Amphi Festi­val 2026

Das nächst­jäh­ri­ge Amphi wird das 20. sein. Das könn­te für einen gewis­sen Andrang auf die Tickets sor­gen, zumal zumin­dest schon bekannt ist, daß VNV Nati­on den aus­ge­fal­le­nen Gig nach­ho­len wer­den.
Gestern abend kam eine kur­ze Mel­dung, daß 13 der gesam­ten Tickets, die Ear­ly-Bird-Kar­ten, schon weg sind (inner­halb von 10 Minu­ten). Die lagen bei 90€, die aktu­ell ver­füg­ba­ren sind bei 110€. Von daher: ggf. noch schnell zuschla­gen. Cor­ri-May und ich wer­den dort sein.

Wo boom(er)t die Schwar­ze Sze­ne?

Wochen­lang habe ich zwi­schen Mai und Juli über­legt, etwas dazu zu schrei­ben, war­um es hier im Blog so ruhig ist. Ich wuß­te nicht, wie ich anfan­gen soll­te. Dann habe ich Anfang Juli einen ellen­lan­gen Arti­kel geschrie­ben, der aber wie ein ‘rant’ rüber­kam und eher doch grot­tig war.

Dann ging für mich die “Festi­val-Sai­son” mit dem Sams­tags­be­such auf dem Amphi los. Und wie so oft, auch in den ver­gan­ge­nen Jah­ren, lösen sich Zwei­fel an dem, was ich bin und tue, in (schwar­zem Rauch) Luft auf, wenn ich EUCH, die Andern in die­ser Sze­ne sehe und erle­be. Da mer­ke ich dann, wie sich mei­ne zurück­ge­zo­ge­ne Lebens­wei­se manch­mal auf mei­ne Psy­che aus­wirkt. Ich will also nun noch ein­mal mit mode­ra­te­ren Wor­ten schil­dern (Ok, eigent­li­chen Arti­kel nur umge­schrie­ben…), was mich der­zeit an der “Schwar­zen Sze­ne” zwei­feln läßt. Wo boom(er)t die Schwar­ze Sze­ne? wei­ter­le­sen

The Resur­rec­tion­ist (White)

Vor­ab-Hin­weis: Der vor­ge­stell­te Roman ent­hält mas­si­ve, auch sexu­el­le Gewalt­dar­stel­lun­gen. Ich bespre­che ihn in neu­tra­ler Spra­che, er soll­te aber erst ab Voll­jäh­rig­keit gele­sen wer­den.

The Resur­rec­tion­ist” ist so ein wenig wie Fried­hof der Kuschel­tie­re ‘on speed’. Schaut man kurz auf den bio­gra­fi­schen Hin­ter­grund des Autors Wrath James White, dann paßt der Roman mit sei­nem kras­sen Inhalt: White, gebo­ren 1970, ist vom Stra­ßen­kämp­fer in die Schwer­ge­wichts-Liga beim Kick­bo­xen auf­ge­stie­gen und war/ist Trai­ner für ver­schie­de­ne Kampf­sport­ar­ten. Er hat einen hohen lite­ra­ri­schen Out­put im Hor­ror-Gen­re, wobei ich zu son­sti­gen Wer­ken nichts sagen kann.

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Amphi 25 – Stipp­vi­si­te

Benecke & “Vic­to­ria” bei der Eröff­nung

Ein ganz unüb­li­cher Festi­val­tag, Sams­tag 19.7.25, liegt hin­ter uns. Wir hat­ten für die­ses Jahr nur Tages­kar­ten für den Sams­tag. Die waren ein Geschenk; und im Hin­blick auf die anste­hen­den Festi­vals im August (M’era Luna und Stel­la Nomi­ne) war der Kauf der Kar­ten eher so eine spon­ta­ne Sache: Ach, laß uns den Sams­tag nach Köln fah­ren, die Atmo­sphä­re genie­ßen – und dann schön zum Abschluß VNV Nati­on schau­en.

