Assem­bla­ge 23 im Kult­tem­pel (Okto­ber)

Tom She­ars Pro­jekt Assem­bla­ge 23 ist für mich so eine Art Under­co­ver-Lieb­lings­band. Wenn ich über Favo­ri­ten nach­den­ke, fällt mir A23 meist nicht ein, aber wenn ich Lie­der mei­ner Play­lists höre, mer­ke ich wie­der, wie sehr ich das Schaf­fen von Herrn Shear schät­ze. Ich den­ke an “Naked”, “Dama­ged”, “Let me be your armor” oder “Wel­co­me Apo­ca­lyp­se”.
Habe ich A23 schon­mal live gese­hen? Hmm, jein, beim M’era Luna 2002 waren Tom und ich, aber ich kann mich nicht an den Auf­tritt erin­nern. Zwi­schen­durch war auch ein ande­res Festi­val, bei dem er spiel­te, ich aber wohl ande­re Prio­ri­tä­ten gesetzt hat­te.

Nun also ist er auf einer kur­zen UK-Tour im Okto­ber und scheint für den 20.10. “mal eben” von Lon­don nach Ober­hau­sen zu jet­ten, um dort im Kult­tem­pel zu spie­len (s. off. Home­page). Kar­ten dafür gibt es via Even­tim. Als Vor­band tritt Mari Kat­tman, Toms Frau, auf, mit der er zusam­men auch das Pro­jekt Helix betreibt, die aber wohl mit Solo-Pro­gramm dabei ist. Aktu­ell hat sie den Song Typi­cal Girl ver­öf­fent­licht.

Ich freue mich auf den “Abend mit den She­ars”. 🙂

Castrum Nigra 2026 – Tickets wer­den knapp

Der Ver­an­stal­ter hat gera­de per Mail dar­auf hin­ge­wie­sen, daß es die Ear­ly-Bat-Tickets nur noch bis 31.7.25, 23:59 Uhr, geben wird.

Aber auch dar­über hin­aus ist es wohl so, daß von den 1000 Wochen­end-Tickets 70% schon weg sind. Wer also die Ehren­burg am vor­letz­ten Juni-Wochen­en­de besu­chen möch­te, soll­te schnell zugrei­fen.

The Awa­ke­ning (Film)

Der 2011er Film The Awa­ke­ning (Wiki­pe­dia), bei dem Nick Mur­phy Regie führ­te, ist ein span­nen­der “Mystik-Thril­ler”, der bei hie­sie­gen Außen­tem­pe­ra­tu­ren von 30°C mit sei­nen küh­len, reg­ne­ri­schen, eng­lisch-schot­ti­schen Land­schaf­ten den herbst­süch­ti­gen Goth beglücken kann. 😉

Mir haben ins­be­son­de­re die bei­den Haupt­dar­stel­ler, Rebec­ca Hall als Flo­rence und Domi­nic West als Robert, sehr gut gefal­len; sie stel­len im übri­gen ein sehr schö­nes Film­paar dar.

Was zunächst als nor­ma­ler Auf­trag erscheint, hat gegen Ende des Films weit­rei­chen­de Fol­gen: Flo­rence, Wis­sen­schaft­le­rin, trau­ernd um ihren im Ersten Welt­krieg gefal­le­nen Mann, ver­sucht im Lon­don der 1920er Schar­la­ta­ne, die angeb­lich über­na­tür­li­che Phä­no­me­ne nut­zen, das Hand­werk zu legen.

Robert kon­tak­tiert und bit­tet sie, ins Inter­nat in Cum­ber­land zu kom­men, wo ein Jun­ge gestor­ben ist, wäh­rend gleich­zei­tig ein Geist sein Unwe­sen trei­be. Er zeigt Fotos ver­schie­de­ner Jahr­gän­ge, auf denen immer der Gei­ster­jun­ge zu sehen ist.

Der Film lebt von herr­li­chen Land­schafts­auf­nah­men und ruhi­gen Kame­ra­fahr­ten durch das Inter­nat. “Natür­lich” fin­det sich zunächst kein Geist, so daß Flo­rence abrei­sen will. Doch dann begeg­net sie ihm tat­säch­lich – und, sehr schö­nes Ele­ment, fin­det ein Pup­pen­haus, das das Inter­nat nach­bil­det, wo mit Figu­ren Sze­nen dar­ge­stellt sind, die Flo­rence gera­de erlebt hat.

Als im Som­mer alle Schü­ler abrei­sen, bleibt Flo­rence doch im Inter­nat – mit Robert, der Haus­häl­te­rin Maud und einem Jun­gen, Tom, des­sen Eltern in Indi­en leben. Und hier höre ich auf, das genau­er zu beschrei­ben, weil sonst der Anreiz zum Sel­ber­schau­en weg ist. Ich sage nur: die vier Per­so­nen ken­nen sich schon län­ger als sie den­ken / eine von ihnen denkt.

