Castrum Nigra 2027

Ehrenburg, Bergfried, angeleuchtetDie Par­ty geht nach dem Neu­start mit neu­er Orga in die­sem Jahr nun auch 2027 wei­ter, gera­de wur­den Frei­tag und Sams­tag, 18. & 19.6.27 in den Social Media bekannt­ge­ge­ben. Vor­ver­kauf (‘Ear­ly Bird’) ab 8.7.26, 16 Uhr.

Zur Kri­tik im Netz v.a. an der Geträn­ke­ver­sor­gung (s.a. mei­nen Bei­trag hier) gibt es lei­der nur die Rück­mel­dung, es wer­den jetzt auch Ver­zehr­kar­ten mit gerin­ge­ren Beträ­gen (10€) aus­ge­ge­ben. Was genau “die Bons wer­den zurück­er­stat­tet, wenn sie nicht ange­bro­chen / abge­stri­chen sind” bedeu­tet, ist nicht ganz klar: klingt so, als wür­den nur kom­plett unbe­nutz­te Kar­ten erstat­tet.
Damit bleibt man bei einem schlech­ten, nicht mehr zeit­ge­mä­ßen System. Ich den­ke, die Orga muß sich hier viel­leicht ein wenig “ver­bie­gen”: man will die ‘loca­ti­on’ Ehren­burg bei­be­hal­ten, ist dann aber auf deren Cate­ring ange­wie­sen, das m.E. kri­tik­wür­dig ist, wenn 1000 Leu­te bewir­tet wer­den sol­len.

Es ist, wie es ist: ich wer­de nach jet­zi­gem Stand nicht dort sein, weil die­se Juni-Ter­mi­ne, wie auch die­ses Jahr das Lucyfair’s Gar­den, in mei­ne Urlaubs­zeit fal­len.

Orkus – Som­mer 26

Cover der Zeitschrift ORKUS, Sommer 2026Ich habe hier ja schon ein‑, zwei­mal geschrie­ben, daß ich von den übrig­ge­blie­be­nen Musik­ma­ga­zi­nen (Sonic Sedu­cer, Orkus) nicht wirk­lich begei­stert bin. Im Früh­jahr hat­te ich eine Sonic-Sedu­cer-Aus­ga­be, die mich ziem­lich ver­är­gert hat: Graue Schrift auf schwar­zem Hin­ter­grund bei wenig hoch­wer­ti­gem Papier – das ist schlicht­weg nicht les­bar…

Jetzt habe ich die Som­mer­aus­ga­be des Orkus – und muß sagen, ja, die gefällt mir ganz gut. Hoch­wer­ti­ge­res Papier und wei­ße Schrift mit schö­ner Typo­gra­phie. Nett fin­de ich, daß unter “Fak­ten” meist der les­ba­re Band­na­me steht, da ich mir kei­ne Mühe damit mache, völ­lig über­zo­gen-krea­ti­ve Band-Logos zu ent­schlüs­seln. Auch nett: die Acts wer­den nach drei ein­fluß­rei­chen Alben gefragt, also kon­kre­ten Alben, nicht Künst­lern.

Das “Heft” ist im Grun­de ein Taschen­buch mit sei­nen 240 Sei­ten. Das gibt mir viel Aus­wahl: etli­che Sei­ten über­blät­te­re ich ein­fach, bei ande­ren lese ich inten­si­ver. So hat mir gera­de das Inter­view mit Bri­an Mol­ko von Pla­ce­bo sehr gut gefal­len, v.a. sei­ne phi­lo­so­phi­schen Gedan­ken, die mich dazu moti­viert haben, mich wie­der ein­mal mit Albert Camus zu befas­sen.

Was neh­me ich an Bands aus die­sem Heft für inten­si­ves Hören mit? The Calm Grey (!), IAM­IM­PER­FECT und Bey­ond Obses­si­on.

Ver­söhn­lich stimmt mich die­ses Heft, das ein­fach mit sei­nem rie­si­gen Umfang “für jeden etwas” bie­tet, z.B. auch vie­le Foto-Impres­sio­nen vom WGT.

Hap­pi­ness

“(…) You should try it some­time.” “What? Mad­ness?” Zach asked, nod­ding toward the book. “No. Hap­pi­ness.”
“Hap­pi­ness?” Zach allo­wed hims­elf a bit­ter grin. “I’m afraid my memory’s too good for that.”

Tif­fa­ny Reisz, The Siren (Ori­gi­nal Sin­ners)

Cookie Consent Banner von Real Cookie Banner