Ich möchte heute einmal über meinen “Musikkonsum” schreiben. Wie höre ich die Musik der ‘Schwarzen Szene’? Wie organisiere ich meine Musik? Dabei fange ich “ganz vorne” an:
In meiner Jugend in den 80ern habe ich natürlich Schallplatten gekauft. Titel daraus wurden per Tape Deck auf Cassetten kopiert – zum Selberhören oder Verschenken. Von “Lossless”-Qualität war da noch nicht die Rede. 😉 Musik kaufen, organisieren, hören weiterlesen
Kurz sei an die Playlist zum Blog erinnert, die tatsächlich von mir etwas ’stiefmütterlich’ behandelt wurde. Aktuell sind folgende 10 Titel hinzugekommen:
Christian F. – Wege (Larissa Richter Piano Remix)
Die Überschrift ist ein Zitat von Steve aus dem Podcast “SchwarzGesagt”. In den letzten Tagen habe ich einige Folgen “nachgehört”, so auch die eigentlich ausgelassenen zum Thema Gothic Family. Toll, was ihr da auf die Beine stellt, Gatto Nero & Steve!
Das Zitat stammt aber aus einer der Folgen “extrem und tanzbar”, wo sich eine Hörerin in einer Einspielung darüber beschwert, was sie jenseits des dunklen, privaten Lebensstils dann auf Festivals vorfindet: wenig Tiefe, viel Party.
Und dabei dann (zunehmend?) rücksichtslose Menschen, die bei leisen Titeln einfach laut weiterreden, die alles filmen oder während des Konzerts mit fünf Bieren in die erste Reihe “müssen”. 500000 vor ihrem PC sind keine Szene weiterlesen
Auf Instagram hat mich Henric de la Cour auf eine Kooperation mit Kite hingestoßen, die wirklich gelungen ist. Er, Anna von Hausswolff und Kite performen das Lied ‘Losing’. Gerade Henrics und Nicklas’ Stimme verschmelzen so perfekt miteinander, das ist genial. Der sechseinhalb Minuten lange Song beginnt sehr langsam und ist zweitgeteilt. Zur Mitte wird er schneller, bombastischer und klingt mit langezogenem, hohem Gesang von Anna aus.
2001 wurde unser erster Sohn geboren – wir gingen in den family mode. Musik und “Schwarze Szene” traten in den Hintergrund, auch weil wir als Familie in einem religiösen Bereich sehr engagiert waren (und ich ganz viel skandinavische Musik, viel Folk hörte).
(Die vorhergehenden Teile dieser Artikel-Serie: 1, 2, 3)
M’era Luna 2000
2002, 2004 und 2005 war ich dennoch wieder auf dem M’era Luna, wobei ganz klar das 2002er Konzert von VNV Nation herausragt. Die Live-Version von Legion fand sich später dann auch auf der “Honour 2003″ MCD. Hervorzuheben aus allen drei Events auf dem Hildesheim-Drispenstedter Flughafen sind für mich:
HIM (ja, doch, irgendwie schon), Soft Cell, Suicide Commando, The 69 Eyes, Schandmaul, L’Âme Immortelle (mit dem ergreifenden “Bitterkeit”), Funker Vogt, Oomph!, Lacrimosa (geniales Konzert), Covenant, The Mission, Umbra et Imago (besser aber beim WGT in der Agra-Halle), Rotersand, The Sisters of Mercy, Deine Lakaien, Diary of Dreams, Faun, Zeraphine, Mesh, The Crüxshadows – so viele schöne Erinnerungen. Tage im Zelt, Dosenfutter auf dem Spiritus-Kocher, Heimfahrt mit schlammbedecktem Auto. Persönliche Musikgeschichte, Teil 4 weiterlesen
Ich habe den Sonic Seducer hier so ein bißchen eindimensional von der Berichterstattung her dargestellt, möchte nun aber auf die sogenannten Genre Guides hinweisen, die das Magazin als Playlists auf Spotify erstellt hat. Da kann man tatsächlich jede Menge neuer Bands entdecken.