Hier habe ich dann zum ersten Mal die Löschung mei­nes, mit dem Blog ver­knüpf­ten Insta-Accounts bereut: ich glau­be, wir waren so mit die Letz­ten, die davon hör­ten, daß Ronan im Kran­ken­haus ist, und der Auf­tritt aus­fällt…

Auf der Main Stage star­te­ten pünkt­lich Vlad in Tears, die mir gut gefal­len haben. Amphi 25 – Stipp­vi­si­te wei­ter­le­sen

DEAD – Sam­mel­band 2

Vor kur­zem ist der zwei­te DEAD-Comic-Band beim Orkus erschie­nen. Für den Ersten, “Erd­ar­bei­ten”, hat Uwe Roes­ch eini­ge der schön­sten Sze­nen mit Dead und sei­nen Freun­den zusam­men­ge­stellt. Das 57 Sei­ten umfas­sen­de Büch­lein ent­hält schwarz-wei­ße Zeich­nun­gen; bei­gelegt war ein Auf­kle­ber “Hell was full, so I came back!” Das war 2016. Lan­ge schien es, als wür­de das mit “1” bezif­fer­te Werk das ein­zi­ge blei­ben.

Doch nun, 2025, ist Nr. 2 raus: “Schwarz­ma­ler”, unter­ti­telt “Jubi­lä­ums­edi­ti­on – 30 Jah­re DEAD”. Dies­mal 72 Sei­ten mit Dead & Co. und einem Auf­kle­ber “DEAD – 30 schwarz­bun­te Jah­re”. Der Künst­ler selbst, Uwe Roes­ch, schreibt im Vor­wort, daß die Ver­öf­fent­li­chung Mit­te der 90er im Zil­lo begann, nach  Ein­stel­lung des Maga­zins vom Orkus über­nom­men wur­de. Ins­ge­samt waren 7 DEAD-Bän­de erschie­nen. Aber: Roes­ch sagt auch ganz klar, daß es kei­ne wei­te­ren “Aben­teu­er des blei­chen Hel­den” geben wird. Von daher kann man sich mit den bei­den Clas­sics-Bän­den doch schon genü­gend “Stoff” für die hei­mi­sche Biblio­thek ein­kau­fen – zu bezie­hen über den Orkus-Shop.

Wer das ver­tie­fen möch­te: Bei Spon­tis ist ein Inter­view mit Roes­ch erschie­nen.

“Dark­ness” zieht die Men­schen an

Ein für die Natio­nal Geo­gra­phic durch­aus beson­de­rer Arti­kel erschien am 16.6.25 in der deut­schen Aus­ga­be, wo man der Fra­ge nach­ging, war­um Men­schen vom Tod oder all­ge­mein ‘Dark Events’ ange­zo­gen wer­den (Link).

Dabei ver­weist man auf die For­schun­gen von James Ken­nell von der Uni­ver­si­ty of Surrey, Eng­land, der auf die­sem Gebiet Spe­zia­list ist. Expli­zit wird die Gothic-Sze­ne erwähnt, so bei der Defi­ni­ti­on von ‘Dark Events’, wo der ‘Darkness’-Faktor eben von der sym­bo­li­schen Bezie­hung zum Tod (in der Sze­ne) aus­geht, aber eben auch hin zum ech­ten Tod, zu ech­tem Leid. Ich las den Arti­kel wäh­rend mei­nes Tos­ka­na-Urlaubs, wo es etli­che klei­ne, noch mit­tel­al­ter­lich wir­ken­de Städt­chen gibt, die meh­re­re “Fol­ter Muse­en” unter­hal­ten. Die schau­ri­gen Instru­men­te zie­hen die Men­schen an. Es ist so ein Ding zwi­schen Fas­zi­no­sum und Ekel – auch Ekel gegen­über den Men­schen, die dies als Fol­ter­knech­te ande­ren antun.

Der Arti­kel ist lesens­wert. So geht es auch um den Begriff Tha­nat­op­sis, der das Bedürf­nis umreißt, den Tod ande­rer erle­ben zu kön­nen, was sicher eine der Moti­va­tio­nen für Hor­ror­fil­me ist. Dazu hat die Nat­Geo auch einen spe­zi­el­len Arti­kel online.

Castrum Nigra 2026 – es geht wei­ter!