Sanf­ter Hor­ror, viel Mystik und schö­ne, “goti­sche” Land­schaft – ein tol­ler Film gegen Son­nen­brand. 🙂

Amphi Festi­val 2026

Das nächst­jäh­ri­ge Amphi wird das 20. sein. Das könn­te für einen gewis­sen Andrang auf die Tickets sor­gen, zumal zumin­dest schon bekannt ist, daß VNV Nati­on den aus­ge­fal­le­nen Gig nach­ho­len wer­den.
Gestern abend kam eine kur­ze Mel­dung, daß 1/3 der gesam­ten Tickets, die Ear­ly-Bird-Kar­ten, schon weg sind (inner­halb von 10 Minu­ten). Die lagen bei 90€, die aktu­ell ver­füg­ba­ren sind bei 110€. Von daher: ggf. noch schnell zuschla­gen. Cor­ri-May und ich wer­den dort sein.

Wo boom(er)t die Schwar­ze Sze­ne?

Wochen­lang habe ich zwi­schen Mai und Juli über­legt, etwas dazu zu schrei­ben, war­um es hier im Blog so ruhig ist. Ich wuß­te nicht, wie ich anfan­gen soll­te. Dann habe ich Anfang Juli einen ellen­lan­gen Arti­kel geschrie­ben, der aber wie ein ‘rant’ rüber­kam und eher doch grot­tig war.

Dann ging für mich die “Festi­val-Sai­son” mit dem Sams­tags­be­such auf dem Amphi los. Und wie so oft, auch in den ver­gan­ge­nen Jah­ren, lösen sich Zwei­fel an dem, was ich bin und tue, in (schwar­zem Rauch) Luft auf, wenn ich EUCH, die Andern in die­ser Sze­ne sehe und erle­be. Da mer­ke ich dann, wie sich mei­ne zurück­ge­zo­ge­ne Lebens­wei­se manch­mal auf mei­ne Psy­che aus­wirkt. Ich will also nun noch ein­mal mit mode­ra­te­ren Wor­ten schil­dern (Ok, eigent­li­chen Arti­kel nur umge­schrie­ben…), was mich der­zeit an der “Schwar­zen Sze­ne” zwei­feln läßt. Wo boom(er)t die Schwar­ze Sze­ne? wei­ter­le­sen

The Resur­rec­tion­ist (White)

Vor­ab-Hin­weis: Der vor­ge­stell­te Roman ent­hält mas­si­ve, auch sexu­el­le Gewalt­dar­stel­lun­gen. Ich bespre­che ihn in neu­tra­ler Spra­che, er soll­te aber erst ab Voll­jäh­rig­keit gele­sen wer­den.

The Resur­rec­tion­ist” ist so ein wenig wie Fried­hof der Kuschel­tie­re ‘on speed’. Schaut man kurz auf den bio­gra­fi­schen Hin­ter­grund des Autors Wrath James White, dann paßt der Roman mit sei­nem kras­sen Inhalt: White, gebo­ren 1970, ist vom Stra­ßen­kämp­fer in die Schwer­ge­wichts-Liga beim Kick­bo­xen auf­ge­stie­gen und war/ist Trai­ner für ver­schie­de­ne Kampf­sport­ar­ten. Er hat einen hohen lite­ra­ri­schen Out­put im Hor­ror-Gen­re, wobei ich zu son­sti­gen Wer­ken nichts sagen kann.

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Amphi 25 – Stipp­vi­si­te

Benecke & “Vic­to­ria” bei der Eröff­nung

Ein ganz unüb­li­cher Festi­val­tag, Sams­tag 19.7.25, liegt hin­ter uns. Wir hat­ten für die­ses Jahr nur Tages­kar­ten für den Sams­tag. Die waren ein Geschenk; und im Hin­blick auf die anste­hen­den Festi­vals im August (M’era Luna und Stel­la Nomi­ne) war der Kauf der Kar­ten eher so eine spon­ta­ne Sache: Ach, laß uns den Sams­tag nach Köln fah­ren, die Atmo­sphä­re genie­ßen – und dann schön zum Abschluß VNV Nati­on schau­en.

