Bestat­tungs­ge­setz Rhein­land-Pfalz

Das Bestat­tungs­ge­setz ist schon län­ger in einer Novel­lie­rungs­pha­se. Ich hat­te dazu bereits einen Arti­kel ange­fan­gen, aber wuß­te nicht so genau, wie ich das letzt­lich beur­tei­len soll.

Stand aktu­ell ist: Im Okto­ber soll ein neu­es Bestat­tungs­ge­setz in Rhein­land-Pfalz in Kraft tre­ten. Das wird die­se Woche beschlos­sen. Hier die wich­tig­sten Ände­run­gen: Bestat­tungs­ge­setz Rhein­­land-Pfalz wei­ter­le­sen

Vol­ler Ter­min­plan…

Als ich Anfang des Jah­res über die 25er-Plä­ne schrieb, war das noch über­sicht­lich. Dann kam kurz­ent­schlos­sen der Amphi-Sams­tag hin­zu. M’era Luna und Stel­la Nomi­ne sind pas­sé. Aber Okto­ber und Novem­ber wer­den nun doch noch ein­mal sehr span­nen­de Mona­te.

Am 3.10. wer­den wir im Kult­tem­pel in Ober­hau­sen Lacri­mo­sa sehen. Ich bin nach “Elo­dia” aus­ge­stie­gen, aber viel­leicht wer­den ja doch eini­ge der Klas­si­ker gespielt, was ganz gut aus­sieht, wenn man sich die Mexi­co-Play­lists bei Set­list anschaut. Immer noch, nach all den Jah­ren, irgend­wie – eine mei­ner Lieb­lings-Bands.

Dann am glei­chen Ort am 20.10. Assem­bla­ge 23, Vor­be­richt.

Am 25.10. Mono Inc. in Köln – lei­der ohne “Früh­zei­ti­ger-Ein­laß-Zusatz­ticket” 🙄. Und am 28.11. noch­mal im Kult­tem­pel das Epi­cent­re Festi­val (“a night of finest syn­th­pop, futur­e­pop & elec­t­ro”) mit Soli­ta­ry Expe­ri­ments, Van­guard, Torul und Acces­so­ry. Wie schon geschrie­ben, freue ich mich total auf Van­guard (“An open sky lies befo­re me…”) und Torul.

Also viel zu tun. 😅

Neben­bei: Schwarz­ge­sagt, der Sze­ne-Pod­cast, hat nun einen Merch-Bereich.

We have always lived in the Cast­le (Jack­son)

Der Text von Shir­ley Jack­son, eher län­ge­re Erzäh­lung als Roman, war der letz­te, der vor ihrem Tod ver­öf­fent­licht wur­de (1962). Mir wur­de gera­ten, ihn ohne Vor­kennt­nis­se zu lesen, somit wuß­te ich nicht, was mich erwar­te­te. Letzt­lich habe ich auf ein Hor­ror-Ele­ment gewar­tet, das nicht ein­traf: es ist eine Art Mystery-Erzäh­lung. Ich muß dazu in gro­ben Zügen spoi­lern…

Ich glau­be, daß die psy­cho­lo­gi­sche Deu­tung die wich­ti­ge­re ist, ins­be­son­de­re weil lt. Wiki­pe­dia die Autorin selbst unter Ago­ra­pho­bie litt, also der Unfä­hig­keit sich auf offe­nen Plät­zen mit vie­len Men­schen zu bewe­gen.
Die­ser Zug an ihr fin­det sich in gleich zwei von drei Haupt­cha­rak­te­ren. We have always lived in the Cast­le (Jack­son) wei­ter­le­sen

How to be a Goth (Wein­stock)

Tish Weinstock, How to be a GothIch hat­te Tish Wein­stocks Buch schon län­ger “auf dem Radar”, aber nun habe ich es mal (quer-)gelesen. Somit kur­ze Bespre­chung, damit ihr wißt, was euch erwar­tet.

