Hell Hou­se (Mathe­son)

Richard Mathe­sons Roman aus dem Jah­re 1971 über ein Spuk­haus in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten ist ein Klas­si­ker der Hor­ror­li­te­ra­tur. Laut Titel der Kind­le-Aus­ga­be soll Ste­phen King gesagt haben: “Hell Hou­se is the sca­riest haun­ted hou­se novel ever writ­ten.”

Schau­en wir mal. Ich muß ein biß­chen spoi­lern, las­se aber Details und das Ende aus. Hell Hou­se (Mathe­son) wei­ter­le­sen

Dark Tou­rism oder: Die Fahr­leh­rer-Gesell­schaft

Ich hat­te mich auf den Neu­start des Schwarz­ge­sagt-Pod­casts Anfang 2026 gefreut und war dann zunächst posi­tiv über­rascht vom The­ma: ‘dunk­le’ Rei­se­zie­le. Wäh­rend ich noch mit­no­tier­te, was im nähe­ren Aus­land besu­chens­wert ist, stock­te ich beim The­ma Pri­pyat (Gei­ster­stadt nahe des explo­dier­ten Reak­tors in Tscher­no­byl) und dann bei einem mei­ner Schwer­punkt-The­men hier im Blog, dem Aoki­ga­ha­ra-Wald in Japan.

Wäh­rend zu Anfang kurz bereits der Begriff ‘Dark Tou­rism’ gefal­len war, was ich neu­tral auf­nahm, wur­de die­ser in der Fol­ge zu einer Nega­tiv-Chif­fre mit Betrof­fen­heits-Allü­ren umman­telt. Bei Pri­pyat ging es vor allem um das Leid der eva­ku­ier­ten Men­schen, was zu Spe­ku­la­tio­nen dar­über führ­te, ob man dort foto­gra­fie­ren dür­fe – mit beson­de­rer Beto­nung der ‘Sel­fies’. Dürf­te man dort denn ein Sel­fie machen? Die­se Aus­füh­run­gen sind so —- (hier stan­den ver­schie­de­ne For­mu­lie­run­gen, die mir alle zu offen­siv erschie­nen) – sagen wir, in Betrof­fen­heit schwel­gend.  Dark Tou­rism oder: Die Fahr­­leh­­rer-Gesel­l­­schaft wei­ter­le­sen

Unsterb­lich gut: die besten Vam­pir­fil­me

Man kann sagen: Vam­pi­re altern nicht, aber sie ver­än­dern ihr Gesicht – zumin­dest auf der Kino-Lein­wand. Seit Murnaus Nos­fe­ra­tu ist die Gestalt des (Film-) Vam­pirs zu einem Abbild mensch­li­cher Äng­ste und viel­leicht auch Sehn­süch­te gewor­den. Mal war er die per­so­ni­fi­zier­te Pest, mal der ele­gan­te Ver­füh­rer, mal der eher melan­cho­li­sche Out­si­der.

In mei­ner Liste, einer Mini­mal-Aus­wahl aus den über 500 Fil­men, in denen Dra­cu­la laut Guin­ness-Buch der Rekor­de (2015) vor­kommt, will ich die Wer­ke her­vor­he­ben, die mir als die Mei­len­stei­ne erschei­nen. Der Vam­pir im Film – vom expres­sio­ni­sti­schen Schat­ten zur moder­nen Düster­nis heu­te.  Unsterb­lich gut: die besten Vam­pir­fil­me wei­ter­le­sen

Ghost Sto­ry (P. Straub)

„Ghost Sto­ry“, erschie­nen 1979, ist einer der bekann­te­sten Hor­ror­ro­ma­ne, aber auch ein ziem­li­cher Brocken von Umfang und Inhalt her. Wer rein vom Titel her meint, es han­de­le sich um eine klas­si­sche Gei­ster­ge­schich­te, liegt falsch.
(Ich spoi­le­re den Hin­ter­grund ein wenig, nicht die Iden­ti­tät des Bösen und die Auf­lö­sung des Romans.)
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Aoki­ga­ha­ra (11) – Ki no umi / Meer aus Bäu­men (Film)

Trig­ger-War­nung! Der Text behan­delt auch das The­ma Sui­zid / Selbst­tö­tung. Wenn das für Dich ein Pro­blem ist: bit­te nicht lesen!
Hier gibt es eine Vor­be­mer­kung zu die­sen Tex­ten.

