Zwi­schen­stand

Lie­ber Abon­nent, ja, hey du, du bist gemeint, du ein­zi­ger unter tau­sen­den poten­ti­el­len Abon­nen­ten, der mir von Feed­ly als ‘Sub­scri­ber’ des Blogs ange­zeigt wird.
Schön, daß du da bist. Da bin ich nicht mehr allein…

Jetzt, da fast schon wie­der ein hal­bes Jahr ver­gan­gen ist, ein kur­zer Zwi­schen­stand. Jep, das Blog war mal off­line. Talk about moti­va­ti­on, ich hat­te das hier ja schon mal laut gedacht. Ich schwan­ke immer wie­der zwi­schen a) ger­ne – auch nur für mich (und DICH!) – zu schrei­ben und b) der Fra­ge, wozu das alles?

Ein klei­ner Zwi­schen­stop bei Insta­gram (im April) hat mich aus ver­schie­de­nen Grün­den mehr genervt als sonst etwas. Ich weiß, daß ande­re Social-Media-Kanä­le dem Blog zu “grö­ße­rer Reich­wei­te” ver­hel­fen könn­ten, aber ganz ehr­lich: ich habe kei­nen Bock dar­auf…

Ande­rer­seits mer­ke ich nach dem Schau­en eines guten Films oder dem Lesen eines guten Hor­ror-Romans, daß ich ger­ne dazu etwas schrei­ben möch­te. Das bleibt dann auch so. Und das Blog ist dann eher das obe­re, hin­te­re Regal­brett, wo man die Din­ge abstellt, die nicht jeder gleich sieht.

Neben die­sen inhalt­li­chen Aspek­ten mer­ke ich auch, daß es immer schwie­ri­ger wird, sich im Netz zu äußern.
Zunächst ist da das The­ma Daten­schutz. Ich kann nie sicher sein, die jetzt gera­de nöti­ge Ver­si­on einer DSGVO-kon­for­men Erklä­rung zu haben und alle Coo­kie-Ban­ner-Optio­nen, die so not­wen­dig sind. Wie schon geschrie­ben: das hier ist ein pri­va­tes Blog, ich zah­le pri­vat dafür, ver­die­ne nichts usw. Ich muß das Risi­ko abwä­gen: zah­le ich für Real Coo­kie Ban­ner oder Com­pli­anz oder, oder – dann kostet das Blog eben noch mehr. (Und das alles für dich, lie­ber Abon­nent!)

Dann ist da das grund­sätz­li­che The­ma Mei­nungs­frei­heit, auch Zeit­geist, das für mich bedeu­tet, immer mal wie­der Nabel­schau zu hal­ten und zu fra­gen, “gibt das hier noch was?”
Der auf­merk­sa­me Leser erkennt, daß ich in der alten Recht­schrei­bung (vor der Reform) schrei­be und natür­lich auch nicht gen­de­re. Mög­li­cher­wei­se wird die Mei­nungs­äu­ße­rung in den kom­men­den Jah­ren so ein­ge­schränkt, daß man sich nur noch in der offi­zi­ell gewünsch­ten Sprach­va­ri­an­te aus­drücken darf, oder mit Abmah­nun­gen oder Sper­run­gen zu rech­nen hat.

Vor dem Hin­ter­grund wer­de ich das Blog auf jeden Fall über den Som­mer betrei­ben, also auch über die Castrum Nigra 2024 berich­ten, viel­leicht über das Amphi, dann auch über das Stel­la Nomi­ne 2024 in Tor­gau. Dann folgt evtl. ein Urlaub im Sep­tem­ber – und dann schau­en wir mal, wie es in den Win­ter geht.

 

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