Wein­stock schaut auf ihr Buch als eine Art Anlei­tung zum Goth-Sein, aus der Men­schen Kraft schöp­fen kön­nen, wenn der Druck von “cul­tu­ral con­for­mi­ty” zu stark wird. So star­tet sie mit ihrem eige­nen Wer­de­gang, an den sich eine kur­ze, aber doch prä­gnan­te “Geschich­te des Goth” anfügt, die sehr über­sicht­lich gestal­tet ein klas­si­sches “Goth name-drop­ping” ist. Gefällt mir gut. Sie faßt zusam­men, Goth sei “a sub­ter­ra­ne­an music and style sce­ne uni­fi­ed by an aes­the­tic of dark­ness.”  How to be a Goth (Wein­stock) wei­ter­le­sen

Stel­la Nomi­ne 2025 – Sams­tag

Wet­ter­um­schwung! Als wir aus dem Wagen kro­chen, war es kom­plett bewölkt und ziem­lich kühl. 10° weni­ger – 26 – soll­ten es heu­te wer­den. Irri­tie­rend nah­men wir zur Kennt­nis, daß zen­tral im Camp-Bereich Schla­ger und Par­ty-Mucke gespielt wur­de, so auch der “Som­mer­hit” “Wackel­kon­takt”. Unser Wohn­wa­gen-Nach­barn waren auch not amu­sed. Man kann es halt nicht ein­schät­zen, war­um man so etwas bei so einem Festi­val spie­len muß: Cor­ri-May sah die Leu­te wohl kurz und mein­te: “Das ist Pro­vo­ka­ti­on.” – Zumal die Musik lief, als gut 80% des Camps noch penn­te. Stel­la Nomi­ne 2025 – Sams­tag wei­ter­le­sen

Stel­la Nomi­ne 2025 – Frei­tag

Der Frei­tag star­te­te wie­der mit wol­ken­lo­sem Him­mel und Son­ne. Wir nut­zen den Schat­ten des Vans zum Lesen und Früh­stücken. 36°C waren für heu­te ange­sagt. Zum Glück liegt die Büh­ne im Schat­ten hoher Bäu­me…

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30 Minu­ten Span­nung vs. 100 Minu­ten Lan­ge­wei­le

Night Swim ist ein 2024er Hor­ror­film, der sehr gemisch­te Rezen­sio­nen erhal­ten hat – so 19% Tom­ato­me­ter bei Rot­ten Toma­toes. Inter­es­san­ter­wei­se basiert der Film auf einem 10 Jah­re alten Kurz­film, ist also auf Kino­film­län­ge auf­ge­plu­stert wor­den, was dem Film nicht gut tat. De fac­to habe ich mich 100 Minu­ten lang gelang­weilt. Es ist zu schnell klar, wie das Böse im Pool funk­tio­niert. Alles gut vor­her­seh­bar und ja, ein­fach Durch­schnitt.

Doch zuvor habe ich einen nur 30-minü­ti­gen Kurz­film von Ari Aster gese­hen, der mich zum Nach­den­ken gebracht hat: The Stran­ge Thing About the John­sons von 2011. Die­ser Film ist z.B. hier kosten­los auf You­Tube anschau­bar. Aster ist auch Regis­seur sol­cher Fil­me wie Her­edi­ta­ry und Mid­som­mar, die mir sehr gut gefal­len haben.

Die­ser Kurz­film hat­te mich sofort von der Anfangs­sze­ne an “gehoo­ked”. Aster schafft über 30 Minu­ten, was der Regis­seur von Night Swim nicht hin­be­kommt: mich zu fes­seln. Dabei ist “Stran­ge Thing” ein eher ruhi­ger Film, der sei­ne Wir­kung erst am Ende ent­fal­tet, näm­lich dann, wenn man dar­über nach­zu­den­ken beginnt, wer denn eigent­lich Täter und Opfer inner­halb die­ser Drei­er-Kon­stel­la­ti­on ist. Alles, was ich noch dazu schrei­ben könn­te, wür­de spoi­lern, also am besten selbst anschau­en.

Aber Ach­tung: wenn dich Inzest oder sexu­el­le Gewalt trig­gern, dann laß den Film lie­ber aus.

Stel­la Nomi­ne 2025 – Don­ners­tag

Nach dem letzt­jäh­ri­gen Rund­um-Wohl­fühl-Erleb­nis “Stel­la Nomi­ne – The Blackest One” muß­ten wir in die­sem Jahr zurück­keh­ren. Somit haben wir SN und M’era Luna mit­ein­an­der – und ein paar Tagen Urlaub bei Mag­de­burg – ver­bun­den. Stel­la Nomi­ne 2025 – Don­ners­tag wei­ter­le­sen

Dark­ness touch­ed her

“That night, after she’d screa­med into her crumpled blan­ket for a long time and final­ly pun­ched a hole through the dark­ness into that other place whe­re the ans­wers came from, the dark­ness began to speak to her, its voice more distinct than she had ever heard it befo­re. The dark­ness touch­ed her. Its touch was hard and warm, but somehow com­fort­ing, as if strong, invi­si­ble hands car­essed her.”

[Excerpt: Schweit­zer, Dar­rell: Some­ti­mes you have to shout about it]

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