Der Film des japa­ni­schen Regis­seurs Tomoy­u­ki Taki­mo­to (geb. 1966) aus dem Jah­re 2004, “Ki no umi” (Meer aus Bäu­men / Sea of Trees), ist ein Spiel­film, der die Geschich­ten von meh­re­ren Per­so­nen mit dem Aoki­ga­ha­ra ver­webt. Der zwei­stün­di­ge Film ist sehr kom­plex und gera­de in der japa­ni­schen Ver­si­on mit sub­op­ti­ma­len eng­li­schen Unter­ti­teln zum Teil schwer zu ver­ste­hen. Es geht – um das zuerst zusam­men­zu­fas­sen – dar­um, wie Men­schen im Umfeld des Fuji und Aoki­ga­ha­ra leben, und wie ihre Schick­sa­le zum Teil tra­gisch inein­an­der­grei­fen. Aoki­ga­ha­ra (11) – Ki no umi / Meer aus Bäu­men (Film) wei­ter­le­sen

Domi­ni­on: Exor­cist – Der Anfang des Bösen (Film)

Wer zuvor bereits den von mir mit ***** (!) bewer­te­ten Film Exor­zist: Der Anfang gese­hen hat, wird sich wun­dern: Wie­so wie­der­holt die­ser 2005, also ein Jahr spä­ter erschie­ne­ne Film die The­ma­tik des ande­ren? Ist das so eine gehei­me ‘Batt­le of the Exor­cists’?

Tat­säch­lich gab es da Streß: Mor­gan Creek, die Pro­duk­tios­fir­ma, hat­te den von Taxi Dri­ver bekann­ten Regis­seur Paul Schr­a­der enga­giert, den Stoff zu dre­hen. Doch man fand den Film dann zu abge­ho­ben intel­lek­tu­ell, zu unblu­tig für das anvi­sier­te Publi­kum. Der fer­ti­ge Film wur­de auf Eis gelegt (sehr ver­ständ­lich, fin­de ich.)

Dann erhielt Ren­ny Har­lin den Auf­trag, der mit “The Begin­ning” den von mir so gut bewer­te­ten Film kre­ierte, der – nun ja – bei Kri­ti­kern und Publi­kum eher durch­fiel – übri­gens auch beim Autor des Romans: Wil­liam Blat­ty war ’not amu­sed’ über den Har­lin-Film, wäh­rend er den hier bespro­che­nen lt. Wiki­pe­dia “ansehn­lich, stil­voll und ele­gant” fand. *hust*.

Domi­ni­on: Exor­cist – Der Anfang des Bösen (Film) wei­ter­le­sen

Aoki­ga­ha­ra (10) – Neue Bücher oder KI-Ergüs­se?

Trig­ger-War­nung! Der Text behan­delt auch das The­ma Sui­zid / Selbst­tö­tung. Wenn das für Dich ein Pro­blem ist: bit­te nicht lesen!
Hier gibt es eine Vor­be­mer­kung zu die­sen Tex­ten. 

Ab und an suche ich nach neu­er Lite­ra­tur zum japa­ni­schen Wald Aoki­ga­ha­ra. So viel Neu­es gibt die Regi­on nicht her, denn es ist im Grun­de alles beschrie­ben wor­den – man könn­te noch auf aktu­el­le Ent­wick­lun­gen ein­ge­hen, so wie ich es z.T. auf der Neu­ig­kei­ten-Sei­ten tue. Aoki­ga­ha­ra (10) – Neue Bücher oder KI-Ergüs­­se? wei­ter­le­sen

Stim­men aus der Schwar­zen Sze­ne (Buch)

Ama­lia Zeich­ne­rin hat Inter­views mit Per­so­nen geführt, die sich der Schwar­zen Sze­ne zuge­hö­rig füh­len. Die ent­stan­de­nen Tex­te hat sie kosten­frei als EPUB und PDF ver­öf­fent­licht, hier her­un­ter­lad­bar.

Mein Ein­druck von den Inter­view­part­nern: Zwar decken sie mit der Dau­er ihrer Sze­ne­zu­ge­hö­rig­keit ein gro­ßes Spek­trum ab – ein Monat (!) bis 80er-Jah­re-Kon­text, aber sie emp­fin­den und urtei­len doch auf­fal­lend ähn­lich. Wie­so? Stim­men aus der Schwar­zen Sze­ne (Buch) wei­ter­le­sen

Musik­ba­sier­te Sub­kul­tur

Ich möch­te kurz auf eine Dis­kus­si­on bei Red­dit hin­wei­sen: Why it’s good to be a music-based sub­cul­tu­re. Der OP meint, eine Sub­kul­tur müs­se etwas Gemein­sa­mes zu tun haben, sonst kön­ne sie nicht bestehen. Allein auf dem “vibe” der Goth­ness bestehend gebe es kei­ne Sub­kul­tur. Bei Musik als Basis für die Defi­ni­ti­on der Sub­kul­tur habe man einen nied­rig­schwel­li­gen und kosten­gün­sti­gen Zugang.

Die Ant­wor­ten wei­sen dann aber z.T. schon dar­auf hin, daß auch der “Style” einen gro­ßen Anteil an der Sub­kul­tur habe. Lest ein­fach mal rein, wenn es euch inter­es­siert.

Auch inter­es­sant: Im Buch Stim­men aus der Schwar­zen Sze­ne sagt der/die Befrag­te “Ana­ga­stes”: “… ver­geßt den Satz ‘Goth is a music-based sub­cul­tu­re’. (…) Goth ist ein Lebens­ge­fühl, eine Ein­stel­lung zum Leben und spe­zi­el­les Gefühl zur Ästhetk.”

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