Delany – Hogg (Kurz­re­zen­si­on)

frreepik.com - 18+Bit­te beach­ten: Im Sin­ne des Jugend­schut­zes wei­se ich dar­auf hin, daß hier sen­si­ble Inhal­te eines Medi­ums (Film, Serie, Buch) bespro­chen wer­den. Der Text soll­te ab Voll­jäh­rig­keit gele­sen wer­den.

Samu­el R. Delany: Hogg

Spoi­lers!

Spä­te­stens seit der Ver­fil­mung von Roches “Feucht­ge­bie­te” waren Film und Roman­vor­la­ge in aller Mun­de. Man dis­ku­tier­te mehr oder weni­ger ange­ekelt über die beschrie­be­nen Prak­ti­ken. Ein Mann aus mei­nem Bekann­ten­kreis las den Roman in Etap­pen, weil er die Bil­der immer wie­der sacken las­sen muß­te. 😂
Er fand alles so eklig, daß er auch die Grund­satz­fra­ge stell­te: War­um “um alles in der Welt” muß man sol­che Din­ge zu Papier brin­gen?

Dage­gen ist Bukow­skis “Ich ging rüber und walk­te ihr die Tit­ten durch”, ein Zitat aus einem sei­ner Gedich­te, ziem­lich harm­los.

Die Wozu-Fra­ge kann man sich bei Hogg auch stel­len, das heißt: noch viel mehr, viel inten­si­ver. Gegen Hogg sind die Feucht­ge­bie­te ein sanf­tes Vor­spiel. Delany – Hogg (Kurz­re­zen­si­on) wei­ter­le­sen

Dathan Auer­bach: Pen­pal

Auf Auer­bachs Roman bin ich bei ver­schie­de­nen “Book­Tu­bern” auf­merk­sam gewor­den, also Men­schen, die auf You­Tube über Lite­ra­tur berich­ten. Ange­prie­sen wur­de er als sehr beson­de­res, sehr gru­se­li­ges Werk. Anda Kent beschrieb die Zeit, als sie Auer­bach las, sinn­ge­mäß so: Ent­we­der ich las oder ich tat etwas ande­res und dach­te über das Buch nach.

Ab hier der Hin­weis auf gerin­ge Spoi­ler! Dathan Auer­bach: Pen­pal wei­ter­le­sen

Nick Cut­ter – The Troop

Nick Cut­ter – The Troop

[Mini-Spoi­ler]

Ein Pfad­fin­der-Trupp ver­bringt ein ver­län­ger­tes Wochen­en­de auf einer Insel. Klar, da muß “das Böse” von außen kom­men, wäh­rend der abge­schie­de­ne Schau­platz mög­li­cher­wei­se die Flucht erschwert. Nick Cut­ter – The Troop wei­ter­le­sen

Dar­cy Coa­tes – The Haun­ting of Ashb­urn Hou­se

Dar­cy Coa­tes: The Haun­ting of Ashb­urn Hou­se

[Mini-Spoi­ler]

Ein typi­scher Roman über ein “Haun­ted Hou­se” abseits im Wald gele­gen. Eine ver­schro­be­ne Alte hat es der jun­gen Nich­te ver­macht, die nun mit Kater Wolf­gang dort ein­zieht und schnell bemerkt, daß etwas nicht mit rech­ten Din­gen zugeht. Im nahe­ge­le­ge­nen Dorf spricht man über das Haus, gibt Gerüch­te wei­ter, erzählt von Mor­den. Unse­re jun­ge Hel­din, ohne Geld im Haus gestran­det, ver­sucht gleich drei­er­lei: hin­ter den Wahr­heits­ge­halt der Gerüch­te zu kom­men, die para­nor­ma­len Vor­komm­nis­se zu ver­ste­hen – und psy­chisch sta­bil zu blei­ben. Zum Ende hin wird klar, daß es um ein – soviel ver­ra­te ich – unto­tes Wesen geht, aber mit einem “sto­ry twist”.

Ich habe die­sen Roman – ganz ent­ge­gen mei­ner son­sti­gen Lese­ge­wohn­hei­ten – ver­schlun­gen. Er ist fes­selnd geschrie­ben, kein “B Novel”, trotz allem aber klar struk­tu­riert und mit 344 Sei­ten (Kind­le) über­schau­bar. Emp­feh­lung für die­je­ni­gen, die auf sol­che Geschich­ten ste­hen.

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