Hell Hou­se (Mathe­son)

Richard Mathe­sons Roman aus dem Jah­re 1971 über ein Spuk­haus in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten ist ein Klas­si­ker der Hor­ror­li­te­ra­tur. Laut Titel der Kind­le-Aus­ga­be soll Ste­phen King gesagt haben: “Hell Hou­se is the sca­riest haun­ted hou­se novel ever writ­ten.”

Schau­en wir mal. Ich muß ein biß­chen spoi­lern, las­se aber Details und das Ende aus. Hell Hou­se (Mathe­son) wei­ter­le­sen

Ghost Sto­ry (P. Straub)

„Ghost Sto­ry“, erschie­nen 1979, ist einer der bekann­te­sten Hor­ror­ro­ma­ne, aber auch ein ziem­li­cher Brocken von Umfang und Inhalt her. Wer rein vom Titel her meint, es han­de­le sich um eine klas­si­sche Gei­ster­ge­schich­te, liegt falsch.
(Ich spoi­le­re den Hin­ter­grund ein wenig, nicht die Iden­ti­tät des Bösen und die Auf­lö­sung des Romans.)
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Das Leben ist eine Sinn­lo­sig­keit (Tol­stoi)

“Leben kann man nur, solan­ge man vom Leben berauscht ist; sobald man ernüch­tert ist, muß man sehen, daß all dies nur eine Täu­schung ist, und eine dum­me Täu­schung! (…) Die Wahr­heit war: Das Leben ist eine Sinn­lo­sig­keit. Ich leb­te gleich­sam so dahin, ging und ging mei­nen Weg, war an einen Abgrund gekom­men und sah deut­lich, daß nichts vor mir lag als Ver­der­ben. Ein Still­ste­hen war unmög­lich, ein Zurück war unmög­lich. Es war auch unmög­lich, die Augen zu schlie­ßen, um nicht zu sehen, daß nichts als Lei­den und der leib­haf­ti­ge Tod vor mir lag – die völ­li­ge Ver­nich­tung. (…) Alles Übri­ge ist Lüge.”

Leo Tol­stoi, Mei­ne Beich­te (Aus­zug)

Stim­men aus der Schwar­zen Sze­ne (Buch)

Ama­lia Zeich­ne­rin hat Inter­views mit Per­so­nen geführt, die sich der Schwar­zen Sze­ne zuge­hö­rig füh­len. Die ent­stan­de­nen Tex­te hat sie kosten­frei als EPUB und PDF ver­öf­fent­licht, hier her­un­ter­lad­bar.

Mein Ein­druck von den Inter­view­part­nern: Zwar decken sie mit der Dau­er ihrer Sze­ne­zu­ge­hö­rig­keit ein gro­ßes Spek­trum ab – ein Monat (!) bis 80er-Jah­re-Kon­text, aber sie emp­fin­den und urtei­len doch auf­fal­lend ähn­lich. Wie­so? Stim­men aus der Schwar­zen Sze­ne (Buch) wei­ter­le­sen

Hearts full of mean­ness

Of The Empire

Kunststoff-Stühle im WaldWe will be known as a cul­tu­re that feared death and ado­red power, that tried to van­quish inse­cu­ri­ty for the few and cared litt­le for the pen­ury of the many. We will be known as a cul­tu­re that taught and reward­ed the amas­sing of things, that spo­ke litt­le if at all about the qua­li­ty of life for peo­p­le (other peo­p­le), for dogs, for rivers. All the world, in our eyes, they will say, was a com­mo­di­ty. And they will say that this struc­tu­re was held tog­e­ther poli­ti­cal­ly, which it was, and they will say also that our poli­tics was no more than an appa­ra­tus to accom­mo­da­te the fee­lings of the heart, and that the heart, in tho­se days, was small, and hard, and full of mean­ness.

© 2008 by Mary Oli­ver
From her 2008 coll­ec­tion, Red Bird, p. 46
Published by Bea­con Press 2008

Who is that on the other side of you

“Who is the third who walks always bes­i­de you?
When I count, the­re are only you and I tog­e­ther
But when I look ahead up the white road
The­re is always ano­ther one wal­king bes­i­de you
Gli­ding wrapt in a brown man­t­le, hoo­ded
I do not know whe­ther a man or a woman
— But who is that on the other side of you?”

