Aoki­ga­ha­ra (3) – The Sea of Trees (Film)

Trig­ger-War­nung! Der Text behan­delt das The­ma Suizid/Selbsttötung. Wenn das für Dich ein Pro­blem ist: bit­te nicht lesen!
Hier gibt es eine Vor­be­mer­kung zu die­sen Tex­ten.

Ich bespre­che nun den Film The Sea of Trees; der Text spoi­lert den Film.
Aoki­ga­ha­ra (3) – The Sea of Trees (Film) wei­ter­le­sen

Aoki­ga­ha­ra (1) – Ein­füh­rung

Trig­ger-War­nung! Der Text behan­delt auch das The­ma Suizid/Selbsttötung. Wenn das für Dich ein Pro­blem ist: bit­te nicht lesen!
Hier gibt es eine Vor­be­mer­kung zu die­ser Text­rei­he.
Aoki­ga­ha­ra (1) – Ein­füh­rung wei­ter­le­sen

Ster­be­mo­ment

Ich woll­te mir seit Mona­ten eine schwar­ze Jeans kau­fen, weil man ja ab und an auch eine pas­sen­de Hose für Beer­di­gun­gen braucht; end­lich kauf­te ich sie mir am Sams­tag, 4. April 1998.
Am Wochen­en­de dar­auf war Ostern. Ich fuhr von Düs­sel­dorf die 125km in mei­ne Hei­mat. Mei­ne Oma, 88 Jah­re alt, leb­te seit eini­ger Zeit bei mei­nen Eltern, weil sie pfle­ge­be­dürf­tig war. Wir saßen bei­ein­an­der, als die Kir­chen­glocken gera­de zum Mit­tag des 13. (Oster­mon­tag) läu­te­ten (das Ange­lus). Oma sag­te sinn­ge­mäß, sie höre ja seit Tagen kein Toten­läu­ten mehr, es ster­be wohl gar nie­mand mehr.

Das näch­ste Toten­läu­ten der Glocken, also die Ver­kün­di­gung eines Ster­be­falls, war für sie. Ster­be­mo­ment wei­ter­le­sen

Dar­cy Coa­tes – The Haun­ting of Ashb­urn Hou­se

Dar­cy Coa­tes: The Haun­ting of Ashb­urn Hou­se

[Mini-Spoi­ler]

Ein typi­scher Roman über ein “Haun­ted Hou­se” abseits im Wald gele­gen. Eine ver­schro­be­ne Alte hat es der jun­gen Nich­te ver­macht, die nun mit Kater Wolf­gang dort ein­zieht und schnell bemerkt, daß etwas nicht mit rech­ten Din­gen zugeht. Im nahe­ge­le­ge­nen Dorf spricht man über das Haus, gibt Gerüch­te wei­ter, erzählt von Mor­den. Unse­re jun­ge Hel­din, ohne Geld im Haus gestran­det, ver­sucht gleich drei­er­lei: hin­ter den Wahr­heits­ge­halt der Gerüch­te zu kom­men, die para­nor­ma­len Vor­komm­nis­se zu ver­ste­hen – und psy­chisch sta­bil zu blei­ben. Zum Ende hin wird klar, daß es um ein – soviel ver­ra­te ich – unto­tes Wesen geht, aber mit einem “sto­ry twist”.

Ich habe die­sen Roman – ganz ent­ge­gen mei­ner son­sti­gen Lese­ge­wohn­hei­ten – ver­schlun­gen. Er ist fes­selnd geschrie­ben, kein “B Novel”, trotz allem aber klar struk­tu­riert und mit 344 Sei­ten (Kind­le) über­schau­bar. Emp­feh­lung für die­je­ni­gen, die auf sol­che Geschich­ten ste­hen.

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