Nach der Absa­ge der dies­jäh­ri­gen Gothic-Nacht auf der Ehren­burg an der Mosel schien es so, als wäre die­ses Event in der dunk­len Gruft auf ewig ver­schwun­den. Doch nein, es geht wei­ter! Der bis­he­ri­ge Orga­ni­sa­tor Mar­kus Rode­merk hat mit dem Event­bü­ro “1A Spe­cial Events” eine Agen­tur gefun­den, die die Par­ty am 19. und 20. Juni 2026 durch­füh­ren wird. Er selbst wird bera­tend zur Sei­te ste­hen, aber auch als DJ auf­le­gen. Castrum Nigra 2026 – es geht wei­ter! wei­ter­le­sen

MDR und WGT

- ich bin da hin- und her­ge­ris­sen, wie man so schön sagt. Auf der einen Sei­te hat der Sen­der über die Jahr­zehn­te hin­weg die Bedeu­tung des WGT bemerkt und berich­tet  – wie aktu­ell auch schon vor­ab – über das Tref­fen. Man fin­det Arti­kel über “Kon­zer­te für 8oer Fans”, wo man mit Kin­dern am besten hin­geht usw., aber dann kam gestern so ein Arti­kel “Die schön­sten Gesich­ter der schwar­zen Sze­ne”, bei dem ich direkt wie­der zusam­men­zucke. Dann ist es wie­der­um so, daß man dem MDR da fast schon kei­nen Vor­wurf machen darf, denn als ‘System­me­di­um’ ist jeder Bericht über alter­na­ti­ve Gesell­schafts-Stra­ta ‘eigent­lich’ OK, wo ja selbst die Pho­to­jour­na­li­sten der Sze­ne­pres­se bei ihren Berich­ten von Festi­vals die am Schön­sten kostü­mier­ten Leu­te ablich­ten, wäh­rend ich fest davon über­zeugt bin, daß das Herz der Sze­ne nicht wei­ter ent­fernt schla­gen könn­te. Manch­mal den­ke ich: wie schön wäre so ein Tref­fen, wenn es 13 der Besu­cher hät­te und so gut wie kei­ne Auf­merk­sam­keit in den Medi­en. Ach ja, das hat­ten wir in den 90ern schon…

Drei Tage und ein Leben (Film)

Ich habe neu­lich über mei­ne Vor­stel­lung von den unpo­li­ti­schen Gemein­sam­kei­ten in der Schwar­zen Sze­ne geschrie­ben, die in den düste­ren Abgrün­den des Mensch­li­chen lie­gen, – und nun sehe ich mehr durch Zufall einen Film, der genau das aus­drückt.

Der Film „Trois jours et une vie“ von Nico­las Boukhrief, Regie You­rek Dury, ist einer über das “Davon­lau­fen vor Ver­ant­wor­tung”, das notier­te ich noch wäh­rend ich schau­te. Dann kor­ri­gier­te ich zum “per­fek­ten Mord”, aber letzt­lich stand im Notiz­buch nur “Lebens­lü­gen”. Unbe­wußt pas­sen die drei Begrif­fe zur Drei­tei­lung des Films: er beginnt 1999 in einem klei­nen Städt­chen in den bel­gi­schen Arden­nen, dann wird 15 Jah­re wei­ter­ge­sprun­gen, dar­auf­hin noch ein­mal drei Jah­re. Erst dann ist die Lebens­lü­ge per­fekt.
Der Text spoi­lert den Film. Drei Tage und ein Leben (Film) wei­ter­le­sen

The Ritu­al – neu­er Exor­zis­mus-Film

“The Ritu­al” ist ein bald in die Kinos kom­men­der Exor­zis­mus­film von David Midell mit Al Paci­no in der Haupt­rol­le (schon mit eige­ner Wiki­pe­dia-Sei­te). Der Trai­ler sieht ziem­lich gut aus…
Man soll­te den Film nicht mit dem gleich­na­mi­gen mit Antho­ny Hop­kins ver­wech­seln.

Nun habe ich dazu noch ein inter­es­san­tes Detail bei Tech­Krams gele­sen: Es soll eine wei­te­re Ver­fil­mung des Schick­sals von Emma Schmidt sein (1882−1941), zu der es unter dem Pseud­onym “Anna E©klund” ja bereits min­de­stens einen Film gibt: Der Exor­zis­mus der Anna Eck­lund aus dem Jahr 2016. Der ist aber nicht sooo gut gewor­den; ich habe ihn mit ** von fünf Ster­nen bewer­tet.

Die Wiki­pe­dia hat eini­ges an Infos zu Emma Schmidt, von der man sagt, ihrer sei der best-doku­men­tier­te Exor­zis­mus-Fall in den USA.

Hof­fen wir, daß Midell, von dem ich kei­ne vor­he­ri­gen Fil­me ken­ne, eine deut­lich bes­se­re Umset­zung des Stof­fes schafft.

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