Hier habe ich dann zum ersten Mal die Löschung mei­nes, mit dem Blog ver­knüpf­ten Insta-Accounts bereut: ich glau­be, wir waren so mit die Letz­ten, die davon hör­ten, daß Ronan im Kran­ken­haus ist, und der Auf­tritt aus­fällt…

Auf der Main Stage star­te­ten pünkt­lich Vlad in Tears, die mir gut gefal­len haben. Amphi 25 – Stipp­vi­si­te wei­ter­le­sen

DEAD – Sam­mel­band 2

Vor kur­zem ist der zwei­te DEAD-Comic-Band beim Orkus erschie­nen. Für den Ersten, “Erd­ar­bei­ten”, hat Uwe Roes­ch eini­ge der schön­sten Sze­nen mit Dead und sei­nen Freun­den zusam­men­ge­stellt. Das 57 Sei­ten umfas­sen­de Büch­lein ent­hält schwarz-wei­ße Zeich­nun­gen; bei­gelegt war ein Auf­kle­ber “Hell was full, so I came back!” Das war 2016. Lan­ge schien es, als wür­de das mit “1” bezif­fer­te Werk das ein­zi­ge blei­ben.

Doch nun, 2025, ist Nr. 2 raus: “Schwarz­ma­ler”, unter­ti­telt “Jubi­lä­ums­edi­ti­on – 30 Jah­re DEAD”. Dies­mal 72 Sei­ten mit Dead & Co. und einem Auf­kle­ber “DEAD – 30 schwarz­bun­te Jah­re”. Der Künst­ler selbst, Uwe Roes­ch, schreibt im Vor­wort, daß die Ver­öf­fent­li­chung Mit­te der 90er im Zil­lo begann, nach  Ein­stel­lung des Maga­zins vom Orkus über­nom­men wur­de. Ins­ge­samt waren 7 DEAD-Bän­de erschie­nen. Aber: Roes­ch sagt auch ganz klar, daß es kei­ne wei­te­ren “Aben­teu­er des blei­chen Hel­den” geben wird. Von daher kann man sich mit den bei­den Clas­sics-Bän­den doch schon genü­gend “Stoff” für die hei­mi­sche Biblio­thek ein­kau­fen – zu bezie­hen über den Orkus-Shop.

Wer das ver­tie­fen möch­te: Bei Spon­tis ist ein Inter­view mit Roes­ch erschie­nen.

“Dark­ness” zieht die Men­schen an

Ein für die Natio­nal Geo­gra­phic durch­aus beson­de­rer Arti­kel erschien am 16.6.25 in der deut­schen Aus­ga­be, wo man der Fra­ge nach­ging, war­um Men­schen vom Tod oder all­ge­mein ‘Dark Events’ ange­zo­gen wer­den (Link).

Dabei ver­weist man auf die For­schun­gen von James Ken­nell von der Uni­ver­si­ty of Surrey, Eng­land, der auf die­sem Gebiet Spe­zia­list ist. Expli­zit wird die Gothic-Sze­ne erwähnt, so bei der Defi­ni­ti­on von ‘Dark Events’, wo der ‘Darkness’-Faktor eben von der sym­bo­li­schen Bezie­hung zum Tod (in der Sze­ne) aus­geht, aber eben auch hin zum ech­ten Tod, zu ech­tem Leid. Ich las den Arti­kel wäh­rend mei­nes Tos­ka­na-Urlaubs, wo es etli­che klei­ne, noch mit­tel­al­ter­lich wir­ken­de Städt­chen gibt, die meh­re­re “Fol­ter Muse­en” unter­hal­ten. Die schau­ri­gen Instru­men­te zie­hen die Men­schen an. Es ist so ein Ding zwi­schen Fas­zi­no­sum und Ekel – auch Ekel gegen­über den Men­schen, die dies als Fol­ter­knech­te ande­ren antun.

Der Arti­kel ist lesens­wert. So geht es auch um den Begriff Tha­nat­op­sis, der das Bedürf­nis umreißt, den Tod ande­rer erle­ben zu kön­nen, was sicher eine der Moti­va­tio­nen für Hor­ror­fil­me ist. Dazu hat die Nat­Geo auch einen spe­zi­el­len Arti­kel online.

Castrum Nigra 2026 – es geht wei­ter!

Nach der Absa­ge der dies­jäh­ri­gen Gothic-Nacht auf der Ehren­burg an der Mosel schien es so, als wäre die­ses Event in der dunk­len Gruft auf ewig ver­schwun­den. Doch nein, es geht wei­ter! Der bis­he­ri­ge Orga­ni­sa­tor Mar­kus Rode­merk hat mit dem Event­bü­ro “1A Spe­cial Events” eine Agen­tur gefun­den, die die Par­ty am 19. und 20. Juni 2026 durch­füh­ren wird. Er selbst wird bera­tend zur Sei­te ste­hen, aber auch als DJ auf­le­gen. Castrum Nigra 2026 – es geht wei­ter! wei­ter­le­sen

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