An Jims Grab

Début.
Paris, Père Lachai­se,
an Jims Grab, frem­de, ein­la­den­de Welt,
die mich mit Leben erfül­len möch­te.
Inti­mi­tät,
die Stadt pro­sti­tu­iert sich für alle,
scha­de, wie­vie­le nicht ver­ste­hen,
wie­so er starb.

Ich bin hier, doch
bei ihm in kei­ner Wei­se. Ihm nicht
näher­ge­kom­men, außer
räum­lich.

Er bleibt der Frem­de, des­sen Hand
mich freund­schaft­lich berühr­te,
der mich zu sich zog.
“Life is like a mir­ror: it smi­les at you if you look at it smi­ling.”
Doch ich erspü­re die­se Mau­er zwi­schen uns,
die ich nicht ein­rei­ßen kann;
ein ver­zerr­tes Gesicht schaut von der Wand auf mich.

Nacht an der Sei­ne,
ein lan­ger Kuß,
die Wär­me dei­ner Arme,
der Him­mel ver­spricht küh­le End­lo­sig­keit,
der ich nicht zu fol­gen ver­mag.
Fes­seln,
ich bin ange­ket­tet an die Angst zu über­le­ben.

Essaye un nou­veau che­min!
Abfahrt 8:15 Uhr.
Hasta lue­go, Lizard King.

[© Rush/V. Wag­ner]


“Life is…” – Zitat von Jim Mor­ri­son

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Cookie Consent Banner von Real Cookie Banner