T.S. Eli­ot (The Waste Land)

Jack­son – The Haun­ting of Hill Hou­se (Buch)

“Silence lay ste­adi­ly against the wood and stone of Hill Hou­se, and wha­te­ver wal­ked the­re, wal­ked alo­ne.”

Shir­ley Jack­sons „Haun­ting of Hill Hou­se“ ist einer der Klas­si­ker der Hor­ror­li­te­ra­tur, obwohl das Werk schon eini­ge Jah­re auf dem Buckel hat (1959). Das wie­der­um merkt man der Spra­che im eng­li­schen Ori­gi­nal an, die z.T. alter­tüm­lich wirkt und nicht immer flüs­sig zu lesen ist. Ande­rer­seits hat Jack­son ein fei­nes Gespür für den Ablauf und das Ver­fas­sen von Dia­lo­gen, so daß eben doch ein leben­di­ger Text ent­stan­den ist.

Wir erfah­ren zu Anfang, daß Dr. Mon­ta­gue unter­su­chen möch­te, wie sich ein als Spuk­haus ver­stan­de­nes Gebäu­de auf Gäste, die dort leben, aus­wirkt. Er lädt ver­schie­de­ne Per­so­nen für einen drei­mo­na­ti­gen Som­mer­auf­ent­halt ein, zwei Frau­en (Ele­a­n­or & Theodo­ra), die bereits frü­her mit para­nor­ma­len Phä­no­me­nen kon­fron­tiert waren, und Luke, einen Ver­tre­ter der Eigen­tü­mer­fa­mi­lie. Jack­son – The Haun­ting of Hill Hou­se (Buch) wei­ter­le­sen

Der Exor­zis­mus in der Katho­li­schen Kir­che (Buch)

Buch-Foto: Monika Scala - Der Exorzismus in der Katholischen KircheDas Werk von Moni­ka Sca­la, ihre Dis­ser­ta­ti­on aus dem Jah­re 2009, ist für Exor­zis­mus-inter­es­sier­te Lai­en m.E. ein Stan­dard­werk. Obwohl ich gleich hin­zu­fü­gen möch­te: wer an theo­lo­gi­schen Aus­füh­run­gen nicht inter­es­siert ist, wird viel­leicht nur am ersten Teil des Buches Spaß haben.

Die drei gro­ßen Tei­le las­sen sich so beschrei­ben: im ersten geht es natür­lich um eine Ein­füh­rung in das The­ma, über­ge­hend zu einer tief­ge­hen­den Ana­ly­se des Films Der Exor­zist von Fried­kin auf Basis der Roman­vor­la­ge von Blat­ty. Sze­ne für Sze­ne, Prot­ago­nist für Prot­ago­nist wird der Film bespro­chen – unter beson­de­rer Beach­tung des immer­hin 1/3 der Lauf­zeit aus­ma­chen­den Exor­zis­mus-Ritu­als. Der Exor­zis­mus in der Katho­li­schen Kir­che (Buch) wei­ter­le­sen

Gothic – 3 Bücher

Buchfoto - Groom - The GothicUrsprüng­lich woll­te ich die drei fol­gen­den Bücher jeweils ein­zeln vor­stel­len. Dann fiel mir auf, daß sie sich letzt­lich so ähneln, daß es eher Sinn macht, sie gemein­sam, aber in ihren Unter­schie­den vor­zu­stel­len.

Im Deut­schen wie im Eng­li­schen gibt es Buch­seri­en, die ein The­ma mög­lichst knapp vor­stel­len wol­len. Es gibt die Serie “in einer Stun­de” oder auch die umfang­rei­che­re Beck-Wis­sen-Rei­he. Im Eng­li­schen exi­stiert “A Very Short Intro­duc­tion” – und als Teil davon “The Gothic” von Nick Groom, ein Bänd­chen unter Din-A5-Grö­ße, text­fo­kus­siert, weni­ge Bil­der, immer­hin Carl McCoy. 😉 Gothic – 3 Bücher wei­ter­le­sen

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