­se

 

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