Run Rab­bit Run (Net­flix)

Wenn ich an mei­ne Kind­heit zurück­den­ke, gibt es hor­ror­tech­nisch eini­ge Fil­me, die mich ziem­lich geschockt haben. Allen vor­an Hti­tch­cocks “Die Vögel”. Weil ich selbst Vögel beob­ach­te­te, war das Ver­hal­ten der Vögel im Film um so ver­stö­ren­der.
Dann “Pick­nick am Valen­tins­tag”, der ein­zi­ge Film, der mir wirk­lich Alp­träu­me ein­ge­ge­ben hat.

Jetzt ist da “Run Rab­bit Run” aus Austra­li­en, der sich in ver­stö­ren­der Inten­si­tät in mei­ne Rea­li­tät als Mitt-50er gräbt. Schei­ße, ist der gut!
Mut­ter und Toch­ter, Tren­nung vom Vater. Ein wei­ßer Hase, das Hasen­mo­tiv, die ver­schwun­de­ne Schwe­ster der Mut­ter. Nun ist sie – irgend­wie – wie­der da. Das düste­re Geheim­nis – 18 Minu­ten vor dem Fil­men­de erfah­ren wir es.

Wer Net­flix hat: anse­hen! Für mich einer der besten Hor­ror­fil­me, den ich seit lan­gem auf Net­flix gese­hen habe. Arbeit des Kame­ra­teams – erste Sah­ne! Sound­track so pas­send, daß ich ihn immer wie­der bewußt an ver­schie­de­nen Stel­len des Films wahr­neh­me.

Und Erin­ne­rung (kei­ne Wer­bung): Net­flix hat jetzt auch eine Abo-Ver­si­on mit Wer­bung. 5€/Monat und – ist sie Ali­ce?

“Du bist ein Mon­ster!”

Dar­cy Coa­tes – Cra­ven Man­or

Dar­cy Coa­tes: Cra­ven Man­or

Spoi­lers!

Nach der begei­ster­ten Lek­tü­re von Coa­tes’ The Haun­ting of Ashb­urn Hou­se dach­te ich, ein wei­te­rer Roman der austra­li­schen Autorin (Pseud­onym?) wäre ja nicht schlecht. Nach der Anzahl der Ama­zon-Rezen­sio­nen wähl­te ich ohne viel Nach­den­ken “Cra­ven Man­or”. Es ist eben­so eine Haun­ted-Hou­se-Geschich­te, aber für mich bei wei­tem nicht so gut geschrie­ben wie “Ashb­urn”, obwohl das Buch ein Jahr jün­ger ist. Dar­cy Coa­tes – Cra­ven Man­or wei­ter­le­sen

Dathan Auer­bach: Pen­pal

Auf Auer­bachs Roman bin ich bei ver­schie­de­nen “Book­Tu­bern” auf­merk­sam gewor­den, also Men­schen, die auf You­Tube über Lite­ra­tur berich­ten. Ange­prie­sen wur­de er als sehr beson­de­res, sehr gru­se­li­ges Werk. Anda Kent beschrieb die Zeit, als sie Auer­bach las, sinn­ge­mäß so: Ent­we­der ich las oder ich tat etwas ande­res und dach­te über das Buch nach.

Ab hier der Hin­weis auf gerin­ge Spoi­ler! Dathan Auer­bach: Pen­pal wei­ter­le­sen

Nick Cut­ter – The Troop

Nick Cut­ter – The Troop

[Mini-Spoi­ler]

Ein Pfad­fin­der-Trupp ver­bringt ein ver­län­ger­tes Wochen­en­de auf einer Insel. Klar, da muß “das Böse” von außen kom­men, wäh­rend der abge­schie­de­ne Schau­platz mög­li­cher­wei­se die Flucht erschwert. Nick Cut­ter – The Troop wei­ter­le­sen

Dar­cy Coa­tes – The Haun­ting of Ashb­urn Hou­se

Dar­cy Coa­tes: The Haun­ting of Ashb­urn Hou­se

[Mini-Spoi­ler]

Ein typi­scher Roman über ein “Haun­ted Hou­se” abseits im Wald gele­gen. Eine ver­schro­be­ne Alte hat es der jun­gen Nich­te ver­macht, die nun mit Kater Wolf­gang dort ein­zieht und schnell bemerkt, daß etwas nicht mit rech­ten Din­gen zugeht. Im nahe­ge­le­ge­nen Dorf spricht man über das Haus, gibt Gerüch­te wei­ter, erzählt von Mor­den. Unse­re jun­ge Hel­din, ohne Geld im Haus gestran­det, ver­sucht gleich drei­er­lei: hin­ter den Wahr­heits­ge­halt der Gerüch­te zu kom­men, die para­nor­ma­len Vor­komm­nis­se zu ver­ste­hen – und psy­chisch sta­bil zu blei­ben. Zum Ende hin wird klar, daß es um ein – soviel ver­ra­te ich – unto­tes Wesen geht, aber mit einem “sto­ry twist”.

Ich habe die­sen Roman – ganz ent­ge­gen mei­ner son­sti­gen Lese­ge­wohn­hei­ten – ver­schlun­gen. Er ist fes­selnd geschrie­ben, kein “B Novel”, trotz allem aber klar struk­tu­riert und mit 344 Sei­ten (Kind­le) über­schau­bar. Emp­feh­lung für die­je­ni­gen, die auf sol­che Geschich­ten ste­hen.

Cookie Consent Banner von Real Cookie Banner