Poli­ti­cal Cor­rect­ness

“Mer­ry Christ­mas,” Todd said, and they clin­ked glas­ses.
“So you’re a ‘mer­ry Christ­mas’ and not a ‘hap­py holi­days’ kind of guy, huh?”
“I’m sor­ry, did I offend you?”
“Not at all. It’s refres­hing. I’m so sick of poli­ti­cal cor­rect­ness. I’m suf­fo­ca­ted by it. We’re so god­damn poli­ti­cal­ly cor­rect that we lose our indi­vi­dua­lism, our defi­ni­ti­on as human beings.”

[R. Mal­fi – Snow]

In die­sem Sin­ne: Fro­he Weih­nach­ten euch da drau­ßen!

Mal­fi – Snow (Roman)

In der Rezen­si­on zu Come with me schrieb ich schon, der Roman sei zum Teil wie ein Road Movie, eine Film­gat­tung, die ich sehr mag. Über­ra­schen­der­wei­se beginnt auch Snow in die­ser Form, aber aus irgend­ei­nem Grund ist der Schreib­stil weni­ger flüs­sig als im ande­ren Buch. Spoi­ler!

Prot­ago­nist Todd bleibt mit drei Mit­rei­sen­den in einem klei­nen Ort zwi­schen Chi­ca­go und Des Moi­nes an Hei­lig­abend im Schnee­sturm stecken. Offen­bar kom­men “Wesen­hei­ten” mit dem Schnee in den Ort. Mal­fi – Snow (Roman) wei­ter­le­sen

This bleak, rus­ty machi­ne we call life.

“The­re is a word in Japa­ne­se, yugen, that has no Eng­lish equi­va­lent. In Japa­ne­se, it is the awa­re­ness that the uni­ver­se trans­mits a pro­found and myste­rious beau­ty that can only be under­s­tood by the man or woman enga­ged in the com­pa­ra­ble beau­ty of human suf­fe­ring. (…) This bleak, rus­ty machi­ne we call life. This unex­pec­ted beau­ty.”

[R. Mal­fi, Come with me]

Mal­fi – Come with me (Roman)

Das Netz redet über Ronald Mal­fi (Web­site). Ich las irgend­wo, er wer­de als der “moder­ne Alger­non Black­wood” bezeich­net (ich lie­be Black­wood) und als “old school hor­ror wri­ter”. Gefällt mir. Für die Book­tu­be­rin Anda Kent ist er aktu­ell der Lieb­lings­au­tor. Bald wird sie sein neue­stes Werk, Small Town Hor­ror, in einem Video vor­stel­len. Zwi­schen­zeit­lich hat sie alle bis­her gele­se­nen Mal­fi-Roma­ne “geran­ked” – mit die­sem hier an der Spit­ze.

Ich habe mir Come with me im letz­ten Jahr gekauft, aber letzt­lich hier (noch) nicht rezen­siert, weil das Buch vor allem Kri­mi ist und ich übli­cher­wei­se kei­ne Kri­mis lese, weil mich das Gen­re so gar nicht reizt. Trotz­dem hier nun eine kur­ze Bespre­chung des Buches, das ich – against all odds – doch sehr gemocht habe. (Im wei­te­ren spoi­le­re ich das Grund­ge­rüst der Geschich­te, aber nicht das kon­kre­te Ende.)  Mal­fi – Come with me (Roman) wei­ter­le­sen

Living with Dark­ness

“One thing I know,” you said, “is that the lon­ger you spend in dark­ness, the easier it is for that dark­ness to beco­me rea­li­ty. It takes form, it gains life. I’ve spent a lot of time in dark­ness, Aaron, so much so that I’ve chur­ned it up and stir­red it to the sur­face and made it this real, tan­gi­ble thing. It lives along­side me.”

– ‘Come with Me’ / Ronald Mal­fi

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